Kleiner Ausflug

Heute war nochmals schönstes Sommerwetter, was wir für einen kurzen Ausflug genutzt haben.

Nach 15 Minuten Fahrt im Schnucki

Schnucki

waren wir auch schon an unserem Ziel und sind los gelaufen. Es waren zwar 33 Grad, bei leichtem Wind und durch den Wald war das aber recht angenehm und wir wurden mit einer tollen Aussicht belohnt.

Nach einer kurzen Einkehr beim Hüttli, 1 Rauchwurscht und 1 Bierchen (alkoholfrei zwecks Autofahrt) hat der Schnucki uns wieder heim kutschiert.

So langsam neigt sich der (hier völlig durchschnittliche, eher durchwachsene) Sommer dem Ende zu.

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Call-Center

… sind echt eine Seuche.

Was da alles für Anrufe kommen!

Irgendwelche Einträge in ominöse Verzeichnisse, die man angeblich bestellt hat. Angeblich Rechnung und Mahnung nie bezahlt. Kunststück – hat es ja auch nie gegeben. Die wollen nur ein JA am Telefon hören, um es gegen einen zu verwenden. Deshalb hab ich da inzwischen ein ganzes Reportoire an Alternativantworten auf Lager. Auf „Sollen wir die Rechnung nochmal schicken?“ antworte ich „Bitte schicken Sie sie“.

Eben wieder ein solcher Anruf mit dem platten „Hören Sie mich?“. Auf mein „ich höre Sie“ wurde sofort aufgelegt.

Einer meinte sogar mal am Telefon: „Sie werden schon sehen, was sie davon haben!“ – nur weil ich gefragt habe: „Um was geht’s denn bitte?“

Absolut unseriös versucht allerdings aktuell auch die swisscom (schweizerisches Pendent zur Telekom), neue Verträge unter die Leute zu bekommen. Sie wollen einem Swisslist (irgendwas mit Online-Einträgen und Mini-Webseiten für’s Geschäft) andrehen. Dazu bekommt man eine Rechnung über mehr als 400 CHF zugeschickt, die so aussieht, als hätte man das bestellt. Auf der Webseite ist dann nachzulesen: „Nicht verpflichtend, aber mit Bezahlung schliesst man einen Vertrag ab“. Es kam sogar noch eine Mahnung (!) dazu. Nach einem Anruf (mit 10 Minuten in der Warteschleife) und der Klarstellung, dass ich das nicht will, nochmals eine Mail mit Erinnerung daran. Auf meine dann gepfefferte Mail, was das denn für ein Geschäftsgebahren ist, herrscht Schweigen im Walde.

Alles unnötig verschwendete Energie. Ehrlich.

Gastfreundschaft

Mich beschäftigt etwas und mich interessiert, wie ihr das seht.

Ich halte mich für recht gastfreundlich, koche und backe auch gern für Gäste ihr Lieblingsessen und erwarte dafür keinen besonderen Dank oder Gegenleistung.

Wir hatten von Samstag morgen bis Dienstag morgen Besuch von Tills Nichte (28-jährig) und ihrem Freund (jenseits der 30). Beide arbeiten und verdienen Geld. Sie hatten ihre Rennvelos dabei und er wollte immer Gewalttouren (100km oder viele Höhenmeter) machen. Sie ordnet sich ihm total unter und macht alles mit (aber das ist ein anderes Thema).

Damit wir sie morgens überhaupt zu Gesicht bekommen, mussten wir sonntags (!) um 7 aufstehen. Ich bin kein Langschläfer – aber am Wochenende steh ich schon erst gegen halb 9 auf. Abends kam dann schon eine SMS mit der Zeit, wann sie eintrudeln und „Hungaaaaaaaa“. So gegen 8, halb 9 waren sie dann auch meist da. Dann noch gegessen, er hat uns noch unser Bier weg gesoffen und um halb 10 / 10 sind sie total erschöpft ins Bett gefallen. Gespräche, gemeinsame Zeit quasi Fehlanzeige.

Zum Dank: eine WhatsApp: „Schön war’s bei euch“

Ich fühle mich etwas ausgenutzt. Wir sind doch kein Hotel mit Vollpension.

Übernächste Woche kommt Tills Schwester – die hat wenigstens Freude dran, Zeit mit uns zu verbringen und DER mach ich dann auch das selbstgemachte Joghurteis, das ihre Tochter nicht bekommen hat. Hatte ich ihr zwar versprochen – aber da wusste ich ja noch nicht, dass das so abläuft.

Seh ich das zu eng?

Ihr seht

.. am letzten Eintrag: hier passiert wirklich nichts spannendes.

Und deshalb hab ich grad auch keine Motivation, gross zu bloggen.

Ich nähe, ich programmiere, ich giesse mein Gemüse, ich koche und backe, ich frier mal was ein oder tau es auf. Jo. That’s it. Langweilig.

Ich mag meinen Alltag – so ist es nicht. Aber das ist einfach nicht interessant für andere. Und für mich ist es auch nicht spannend, das zu beschreiben. Es langweilt sogar mich selber.

Insofern werde ich jetzt mal eine Blogpause einlegen.

Woche im Schnelldurchlauf

Montag: Fleissig genäht, Päckli geschnürt und verschickt. Für die nächsten Aufträge zugeschnitten und genäht, Katze hatte Geburtstag, den 12.!

