Archiv der Kategorie: Programmieren

Verbissen

Manchmal (also eigentlich meistens) verbeisse ich mich ja in meine Aufgaben und kann mich kaum bremsen, wieder los zu lassen. Mein Webshop für die Stoffe will ja nicht so recht von mir gefüllt werden. Also habe ich überlegt, warum ich bei der Aufgabe so blockiert bin. Keine im Grunde neue Erkenntnis: veraltete Technologie, unruhiges Design, gefällt mir einfach nicht mehr so wirklich und er ist auch schlecht zu administrieren, weil halt hier auch die Technologie weitergegangen ist.

Warum ich nicht einfach das zugrundeliegende Shopsystem aktualisiert habe:
Ich hatte Änderungen eingebaut, damit man eben Meterware bestellen kann. Dazu muss die Bestellmenge eine Dezimalzahl sein. Das ist in der Regel aber ein Integer, so dass Änderungen hieran sich durch die ganze Software ziehen. Den Ansatz mancher Shops, die 10cm-Preise machen, will ich nicht. Das ist IMHO für die Kunden total verwirrend.

Till meinte, ich solle einfach weiter auf die alte Software setzen. Aber ich konnte mich einfach nicht mehr damit anfreunden und habe deshalb auch keine Freude am Einpflegen der Artikel. Ohne Freude mag ich aber nicht arbeiten. Also musste einfach schon für mich die Aktualisierung her. Die letzten 3 Tage (Fr-So) habe ich auf der Suche nach der besten Änderung Ideen entwickelt, umgesetzt, wieder verworfen und nochmals von vorne angefangen. Aber inzwischen scheine ich einen gangbaren Weg gefunden zu haben.

Und jetzt nach Feierabend geht’s weiter damit – in der Hoffnung, das Thema bald abschliessen zu können.

Immerhin ein Startpunkt

In letzter Zeit geht es bei meinem Schnittgenerator relativ langsam voran. Ich musste mich erst durch die Anatomie wühlen und einen Mittelweg finden zwischen „wichtig für die Berechnung“ – „verallgemeinerbar“ – „vernachlässigbar“ – „akzeptabel für das Perfektionisten-Ego“ – „gnnnaaaa“ finden. Jetzt ist das aber herausgeschwitzt, glaub ich.

Und damit geht es zum nächsten Problem: wie organisiere ich meine Daten so, dass sie flexibel genug für spätere Erweiterungen sind, aber unnötige Detailverliebtheit vermeiden? Wie kann ich das später auch noch so gestalten, dass eine Bedienung für andere Menschen ausser mir auch noch nachvollziehbar ist. Auch das habe ich jetzt gut definiert, glaub ich.

Weiter geht es mit der konkreten Umsetzung. Weil ich wiederverwendbare Module schreibe und nicht zu viele Zwischenschritte machen wollte, habe ich jetzt eine Mini-Desktop-Applikation zum Testen erstellt. Momentan macht die noch nicht viel mehr als ein paar Striche – die aber in der Technologie, die ich später für die Webapplikation und das Generieren der PDFs brauche. Damit kann ich mal meine Berechnungen ohne grosse Umwege testen. Das sieht ausser mir eh keiner – d.h. da kann ich hacken.

Die Kundenseite sieht dann nur die Webapplikation. Die muss ich erst noch etwas aufräumen und setze ich dann um, wenn meine Algorithmen stehen. Das Arbeitsprinzip habe ich ja schon getestet und funktioniert.

Langer Rede, kurzer Sinn: der mühsamste Teil neigt sich dem Ende zu. Es gibt hoffentlich bald was zu sehen.

Vollbad

Ein solches wollte ich gestern Abend eigentlich nehmen, weil ich vom Streichen etwas Muskelkater hatte – aber es war dann doch nicht so schlimm und ich hab es gelassen. Heute ist die Überanstrengung auch schon wieder weg.

Heute ist Freitag und damit mein Entwicklungstag für meinen Schnittmustergenerator. Die mathematischen Zusammenhänge habe ich letztes Wochenende zusammengeschrieben und vereinfacht. Heute steht die Umsetzung auf dem Plan und sichtbare Ergebnisse. Endlich! Ich hatte eine Blockade aufgrund einer Fehlüberlegung und war nicht so gut vorangekommen wie ich gerne wollte.

