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Norsk bursdagen min

Letzten Sonntag durfte ich mich etwas feiern lassen und habe einen fröhlichen, kurzweiligen, sonnigen Geburtstag mit vielen Glückwünschen und skandinavischen Geschenken erlebt.

Neben Skype-Stunden bei meiner Norwegisch-Lehrerin habe ich von Till auch noch die Kursgebühren für eine Sprachreise mit ihr geschenkt bekommen. Nächstes Jahr werde ich mich also allein in den hohen Norden wagen, um mit ihr und anderen Teilnehmern an meinen Sprechfähigkeiten zu arbeiten. Das Ganze verbunden mit Wandern in der Natur. Da freue ich mich schon sehr drauf.

Ausserdem habe ich ein Strickbuch mit skandinavischen Mustern, ein schwedisches Kochbuch, Ohrringe, ein gemaltes Bild von meiner Nichte, eine Tasse und eine Einladung ans Meer (vor. Dänemark) bekommen.

Einmal Hamburg und retour

Letzten Samstag habe ich mich auf den Weg nach Hamburg gemacht. Till hat mich morgens zum Bahnhof gebracht und nach knapp 7 Stunden war ich pünktlich (!!) in HH, wo mich Frau Verbalkanone netterweise abgeholt hat.

Nach einem schönen Abend stand am Sonntag Flohmarkt (aufgrund ausfallender U-Bahnen wurde gleich etwas Sightseeing draus), Kuchen backen, Verwandtenbesuch*, kochen und norwegisch lernen auf dem Programm.

*Ich war nachmittags bei Tills Nichte in ihrer neuen Wohnung und habe endlich ihren Freund und das neueste Familienmitglied (ein noch ganz junger Hund) kennengelernt. Das letzte Mal hatte ich sie vor 5 Jahren gesehen – wie die Zeit doch vergeht.

Montag Morgen ging’s ins Industriegebiet – zur Wollfabrik Hamburg. Die haben ganz viel Garn einfädig auf Spulen, das man sich zu Wunschkombinationen zusammenspulen lassen kann. Weil ich selber Farbübergänge machen will und sowieso an der Strickmaschine auch mehrere Fäden durch eine Öse laufen lassen kann, hab ich nur einfädiges Garn gekauft. 3 Kilo reines Merino in 7 Farben (violett 2x, lila, blau 2x, schwarz, ecru) und 1 Kone Baumwolle in weiss. Damit kann ich jetzt gut experimentieren – ich bin schon echt gespannt, wie das rauskommt.

Anschliessend mussten wir erst mal herausfinden, wie man von dort wieder in die Zivilisation kommt und haben schliesslich einen Bus in die City gefunden, um uns erstmal mit Waffeln und Kafi zu stärken. Danach nahm Frau Verbalkanone meine Eroberungen mit (nur vorübergehend natürlich, damit ich sie nicht schleppen muss – danke nochmals!) und setzte mich in die U-Bahn Richtung Norwegisch-Kurs.

Ich war soo gespannt und auch etwas aufgeregt, weil ich ja nicht so viel zum Lernen gekommen war in den letzten Wochen. Der Kurs war unglaublich toll und die Lehrerin ist Spitze. Ich schreibe darüber einen separaten Eintrag. Abends bin ich wieder in die Stadt, um mich mit meinem alten Deutschlehrer zu treffen. Er ist Prof. in Kiel und extra meinetwegen nach 30 Jahren nach Hamburg gekommen. Ist das nicht toll? Der Abend war sehr unterhaltsam und *schwupp* vorbei.

Nach einer kurzen Nacht, Kafi, duschen und packen, ging es leider schon ans Abschiednehmen. Gleichzeitig freute ich mich aber auch auf den 2. Teil des Norwegisch-Kurses gleich am Morgen. Der war auch wieder unglaublich schnell vorbei und *zack* schon ging es per Bus und U-Bahn zum Bahnhof und heim in die Schweiz. Der Zug hatte eine gute halbe Stunde Verspätung, so dass ich Dienstag Abend erst um halb 10 Till in die Arme gefallen bin.

