Archiv für den Monat Juli 2014

Einen riesigen Schrecken

… habe ich gestern beim Schnelldurchlauf meines gesamten Animierprozesses bekommen. Ich hatte den anhand eines ganz einfachen Beispieles gemacht, um Screenshots machen zu können und ein wichtiger Baustein fehlte.

Zum Glück lag’s an meiner eigenen Dummheit und ich hatte was falsch gemacht – der Effekt war mir in der Klarheit aber nicht bewusst. Ich werde das Verfahren jetzt so in der Arbeit demonstrieren. Heute ist Power-Schreiben angesagt – ich bin SEHR im Verzug und hoffe, Sylvia ist morgen nicht zu sehr von mir enttäuscht 😦

Monitor-Flut

Nachträglich zum Namenstag hat mir Till heute (völlig übertriebenerweise) einen Monitor geschenkt. 29 Zoll, ultra-wide, 21:9, genial zum entwickeln :). Der steht jetzt im Büro neben dem 24 Zoll, Multi-Touch-Monitor.

Meinen bisherigen 27 Zoll Monitor hab ich mit heim genommen und neben meinen andern identischen gleich grossen Monitor gestellt. Bis zum Ende der Diss ist die „Kommandozentrale“ schon toll. Danach tausche ich ihn dann vielleicht gegen den Multi-Touch-Monitor (inzwischen ist die Touch-Funktionalität gut getestet) oder stifte ihn Tills Kollegen oder nehme ihn zu mir in die Firma.

Nur Fliegen ist schöner …

… kann man zur Zeit wohl wirklich nicht sagen. Das ist echt furchtbar, was da momentan abgeht … 😦
Die Angehörigen tun mir entsetzlich leid. Man mag sich das gar nicht vorstellen.

Ich darf gar nicht dran denken, dass ich in wenigen Tagen auch fliegen muss – Schweiz -> Ostdeutschland dürfte aber relativ sicher sein…

Was für ein Ferientyp bist Du?

Letzte Woche war ich ja ein paar Tage mit Berry im Tessin. Sehr abgelegen. Sozusagen am Arsch der Welt mit Blick auf 3 Gipfel (manche mögen das ja, für mich war das wie eine Wand, hab mich eingesperrt gefühlt) und 5 Esel. Gehaust haben wir in einer recht spartanischen Hütte ohne fliessendes Warmwasser (Einheizen mit Holz ging), ohne Backofen und mit Mini-Kühlschrank. Der Weg zum nächsten Ort war 19 Kilometer weg und war nur über sehr enge Wege (teils nur geschottert und knapp einspurig) und waghalsige Ausweichaktionen erreichbar. Dafür brauchte man 1 Stunde Fahrtzeit mit höchster Aufmerksamkeit, so dass ich den Weg nicht öfter als nötig (ingesamt 4x = 2x hoch, 2x runter) fahren wollte. Entgegen der Beschreibung im Internet ist die Seilbahn seit 2012 nicht mehr in Betrieb. Die Stromversorgung war auch nicht wirklich toll, weil wir nur Mini-Solarpaneels und einen Mini-Akku hatten. Wasserkocher, Kaffeemaschine, Fön, Bügeleisen – alles nicht möglich. Einmal fiel der Strom abends sogar aus. Die Idee war eigentlich, zusammen zu nähen – ich bin aber so unter Druck bei meiner Diss, dass ich das Arbeiten am Laptop dem Nähen vorgezogen habe. Zum Nähen wäre es mir bei den Funzeln eh zu dunkel gewesen. Wäre es nicht seit Monaten gebucht gewesen, wäre ich zu dem Zeitpunkt sicher nicht gefahren.

