Archiv für den Monat Oktober 2014

Schwierige Geburt

… die letzten 2 Tage hab ich damit verbracht, ein Gateway für einen authentifizierten php-Zugang über HTTPS zu unserem Server zu implementieren.

Das war echt eine mühsame Angelegenheit … uff … aber jetzt tut’s 🙂

*plätscher*

Mein Leben plätschert unspektakulär vor sich hin und alles geht seinen gewohnten Gang. Mein Auto hat wieder Wintersocken seit gestern. Ein neues Tablet habe ich gestern Abend noch eingerichtet (für Demozwecke bei Kundenpräsentationen). Einen kleinen (aber verhängnisvollen) Bug konnte ich gestern später am Abend auch noch fixen.

Am Freitag habe ich eine neue Kundin vermessen – Sie braucht einen BH ohne Bügel nach einer Entfernung der Lymphknoten. Sehr nette Person, wird in 2 Wochen wieder zur Anprobe kommen. Am Wochenende habe ich einen BH und einen Bikini genäht, gestern verschickt. Bin aufs Feedback bespannt.

Heute Vormittag habe ich unserem Gastprof. meine Diss erklärt und gezeigt – er war recht begeistert und hat mein Paper an (scheinbar) wichtige Leute geschickt.

Wenn ich ehrlich zu mir selber bin, ist die momentane Ruhe trügerisch und wird auch demnächst vorbei sein. Die nächsten Termine rücken schon bedrohlich näher.

Deshalb werde ich mich heute Abend ausser mit meiner Post mal wieder an Planung versuchen. Es stehen an:
– Bikini nähen (dieses Wochenende)
– Probe-BH nähen (bis 6.11.)
– Ausstellung Mitte November vorbereiten (4 Hemdchen und 4 Panties in verschiedenen Designs nähen)
– Software abschliessen und beim Kunden installieren (20.11.)
– Admin-Software überhaupt erst mal schreiben *grins* (1. Fassung 20.11.)
– Hauptkapitel Diss schreiben (1.12. geht’s wieder nach Dresden)
– Spesenabrechnung Konferenz sollte ich auch noch machen

Alles wie immer 😉

Auf dem Heimweg von Lugano

… bin ich jetzt. Der Vortrag lief – im Rahmen meiner Möglichkeiten – ganz gut. Sylvia hat sich bei der Verabschiedung nochmals für den guten Vortrag bedankt, scheint also zufrieden zu sein 🙂

Ich bin jetzt im Zug und werde gegen 23 Uhr daheim ankommen. Anders als bei der Hinfahrt werde ich wohl nix arbeiten, sondern lesen oder stricken.

Die nächsten Wochen bleibt immer noch viel zu tun, aber das Allergröbste sollte überstanden sein.

Auf den Weg nach Lugano

… mach ich mich gleich.

Dort ist eine 2-tägige Konferenz. Mittwoch Nachmittag werde ich auch was erzählen. 18 Minuten lang.

Jetzt spring ich aber erst mal in den Bus, dann in die Tram und schlussendlich in den Zug. Kurz vor 8 werde ich dort ankommen.

Und genau DAS hasse ich am Arbeiten mit dem Partner …

…. dass er meint, mich anschnauzen zu dürfen, wenn ich Freitag Abend kurz vor 21 Uhr sage, dass ich am Wochenende eigentlich nicht an der Software arbeiten kann – hab nämlich auch noch Diss und Nähaufträge zu erledigen, woran ich diese Woche noch nicht eine Minute gesessen hab.

Grummel.

Weichen für 2015

So langsam kristallisiert sich heraus, wie es 2015 für mich weitergehen wird.

Nach nun 6 Jahren werde ich an der hiesigen Uni nicht mehr angestellt sein können. Aber sie wollen weiter mit mir zusammen arbeiten. Deshalb wird jetzt ein Vertrag ausgearbeitet, dass ich 1 Jahr 1 Tag pro Woche freiberuflich für sie arbeite. Das gibt mir etwas finanzielle Sicherheit.

Die Softwareverkäufe laufen gut an. Aber auch Nähaufträge habe ich in letzter Zeit wieder einige bekommen, die ich mit zeitlicher Verzögerung bearbeiten darf. Da greifen scheinbar so langsam die bescheidenen Verteilaktionen bei Spitälern / Therapeuten.

Für die Fortführung des Themas meiner Diss gibt es Interessenten. Vielleicht ergeben sich nächste Woche auf der Konferenz noch gute Kontakte. Sylvia wäre einer weiteren Zusammenarbeit wohl nicht abgeneigt.

