Ha-Ha-Ha-Es-Vau

0:5 abgewatscht.

Nicht, dass ich das Maul aufreissen müsst – wir haben letzte Woche erst 0:6 eingeschenkt bekommen und Freitag 0:1 verloren und unseren Trainer geschasst – aber es tut doch gut, dass andere sich auch blamieren 😉

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Die Ferien..

.. sind seit Sonntag leider vorbei.

Nach wie vor berührt Norwegen – jeder Stein, jedes Fjord, jeder Baum – meine Seele. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist. Noch nie habe ich zu einem Land eine derartige Verbundenheit verspürt. Das ist sehr eigentümlich.

Aber von vorne:
Vor gut 2 Wochen sind wir Freitag morgen um 4 losgefahren gen Bremen – ich hatte gar nicht geschlafen und war noch heftig in Zeitnot, weil mein Laptop erst allerlei Updates machen musste und ich meine ganzen Entwicklungsumgebungen erst mal auf Vordermann bringen musste. Auf dem Weg hatten wir noch einen Umweg zu Lloyds (Schuhfabrikant) eingelegt und jeweils 2 Paar Schuhe und 1 Gürtel ergattert. Danach sind wir bei Tills Schwester Paula eingetrudelt. Er hat erst mal geschlafen – ich mich mit Paula unterhalten und gestrickt. Abends sind wir eine Pizza essen gegangen und haben dann noch Abby (Paulas Tochter) geholfen, Sachen reinzutragen. Sie hat sich überraschend von ihrem Freund getrennt, ist mit Sack und Pack wieder zu Mami und dann doch mit uns nach Dänemark gefahren.

Am nächsten Tag ging es mit 2 Autos, Paula, Abby, ihrem Hunderl, Till und mir nach Norddänemark. Die Fahrt ging bestens und wir haben eine recht gemächliche Woche mit langen Spaziergängen am Strand verbracht. Im Gegensatz zu Till hatte ich fleissig gearbeitet (programmiert) und war gut vorangekommen. Er hat es von Tag zu Tag verschoben und eigentlich nix gemacht. Die Küche war mein Revier – aber dankbarerweise musste ich nur 1x am Tag warm kochen. Ansonsten wurde mittags etwas aufgewärmt oder Brot gegessen.

Etwas nervig sind für mich immer die verschobenen Tages-/Nachtzeiten. Die stehen alle total früh auf (vor 7!!) – dann geht es erst mit dem Hunderl an den Strand, dann zum Bäcker, in der Zwischenzeit kocht Till Kaffi und deckt den Tisch. Ich muss nur aufstehen (ca. halb 8) – das reicht! Dafür gehen alle gegen halb 10, spätestens 10 schon ins Bett. Da kann ich noch nicht schlafen. In der 1. Nacht bin ich da auch ins Bett. Dafür hab ich ab halb 4 Till genervt. Anschliessend bin ich immer erst um halb 2 / 2 ins Bett – dann gings einigermassen. Ich hatte die Nächte zum programmieren / stricken genutzt.

Am letzten Tag hab ich noch Wolle für eine diagonal gestrickte Weste (Baumwolle / Leinen) für mich gekauft. Abby durfte sich schon 2 Tage vorher Wolle für einen Pulli aussuchen. Den werde ich ihr wohl erst nächstes Jahr stricken. Ich glaub nicht, dass ich den heuer noch schaffe. Wirklich etwas angeschaut haben wir (wie immer) nicht – das war aber auch nicht geplant und war auch OK so.

Samstag Morgen ging es nach einer kurzen Verabschiedung für Paula, Abby und das Hunderl nach Bremen und für uns zur Autofähre (halbe Stunde Fahrt). Das Verladen und die Überfahrt (ca. 3 Stunden) verliefen problemlos (ok – Till hat sich seine Jeans mit Kafi eingesaut.. aber das ist ja kein Drama). Von dort fuhren wir noch ca. 1 Stunde gen Norden und nach einem kurzen Einkauf in einem Supermarkt an der Hauptstrasse machten wir uns auf die Suche nach dem Ferienhaus. Der nette Vermieter hatte uns noch mehrere SMS mit Beschreibungen vom Weg „in die Wald“ vorbei an „Posten“ und „Mülltonnen“ (?!?) geschickt. Zum Glück! Sonst hätten wir das nie gefunden. Mit Tills X5 war das Erreichen auch kein Problem – ich weiss nicht, ob mein Auto den Weg so gut geschafft hätte ….