Ausser Katze kraulen, Bierchen trinken, Kleinigkeit essen und etwas erzählen habe ich am Abend auch nichts mehr gemacht.

Wieder retour

… aus Copenhagen sind wir.

Allen 8 hat es sehr gut gefallen und es war auch sehr lustig und entspannt. Ab Sonntag hatten wir Sonne pur, was bei Till und mir in Kombination mit Wasser und Bier mal wieder zu einer roten Birne geführt hat… 🙄. Aber die Bootstour hat sich definitiv gelohnt.

Ausser Bildern habe ich auch ein Kochbuch, ein 5-jähriges Tagebuch uuund natürlich Wolle mitgebracht.

Und Schokokekse in einer hübschen Büchse von Royal Copenhagen. Das Designmuseum war sehr spannend.

Begeistert

Diese Woche läuft extrem gut:

  • Ich hatte 4 sehr schöne Beratungen von Kundinnen mit umfangreichen Bestellungen
  • Meine BHs passen jetzt echt gut – ich bin sehr zufrieden mit meiner Lösung
  • Meine Bestellung von meinen Ersatzteilen für die Strickmaschine ist schon da und ich hab sie auch schon in D abgeholt
  • Der Tausch der Nadelsperrschiene hat das Problem behoben
  • Bis auf 3 Nadeln musste ich sonst nichts tauschen
  • Die Maschine strickt wieder superschön
  • Gestern Abend waren wir bei einem befreundeten Paar eigeladen. Bisher hatten wir keinen grossen Kontakt – aber es war so ein kurzweiliger, fröhlicher Abend, dass wir erst morgens um 3 heimgeschwankt sind. Sie wohnen im Nachbarort – die 3 km sind wir zu Fuss gegangen.

Hier noch ein Bild von der alten und der neuen Nadelsperrschiene – seht ihr, dass der Schaumstoff komplett platt gedrückt ist? Wahnsinn, oder?

Nadelsperrschiene

Zu acht!

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass wir nächstes Jahr zu acht nach Kopenhagen fliegen?

Till hatte bei seinem jährlichen Sommer-Sauf-Abend mit 3 Kumpels so von Kopenhagen vorgeschwärmt, dass alle auch da hin wollten und ihn verpflichtet haben, einen verlängerten Wochenendtrip zu organisieren.

Die Flüge sind gebucht, Hotelzimmer und eine Hey-Captain-Bootstour auch. Mitte Juni 2019 geht es also wieder mal in Tills Lieblingsland – diese Mal aber mit 5 Schweizern, 1 Deutschen, 1 Fischkopf und 1 Bayern.

Das wird bestimmt lustig 🙂

Kanelbullar

… sprich schwedische Zimtschnecken hab ich eben gebacken.

Die Knotenform gefällt mir ausgesprochen gut. Im Gegensatz zu anderen finde ich, dass das Auge durchaus auch mit isst.

Die kommen gleich mit auf unsere Reise in den Norden, nach Karlsruhe. Dort verbringen wir einen schönen Nachmittag / Abend mit Tills Schwester, Nichte und einem befreundeten Pärchen.

Schweizerische Osterhäsli sind auch noch mit dabei – und mein Strickzeug natürlich. Ich froi mich schon 🙂

Ausgeschlossen

Gestern hab ich zum ersten Mal überhaupt seit langer Zeit meinen Schlüsselbund daheim vergessen. Normalerweise wär das ja überhaupt kein Problem, weil Till und ich immer zusammen fahren.

Gestern aber war die eine Ausnahme im Jahr. Corinna und ich hatten unser nachgeholtes Weihnachtsessen. Sie hatte angeboten, mich zum Restaurant mitzunehmen (sie wohnt ja im Ort) und mich danach heimzufahren. Also bin ich morgens mit Till mitgefahren, der abends noch eine Kundenschulung hatte und danach noch zu einer Veranstaltung in Basel wollte.

