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Wieder retour

… aus Copenhagen sind wir.

Allen 8 hat es sehr gut gefallen und es war auch sehr lustig und entspannt. Ab Sonntag hatten wir Sonne pur, was bei Till und mir in Kombination mit Wasser und Bier mal wieder zu einer roten Birne geführt hat… 🙄. Aber die Bootstour hat sich definitiv gelohnt.

Ausser Bildern habe ich auch ein Kochbuch, ein 5-jähriges Tagebuch uuund natürlich Wolle mitgebracht.

Und Schokokekse in einer hübschen Büchse von Royal Copenhagen. Das Designmuseum war sehr spannend.

Fertig gestrickt

Die letzten Tage habe ich abends immer noch fleissig gestrickt und jetzt zumindest mal alle Teile von meiner dänischen Jacke fertig:

jacke_petrol_vor_zusammensetzen

Jetzt muss ich nur noch die Schultern zusammenstricken, den Kragen ansetzen und die Ärmel einsetzen. Am Rand unten an den Armen kommt noch so einen blaue Kordel wie am Vorderausschnitt.

Beim Waschen wird sie etwas schmäler und länger – dann sollte sie ganz gut passen. Ich weiss nur noch nicht, ob so ohne Verschluss meins ist. Vielleicht mach ich noch einen geflochtenen Gürtel aus 3 Kordeln dazu.

Mal schauen, wie es sich fertig angezogen so anfühlt…

Skandinavisches Finale

… gibt es morgen. Da freu ich mich schon drauf. Fahnen von Dänemark und Norwegen haben wir da. Till wird wie immer für die Dänen sein, ich für die Norweger. Wird bestimmt spannend 🙂

Ich hätte es den Deutschen auch gegönnt, wenn sie besser gespielt hatten. Aber die Norweger waren einfach eine Nummer zu gross und wahnsinnig abgebrüht – und das noch dazu gegen DAS Publikum. Irgendwie hatte ich vorher schon das Gefühl, dass viele mit dem Kopf schon im Finale waren. Das ist immer gefährlich.

Schön wäre, wenn man in Zukunft etwas mehr Handball im Fernsehen sehen würde. Das ist schon eine tolle, schnelle, spannende Sportart.

Bei mir ist am Wochenende Programmieren angesagt. Mein Umbau geht voran, gestern Abend kurz vor dem Heimgehen habe ich endlich alle sich überlagernden Touchevents sauber trennen und verarbeiten können. Im Büro hab ich einen Monitor mit Toucheingabe und kann das erheblich besser testen als daheim.

Heute mach ich noch ein paar kleinere Ergänzungen daran. Dann teste ich auf einem unserer Tablets, ob die Touchbefehle da auch richtig funktionieren. Leider ist das Handling der Touchevents von Hardware zu Hardware unterschiedlich. Anschliessend kann ich das Modul in der Software tauschen und noch den Rest der Releaseversion implementieren.

Nächste Woche noch für das Administriertool – dann ist es geschafft. Das dürfte allerdings ein anstrengender Endspurt werden, eher ein Marathonlauf.

Des hätt mer auch

Heute Abend hab ich noch unseren Adventsstern (statt eines Adventskranzes) gemacht und den Fenstersims dekoriert.

Und grad eben ist der Fotokalender fertig geworden. Ich hab jeweils pro Monat eine unserer Reisen (Norwegen und Dänemark) bzw. auch Bilder von hier genommen. Jeweils passend zur Jahreszeit.

Dann bin ich mal gespannt, was Till morgen sagt dazu…

Zu acht!

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass wir nächstes Jahr zu acht nach Kopenhagen fliegen?

Till hatte bei seinem jährlichen Sommer-Sauf-Abend mit 3 Kumpels so von Kopenhagen vorgeschwärmt, dass alle auch da hin wollten und ihn verpflichtet haben, einen verlängerten Wochenendtrip zu organisieren.