Das Häuschen selber liegt sehr idyllisch mitten im Wald, mit Blick aufs Meer, ein paar Inselchen, Leuchtturm und ganz für sich alleine. Genau das richtige für uns. Die Woche haben wir mit kleinen Ausflügen in die Umgebung, ausgedehnten Spaziergängen, Besuchen der Nachbarorte und (leider auch) arbeiten verbracht. Inzwischen konnte auch Till das nicht mehr aufschieben und ich konnte an meiner Schnittmuster-Software und dem Digitalisieren meiner Schnittmuster arbeiten. Das Internetvolumen war schon am 3. Tag verbraucht, wir haben uns es für den Rest der Zeit dann gespart. Glücklicherweise war kein Support während der ganzen 2 Wochen nötig. Da hatten wir auch schon ganz andere Zeiten (spricht für’s inzwischen stabile System).

Die Rückfahrt lief wieder in 2 Etappen: am Samstag 1 Stunde in Norwegen, 3 Stunden Autofähre, 6 Stunden nach Bremen – am Sonntag von 7 bis 15 Uhr in die Schweiz. Bis auf etwas Stau um Karlsruhe und etliche Baustellen ging das völlig problemlos. Dann reichte es aber auch mit im Auto sitzen.

Mitgebracht habe ich ein Nähbuch, ein Männer-Strickbuch, ein Vögel-Strickbuch, zwei norwegische Strickhefte und 4 Knäuel Wolle für den 2. Ärmel von meinem Norwegerpulli von letztem Jahr – da hatte ich vor 1 Jahr zu wenig gekauft. Und viel Sehnsucht nach meinem Traumland. Soifz.

Sonntag Abend musste ich noch die vernachlässigte Katze besänftigen, in Erinnerungen schwelgen und ab Montag früh hatte uns der Alltag wieder …

Wehmütig

… denk ich an mein schönes Norwegen:

Wir sind seit heute Nachmittag wieder in der Schweiz.

Ausführlicherer Bericht kommt noch.

Ferienstart …

Das ist ja mal wieder ein Ferienstart … oh wei …

Nachdem wir in den Ferien beide arbeiten werden müssen (geht halt nicht anders.. leider), bin ich grad noch am Aktualisieren von meinem Laptop. Mit dem entwickle ich im Normalfall gar nicht mehr – ich hab sowohl ich Geschäft als auch daheim je ein schnelles Desktop.

In der Zwischenzeit hatte ich mein Repository auf einen anderen Server gezügelt, meine Entwicklungsumgebung und das Framework aktualisiert, usw. D.h. ich bin jetzt erst mal noch beschäftigt mit Updaten, Kompilieren und Testen. Meine ganzen Thirdparty-Installationen muss ich auch erst mal noch aktualisieren .. *soifz*

Ich hab die ganze Woche über abends jeweils noch bis meist 2 Uhr noch gearbeitet – entweder programmiert oder genäht / Schnitte gemacht. Heute Abend hatte ich noch meinen grossen Ateliertisch leer geräumt, damit Corinne in meiner Abwesenheit, Stoffe umrollern und vorbereiten kann für die Grossproduktion, die direkt danach anlaufen soll. Die Kundenaufträge hab ich soweit erledigt / vorbereitet, wie es ging. Damit bin ich recht zufrieden.

Die Schnitte hab ich jetzt alle eingescannt, damit ich sie in den Ferien in meinem Schnittmusterprogramm elektronisch erfassen kann. Das hat auch ewig gedauert – aber die Scans sind zusammen mit den GIS-Daten für mein SW-Projekt auf dem Stick. Das passt schon mal.

Für meine Nichte hab ich noch das Seepferdchen auf ihren Badeanzug genäht und in ein Päckli gepackt. Für Mama hab ich ihren BH überzogen und in ein BH-Hemd umgewandelt. Auch das ist parat zum Verschicken. Übernimmt netterweise Corinne für mich – sie geht eh in Deutschland einkaufen.