Dienstag: Weiter genäht, abends lange Planung für die nächsten SW-Aufgaben

Mittwoch: Lange Sitzung (SW) und programmiert, auch abends

Donnerstag: Programmiert und Hirn dabei etwas verrenkt, abends Johannisbeeren geerntet

Freitag: Programmiert und Knoten aufgelöst, abends Johannisbeeren abgezupft, Kuchen gebacken, Rest von den Beeren eingefroren, Gelee nochmals aufgekocht (mit GelFix, jetzt ist es fest)

Samstag: Neue Theorie für Hosenschnitte entwickelt, Schnitt für mich gemacht, Probemodell genäht, zu 85% zufrieden, abends grilliert

Heute: Verschiedene Änderungsvarianten ausprobiert und 1 Lösung gefunden, die mich zu 95% zufrieden stellt. Das Prinzip werde ich jetzt an anderen ausprobieren.

Jetzt muss ich unbedingt aufräumen. Abends geht’s auf „Diana Krall“-Konzert in Züri.

Etwas blogfaul…

.. bin ich zur Zeit wohl…

Seit ich meinen täglichen 5-Zeiler in mein Five-Year Memory Book aus dem dänischen Designmuseum schreibe, fällt der „Erinnerungsmotivator“ fürs Blog weg.

Und die Temperaturen hier sind halt auch nicht so wirklich meins. Aber ooommmmm – alles eine Frage der Einstellung – ich will nicht jammern. Nächste Woche soll es ja schon wieder abkühlen.

Die Arbeitswoche war angenehm arbeitsreich und produktiv. Gestern hab ich noch ein paar letzte Nähte an 4 Bustiers gemacht. Die können morgen zusammen mit 3 BHs und 5 Hemdchen auf die Post. Ausserdem war ich morgens noch kurz im Garten, um die Gemüsebeete wieder etwas von Unkraut zu befreien.

Heute habe ich weiter über meinen Hosenschnitten gehirnt und ein paar Berechnungen angestellt. Dazu hab ich sogar meine Diss mal wieder rausgekramt – hauptsächlich wegen der 3d-Bodyscans. Ansonsten habe ich wenigstens und immerhin meine Steuer noch gemacht (jaja – ich weiss. Letzter Drücker wie immer … ;))

Jetzt geh ich mal runter in den 1. Stock – da ist es nur 35 Grad warm. Deutlich kühler als unterm Dach. Draussen im Schatten waren es heute 41°. Uff.

Ausgedacht

Heute habe ich meine Hosenkonstruktionsvorschriften weiter verfeinert. Im Massstab 1:5 schaut das erst mal nicht schlecht aus.

Gleich werde ich das in Originalgrösse zeichnen, dann zuschneiden und ein Probemodell nähen. Ich bin gespannt.

Warum ich nicht die gängigen Vorschriften nehme?

a) überzeugen die mich nicht immer, v.a. für Figuren, die nicht dem Standard entsprechen

b) aus Copyright-Gründen

c) damit ich die Zusammenhänge genau verstehe

d) gute Grundlagen -> guter Code

Holunderblüten

… hab ich grad geerntet, gesäubert und klein zerteilt.

Einen Teil hab ich mit Wasser übergossen, den anderen mit Apfelsaft. Bei beiden Zitronenscheiben dazu gegeben und jetzt zieht das bis morgen durch.

Nach dem Abseihen kommt Gelierzucker dazu, wird aufgekocht und in Gläser gefüllt. Gibt hoffentlich leckeres Gelee 😋

Wieder retour

… aus Copenhagen sind wir.

Allen 8 hat es sehr gut gefallen und es war auch sehr lustig und entspannt. Ab Sonntag hatten wir Sonne pur, was bei Till und mir in Kombination mit Wasser und Bier mal wieder zu einer roten Birne geführt hat… 🙄. Aber die Bootstour hat sich definitiv gelohnt.

Ausser Bildern habe ich auch ein Kochbuch, ein 5-jähriges Tagebuch uuund natürlich Wolle mitgebracht.

Und Schokokekse in einer hübschen Büchse von Royal Copenhagen. Das Designmuseum war sehr spannend.

Aufgebaut

… im neuen Strickparadies wären die 2 neuen (alten) Strickmaschinen jetzt mal. Die Maschinen sind beide schon älter und ich bin nicht sicher, ob ich da nicht Schrott gekauft habe…

Ich werde in den nächsten Wochen erst mal versuchen, eine davon in Betrieb zu nehmen, damit ich die Funktionsweise verstehe. Die Maschinen sollen etwas divenhaft sein 😉

Danach fang ich an, sie komplett zu zerlegen und aus beiden Maschinen eine neue zu bauen. Steuerung gibt es auch eine neue, Software gibt es Opensource und kann ich selber erweitern. Insofern ist es egal, dass die Maschinen die alte Generation sind – nur die Mechanik sollte funktionieren. Das schaut soweit aber nicht schlecht aus.

Ich bau nur eine Idee nach, die ich im Netz gefunden habe – ist also nicht auf meinem Mist gewachsen. Evtl. brauch ich noch etwas Zubehör dazu. Da habe ich aber schon Bezugsquellen gefunden.

Die Sachen aus dem Keller, die noch in Büro / Nähzimmer / Webecke gehören, hab ich gestern Abend noch in die entsprechenden Zimmer getragen. Das sortier ich nach und nach ein.

Ich hab noch ganz tolle, quadratische gerahmte Fraktalbilder gefunden – die hatte ich selber mal gemacht und drucken lassen. Die hatte ich völlig vergessen. Die kommen in mein (blaues) Nähzimmer. Die lustigen Katzen-Puzzles kommen ins Strickparadies 🙂