Die Flüge sind gebucht, Hotelzimmer und eine Hey-Captain-Bootstour auch. Mitte Juni 2019 geht es also wieder mal in Tills Lieblingsland – diese Mal aber mit 5 Schweizern, 1 Deutschen, 1 Fischkopf und 1 Bayern.

Das wird bestimmt lustig 🙂

Die Ferien..

.. sind seit Sonntag leider vorbei.

Nach wie vor berührt Norwegen – jeder Stein, jedes Fjord, jeder Baum – meine Seele. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist. Noch nie habe ich zu einem Land eine derartige Verbundenheit verspürt. Das ist sehr eigentümlich.

Aber von vorne:
Vor gut 2 Wochen sind wir Freitag morgen um 4 losgefahren gen Bremen – ich hatte gar nicht geschlafen und war noch heftig in Zeitnot, weil mein Laptop erst allerlei Updates machen musste und ich meine ganzen Entwicklungsumgebungen erst mal auf Vordermann bringen musste. Auf dem Weg hatten wir noch einen Umweg zu Lloyds (Schuhfabrikant) eingelegt und jeweils 2 Paar Schuhe und 1 Gürtel ergattert. Danach sind wir bei Tills Schwester Paula eingetrudelt. Er hat erst mal geschlafen – ich mich mit Paula unterhalten und gestrickt. Abends sind wir eine Pizza essen gegangen und haben dann noch Abby (Paulas Tochter) geholfen, Sachen reinzutragen. Sie hat sich überraschend von ihrem Freund getrennt, ist mit Sack und Pack wieder zu Mami und dann doch mit uns nach Dänemark gefahren.

Am nächsten Tag ging es mit 2 Autos, Paula, Abby, ihrem Hunderl, Till und mir nach Norddänemark. Die Fahrt ging bestens und wir haben eine recht gemächliche Woche mit langen Spaziergängen am Strand verbracht. Im Gegensatz zu Till hatte ich fleissig gearbeitet (programmiert) und war gut vorangekommen. Er hat es von Tag zu Tag verschoben und eigentlich nix gemacht. Die Küche war mein Revier – aber dankbarerweise musste ich nur 1x am Tag warm kochen. Ansonsten wurde mittags etwas aufgewärmt oder Brot gegessen.

Etwas nervig sind für mich immer die verschobenen Tages-/Nachtzeiten. Die stehen alle total früh auf (vor 7!!) – dann geht es erst mit dem Hunderl an den Strand, dann zum Bäcker, in der Zwischenzeit kocht Till Kaffi und deckt den Tisch. Ich muss nur aufstehen (ca. halb 8) – das reicht! Dafür gehen alle gegen halb 10, spätestens 10 schon ins Bett. Da kann ich noch nicht schlafen. In der 1. Nacht bin ich da auch ins Bett. Dafür hab ich ab halb 4 Till genervt. Anschliessend bin ich immer erst um halb 2 / 2 ins Bett – dann gings einigermassen. Ich hatte die Nächte zum programmieren / stricken genutzt.

Am letzten Tag hab ich noch Wolle für eine diagonal gestrickte Weste (Baumwolle / Leinen) für mich gekauft. Abby durfte sich schon 2 Tage vorher Wolle für einen Pulli aussuchen. Den werde ich ihr wohl erst nächstes Jahr stricken. Ich glaub nicht, dass ich den heuer noch schaffe. Wirklich etwas angeschaut haben wir (wie immer) nicht – das war aber auch nicht geplant und war auch OK so.

