Archiv der Kategorie: Einbürgerung

Integrationsgespräch

… war heute Abend um halb 9 und haben wir schon mal erfolgreich absolviert.
Das Lernen hätten wir uns allerdings sparen können. Die wollten nix wissen. Es war einfach nur ein angenehmes Gespräch.
Weiter geht’s im Februar beim Kanton mit Leumundscheck und Unterschrift unter der Solidaritätserklärung.

Mal schauen, ob die dann Zahlen und Namen wissen wollen…

Abstimmung im Bürgerrat (auf Gemeindeebene, also hier im Dorf) wird vermutlich im Mai sein.

Im Landrat und auf Bundesebene muss auch noch alles durch. Zeitlich ist mit noch ca. 1 Jahr zu rechnen.

Gelernt

… habe ich gestern Abend und heute Vormittag schon.

Ich kann euch jetzt also runterbeten, wie sich Exekutive, Legislative und Judikative der Schweiz zusammensetzen, wie oft sie wie gewählt werden (Majorz- oder Proporzsystem), wie viele Mitglieder sie haben, etc. Die wichtigsten Jahreszahlen hab ich auch intus und natürlich auch unser Wappen.

Jetzt programmiere ich noch etwas, nachmittags gehen wir unsere übliche 1-stündige Runde, dann wieder programmieren, kochen, essen, nochmals alles durchlesen. Und damit enden dann auch die Ferien.

Morgen beginnt wieder der Arbeitsalltag. Abends um halb 8 ist das Integrationsgespräch im Bürgerrat.

Im Eiltempo

… geht es hier jetzt im Einbürgerungsverfahren weiter.

Heute kam ein einseitiges Anschreiben für Till. Sie hätten das Gesuch vom Migrationsamt weitergeleitet bekommen und festgestellt, dass er ja zu mir gehört. Deshalb sollen wir einfach beide zusammen zum Gespräch kommen.

Lustigerweise wurde er (wie so oft) mit „Herr Till“ angeschrieben. Er heisst in echt nicht Till, aber hat einen norddeutschen Namen, den man hier nicht kennt. Und sie haben scheinbar meinen Text kopiert – auf jeden Fall muss er begründen, warum er Schweizerin werden will.

Na – das kann ja lustig werden … 😉

Schlag auf Schlag

… geht es jetzt bei der Einbürgerung.

Heute morgen habe ich ein grosses Kuvert (nur mit Namen, unfrankiert, wohl direkt eingeworfen) aus dem Briefkasten gefischt.

Darin die Einladung zum Integrationsgespräch am 3.1. (!!), abends um halb 8 und noch spannende Lektüre:

Uaahh ..

Eine Loyalitätserklärung

… muss ich unterschreiben am 2.2.2022 auf dem Migrationsamt.

Das macht mir weniger Sorgen. Aber ich wüsste schon gerne vorher, was in dem 45-minütigen Gespräch zur Erstellung eines Leumundberichts von mir erwartet wird …

Hier übrigens der komplette Ablauf im Schema:

Ich bin jetzt nach nur 9 Monaten schon im 1. Kästchen innerhalb des 1. Kästchens links angelangt. Am 27.2. hatte ich mein Gesuch eingereicht.

Nächste Etappe

… im Einbürgerungsverfahren.

Till hat heute einen Anruf bekommen, um einen Termin zur Feststellung seiner Ledigkeit mit der Bitte 75 CHF mitzubringen.

Ich habe dafür heute einen Brief bekommen mit meinen festgestellten Daten, die ich schriftlich bestätigen, unterschreiben und zurückschreiben muss. Die 75 CHF muss ich überweisen.

Sein Termin ist erst in 2 Wochen – ich hab also Vorsprung .. wenn ich nicht vergesse, den Brief abzuschicken … 😉

Rätsel geklärt

Inzwischen ist übrigens auch klar, warum Till vom Zivilstandsamt noch nichts gehört hat …

Zwischenzeitlich hat er ja gemutmasst, die würden auf meine Urkunden warten und ich wäre schuld.

Gestern Abend hat er in seiner Aktentasche seinen Brief mit seiner Geburtsurkunde gefunden. Er hat vergessen, ihn abzuschicken. Hihi.

Jetzt hab ich wieder Vorsprung…

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Heute ist meine beglaubigte Abschrift von der Scheidungsurkunde gekommen … nach nur 1 Monat.

Tiptop. Dann kann ich morgen alles zusammen in ein Kuvert stecken und morgen wegschicken. Vielleicht bewegt sich bei Till dann auch mal was – da herrscht nämlich auch Schweigen im Walde. Er wartet seit 3 Wochen auf den „Vorstellungstermin“ zur glaubhaften Versicherung, dass er ledig ist 😉

Ledig sein ist auch nicht nur vorteilhaft

Till muss vor Ort antanzen und glaubhaft versichern, dass er ledig ist. In Deutschland gibt es dafür nämlich keine Bestätigung …

Ich könnt mich kringeln vor Lachen, weil er mich gestern noch ausgelacht hat 😉

Meine Eheurkunde wird mir mit Überweisungsschein zugeschickt – ist schon unterwegs. Hab heute eine nette Mail dazu bekommen.

Jetzt muss ich nur noch diese verdammte Scheidungsurkunde finden. Ich wollte ja eh im Büro etwas aufräumen … da taucht sie hoffentlich auf.

Heiratet bloss nie!

… und lasst euch v.a. nie scheiden!

Für meine Einbürgerung brauche ich eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister vom Zivilstandsamt des deutschen Geburtsortes, eine Eheurkunde vom Standesamt des Eheschliessungsortes und das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk vom zuständigen Gericht im Original (!)

Ist ja erst 21 Jahre her … (also die Scheidung)

Die Eheurkunde wollte ich online beantragen, kann ich aber nicht zahlen, weil weder BIC noch IBAN akzeptiert werden (*grr*)

Das Scheidungsurteil muss ich erst suchen. Noch habe ich keine Idee, wo das sein könnte und einfach nachbestellen kann man das wohl nicht so einfach.

Immerhin die Abschrift aus dem Geburtenregister konnte ich problemlos beantragen und bezahlen. Was mit „Hinweisteil und allfälligen Folgebeurkundungen“ gemeint ist, weiss ich allerdings nicht – aufgewachsen bin ich in einem anderen Ort, Heirat war auch woanders und Scheidung auch.

Ihr seht, der Amtsschimmel wiehert nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz.