Archiv für den Monat Mai 2015

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

Anstrengende Tage liegen hinter mir – nach 3 Arbeitstagen geht’s aber gleich weiter mit der nächsten viertägigen Messe und 1 Woche später kommt dann noch eine.

Keine gute Woche

.. war die zurückliegende, die ihren traurigen Tiefpunkt in Form einer Mail einer lieben Freundin fand, in der sie mir den Freitod von einem meiner liebsten Onlinefreunde mitteilte. Er wird mir fehlen. Danke für all die Jahre und die vielen lustigen, kritischen, aufmunternden und tiefgründigen Kommentare, Georg. Ich mochte Dich ebensosehr wie Deinen Humor.

Ich bin tieftraurig 😥

Banntag

… ist heute hier, d.h. viele Leute aus dem Dorf versammeln sich und laufen den Bann (die Gemeindegrenzen) ab – unter lautem Geböller, Gelächter und heute strahlend blauem Himmel. Fahnen hängen draussen, der Dorfbrunnen ist geschmückt, die Schafe haben Glöckchen – Idylle pur 😉

Mir haben einige bekannte Gesichter freudig gewunken – mein Atelier ist genau gegenüber vom Sammelplatz. Denis hat auch gearbeitet, Till war im Garten. Eben bin ich heim gekommen (offen fahren ist was tolles :)) und koch uns jetzt was Leckeres. Danach näh ich noch an den Auftragsbikinis weiter. Morgen bin ich wieder im Atelier und näh mit Tanja die Probe-BHs fertig – dann ist das Kapitel auch endlich durch.

Die Modelle für die Ausstellungen hab ich diese Woche auch entworfen, Stoffe und Schnitte dafür fest gelegt sowie das Gesamt-Ensemble drumherum zusammengestellt. Geht voran – langsam, aber stetig 🙂

Schöner Spruch

Einen schönen Spruch hab ich eben gelesen:

Ich bin der Schöpfer meiner eigenen Welt: ICH entscheide, ob ich in einem Lustspiel spiele oder in einem Drama.

Mein Entscheid ist ganz klar: Lustspiel 🙂

Wie schaut’s bei euch aus?

Und weil ..

… ich gestern gesehen hab, dass wir ganz viel schönen Rhabarber haben und ich heute sowieso noch einkaufen musste, hab ich gleich noch etwas Magerquark und Frischkäse mitgenommen und eben schnell einen Rhabarberkuchen gebacken.

Jetzt wasch ich noch die paar Sachen ab, ruf nebenher Mami an (die sich am Geschirrgeklapper gottseidank nicht stört) und arbeite nachher weiter an der Diss.

Till ist grad schon heimgekommen und mäht den Rasen. Ich geh heute nicht in den Garten – hab mich gestern etwas übernommen. So ganz hab ich mich noch nicht dran gewöhnt, dass ich nicht mehr so viel Energie hab wie früher.

Nix mehr

… tu ich heut.

Nach 9 Stunden Unkraut ziehen, Dauerbuddeln, Hunderten durchgeschnittenen Nacktschnecken, Steine schleppen, umgraben und Schneckenzaun montieren sind wir um 18 Uhr wieder rein. Völlig erledigt haben wir auf dem Balkon erst mal ein Bierchen getrunken. Dann Grill befeuert, geduscht, Salat gemacht, grilliert und gegessen. Die Nachbarn haben uns noch Kuchen und Kekse vorbei gebracht (die Tochter hatte heut Konfirmation) und jetzt liegen wir faul auf der Couch und bewegen uns keinen Millimeter mehr.

Vielleicht kraul ich Schatzi noch die Füsse – das war’s dann aber für heute.

Jetzt werde ich mal noch 1 Woche Schnecken jagen und die Beete beobachten und dann das Anpflanzen wagen. Die Kräuterschnecke bekommt dann auch noch einen Zaun und wird wieder mit frischen Kräutern aufgefüllt.

Dem Inschenör is nix zu schwör ;)

Letzte Woche hab ich mir doch tatsächlich 600 Euro sparen können. Ich wollte eigentlich ein Spezialfüsschen für eine meiner Nähmaschinen haben. Wo ich dann den Preis (eben 600 Euro) gehört habe, habe ich Schnappatmung bekommen und etwas ausprobiert, geschraubt, getüftelt und eine Lösung aus meinen Bauteilen gefunden. Funktioniert perfekt 🙂

Meine Bandeinfassmaschine hab ich Freitag Abend und Samstag Nachmittag auch noch etwas justiert und jetzt macht sie perfekte Bänder mit Gummiband innen, 4-fach gefaltet. Und zwar ohne irgendwelche Vorbereitungsarbeiten wie Stärken der Bänder und auch für ganz feine Jerseystoffe.

Gestern Vormittag hab ich meine ganze Wolle und Krimskrams aufgeräumt, so dass Tisch und Flur jetzt wieder komplett frei geräumt sind und im Nähzimmer alle Schranktüren erreichbar sind. Damit kann ich jetzt jeden Tag (mindestens) eine Kiste leer räumen, Stoff umwickeln und gleich in den Schränken versorgen.

Gestern Abend hab ich noch angefangen, die Modelle für die Kollektion zu entwerfen. Rest mach ich heute Abend.

Jetzt geh ich für ein paar Stunden in den Garten. Nachmittags arbeite ich an der Diss.

Jö – eine Runde Mitleid

Heute kommt in den Nachrichten immer wieder, wie arm die Hartz4-Kindlein laut Armutsstudie in Deutschland doch sind:
– nicht mal 1 Woche Urlaub pro Jahr
– nicht mal 1 x ins Kino pro Monat
– keine Markenkleidung
– keine Freunde zum Essen einladen

Wenn ich das so lese, kommen mir ja echt fast die Tränen.

Ich war nicht einmal in meinem Leben mit meinen Eltern in Urlaub. Ferien waren zum Arbeiten auf dem Bauernhof da. Der 1. Urlaub meiner Eltern waren 4 Tage Wien, die wir ihnen zur Silberhochzeit geschenkt haben. Kleidung ist immer so gekauft worden, dass sie erst mein älterer Bruder, dann ich, anschliessend mein jüngerer Bruder anziehen konnte. Manchmal haben wir auch welche vom älteren Cousin geerbt. Versucht mal, Freunde einzuladen, wenn der Vater Alkoholiker ist – das gab’s bei uns auch nicht. Aus meinen Brüdern und mir ist trotzdem was geworden.

Dafür gibt es in Deutschland eine gute Gesundheitsversorgung, kostenlose Bildung, sauberes Wasser und vieles mehr. Das ist doch viel wichtiger als solche Luxussörgeli. Aber Hauptsache, man hat mal gejammert.

Ist doch schön, wenn man sich selbst was aufbauen kann.

Cool :)

Unser Paper für die Konferenz in Barcelona wurde akzeptiert 🙂

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