Samstag Morgen ging es nach einer kurzen Verabschiedung für Paula, Abby und das Hunderl nach Bremen und für uns zur Autofähre (halbe Stunde Fahrt). Das Verladen und die Überfahrt (ca. 3 Stunden) verliefen problemlos (ok – Till hat sich seine Jeans mit Kafi eingesaut.. aber das ist ja kein Drama). Von dort fuhren wir noch ca. 1 Stunde gen Norden und nach einem kurzen Einkauf in einem Supermarkt an der Hauptstrasse machten wir uns auf die Suche nach dem Ferienhaus. Der nette Vermieter hatte uns noch mehrere SMS mit Beschreibungen vom Weg „in die Wald“ vorbei an „Posten“ und „Mülltonnen“ (?!?) geschickt. Zum Glück! Sonst hätten wir das nie gefunden. Mit Tills X5 war das Erreichen auch kein Problem – ich weiss nicht, ob mein Auto den Weg so gut geschafft hätte ….

Das Häuschen selber liegt sehr idyllisch mitten im Wald, mit Blick aufs Meer, ein paar Inselchen, Leuchtturm und ganz für sich alleine. Genau das richtige für uns. Die Woche haben wir mit kleinen Ausflügen in die Umgebung, ausgedehnten Spaziergängen, Besuchen der Nachbarorte und (leider auch) arbeiten verbracht. Inzwischen konnte auch Till das nicht mehr aufschieben und ich konnte an meiner Schnittmuster-Software und dem Digitalisieren meiner Schnittmuster arbeiten. Das Internetvolumen war schon am 3. Tag verbraucht, wir haben uns es für den Rest der Zeit dann gespart. Glücklicherweise war kein Support während der ganzen 2 Wochen nötig. Da hatten wir auch schon ganz andere Zeiten (spricht für’s inzwischen stabile System).

Die Rückfahrt lief wieder in 2 Etappen: am Samstag 1 Stunde in Norwegen, 3 Stunden Autofähre, 6 Stunden nach Bremen – am Sonntag von 7 bis 15 Uhr in die Schweiz. Bis auf etwas Stau um Karlsruhe und etliche Baustellen ging das völlig problemlos. Dann reichte es aber auch mit im Auto sitzen.

Mitgebracht habe ich ein Nähbuch, ein Männer-Strickbuch, ein Vögel-Strickbuch, zwei norwegische Strickhefte und 4 Knäuel Wolle für den 2. Ärmel von meinem Norwegerpulli von letztem Jahr – da hatte ich vor 1 Jahr zu wenig gekauft. Und viel Sehnsucht nach meinem Traumland. Soifz.

Sonntag Abend musste ich noch die vernachlässigte Katze besänftigen, in Erinnerungen schwelgen und ab Montag früh hatte uns der Alltag wieder …

Ferienstart …

Das ist ja mal wieder ein Ferienstart … oh wei …

Nachdem wir in den Ferien beide arbeiten werden müssen (geht halt nicht anders.. leider), bin ich grad noch am Aktualisieren von meinem Laptop. Mit dem entwickle ich im Normalfall gar nicht mehr – ich hab sowohl ich Geschäft als auch daheim je ein schnelles Desktop.

In der Zwischenzeit hatte ich mein Repository auf einen anderen Server gezügelt, meine Entwicklungsumgebung und das Framework aktualisiert, usw. D.h. ich bin jetzt erst mal noch beschäftigt mit Updaten, Kompilieren und Testen. Meine ganzen Thirdparty-Installationen muss ich auch erst mal noch aktualisieren .. *soifz*

Ich hab die ganze Woche über abends jeweils noch bis meist 2 Uhr noch gearbeitet – entweder programmiert oder genäht / Schnitte gemacht. Heute Abend hatte ich noch meinen grossen Ateliertisch leer geräumt, damit Corinne in meiner Abwesenheit, Stoffe umrollern und vorbereiten kann für die Grossproduktion, die direkt danach anlaufen soll. Die Kundenaufträge hab ich soweit erledigt / vorbereitet, wie es ging. Damit bin ich recht zufrieden.

Die Schnitte hab ich jetzt alle eingescannt, damit ich sie in den Ferien in meinem Schnittmusterprogramm elektronisch erfassen kann. Das hat auch ewig gedauert – aber die Scans sind zusammen mit den GIS-Daten für mein SW-Projekt auf dem Stick. Das passt schon mal.