Quintessenz für mich ist:

  • Ich wohne wirklich sehr schön und komfortabel im Eigenheim. Für frische Luft, draussen sitzen, Ruhe, Sternenhimmel, etc. brauche ich nirgendwo hinfahren. Das habe ich daheim auch.
  • Ich buche nicht mehr so früh, weil ich nicht entspannen kann, wenn ich offene Baustellen habe und das aber Monate im voraus nicht absehen kann.
  • Wenn ich im Urlaub nähen will, dann werde ich das in Zukunft daheim machen, weil ich da ein perfektes Atelier mit hellem Licht und riesigem Zuschneidetisch sowie verschiedenen Maschinen habe.
  • Wenn ich in eine Hütte gehe, dann muss die eine gute Verkehrsanbindung haben – als Ausgangspunkt für Ausflüge. Wenn ich schon extra weg fahre, möchte ich auch was sehen. Es darf aber auch gern ein gutes Hotel sein. Ich koche zwar gern, überleb aber durchaus auch mal eine Woche ohne.
  • Und einen gewissen Komfort sollte die Hütte auch bieten. Warum sollte ich sonst überhaupt von daheim weg fahren und dafür auch noch zahlen? Ich habe hier eine supertolle Küche mit 2 Backöfen, Nespresso-Maschine (sehr wichtig!), Kitchenaid, sehr guten Töpfen, Geschirr, Pfannen, etc., 2 Bäder mit Wanne und Dusche und Fenster, überdachten Balkon, Terrasse, Aussensitzplatz, Kräuter- und Gemüsegarten, Beeren an den Sträuchern, wenig und nette Nachbarn..
  • Ich bin nicht gern von der Aussenwelt abgeschnitten. Wenn ich frei habe, telefoniere ich gern, häng auch gern mal im Internet rum, mag auch mal Zeitung lesen oder Nachrichten gucken.
  • Zur Hauptsaison gehe ich nimmer – da ist es mir zum Fahren zu heiss und zu voll. Ausserdem zu teuer. Und: es ist die schönste Zeit zum Arbeiten, weil es sehr ruhig ist – alle anderen sind ja weg 😉
  • Kurze Städtetouren und Land-Erkundungen mit dem Auto von Ort zu Ort liegen mir mehr als in einer Hütte zu hocken. Ich hab hier genug Natur um mich und für eine Wandertour kann ich morgens los fahren und bin abends wieder daheim.
  • Am liebsten habe ich aber (wer hätte das gedacht?) Balkonien 😉 – da freut sich auch mein Kätzchen.

Inzwischen habe ich an einer der 3 Arbeitsstellen noch frei (so halb zumindest), an der 2. arbeite ich etwa halb, an der 3. (meine eigene Firma) hab ich noch ein paar Aufträge abzuarbeiten diese Woche. Ansonsten werkel ich an der Diss – Sonntag Abend geht’s dann schon wieder nach Dresden.

Wie sieht denn euer Traumurlaub aus und was geht für euch in den Ferien gar nicht?

Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand

AUS AUS AUS … Das Spiel ist AUS .. Wir sind Weltmeister 🙂 🙂 🙂

Meine Güte war das spannend – Meine Nerven brauchen jetzt dringend Erholung !!

Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand 🙂

Kirschen, Kirschen, Kirschen

… oder Chriesiiii, wie sie hier heissen, gibt es heuer ja genug. Noch dazu leben wir in DER Kirschgegend der Schweiz und haben knapp 10 Kilo ungespritzte Kirschen geschenkt bekommen.

Einen Teil davon haben wir gegessen, den Rest hab ich zu Marmelade (13 grosse Gläser) und Glaskirschen (12 Gläser) verarbeitet bzw. eingefroren. Morgen backe ich noch einen Kirschkuchen und dann kann ich beruhigt in die Ferien 😉

Hm .. vielleicht koche ich morgen noch Johannisbeer-Gelee ein … an den Sträuchern hängen recht viele …

Erdbeermarmelade hab ich vor 2 Wochen schon viel eingekocht mit frischen Früchten aus dem Garten.

Ich hab eigentlich alles geschafft, was für diese Woche angestanden ist. Am Wochenende noch Administration und Diss, Schlaaaaaaaaaaand anfeuern, kleine Kunden-Näharbeiten und Montag Morgen geht es mit Berry dann ins Tessin 🙂

So ganz langsam entspannt sich die Lage.

Wie tragisch :(

Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir hat vor wenigen Tagen seine Hirntumor-Therapie hinter sich gebracht.
Vorgestern ist seine erst 39-jährige Frau bei einem Motorradunfall tödlich verunglückt 😦

Das Leben ist einfach nicht fair…

Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand!!

Meine Herren … war das nervenaufreibend!

Aber: Viertelfinal erreicht. Uff 🙂