Archiv für den Monat Februar 2015

Abwechslungsreiche Woche

Die Woche war sehr abwechslungsreich, aber auch arbeitsintensiv – deswegen war es hier auch so leise.

Montag / Dienstag war ich an der Uni – wir kommen gut voran und ich konnte ein paar Grundlagen schaffen, auf denen die Kollegen weiterarbeiten können. Wir müssen da unheimlich jonglieren, damit alle voran kommen und zum Schluss alles funktioniert. Ausserdem hat mein Kollege in Singapur täglich das Bedürfnis, mit mir zu skypen und Sachen vorab zu testen. Das kostet Zeit und Energie, sorgt aber für Sicherheiten, dass beim Workshop im April alles läuft.

Mittwoch hab ich an unserer Software die letzten Arbeiten vorgenommen und unseren Bugtracker mit den neuen Features für die nächste Version gefüttert. Ausserdem hab ich 3ds max am Desktop aktualisiert und mein Laptop von vielen überflüssigen, riesigen Diss-Files befreit. Hab sie natürlich gesichert. Die Software ist jetzt für 2-3 Wochen auf Eis gelegt – ausser es gibt einen schwerwiegenden Bug.

Donnerstag hab ich den ganzen Tag die Bewegungen am Knie modelliert = an der Diss gearbeitet. Ich bin noch nicht ganz zufrieden, aber ich bin wohl auf einem gutem Weg. Das geht zwar langsam, aber qualitativ hochwertig voran. Nachmittags war noch die 3. Bewerberin zum 1. Gespräch da. Zu dem Thema gibt es morgen noch einen Privateintrag.

Heute hab ich den ganzen Tag mit Tanja an den Probemodellen genäht und 2 Industrie-Nähmaschinen in Betrieb genommen. So toll :). Nachdem sie 1 Stunde später als geplant kam, hab ich die Zeit für administrative Arbeiten genutzt und das Thema Steuer schlussendlich abhaken können. Perfekt :).

Morgen kommen 2 der Bewerberinnen zum Probenähen. Danach werde ich Kundenaufträge abnähen. Sonntag ist die Diss dran.

Alles gut :)

Nachuntersuchung ging schnell und die Ergebnisse sind erfreulich. Nächster Termin ist Mitte Juni – da wird dann auch gleich noch ein Abstrich gemacht. Für Gebärmutterkrebs bin ich ja auch erblich vorbelastet und das sogar 3-fach und von 3 aus 4 Linien …

Übrigens ..

.. habe ich wunderschöne Wolle aus Copenhagen mitgebracht:

copenhagen_wolle

Beides feine reine Schurwolle (ca. Nadelstärke 3).

Aus der hinteren Wolle (300g) soll der Pulli hier werden:

copenhagen_pulli1

Ich werde allerdings lange Ärmel machen, 3/4 mag ich nicht – zumal ich eh affenarmlange Arme habe…

Aus der vorderen Wolle (400g) soll die Jacke werden:

copenhagen_jacke

.. hab ich morgen Mittag Kontrolltermin

.. kommen Freitag die ersten 2 Bewerberinnen

.. hab ich bis eben programmiert

.. schreibe ich ab Samstag wieder an der Diss weiter

.. hab ich deswegen wieder Ausgangssperre

.. überlege ich, ob ich Alkohol-Fasten will ..

.. hat mir meine Katze einen Kratzer auf der Nase verpasst. Wann? Keine Ahnung ..

.. will unser Prof. meine Diss am Textile Innovation Day vorstellen

.. kann ich die 2 griechischen Pappnasen nimmer sehen

.. geh ich jetzt ins Betti 🙂

Wieder retour aus Copenhagen

Wir sind wieder gut daheim angekommen.

Obwohl das Wochenende unter dem Zeichen des Terroranschlags stand und reichlich Polizeipräsenz und kreisende Hubschrauber über unserem Hotel uns daran erinnert haben, war es ein schönes Wochenende.

Weil wir deswegen, aber auch dank Programmierarbeiten (2 halbe Tage) und einem Auskuriertag dank zu gut schmeckendem dänischem Bier viel zu wenig von Copenhagen gesehen haben, haben wir beschlossen, im Sommer / Herbst nochmals hinzufliegen.

Jetzt machen wir uns noch einen gemütlichen Abend, bevor es morgen wieder ins Büro geht.

Heute ist das Inserat erschienen

.. und ich hab schon die 1. Bewerbung von der Frau, an die ich ohnehin gedacht hatte 😉

Sie ist vom Ort und hat bei mir schon etliche Nähkurse gemacht. Vom Typ her würde sie perfekt passen. Sie kommt nächste Woche Freitag auf einen Kafi vorbei. Ich werde mir aber alle anschauen, die Interesse bekunden.

Heute vor 21 Jahren

.. hab ich geheiratet. Mama hat mich eben dran erinnert.

Und gestern oder morgen vor 15 Jahren war die Scheidung. Ich weiss den genauen Tag nicht mehr.

Eigentlich wollte ich noch ein Bild von damals einstellen – kann es aber grad nicht finden.