Für meine Nichte hab ich noch das Seepferdchen auf ihren Badeanzug genäht und in ein Päckli gepackt. Für Mama hab ich ihren BH überzogen und in ein BH-Hemd umgewandelt. Auch das ist parat zum Verschicken. Übernimmt netterweise Corinne für mich – sie geht eh in Deutschland einkaufen.

Der Nachbarin, die die Katze versorgt, hab ich noch gezeigt, was alles zum Ernten anfällt. Sie nimmt es selber nicht gern – aber ich glaub, ich konnte sie überzeugen :). Äpfel hab ich noch ein paar gepflückt – die nehmen wir mit. Es sind aber noch Unmengen am Baum.

Till war heut Abend stinkig, weil Ferienbeginn mit mir immer so stressig / last-minute-mässig ist. Er packt schon seit 2 Wochen und ich hatte erst um halb 9 heut Abend mal den Koffer raus geholt. Aber um 9 war gepackt – ab dann hat er sich auch wieder etwas entspannt. Jetzt schläft er schon lang – wir wollen um 3 losfahren. Ich geh gar nicht ins Bett. Lohnt sich ja nicht. Vor der Fahrerei graut mir schon – insgesamt werden das an die 4’000 km werden. Zum Glück hab ich genügend Strickzeug (3 angefangene kommen mit – 2 dänische Jacken und 1 norwegischer Pulli). Die muss ich auch noch zusammensammeln ..

Aber ich mach das alles gaaanz entspannt bei einem Gläschen Wein mit Katze ;). In 3 Stunden sollte das gut machbar sein. Brote muss ich auch noch schmieren und das Geburtstagsgeschenk für Tills Schwester einpacken .. und den Rezeptordner, Gewürze und Co. Ich hol wohl besser mal meinen Zettel raus …

Also denn: Ich meld mich wohl mal aus dem hohen Norden. Morgen geht’s erst mal nach Bremen, übermorgen von dort weiter nach Nord-Dänemark, 1 Woche später per Autofähre nach Süd-Norwegen und wieder 1 Woche später auf gleichem Weg wieder retour.

Ich froi mich schon 🙂

Copenhagen

Bereits zum 3. Mal waren wir von Donnerstag Abend bis Dienstag Nachmittag in Copenhagen. So lange (5 Nächte) waren wir allerdings noch nicht dort.

Wir haben viel geschlafen, schöne Gärten und Parks besucht, viel am Wasser gesessen, viel leckeres Bier getrunken und gut gegessen, etwas WM geguckt, sind mit vielen anderen zur (immer noch) unscheinbaren Meerjungfrau gepilgert und generell viel spazieren gelaufen. Kurzum wir haben es uns schlicht gut gehen lassen. Das Wetter war mit 23/24 Grad rundum angenehm. Genau richtig für uns.

Wolle und ein Strickheft hab ich natürlich auch mitgebracht. Ein (sehr teurer) Hauch von Nichts aus feinster Wolle und Seide. Die angefutterten 2.5 Kilo hab ich inzwischen schon wieder weg.

Hier ein paar Eindrücke:

Von Mi-Fr haben wir ganz normal (relativ lange) gearbeitet, heute waren wir im Garten – Till hat gekärchert und ich hab mich dem Unkraut gewidmet, wucherndes zurück geschnitten und den Briefkasten von duftendem Lavendel befreit.

Heute Abend sind wir natürlich für Schweden. Getippt habe ich allerdings auf Unentschieden. Mehr traue ich der Gurkenmannschaft nicht zu. Bei unserem Firmen-Tippspiel führe ich von Anfang an :). Und ich vermisse die Fussballkommentare von Ms. Verbalkanone, die gestern bestimmt wie wir mit den Eidgenossen mitgefiebert hat.