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Vorbildlich

Nach exakt 2 Wochen habe ich mich heute ins Dorf gewagt, um einzukaufen.

Es lief äusserst diszipliniert ab: Direkt am Eingang wird man gebeten, die Hände zu desinfizieren, nimmt sich danach eine Nummer und geht in den Laden. Alle halten grosszügigen Abstand und sind dennoch freundlich.

Überrascht war ich über die vielen Angebote und, dass auch die Kartoffeln 50% günstiger waren. Scheinbar sind viele schon vom Kochen (und Kartoffelschälen) ernüchtert und werfen lieber Nudeln ins Wasser ;). Ich hab mich grosszügig eingedeckt – Kartoffeln sind mit mein wichtigstes Lebensmittel.

Ausser Vollkornmehl (von dem ich noch genug daheim hab) gab es alles. Auch Klopapier und Seife. Brauchte ich aber beides jetzt noch nicht.

An der Kasse sind die Kassierinnen jetzt durch eine Plexiglasscheibe und Handschuhe geschützt. Auf dem Boden sind Felder für jeden aufgemalt, damit man mit genügend Abstand wartet.

Der Einkauf reicht jetzt locker wieder für 2 Wochen.

***

Heute hat meine Mama Geburtstag – zum 1. Mal seit Jahrzehnten bin ich dann nicht bei ihr :(. Abgesehen davon, dass ich gar nicht über die Grenze dürfte, will ich ihr natürlich auch nix anschleppen. Etwas traurig finde ich das trotzdem. Aber sie hat sich ihren Lieblingskuchen mit viel Eierlikör gebacken. Sie hatte den letzthin schon zum „Grundnahrungsmittel“ erklärt .. ;). Da bin ich froh, dass sie es sich gut gehen lässt!

Sie wird heuer so alt wie mein Geburtsjahr – das Ganze wiederholt sich im Herbst an meinem Geburtstag. Dann können wir uns hoffentlich wieder in echt sehen und nicht nur in Skype.

Der alljährliche Backwahn

… im Hause Idgie fand gestern und heute statt.

Die Bilder sind von gestern Abend, heute Mittag, gerade eben.

Jetzt muss nur noch die Schoggi trocknen, dann können die småkake in die Büchsen 🙂

Abgewaschen hab ich heute Mittag schon – ich muss also nur noch kochen heute – und stricken (Weihnachtsgeschenke).

Nur mal schnell..

… den Schneckenzaun aufstellen, wollte ich gestern.

Das dauerte dann doch länger als gedacht, weil ich erst noch die Randsteine von einem Beet ausbuddeln und neu ausrichten musste und im untersten Beet Unkraut zupfen und den wuchernden Knöterich bändigen musste.

Die restliche Erde verteilte sich auch nicht sooooo schnell wie gedacht. Insgesamt waren es 70 Eimer Erde und 10 Eimer Kompost, die ich durch die Gegend geschleppt habe. Die Erde war relativ nass und schwer – ich dürfte also rund eine Tonne bewegt haben. Dementsprechend hatte ich schon gestern Abend Muskelkater, der über Nacht auch nicht besser geworden ist.

Nach der Dusche gab’s zur Belohnung erst mal ein Panache (Radler). Anschliessend habe ich noch Apfelkuchen gebacken und gekocht: selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Paprikaschnitzel. War sehr lecker – danach war ich aber dann doch recht geschafft.

Jetzt lerne ich noch etwas norwegisch. Heute werde ich noch etwas packen, aufräumen und .. hm… weiss noch nicht, was ich machen will. Ich werde nachher berichten 😉

Uff

Geschafft 😁

Gebacken…

… wär jetzt mal alles. Dann mach ich mich mal ans Zusammenpappen mit Konfi bzw. Nutella und Anstreichen / Überzuckern.

Kann sich also nur noch um Stunden handeln…. 😉

Kanelbullar

… sprich schwedische Zimtschnecken hab ich eben gebacken.

Die Knotenform gefällt mir ausgesprochen gut. Im Gegensatz zu anderen finde ich, dass das Auge durchaus auch mit isst.

Die kommen gleich mit auf unsere Reise in den Norden, nach Karlsruhe. Dort verbringen wir einen schönen Nachmittag / Abend mit Tills Schwester, Nichte und einem befreundeten Pärchen.

Schweizerische Osterhäsli sind auch noch mit dabei – und mein Strickzeug natürlich. Ich froi mich schon 🙂

Bilder vom Boden

In der Zweitküche war bisher der Boden von noch den Vorbesitzern von Till. Ein beigebraunes, abgenutztes, zum Teil schon brüchiges Linoleum. Geschätztes Alter: mehr als 30 Jahre.

Boden_vorher.jpg

Freitag Abend haben wir den Unterboden verlegt, was eine ganz schön staubige Angelegenheit war. Wir konnten so spät am Abend ja nicht draussen sägen.

