Archiv der Kategorie: Polarstjerna Mi

Erkaltet

… ist meine Liebe zu Norwegen etwas. Die Natur, die Landschaften, das Weite dort finde ich nach wie vor atemberaubend schön. Aber die Staatsgläubigkeit finde ich erschreckend. Die Menschen lassen sich dort verbieten, in ihre eigenen Ferienhäuser im Nichts zu fahren. Aktuell lassen sie trotz lachhaft niedriger Zahlen immer noch niemanden ins Land.

Da lob ich mir die Schweiz, die sich freie Gedanken und verschiedene Meinungen erlaubt, die wenigstens versucht, einen Mittelweg zu gehen, die schon auch mal auf stur schaltet, wenn die EU meint, hier Skigebiete schliessen zu wollen.

Der Umgang mit Corona hat mir dieses hier sehr andere Staatsverständnis klar vor Augen geführt und ich bevorzuge den Umgang mit dem Volk hier gegenüber allen anderen. Auch die deutsche Untertanenmentalität ist mir völlig fremd und unverständlich. Selber denken unerwünscht.

Insofern habe ich das Projekt „Polarstern“ eingefroren. Ich spare natürlich weiterhin – aber nicht mehr mit dem Ziel „Haus in Norwegen“. Ferien kann man dort ja auch ohne eigenes Haus machen – wenn man denn irgendwann mal auch ohne Impfung wieder einreisen darf.

Polarstern++

Mein Polarstern-Projekt läuft übrigens immer noch. Ich lerne weiterhin fleissig norwegisch 🙂 und spare diszipliniert.

Allerdings habe ich das Projekt jetzt um eine kleine Alpaka-Farm erweitert – ich will nur eine klitzekleine Herde, keine Zucht.

Die Viecher sind einfach zu herzig und träumen darf man ja…

Alpakas

(Bild stammt von https://www.oldenburger-muensterland.de/erholungsgebiet/herzog-alpakas/8383)

Rückblick und Ausblick

.. gibt es von mir heuer nicht.

Weil ich schlichtweg rundum zufrieden bin und kein Bedürfnis verspüre, mir neue Ziele vorzugeben.

Mein „Polarstjerna Mi“-Projekt ist mein persönlicher Wegweiser durch den Alltag und Entscheidungshilfe. Die Ziele verfolge ich weiterhin.

Mit viel Vorfreude auf den Juni 2020 werde ich daher ganz gemütlich ins neue Jahr rutschen. Kommt auch gut rüber!

Operation „Polarstjerna Mi“

So langsam nimmt Operation „Polarstjerna Mi“ etwas Gestalt an.

Neben dem zielstrebigen Arbeiten (und Geld verdienen) an verschiedenen Textil-/IT-Projekten gehört dazu auch norwegisch lernen.

Ziel ist es, genügend Geld für ein (Ferien-)Haus in Norwegen zu erwirtschaften. Die sind dort relativ günstig zu haben.

Ausserdem gehört dazu logischerweise, Ballast abwerfen und möglichst viel von meinen Sachen zu verkaufen / verschenken / vernähen / verstricken. Und absolut nichts Unnötiges mehr zu kaufen. Tue ich eh kaum, wird jetzt aber noch rigoroser verfolgt.

Das ist ein mehrjähriges Projekt, ich hau nicht morgen ab – also keine Panik bitte 😉

(Auch wenn ich keine Haus in Norwegen kaufen sollte, sind alle Nebenaspekte des Projekts sinnvoll)

Luft nach oben

So ganz habe ich meinen Rhythmus noch nicht gefunden. Meine Tage sind derzeit aber auch etwas zerfranst mit Mini-Ausstellungen, Besuchen, Zahnreinigung, Skype-Gesprächen, Kundenterminen, usw. Wirklich besser wird es damit erst ab Ende Oktober, wenn dann auch Kontrolluntersuchungen, Passverlängerung, Zahnarzt, Familientreffen und so durch sind.

Ich bin etwas unzufrieden mit mir, weil ich nicht so effizient bin, wie ich das gerne wär. Und weil ich meine eigenen Pläne nicht so ernst nehme, wie ich es sollte. Ich lass mich momentan gern ablenken – das ist nicht gut.

ABER: ich habe ein relativ konkretes mittelfristiges Ziel, auf das ich hinarbeiten will. Mein Polarstern. Zeithorizont: rund 5 Jahre. Das Projekt läuft auch schon – allerdings bisher leider eher auf Sparflamme. Das werde ich jetzt aber höher hängen (Polarstern eben) und mich stärker darauf ausrichten (Polarstern – ganz genau).

Bis Sonntag gebe ich der Software Vorrang – dann wird nächste Woche verpflichtend geplant und startet Operation „Polarstjerna Mi“.

Polarstjerna