Archiv für den Monat November 2018

Richtig früh dran…

.. bin ich heuer mit meinen Weihnachtsgeschenken.

Ok – die Nachtschicht von Sonntag auf Montag morgen (bis 6 Uhr frühs) war vielleicht minimal übertrieben. Aber ich wollte den 30%-Rabatt auf Photobücher mitnehmen und das dauerte doch länger als gedacht.

Adventskalender an Mama, Bruder und Paula (Tills Schwester) hab ich heute auf die Reise geschickt. Alle anderen Geschenke hab ich grossteils schon. Das Stricktuch für Paula wächst und gedeiht.

Kalender muss ich noch machen – diese Woche gibt es noch Rabatt 😉 und eine PC für meinen jüngeren Bruder organisieren. Dafür legen alle zusammen.

Ansonsten werde ich nur noch ein paar Kleinigkeiten nähen (Slips für Till, BH-Hemd & Rock für Mama, Bustier für Paulas Tochter, Unterhemdli für die 2. Tochter, Kissen für Papa) und dann passt des.

Unglaublich. Früher hab ich frühestens Mitte Dezember angefangen. Till hat doch einen schlechten Einfluss auf mich 😉

Letzte Woche im Schnelldurchlauf

Letzten Samstag hatte ich ja meine Ausstellung. Die Tage (und Nächte!!) davor war es aber doch noch ziemlich stressig. Aber ich habe alles geschafft, was ich noch schaffen wollte und bin doch etwas stolz auf das Erreichte. Leider kamen nicht soooo viele Besucher wie erhofft, aber dafür nur wirklich Interessierte und liebe Freunde 🙂

Erstaunlicherweise wollten eigentlich alle gleich an Ort und Stelle probieren und ich hatte direkte Bestellungen. Das hatte ich auf bisherigen Ausstellungen nie. Die Probemodelle passen wirklich gut – ich bin darüber sehr erleichtert und bestätigt auf meinem Weg.

Samstag Abend haben wir im Eiltempo abgebaut, weil danach noch geputzt werden sollte – Sonntag Morgen war Kirche in dem Raum. Und ich – war nur noch platt. Nach dem Kochen und Essen hab ich mich noch in die Badewanne geworfen und bin danach grad in die Heia gehuscht.

Den halben Sonntag hab ich nichts gemacht und bin auf der Couch rumgegammelt. Nachmittags hab ich etwas aufgeräumt und den halben Kleiderschrank umgeräumt.

Montag hab ich Corinne frei gegeben und alle Sachen von der Ausstellung verstaut und im Atelier aufgeräumt. Ausserdem noch etliche Anrufe im Nachgang zur Ausstellung gehabt. Eine verzweifelte Brustkrebsfrau hat noch ein Bustier für die Bestrahlungszeit telefonisch bestellt. Und Schnittmuster habe ich noch konstruiert.

Dienstag war Corinne wieder da und wir haben mit den noch fehlenden Probemodellen weitergemacht. Nachmittags habe ich das Bustier konstruiert und genäht. Damit gibt es das jetzt auch in XXL.

Mittwoch haben wir morgens auf dem Hinweg das Bustier ausgeliefert – es lag direkt auf unserem Arbeitsweg und ich hab programmiert. Ebenso wie Donnerstag und Freitag. Abends jeweils noch an den Zitaten für die Adventskalender gebastelt. Donnerstag Abend haben wir einen Bürostuhl für Till und einen höhenverstellbaren Schreibtisch für unseren Zeichner geholt und im Outlet-Center nebendran Merino-Unterwäsche (weinrot und grau) für Paula gekauft. Das bekommt sie zu Weihnachten. Till hat sich 2 Jacken und 1 Hemd, ich 1 Jeans und 1 Ringelpulli gekauft.