Boden_Unterboden

Samstag Morgen dann den Trittschall drauf:

Boden_Trittschall.jpg

Weil wir die Türleiste vergessen hatten, mussten wir aus unseren staubigen Klamotten raus, in Jeans und Co. springen und zum Baumarkt sausen. 1 Stunde und 1 Bratwurscht später ging es weiter mit dem Verlegen des Laminats. Jetzt konnten wir zum Glück auch draussen sägen.

So sieht er jetzt fertig aus:

Boden_fertigBoden_fertig_2

Wir sind sehr begeistert. Leisten in weiss kommen noch rum. Vorhänge, Sitzüberzüge und Kissen für die Eckbank nähe ich auch noch (alles in creme-weiss). Und Till spendiert einen neuen Lampenschirm.

So langsam sollten wir uns um Holz für das Holzdeck draussen kümmern. Die 60qm werden aber sicher nicht an einem Wochenende verlegt sein …

Er liegt …

… der Boden in der Küche und er sieht soooooo soooo sooo toll aus … 🙂

Bilder gibt’s morgen, wenn es wieder hell ist.

Der Elektrohobel hat richtig gut funktioniert. Bis heute Abend wusste ich nicht mal, dass wir a) einen besitzen und b) ich den bedienen muss. Aber die Tür musste unten nun mal um 2 cm gekürzt werden und für das Teil braucht man halt 2 Hände. Gesägt hab ich auch alles – hat gut geklappt.

Morgen kleben wir noch die Fussleisten an und dann sind die groben Arbeiten da unten mal fertig. Die 2 Bäder und den Kellerabgang streich ich bei Gelegenheit – sprich bei schlechtem Wetter. Jetzt kommt erst mal wieder der Garten dran.

Ich installiere, installiere, installiere

… im (gar nicht) Sauseschritt ….

Heute ist der Server der anderen Kunden dran. Auch hier sind Updates fällig und für noch einen Kunden, dessen Projekte auch auf dem Server laufen, habe ich neue Features implementieren müssen. Damit bin ich heute erstaunlicherweise komplett fertig geworden. Nicht, dass ich das nicht so abgeschätzt hatte – aber bekannterweise sind meine Zeitschätzungen ja eher relativ (um nicht zu sagen grottenschlecht). Wenn das aber so schnarchlangsam weiter geht, bin ich hier noch länger beschäftigt ..

Montag / Dienstag habe ich noch Verbesserungen am BH-Schnitt vorgenommen. Das wird jetzt die letzte Variante. Meiner passt gut, der von Caroline auch, der von Tanja ist auch auf dem richtigen Weg. Als nächstes versuche ich, die Cups zu harmonisieren und daraus die Grösse für meine Mama abzuleiten. Dann werden die BHs für Caroline, Tanja und mich nochmals komplett nach dem neuen Schnitt genäht (ohne Anstückelungen und Änderungen wie bei den jetzigen Modellen), um ihn zu validieren und noch Feinjustierungen machen zu können. Davon ausgehend nähen wir noch die Modelle für die weiteren 3 Probieropfer. Und dann heisst es Hopp oder Top.

Für meine Mama habe ich am Dienstag und heute Abend noch einen Jeans-Bahnenrock und ein Ringelshirt genäht. Das hat sie sich zum Geburtstag gewünscht. Der ist Anfang nächster Woche und da fahr ich wie jedes Jahr hin. Heuer ist es auch ein runder (der 70.) – aber wir feiern nur wie immer gemütlich daheim. Wer kommt, ist da – wer nicht, eben nicht. Mama mag keine grossen Feiern.

Montag Abend haben wir noch Verlegeplatten und Vlies für die Zweitküche geholt. Die legen wir morgen Abend schon mal aus und verkleben sie. Dann müssen wir Samstag nur noch das Laminat legen. Unter der Eckbank wird das bestimmt eine ganz schöne Stückelei ..

Der Server ist wieder da … ich installier mal weiter …

Das ist eine Schnecke

… nach meinem Geschmack: eine Riesen-Himbeer-Quark-Schnecke 🙂

Dazu habe ich Hefeteig mit Vollkornmehl, Magerquark und Zitrone gemacht, nach dem Gehen ausgewallt und mit Quark-Mandel-Mischung bestrichen:

Dann in Streifen geschnitten und mit Himbeeren belegt:

Himbeerschnecke_Himbeeren

Alles schön aufgewickelt und in eine Springform gesetzt. Nochmals gehen lassen und dann ab in den Ofen:

Nach einer Dreiviertelstunde noch kurz abkühlen lassen und am besten noch lauwarm geniessen.

Himbeerschnecke_fertig

Mmmmmh. Sehr fruchtig, saftig, lecker. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich die gemacht habe. Der Rest geht morgen mit ins Büro.