Der Nachbarin, die die Katze versorgt, hab ich noch gezeigt, was alles zum Ernten anfällt. Sie nimmt es selber nicht gern – aber ich glaub, ich konnte sie überzeugen :). Äpfel hab ich noch ein paar gepflückt – die nehmen wir mit. Es sind aber noch Unmengen am Baum.

Till war heut Abend stinkig, weil Ferienbeginn mit mir immer so stressig / last-minute-mässig ist. Er packt schon seit 2 Wochen und ich hatte erst um halb 9 heut Abend mal den Koffer raus geholt. Aber um 9 war gepackt – ab dann hat er sich auch wieder etwas entspannt. Jetzt schläft er schon lang – wir wollen um 3 losfahren. Ich geh gar nicht ins Bett. Lohnt sich ja nicht. Vor der Fahrerei graut mir schon – insgesamt werden das an die 4’000 km werden. Zum Glück hab ich genügend Strickzeug (3 angefangene kommen mit – 2 dänische Jacken und 1 norwegischer Pulli). Die muss ich auch noch zusammensammeln ..

Aber ich mach das alles gaaanz entspannt bei einem Gläschen Wein mit Katze ;). In 3 Stunden sollte das gut machbar sein. Brote muss ich auch noch schmieren und das Geburtstagsgeschenk für Tills Schwester einpacken .. und den Rezeptordner, Gewürze und Co. Ich hol wohl besser mal meinen Zettel raus …

Also denn: Ich meld mich wohl mal aus dem hohen Norden. Morgen geht’s erst mal nach Bremen, übermorgen von dort weiter nach Nord-Dänemark, 1 Woche später per Autofähre nach Süd-Norwegen und wieder 1 Woche später auf gleichem Weg wieder retour.

Ich froi mich schon 🙂

Hamsterkochen

Heute habe ich meine gesammelten Tomaten (5.5 kg) eingekocht. Ergebnis: 5 kleine Gläser scharfes Sugo und 5 kleine Gläser süssmildes mit Kräutern.

Parallel dazu habe ich Sellerie geschnibbelt, Kohlrabi geschnibbelt und blanchiert, Gurken geschält und ausgehöhlt, alles eingefroren.

Gestern Nacht hatte ich noch 1.5 kg Mirabellen entkernt, halbiert und eingefroren für Kuchen. Die hatte der Nachbar vorbeigebracht.

Jetzt kommen nur noch Rüebli, Lauch, Kartoffeln, Peperoni und Äpfel. Darum kümmer ich mich nach den Ferien.

Mit so einem Gemüsegarten ist man von Frühjahr bis Herbst ganz schön beschäftigt… dabei ist er noch nicht mal sonderlich gross….

Läuft :)

Nachdem ich jetzt etliche sehr mühsame Wochen durchlebt habe, wendet sich derzeit alles zum Guten.

Softwaretechnisch ist alles auf einem sehr guten Weg. Unser Lieblingskunde lobt uns in den höchsten Tönen, die verschiedenen Systeme laufen sehr stabil.

Schnitttechnisch habe ich noch sehr viele kleinere Optimierungen (besonders bei grösseren Unterbrustweiten) vornehmen müssen. Aber das hat sich sehr gelohnt. Mein bislang grösstes Modell (110E !!) passt lt. Kundin perfekt und sie ist SO begeistert, dass sie grad noch ein 2. bestellt hat. Auch die heutige Kundin (Prothese, viele Narben) hat grad 3 Stück bestellt – das Standardmodell hat auf Anhieb gepasst.

Mein Rechner hatte riesige Probleme – ich hatte nach dem Login immer direkt einen Bluescreen. Das konnte ich jetzt nach vielen Anläufen und mehreren Tagen auch fixen. Zum Glück. Sonst hätte ich ihn einschicken und vermutlich neu aufsetzen müssen.

