Archiv der Kategorie: Alltag

Ferien

… fallen dieses Jahr übrigens wieder ins Wasser…

a) lässt Norwegen niemanden einreisen

b) lass ich mich nicht impfen

Naja – gibt Schlimmeres. Ausserdem muss ich ja eh noch die anderen 2/3 von der Hausfassade streichen.

Immerhin ein Gerüst haben wir jetzt organisieren können, Farbe und Fensterläden sind bestellt, Maurer / Verputzer suchen wir noch (inzwischen leicht verzweifelt).

Ein paar Tage werden wir gen Norden zu Tills Schwester fahren, um *tada* beim Umziehen zu helfen …

Ansonsten werden wir wohl durcharbeiten bis Weihnachten.

Viele Wege…

… führen zur Zimtschnecke.

Heute gibt’s die Variante gefüllt mit selbstgemachtem Vanillepudding:

Sich regen bringt Segen

… Muskelkater, Kratzer und Farbe…

Gestern von morgens bis ca. 17 Uhr nur gejätet. Teile sehen schon wieder gut aus, aber mein Sorgeneck habe ich erst vom gröbsten Stachelzeug befreit.

Danach noch Muffins gebacken, geduscht und auf der Terrasse gesessen.

Heute hab ich Muskelkater. Trotzdem werde ich gleich mal den Holzboden vom Balkon streichen. Mindestens 3 Stunden rumbuckeln, schätz ich.

Juchhhuuu…

… es gibt umfangreiche Lockerungen und einen grossen Schritt Richtung Normalität.

Ab Montag öffnen die Restaurants auch innen wieder (ohne Testpflicht) 😋🍗🍟🍻

Die Homeoffice-Pflicht wird wieder zur Empfehlung 😃🙃🙂🙃😃😃😃😃

Veranstaltungen, Sport, private Treffen erlauben wieder mehr Teilnehmer. Bäder, Wellness, etc gehen auf.

Versammlungen im öffentlichen Raum haben keine Auflagen mehr.

Maskenpflicht innen bleibt vorerst noch.

Nächster Stop ist in 4 Wochen. Im Idealfall öffnet dann alles.

Nur eine Zahl

Diese Woche hatte eine Freundin Geburtstag.

Sie lag vor vielen, vielen Jahren wochenlang im Koma, keiner wusste, ob sie wieder wach wird und ob bleibende Schäden zu befürchten sind.

Meine Glückwünsche hat sie erwidert mit „leider freut man sich net mehr so kurz vor 60“. Das hat mich sehr überrascht, von ihr hätte ich das nicht erwartet.

Mit ist das so fremd… ich werde es wohl nie verstehen, warum man mit seinem Alter hadert. Ich finde sogar, das Altern gehört zu den gerechtesten Dingen auf der Welt – davon kann sich keiner frei kaufen. Für mich ist (fast) jeder Tag ein Geschenk 🎁 und ich freu mich einfach, dass ich überhaupt noch lebe.

Mein grosses Vorbild ist meine Oma. Die wird bald 94 und freut sich wie ein kleines Mädchen, dass sie immer noch da ist.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff…

Kaum haben wir unsere Entwicklerstelle ausgeschrieben, werden wir von Recruitermails mit Bewerbungen aus Deutschland und dem grossen Wunsch nach dauerhafter Auswanderung in die Schweiz geflutet.

Mich wundert das ja nicht. Warum sollte man mit guter Ausbildung bei den Steuersätzen und Bevormundungen in D bleiben?

Die Lohnvorstellungen sind z.T. aber schon sehr abenteuerlich – Milch und Honig fliesst hier auch nicht 😉

Noch warten wir aber auf heimische Interessenten und Direktbewerbungen.

Schnucki braucht einen Anhänger

Heute waren Schnucki und ich mit Einkaufen dran.

Als erstes hab ich den bestellten Wein (Weiss und Rosé) abgeholt – 6 Kisten. Sowie Whiskey, Grappa, Senf, Grillkohle, Anzünder, Brot und Gipfel. Damit war bereits nach 3 Stationen der Kofferraum voll und der Geldbeutel dünn (-600 CHF).

Danach bin ich zum Baumarkt gefahren und hab noch 2 Eimer Terrassenöl (100 CHF), Grundierung für die Gartenbank (20 CHF) sowie jede Menge Pflanzen für den Gemüsegarten (70 CHF) gekauft. Damit war auch der Beifahrersitz belegt.

Weiter gings zum Supermarkt, um für das Wochenende und nächste Woche Lebensmittel einzukaufen. Ein paar Grundvorräte wie WC-Papier, Waschmittel mussten auch aufgefüllt werden. Insofern war auch der Zwischenstopp nicht grad günstig. Damit hab ich die 1’000 CHF voll gemacht (*schnieff*) und auch die Rückbank belegt.

Daheim musste ich erst mal mühsam alles wieder aus dem Schnucki raus kramen und rauf bzw. runter tragen.

Was bin ich froh, wenn die dämlichen Masken Geschichte sind. Das fand ich heute mit dem etwas schwülen Wetter sehr mühsam.

Das Wetter ist hier recht wechselhaft – ich werde morgen die Regenpausen nutzen, um die Pflanzen in die Beete zu setzen.

An mir ist ein Maler verloren gegangen ..

Gleich nach dem Frühstück habe ich mich ans Streichen des Terrassenbodens gemacht. Das ist extra Terrassenöl in Lärche. Ich habe nur den Bereich unter freiem Himmel (ausserhalb der Glas-Schiebetür) gestrichen.

Links im Bild sind nur die 3 hinteren Bretter gestrichen, rechts sind alle gestrichen – der Farbverlauf ergibt sich aus den verschiedenen Trocknungsstufen. Inzwischen sind alle gleich hell.

Jetzt fehlt noch der innere Bereich – dafür brauchen wir aber erst noch Farbe. Das Holz hat enorm viel aufgesaugt.

Dort ist es allerdings nicht so schlimm, weil es überdacht ist. Gutes Wetter brauchen wir dafür aber auch – weil ja Tisch, Stühle, Grill usw. raus auf die beiden gestrichenen Bereiche soll.

80% von meinen Lektionen

.. hab ich jetzt gehalten.

Und ich hab lauter nette, motivierte, fröhliche Studenten. Das ist schon toll 🙂

In 6 Wochen müssen sie ihre Semesterarbeit abgeben. Nach der Korrektur ist für heuer dann erst mal Feierabend – nächstes Jahr habe ich voraussichtlich 3 Kurse.

Heute Morgen ist der Blumenstrauss bei Mama angekommen. Sie hat sich total gefreut. Danach habe ich Pastasalat (mit gebratenen Zucchetti, Dörrtomaten, Oliven und Mozzarella) vorbereitet und die Daten für mein Schnittmusterprogramm modelliert. Heute Abend wird grilliert – da muss ich ausser abschmecken nichts mehr machen.

Morgen streiche ich den Holzboden vom Balkon. Till hat ihn heute schon gekärchert. Und dann werde ich wohl noch etwas programmieren / Stoffe einpflegen / spazieren gehen / draussen sitzen.

Das Leben meint es schon gut mit mir 🙂

Vielleicht bin ich gar nicht immer meiner Meinung?

Prädikat lesenswert:

Meinungsbildung: Wie die Wissenschaft unsere Ansichten erforscht (nzz.ch)