Insofern sieht mein Plan für 2015 folgendermassen aus:

  • 1 Tag die Woche Uni
  • 2-3 Tage die Woche Programmieren für Eigenentwicklung
  • 2-3 Tage die Woche Nähen / Webshop / Kollektionserstellung

Die genaue Aufteilung nehme ich je nach Bedarf vor. Nachdem sich beide Firmen am gleichen Standort befinden, sind die Übergänge dort fliessend.

Ich werde also ab 1.1.2015 nur noch bei meiner eigenen Firma angestellt sein.

Stehend K.O.

… waren Till und ich gestern Abend um halb 8 nach 37 Stunden Dauer-Programmieren respektive Dauer-Testen und Unterlagen-Erstellen.

Gestern hat Till den ganzen Tag mit den Vertriebsleuten verbracht und Demos gemacht, Details erklärt und geklärt. Ich habe vormittags noch einen kritischen Bug in der Kommunikation mit dem Server behoben. Der ist durch eine Umstellung reingerutscht und nur auf den Tablets aufgetreten. Danach noch Datenbanken aufsetzen und installieren an 5 Geräten.

Abends lief alles und alle waren glücklich und zufrieden – ich hoffe, das bleibt so 😉

Endspurt

Momentan befinde ich mich ziemlich im Endspurt zur Fertigstellung unserer Software. Wird knapp, aber noch ist es schaffbar = ich werd es schaffen 😉

Zum Leidwesen von Till bin ich der absolute Last-Minute-Mensch. Das hat schon manchen Chef an den Rand der Verzweiflung gebracht.

Im Rahmen der Arbeiten ist mein gestriger Schlüpftag ziemlich untergegangen. Wir haben nur mit Prosecco angestossen, ich habe etwas mit Familie und Freunden telefoniert und ansonsten gearbeitet. Lieben Dank für alle Glückwünsche – Einzelantworten kommen noch! Versprochen!

Gestern und heute war ich wieder an der Uni arbeiten. Dort konnte ich auch einen Bug im Programm meines Kollegen finden. Mein Tool funktioniert mit der neuen Version des Frameworks jetzt perfekt 🙂

Nebenher habe ich noch ein paar organisatorische Sachen erledigt:
– Termin von morgen auf November verschoben
– Flug nach Dresden gebucht
– Hotel in Dresden gebucht (der Dezember ist dort jetzt schon ziemlich ausgebucht!)
– Verbindung nach Lugano (für die Konferenz) rausgesucht
– Termin zum Montieren der Winterräder vereinbart
– Rahmenbedingungen für eine freiberufliche Tätigkeit an der Uni für 2015 vereinbart

Nebenher gesehen, dass unsere Fussballer in Schönheit sterben und das Tore schiessen verlernt haben. Mein lieber Schwan …

Nicht immer einfach …

.. ist es, zusammen zu leben und auch zusammen zu arbeiten. Dazu noch am gleichen Projekt und mit viel (Zeit-)Druck.

Heute arbeiten wir daheim (d.h. ich unterm Dach, er im EG) – da ernte ich zumindest keine komischen Blicke, wenn ich mal einen Blogeintrag oder eine Mail schreibe … oder mal ein paar Minuten nichts tippe, wenn ich surfe (meist in irgendwelchen Entwicklerforen, nicht mal was privates).

Nein – ich bin nicht angestellt bei ihm.

Diese Arbeitswoche

.. geht 7 Tage.

Mo/Di war ich an der ETH – in der Middleware sind einige Bugs zutage getreten, die äusserst schwer zu reproduzieren (und finden) sind. Nächste Woche unterstütze ich meinen Kollegen bei der Suche danach.

Mi habe ich an unserer Software weitergemacht – leider hat eine Aufgabe deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich dachte. Deswegen bin ich aktuell sehr unter Zeitdruck in dem Projekt.

Mi Nachmittag bin ich nach Dresden geflogen. Do/Fr war ich an der TU und habe die Folien für die Konferenz in 2 Wochen vorbereitet. Ausserdem Sylvia den aktuellen Stand gezeigt. Sie ist sehr begeistert :). Anfang Dezember bin ich das nächste Mal in Dresden.

Freitag Nacht um 11 war ich wieder daheim und bin relativ bald gegen Mitternacht entschlummert. Heute morgen um 7 wieder aufgestanden und ab in die Firma. Um 8 abends waren wir wieder daheim, haben gegessen und schauen grad etwas Fussball, bevor wir noch etwas arbeiten. Morgen dann nochmals das gleiche + Kuchen backen. Donnerstag Morgen muss die Version fertig sein und installiert werden. Hilfe …