Jetzt plane ich die nächsten 2 Monate -> dann ist einerseits Abgabetermin bei der Software und andererseits die Kollektionsvorstellung. Dafür ist jeweils reichlich zu tun. Aber jetzt kommt alles gut, die Basis stimmt jetzt 🙂

Zum 7. Geburtstag

… meiner Nichte habe ich sie erst angerufen, wobei sie mich aufgeklärt hat, wie das mit dem Alter so ist: „Wenn ich so alt bin wie Du jetzt, bist Du schon lange tot“ .. 😉

Dann habe ich ihr noch 2 Sachen genäht: einen Wal-Sitzsack und ein Kleidchen mit Fischli drauf. Alle Stoffe aus dem Fundus:

Letztes Wochenende habe ich sie besucht und die Geschenke vorbei gebracht. Es ist wirklich erstaunlich, dass sie so sehr an mir hängt und mit mir schmust, wo sie mich so selten sieht. Sie wollte gern, dass wir länger bleiben – aber Till musste noch arbeiten und ich ja auch … Sie kommen dafür im Oktober wieder zu uns.

Kurz durch den Garten gelaufen…

… und etwas geerntet:

Das wird jetzt geschnibbelt und z.T. blanchiert.

Ein Teil wird zu Gemüsesalat, der Rest fliegt in den (neuen) Gefrierschrank und kommt im Winter in eine Suppe oder Eintopf.

Die Geburtstagsfeier

… gestern war wirklich sehr entspannt und wir haben uns sehr gut unterhalten.

Ein guter Freund von Till ist vor wenigen Tagen 50 geworden und hat mit ca. 20 Leuten gefeiert. Bei der Gelegenheit haben wir auch endlich sein („neue“) Freundin kennengelernt. Sie sind zwar schon rund 3 Jahre zusammen, führen aber eine Fernbeziehung CH-DE und sie hat 4 Kinder, so dass er meist zu ihr fährt.

Also ich muss schon sagen: die hat er sich echt gut ausgesucht. Sehr sympathisch, hübsch, patent, anpackend, fleissig, bodenständig, fröhlich und unkompliziert. Tolle Frau. Sie ist 1, 2 Jahre älter als er – hat aber mit ihrem Alter sowas von kein Problem, macht da keinen geheimniskrämerischen Firlefanz drum, zeigt keine Bilder von ihren Kindlein, sondern freut sich einfach ihres Lebens. Sie näht auch in ihrer Freizeit (meist nachts, nach Vollzeitjob und Kinderversorgung) und hat ihn schon geschimpft, dass er mich so lang verheimlicht hat … 😉

Dann war noch eine Zweite da, die in dem Ort wohnt, in dem mein Atelier / Tills Büro ist. Sie war damals vor 5, 6 Jahren zur Eröffnungsfeier bei mir und zu dem Zeitpunkt wie ich in Krebstherapie. Ich hätte sie nicht mehr erkannt – aber sie hat mich erkannt und mich angesprochen. Daraufhin habe ich mich dann auch erinnert. Sie ist mir immer noch genauso sympathisch wie damals. Wenn sie von ihren Norwegen-Ferien wieder da ist, kommt sie mal auf einen Kaffee vorbei im Atelier. Da freu ich mich schon drauf. Die ist auch total unkompliziert.

Das Essen und die Getränke waren auch super super lecker und das war mal ein wirklich extrem gelungenes Fest, zu dem ich völlig erwartungsfrei hingegangen war. Mein (hochgeschlitztes) schwarzes Leinenkleid passt auch wieder – ich hab mich darin richtig wohl gefühlt.

Wir haben das Auto dann stehen gelassen und sind mit dem Zug einen Ort weitergefahren und dann ca. 3 km heim gelaufen. Heute morgen sind wir mit meinem Auto rasch wieder hingefahren, um Tills Auto wieder zu holen.

Frühen Feierabend

… mache ich heute. Nämlich so ziemlich genau jetzt: Freitag um 22 Uhr.

Sonst arbeite ich meist (mit einer kurzen Essensunterbrechung) bis ca. Mitternacht. Samstag / Sonntag werden wir wie quasi jedes Wochenende auch arbeiten. Morgen Abend sind wir allerdings auf eine Geburtstagsfeier eingeladen und ich muss noch etliches an Gemüse einmachen / einfrieren. Realistischerweise arbeite ich von daher wohl max. nur 1 Tag.

Ansonsten bin ich froh, dass es inzwischen so schön abgekühlt hat und ich nur noch sporadisch giessen muss.

3 Wochen noch – dann sind 2 Wochen Ferien 🙂

(Allerdings wird sich voraussichtlich kaum vermeiden lassen, dass wir auch in der Zeit etwas arbeiten müssen. Als Selbständiger arbeitet man halt selbst und ständig…)