Monsterstau

.. rund um Züri war heute Abend.

Kein Wunder. Eines der Nadelöhre (der Gubrist-Tunnel) war in beide Richtungen gesperrt wegen einigen Unfällen und einem Fahrzeugbrand. Und das im Feierabend-Verkehr. Zum Glück war ich heute nicht in Züri, sondern bei Tills Firma.

Bevor es morgen am frühen Nachmittag nach Kopenhagen gehen kann, ist nochmals eine Nachtschicht heute Nacht angesagt. Laptop muss mit, damit ich Support machen kann. Packen muss ich auch noch – aber das geht ja ruckzuck. Die Wolle und die Massangaben für den Pulli für die 2. Nichte darf ich nicht vergessen.

Mund-zu-Mund-Propaganda

Eben hat eine Bekannte einer Kundin bei mir angerufen und einen Termin mit mir vereinbart für einen Sport-BH. Das passt wunderbar in mein Konzept, weil solch ein schlichtes Modell eines meiner ersten Standardmodelle werden soll.

Tiptop 🙂

Schwerer Unfall

Heute morgen kurz nach 8 ist auf meiner Strecke ein schwerer Unfall zwischen 2 Lastern im Tunnel passiert. Einer der Fahrer starb tragischerweise. Die Strecke war in beiden Richtungen über 7 Stunden gesperrt – die Wartezeit betrug bis zu 2 Stunden.

Ich hab davon erst später erfahren, weil ich zu dem Zeitpunkt schon etliche Kilometer weiter war und den Radio auch schon auf den nächsten Kanton umgeschaltet hatte. Ausser dem üblichen Stau vorm letzten Tunnel kurz vor Züri (wegen einem Pannenfahrzeug) bin ich gut durchgekommen. Sind ja auch schon wieder Ferien – das merkt man am Verkehr und im Parkhaus deutlich.

Auf dem Rückweg war alles geräumt – es war aber ja auch schon halb 9 abends. Da ist meist nicht mehr viel los.

Ansonsten war der Tag heute betriebsam und produktiv – ich habe lange mit einem Kollegen in Singapur geskypt und etliche Sachen mit ihm geklärt. Ausserdem hab ich es endlich geschafft, meinen nächsten Nachsorgetermin zu vereinbaren. Donnerstag in 1 Woche ist der. Mal schauen, ob Cornelia da Zeit hat für ein Mittagessen mit mir – sie arbeitet dort in der Nähe und ich hab sie schon lange nicht mehr gesehen.

Weiter, immer weiter .. :)

So langsam geht’s mir wieder besser und ich suche einen Weg, wie ich meine vielen parallelen Baustellen besser jonglieren kann.

  • An der Uni-Front herrscht die nächsten 2 Monate Hochbetrieb: wir bereiten einen wichtigen Workshop vor. Ich werde jeweils Mo / Di ganztags dort sein.
  • An der Software-Front sollte ich jetzt Entspannung rein bekommen – wir machen einen Schnitt beim aktuellen Stand (muss dieses Wochenende fertig werden).
  • An der Diss-Front muss ich unbedingt ganz viel machen, damit ich den Rucksack los werde.
  • An der Näh-Front muss ich ein paar Sachen abarbeiten, verfolge weiterhin meinen Weg der eigenen, fix definierten Kollektion.

Und damit ich mit meiner Kollektion weiterkomme, werde ich eine Näherin suchen. Erst mal für ca. 1 Tag die Woche. Schliesslich ist es in jeglicher Hinsicht ineffizient, wenn ich die Sachen selber nähe. So komme ich nie vom Fleck. Ausserdem habe ich auch für die 3. Ausstellung (im Mai) eine Zusage bekommen und will dafür viele Sachen vorbereiten. Ich habe gestern Abend noch lang mit Till diskutiert und er hält das auch für die beste Lösung – eigentlich stammt die Idee, schon jetzt Näh-Unterstützung zu holen, von ihm. Das wird einiges an Druck von mir wegnehmen (auf der einen Seite), aber auf der anderen Seite auch eine Art Druck / Verantwortung / Verpflichtung aufbauen. Das empfinde ich aber als positiv, weil die Richtung für mich stimmt. Das Inserat werde ich im Gemeindeblättlein aufgeben – ich hätte gern jemand aus der nahen Umgebung.

Insofern gilt für die nächsten Wochen:

  • Fleissig den Workshop vorbereiten (das ist die Basis für meinen Vertrag mit der Uni)
  • Fleissig an der Diss arbeiten (und abgeben!)
  • Näherin suchen und einarbeiten
  • Kollektion erstellen und mit der Näherin zusammen anfertigen

„Dummerweise“ fliegen wir Ende nächster Woche 5 Tage nach Kopenhagen – die Zeit fehlt mir natürlich an allen Fronten. Aber mei – es passt nie. Jammern ist nicht – muss ich halt mal wieder vor- und nacharbeiten. Till freut sich schon sehr und er musste die letzte Zeit ohnehin oft genug hinten anstehen.