Als ich mit Corinna gehen wollte, fiel mir auf, dass ich meinen Schlüssel in der Hosentasche meiner daheim liegenden Hose hatte. Hm. Wie abschliessen? Zum Glück wohnt unsere Putzfrau auch im Ort (und hat einen Schlüssel!!) und kam schnell angesprungen, um zuzusperren. Uff.

Im Restaurant fiel mir dann ein, dass ich ja ohne Schlüssel auch daheim nicht reinkomme …

Corinna hat mich dann netterweise noch bei sich aufgenommen und mir ein Bierchen spendiert ;). Kurz vor Mitternacht hat Till mich abgeholt und heim kutschiert.

Tolle Party

Die Party war – wie zu erwarten war (die Freundin ist eine absolute Stimmungskanone – toll, sehr lustig, kurzweilig und feuchtfröhlich. Die Rockband hat den Geschmack der Gäste gut getroffen und auch echt gut gespielt. Es wurde richtig viel getanzt. Sogar Till konnte ich motivieren 😉

Im Gegensatz zu manch anderen bin ich inzwischen so schlau und trinke immer mindestens gleich viel Wasser wie Alkohol. Insofern ging es mir am anderen Morgen ganz gut. Till ist um 1 ins Hotel, ich bin um 4 mit den letzten gegangen. Um 9 sind wir aufgestanden und nach der Dusche und einem kleinen Frühstück wieder heim in die Schweiz gefahren. Um halb 3 waren wir wieder da – sehnsüchtig von der Katze erwartet, die lautstark ihre Krauleinheiten eingefordert hat.

Meine Studienkollegen sind eigentlich so wie immer. Die netten sind immer noch nett, die fleissigen immer noch fleissig, die faulen immer noch stinkfaul und die, die früher nix getaugt haben, taugen immer noch nix. Lustig sind alle noch. Und auch nach 20 Jahren hab ich alle noch erkannt und sie mich auch. Mit 2 von ihnen werde ich versuchen, Kontakt zu halten (den netten und fleissigen – faule sind für eine Party ok; die brauch ich aber nicht in meinem Leben).

(Lästermodus an) Neben meinen ehemaligen Studienkollegen waren auch der Ex-Mann (Franzose) und ein Ex-Freund (Ami) von ihr da. Den Ex-Mann hätte ich fast nicht erkannt, weil er so alt geworden ist. Den Ami hätt ich fast nicht erkannt, weil er noch fetter geworden ist. Der Franzose spricht schon immer sehr gut deutsch. Der Ami ist sich dazu zu fein. Arroganter Sack. Beim Rausgehen hab ich zur Erheiterung meiner ehemaligen Kommilitonen zu ihm gemeint, er soll endlich mal deutsch lernen – seine Frau ist Deutsche. Einfacher geht’s nicht. Er war auch eine Zeitlang arbeitslos und auch jetzt überarbeitet er sich nicht. Aber die Fälle kenn ich ja auch von der ETH und Google bei Züri. Alle können Deutsch lernen: Griechen, Türken, Albaner, Armenier, Italiener, etc. Aber die feinen Native-English-Speaker haben das ja nicht nötig. Deswegen und weil ich ihn eh nicht sehr gut leiden kann (er hat sich bei uns mal sehr daneben aufgeführt und hält ja Software-Entwickler für Idioten), hab ich mit ihm eh nicht geredet. (Lästermodus aus)

Partyyyyyyyyyy

… ist heute Abend angesagt 🙂

Wir werden in einer Stunde gen München fahren, um dort den runden Geburtstag einer meiner ältesten Freundinnen (bezogen auf die Freundschaftsdauer natürlich ;)) nachzufeiern.

Wir haben zusammen studiert und es sind wohl auch einige Studienkollegen dabei, die ich rund 20 Jahre nicht mehr gesehen hab.

Die anderen Leute sind bestimmt auch nett und lustig. Der Ingenieursanteil dürfte bei mehr als 80% liegen … 😉

Ich freu mich!