Am Samstag hatte ich noch einen Termin mit einer Kundin, bei der wir die richtige Grösse für Ihren Prothesen-BH bestimmen mussten. Das Modell sieht sehr gut an ihr aus. Das werden wir übernächste Woche nähen. Anschliessend habe ich für die Adventskalender noch die Zitate und Bilder zusammengestellt, gedruckt und geschnitten. Ebenso die Zahlen dafür:

Zitate_Zahlen

Nachmittags war ich nach dem Einkaufen für die Adventskalender noch kurz im Garten und hab Tomatenpflanzen und Co. rausgerissen. Ausserdem ein paar Kilo Rüebli und Kräuter geerntet. Abends habe ich dann die restlichen Kilo Äpfel klein geschnippelt und Apfelmus daraus gemacht. Dann haben wir durch den Winter durch ein paar Portionen davon. Einen Teil davon hab ich in Stückchen eingefroren für Kuchen. Die letzten Tomaten habe ich mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern zu Sugo verkocht. Nach dem Kochen waren es mir genug Stunden in der Küche.

Also waren die Rüebli erst heute dran. Ich habe Unmengen (bei 200 hab ich aufgehört zu zählen) geschält und in Scheibchen geschnippelt. Danach angedünstet, abkühlen lassen und eingefroren. Und Paprika hab ich auch noch eingefroren – für Pizza oder Zigeunerschnitzel.

Jetzt werde ich gleich nochmal in den Garten hüpfen und ein paar Rüebli, Lauch und Rosmarin für das Ofengemüse holen. Und anschliessend noch etwas programmieren. Heute und morgen Abend fülle ich die Säckchen für die 3 Adventskalender.

Und das Tuch für Paula (Tills Schwester) hab ich auch schon angefangen. Die lockeren Maschen an den Seiten sollen so sein – da wird dann die rosa Bordüre raus gestrickt. Die Wolle ist aus Norwegen. Das Modell hat sie sich selbst ausgesucht.

Stricktuch

Wasserstandsmeldung

Daran, dass ich Zeit habe, Wasserstandsmeldungen durchzugeben, erkennt ihr, dass es net schlecht ausschaut … 😉

Die Software liegt in den letzten Zügen. Ich habe nur noch ein paar kleine kosmetische Verbesserungen vor mir. Installer, Updater & Co. sind in Betrieb. Wir können automatische Updates schicken, falls wirklich was nicht gehen sollte. Und: es ist ja erst mal mehrmonatiger Testbetrieb mit ausgewähltem Kundenkreis. Bislang konnte Till das System allerdings nicht zum Absturz bringen (das will was heissen!!) und Dennis hat mich heute sogar gelobt (WO-HOOOO!!). Till aktualisiert morgen alle Tablets nochmals neu und dann kann ich da mal einen dicken Haken dran machen.

Am Donnerstag sind die beiden dann im Nachbarkanton und machen den ganzen Tag Schulung und Systemeinführung. Damit habe ich nichts mehr zu tun. Das Tool, um selbständig Alarme aufs System zu schicken (natürlich ohne (!!) SMS an die zuständige Feuerwehr – wuah – oder aufs zugehörige Infosystem), hab ich auch schon am Wochenende gemacht.

Den Rest der Woche darf ich mir damit ab morgen Nachmittag (?) für meine restlichen Näharbeiten nehmen. Auch da sind wir auf einem guten Pfad und haben heute die ersten bunten Modelle genäht. Die sind sooooo schön – ich hab sooo Freude daran, dass endlich alles funktioniert :). Corinne ist auch ganz verliebt :).

Ich werde also Mi Nachmittag bis Freitag Mittag noch etwas nähen, dann schon mal die Figuren, Kleiderständer, Spiegel, Paravents, Klamotten in den Ausstellungsraum nebenan bringen und dann … vielleicht sogar den Freitag Abend nix mehr gross machen. (Vielleicht fällt mir aber doch noch was ein, was ich DRINGEND machen muss oder ich komm Do nicht so gut voran wie erwartet und ich komm doch noch in Stress ;))

Freitag Abend holen wir noch Prosecco und superleckeren Panettone uuund Rösli (zur Deko) und gehen fürs Wochenende einkaufen. Samstag Ausstellung. Dann abbauen, heimfahren (lassen), kochen, essen. Fertig.