Glücklicherweise muss ich heute auch nichts für Kunden nähen, so dass ich gleich in meinen Code abtauchen und den kompletten Tag dafür nutzen kann. Programmieren ist einfach toll – und ich muss zum Glück mit niemandem diskutieren, warum ich was wie mache oder auch nicht.

Problemlöser

Ich muss mich grad mal selber lösen – ich bin einfach ein guter Problemlöser 🙂 und flexibel im Denken.

Eben bin ich bei unserer Navigationslösung mit Anbindung an ein Drittsystem einen sehr grossen Schritt weiter gekommen. Die Kommunikation ist jetzt klar – der Rest ist Fleissarbeit. 1, 2 Tage – dann gibt’s die erste App zum Testen.

Und jetzt ist auch schon Feierabend – heute mal früher 🙂

Entwicklungshoch

Eigentlich lob ich mich ja nur ungern.

Aber nachdem ich mich jetzt die letzten Wochen durch einige Täler durchgeschlagen, in den sauren Apfel gebissen und auf neueste Technologie (Core 3.1) umgestellt hab, läuft es entwicklungstechnisch grad richtig gut. Ich komm richtig schnell voran. Eben hab ich noch was fürs Geschäft fertig bekommen. Auch bei den Webapplikationen werde ich immer schneller und effektiver – Üben, üben, üben, üben ist halt schon die beste Methode.

Nur die gRPC-Services krieg ich auf dem IIS nicht so zum Laufen, dass ich mich von einem Client ausserhalb des Servers verbinden kann. Da warte ich jetzt aber einfach die nächste Version ab, bis ich es vernünftig hosten kann und nutz bis dahin meine bestehenden WCF-Services.

Ich freu mich und mach jetzt mal Feierabend 🙂

Schneller als gedacht

… konnte ich die allererste Version vom Schnittgenerator online stellen und inzwischen ist sie sogar „responsive“, d.h. sie passt sich an die Seitenbreite der Anzeige an und ist damit auch auf dem Smartphone bedienbar.

Jetzt mach ich mir zur Feier des Tages einen Prosecco auf.

06.06.2020 ist ein schönes Startdatum 🙂

Ich freu mich!

Gut erwischt

.. hab ich die regenfreie Phase heute Morgen. Gut, dass ich gleich nach dem Frühstück raus gegangen bin, um die vorgezogenen Bohnen und Erbsen in den Garten zu setzen. Tomaten noch gegossen (die haben ein Dach und daher nix vom Regen), 1 Erdbeere probiert und kurz drauf kam dann auch schon der Regen wieder. Sehr gut – dann dürften die Setzlinge gut anwachsen.

Gestern habe ich an meinem Web-Schnittmuster-Programm weiter programmiert. Heute geht es weiter und wenn alles so funktioniert wie geplant, werde ich das noch am Wochenende online stellen und Links an interessierte Näherinnen zum Testen verschicken. Das ist erstmal nur eine supersimple Seite, die serverseitig einen Rockschnitt zu eingegebenen Massen generiert, ein Bild der Schnitt-Teile anzeigt und ein PDF zum Herunterladen und Ausdrucken anbietet. Mit diesem einfachen Use Case sind alle grundsätzlichen (software-)technischen Fragen für mich geklärt.

Danach überlege ich, wie ich die gesamte Seite aufbauen will und in welcher Reihenfolge welche Schnittmuster dazu kommen sollen. Auch die Verwaltung verschiedener Masse (schwankendes Gewicht -> verschiedene Tabellen für 1 Person und Schnitte, mehrere Personen) muss ich noch definieren. Da tun sich viele Baustellen gleichzeitig auf und ich hirne schon die ganze Zeit, wie ich das am besten angehe.

Neue Welten

Nachdem ich die dringendsten Anfragen von Kunden nach neuen Features letzte Woche implementiert hatte, durfte ich mich diese Woche mit einem für mich ganz neuem Thema beschäftigen: App-Entwicklung. Vorerst für Android, später aber auch fürs iPhone.

