Archiv für den Monat Juli 2018

Kein schönes Geschenk

… hat mir mein Auto zu meinem gestrigen Namenstag gemacht.

Nachdem es seit ein paar Tagen sehr sportlich tönte (*röööhr*), hatte ich es Montag Abend in die Garage gebracht. Kostenvoranschlag für neuen Auspuff + Einbau: 1050 CHF. Auf mein „ouh – da muss ich überlegen, ob sich das noch lohnt bei der alten Karre“ wurde mir der Austausch vom Mittelstück und schweissen angeboten. Kostet aber auch noch 500 CHF.

Das habe ich jetzt noch machen lassen. Aber wenn das Aufgebot zur nächsten MFK (schätzungsweise in einem halben Jahr) kommt, ist das Auto fällig. Das Tauschen der Bremsscheiben (1200 CHF) + Service + ?? rentiert sich nimmer. 14-jährig ist die Kiste jetzt – da kommt eine Reparatur nach der nächsten.

Dann gibt es eine Knutschkugel mit Sonnendach – die ist nämlich klein genug für unsere alte Garage. Zu der Bauzeit waren die Autos nämlich noch deutlich kleiner und weder mein jetziges noch Tills Panzer passen da rein.

Immer wieder sonntags

… kümmere ich mich um die Brotreste der Woche. In der Regel bleiben nur einzelne Scheiben über, die ich dann zu Semmelbrösel mahle.

Zusätzlich blieb diese Woche ein gutes halbes kleines Brot übrig. Mit Besuch ist es immer schwieriger einzuschätzen. Das habe ich in 3mm dicke Scheiben geschnitten und noch unterteilt.

Wenn es getrocknet ist, pack ich es weg, um nächste Woche Semmelknödel zu machen. Knödelbrot gibt es hier ja sowieso nicht – insofern muss ich das ohnehin selber machen.

Später mach ich noch einen Gang durch den Garten und schau, was reif ist, ich grad nicht verwerten und einfrieren kann. Ich mag einfach keine Lebensmittel wegwerfen.

Veralbert

… komm ich mir ja schon vor bei der Schlagzeile „Täter ist 34-jähriger Deutscher“, wenn im Kleingedruckten dann steht, Iraner / nicht in D geboren.

Man muss sich dann echt nicht wundern, wenn die Medien nicht den besten Ruf haben.. 🙄

Erntezeit

Inzwischen gibt es fast täglich Gemüse und Beeren aus dem Garten.

Samstag Vormittag hatte ich noch Gurken eingemacht. Die Zwiebeln sind auch Eigengewächse.

Sonntag gabs einen grossen Brokkoli

mit Tomaten als Auflauf (nur Chäes zugekauft), Montag Bohnen mit Speck vom Grill. Die Hälfte der Bohnen hab ich meiner Nachbarin gegeben und trotzdem noch 2 Portionen eingefroren. Selbstgemachtes Joghurteis mit frisch gepflückten Brombeeren hatten wir auch noch.

Heute hatten wir Omelett mit Tomaten und Petersilie. Mjam. Die schmecken noch nach Tomaten !

Am Wochenende gibts Poulet mit eigenem Blumenkohl und Gemüsesalat mit Joghurtdressing.

Brombeeren gibt es fast jeden Tag ein paar.

Aktuell stehe ich übrigens bei minus 24 Kilo und bin kurz vorm Normalgewicht laut BMI 😁

Fröhlicher, kurzweiliger Besuch

Von Samstag Mittag bis heute Morgen war Paula, Tills Schwester, bei uns zu Besuch. Die Anreise per Zug klappte problemlos – jetzt aktuell ist sie leider immer noch unterwegs nach Bremen. Der Zug hat 3 Stunden Verspätung wegen eines Feuerwehreinsatzes auf der Strecke. Mittags hatte sie eine Pause in Karlsruhe eingelegt, um sich mit ihrer Tochter zu treffen.

Der Besuch war richtig schön. Wir haben eigentlich nichts unternommen, ausser gut zu essen, trinken und dem Garten beim Wachsen zuzuschauen. Sie hat viel gelesen – ich etwas gestrickt bzw. im Homeoffice gearbeitet.

Obwohl sie unter echt widrigen Umständen aufgewachsen ist und alles andere als einen einfachen Lebensweg hinter sich hat, ist sie wohl einer der fröhlichsten, positivsten und dankbarsten Menschen, den ich kenne. Ich finde das total bewundernswert und freue mich immer, wenn ich sie sehe oder spreche. Solche Gäste verwöhne ich echt gern 🙂

Ihre Tochter (die in Karlsruhe) will auch bald mal wieder vorbeikommen. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Bildern vom Essen und dem neu eingerichteten Gästezimmer, die Mami ihr geschickt hat 😉

Gestern Abend ist auch noch ein SW-Auftrag von unserem Lieblingskunden eingetrudelt, mit dem wir gar nicht so schnell gerechnet hatten. Seit heute Morgen hat uns also der Alltag wieder und wir versuchen, etwas Land zu gewinnen und werkeln vor uns hin. Ab nächster Woche ist auch meine Mitarbeiterin wieder aus den Ferien zurück.