Alles gut 🙂

P.S.: und alles ohne Nachtschichten (sprich: ich hab letzte Woche meistens nur bis halb 1 gearbeitet, nur 2x bis halb 3)

Der 1. Adventskalender

Ich war heute noch bis halb 9 im Büro, Till ist schon vorgefahren und hatte für die Suppe eingekauft.

Guckt mal, was er mir mitgebracht hat 🙂Bier_Adventskalender

Da freu ich mich und werde jeden Tag morgens ein Fach öffnen, in den Kühlschrank stellen und zum Feierabend geniessen 🙂

Das ist richtig gutes schweizerisches Bier (hat leider auch seinen Preis – die Box kostet 50 CHF. Das sind die regulären Preise hier. Es sind natürlich auch nur 0.33er Flaschen).

Till bekommt von mir auch noch einen 😉

Alle Fäden zusammenhalten

Zum Schluss wird es einfach immer hektisch.

Nächste Woche wird der Software-Release ausgeliefert. Ich bin also aktuell am Rauspuhlen kleinerer Würmer und Aufsetzen der Datenbanken. Grad im Moment versuche ich, herauszufinden, warum nicht alle Alarme wie konfiguriert an die entsprechenden Organisationen weitergeleitet werden.

Eigentlich war ich ja gut im Plan. Aber ich musste ja jetzt auch noch das hierarchische Datenmodell für die ganzen Geoobjekte (Chemie-Anlagen, Hydranten, Naturschutzgebiete, etc.) implementieren. Das durchzieht den gesamten Code, funktioniert jetzt aber wie gewünscht 🙂

Und bei meinen BHs wird es auch knapp – aber ich bin zuversichtlich, dass das gut kommt. Gestern war mein Zeitungsartikel überraschenderweise drin. Eigentlich war der für die Sonderbeilage morgen geplant. Hatte heute schon ein paar Anrufe dazu. Inserate für die Ausstellung muss ich auch noch schalten. Mach ich am Sonntag Abend.

Und weiter …

Heut in 2 Wochen

.. hab ich alles hinter mir.

Den Software-Release für die kundenspezifische Software. Die geht dann in den kantonsweiten Testbetrieb. Bis dahin ist noch massig zu tun – für Till und mich.

Und meine Kollektions-Vorstellung. Bis dahin ist noch viel mehr zu tun. Bei den Schnittmustern bin ich relativ weit – ich habe 61 von 70 Grössen bei den Unterbrustbändern und 52 von 70 bei den Cups. Gedruckt sind die alle. Heute Abend (und Nacht) werde ich sie schablonieren – ich vermute, es gibt eine Nachtschicht. Egal – dann kann ich nebenher die Quitten, die mir meine nette Nachbarin geschenkt hat, einkochen.

Morgen schneide ich zu: 30 Cups und 40 Unterbrustbänder. Und programmieren muss ich auch noch.

Montag und Dienstag wird wieder im Akkord genäht.

Aktuell arbeite ich schätzungsweise deutlich über 100 Stunden pro Woche. Das ist sogar mir als bekennendem Workaholic eigentlich zu viel – aber die 2 Wochen schaff ich jetzt auch noch 😉

Zu acht!

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass wir nächstes Jahr zu acht nach Kopenhagen fliegen?

Till hatte bei seinem jährlichen Sommer-Sauf-Abend mit 3 Kumpels so von Kopenhagen vorgeschwärmt, dass alle auch da hin wollten und ihn verpflichtet haben, einen verlängerten Wochenendtrip zu organisieren.

Die Flüge sind gebucht, Hotelzimmer und eine Hey-Captain-Bootstour auch. Mitte Juni 2019 geht es also wieder mal in Tills Lieblingsland – diese Mal aber mit 5 Schweizern, 1 Deutschen, 1 Fischkopf und 1 Bayern.

Das wird bestimmt lustig 🙂