Der 1. Teil ging rasant schnell: die Anzeige von Einsatzdaten über unseren eigenen Server als Liste. Der 2. Teil war dann etwas mühsamer – ich wollte auf die Kamera zugreifen und Bilder direkt aus der App zu einem speziellen Einsatz wieder auf den Server hochladen. Schlussendlich habe ich es aber zum Laufen bekommen und auch schon installiert auf den Testgeräten. Nächste Herausforderung: Karten mit eigenem WMTS-Server integrieren.

Insgesamt geht das aber alles erstaunlich einfach. Hätte ich gar nicht gedacht.

Ob nächste Woche Navigation oder App oder was anderes auf dem Programm steht, entscheiden Denis und Till heute oder am Wochenende.

Bei mir steht heute mein Schnittmuster-Generator an. Den baue ich heute so um, dass er als Service zur Verfügung steht.

Zufrieden und glücklich

Seit ich mir vorgenommen habe, viele Dinge nicht mehr so an mir rankommen zu lassen und erst mal einen Moment inne zu halten, bevor ich reagiere, geht es mir so richtig rundum gut. Ich lasse ganz viel an mir abperlen. Und ich mache grad gerne immer wieder Leuten eine kleine Freude. Das kostet mich gar nicht viel und wenn sich andere freuen, freue ich mich mit und alle sind glücklich.

Gestern habe ich geplant (meine eigenen Sachen!!), programmiert, Zitate für den Adventskalender gesammelt und an der Mütze für meine Nichte gestrickt. Heute habe ich unsere neue Version fertig programmiert (Juhuu!!), meinen Online-Zugang + Mail zum neuen Dozentenjob eingerichtet, aufgeräumt und alte Kontakte angeschrieben. Gleich werde ich noch norwegisch lernen, dann die nächste Woche planen und die Mütze fertig stricken. Ausserdem noch das Päckli für die Kleine und meine Mama schnüren. Die gehen morgen über die Grenze und zur Post.

Nächste Woche fange ich mit dem Photobuch + Kalender über unsere Norwegen-Reise los. Da waren wir zusammen mit Tills Schwester und das wird ihr Weihnachtsgeschenk werden. Mit den Anhängern für die Adventskalender werde ich wohl auch schon bald anfangen – dann ist es nicht so viel auf einmal. Ist eigentlich auch mal schön, das nicht alles so auf den letzten Drücker zu machen.

Skandinavisches Finale

… gibt es morgen. Da freu ich mich schon drauf. Fahnen von Dänemark und Norwegen haben wir da. Till wird wie immer für die Dänen sein, ich für die Norweger. Wird bestimmt spannend 🙂

Ich hätte es den Deutschen auch gegönnt, wenn sie besser gespielt hatten. Aber die Norweger waren einfach eine Nummer zu gross und wahnsinnig abgebrüht – und das noch dazu gegen DAS Publikum. Irgendwie hatte ich vorher schon das Gefühl, dass viele mit dem Kopf schon im Finale waren. Das ist immer gefährlich.

Schön wäre, wenn man in Zukunft etwas mehr Handball im Fernsehen sehen würde. Das ist schon eine tolle, schnelle, spannende Sportart.

Bei mir ist am Wochenende Programmieren angesagt. Mein Umbau geht voran, gestern Abend kurz vor dem Heimgehen habe ich endlich alle sich überlagernden Touchevents sauber trennen und verarbeiten können. Im Büro hab ich einen Monitor mit Toucheingabe und kann das erheblich besser testen als daheim.

Heute mach ich noch ein paar kleinere Ergänzungen daran. Dann teste ich auf einem unserer Tablets, ob die Touchbefehle da auch richtig funktionieren. Leider ist das Handling der Touchevents von Hardware zu Hardware unterschiedlich. Anschliessend kann ich das Modul in der Software tauschen und noch den Rest der Releaseversion implementieren.

Nächste Woche noch für das Administriertool – dann ist es geschafft. Das dürfte allerdings ein anstrengender Endspurt werden, eher ein Marathonlauf.