Erstaunlich

.. find ich ja immer wieder die Regerationskräfte meines Körpers. Gestern Abend haben mich 4 Wespen gestochen: 2 in den linken Daumen, 2 in den Rücken. Die Hand war über Nacht etwas angeschwollen, aber jetzt ist es fast schon wieder weg 😊

Hier noch das versprochene Photo:

Ich bin schon gespannt, was Paula (Tills Schwester) morgen dazu sagt. Sie kommt für ein paar Tage zu uns. Ich froi mich schon sehr darauf.

schnippschnapp

…Haare ab.

30cm kürzer und nur noch schulterlang. Locker flockig durchgestuft, viiiel leichter und duftiger.

Endlich hab ich wieder einen Coiffeur, der versteht, was ich will 😁

Die 1. Version

… der Datenbank-Struktur meiner Schnittmuster-Software ist jetzt mal definiert und in der Datenbank hinterlegt. Beim Anbinden an die Software selber werde ich merken, wo ich evtl. was vergessen / falsch überlegt habe. Dort geht es voraussichtlich am Freitag weiter.

… des neuen Software-Projekts habe ich Donnerstag und Freitag implementiert. Am Samstag noch die DB-Anbindung angepasst und jetzt kommen schon mal automatisiert bestimmte Alarme in das neue Modul. Dort geht es am Mittwoch weiter.

… des komplett einmal fertigen Gartens haben wir gerade rund ums Haus. Samstag haben wir noch die Wege von Unkraut befreit und einen alten, dornigen Wurzelstock von irgendeinem Gestrüpp rausgeschlagen. In das Loch soll ein (Sauer-)Kirschstrauch, der nur ca. 2-3 m hoch wird und den ich auch schon bestellt habe. Laut Till war der Garten noch nie so schön, seit er hier wohnt (13 Jahre).

… von Zucchetti und Bohnen (mit Speck umwickelt) aus dem Garten gab es heute auf dem Grill. Den Rest der blanchierten Bohnen habe ich eingefroren. Die schmecken noch nach Bohnen – da kann aber jede gekaufte Bohne (auch die Biodinger fürs gute Gewissen) abstinken dagegen. Petersilie hab ich auch nochmals eingefroren – ich hab im Moment so viel davon und im Winter bin ich bestimmt froh drum.

Ansonsten sind wir grad fleissig am Entsorgen. Elektroschrott haben wir in der vergangenen Woche weggebracht. Morgen fliegt das alte Futon, das ich vor Jahren von einer Freundin geerbt habe und schon zerbröselt, auf die Müllhalde. Ins Auto eingeladen ist es schon. Im Gästezimmer steht jetzt das neue weisse Schlafsofa, das bisher im Bügelzimmer nur Platz weggenommen hat.

Morgen und übermorgen nähe ich Kundenbestellungen und finalisiere die Schnitte für die Schaufensterfiguren. Abends werden wir jeweils noch etwas aufräumen und ein paar weitere Kleinigkeiten entsorgen.

Nächstes Wochenende kommt Tills Schwester für ein paar Tage zu uns. Da freue ich mich schon drauf.

Gartenarbeit erdet

Seit ich meine Energie lieber in den Garten stecke statt mir Gedanken zu machen (oder erzählen zu lassen), wer was wann zu wem und warum auch immer gesagt haben könnte, lebe ich deutlich friedlicher und zufriedener.

Und obendrein ist der Garten auch viel gepflegter und das Gemüse gedeiht auch. Heute Abend habe ich noch an der Treppe neben der Wohnungstür ein paar Stauden gesetzt. Dort soll ja nächstes Jahr der Bachlauf hin – aber das hat jetzt so trist ausgesehen, das ich da ein paar Farbtupfer hin haben wollte.

Man glaubt ja gar nicht, wie viel Zeit so ein Garten kostet. Wenn ich giesse, geht ein halbes Fass drauf. Im Fass haben 310 l Platz. Ich schleppe also rund 150l Wasser per Giesskanne durch die Gegend. Das kostet locker jeden Abend eine gute halbe Stunde. Manchmal auch eine Stunde, wenn ich noch Tomaten aufbinde, hier und dort was zupfe. Wenn es regnet, muss ich zwar nur Teile giessen (Tomaten z.B.) oder Balkonpflanzen – aber dafür muss ich dann Schnecken jagen.

Aber diese Stunde abends ist mir inzwischen echt heilig und ich weiss gar nicht mehr, wie ich ohne Garten vorher leben konnte. Till hat inzwischen auch Freude daran gefunden uns ist auch innerlich sehr viel ruhiger geworden.

Doch auch schon

Till hat mich dran erinnert, dass wir in unserem Releasetrubel unsere jeweilige Steuererklärung noch nicht gemacht haben. Das haben wir jetzt (jeder für sich) erledigt. Es ist ja eigentlich mit der Software kaum Aufwand.

Jetzt mache ich noch Wurscht-Chäes-Salat, damit der schön durchziehen kann und dann geht’s hoch in die Firma. Dort werde ich etwas nähen und Schnitte vorbereiten für morgen.

Nachmittags werde ich mein Büro aufräumen und auch endlich die Platte von meinem Strickmaschinentisch festschrauben. Das Gechruschtel wird mich sicher etliche Stunden kosten und ich befürchte, dass ich heute wohl nicht fertig werde damit. Aber egal – was gmacht ist, ist gmacht.

Ach – und Stangensellerie und Petersilie will ich auch noch einfrieren heute Abend. Das ist zu viel zum sofort essen. Gestern habe ich die erste Schlangengurke (fast 30cm lang) geerntet. Die war super lecker.