Archiv für den Monat Januar 2018

Guter Kompromiss, die 2.

Gestern habe ich unzählige Verarbeitungsvarianten ausprobiert, um die Quernaht möglichst flach und wenig zeichnend zu bekommen. Und auch ohne das Formverhalten des Stoffes zu verändern. Abends hatte ich zwar vieles versucht, aber nichts zufriedenstellendes gefunden. Ich bin relativ frustriert heim und hab die alten Schränkchen vom Gästezimmer zerlegt. Die entsorgen wir am Freitag.

Heute haben wir erst mal die 3 Probemodelle fertig genäht und dann ein paar neue Versuche gestartet. Jetzt haben wir etwas, das vielversprechend aussieht und auch gut zu fertigen geht. Das werden wir nächste Woche an Modellen für uns testen.

Die festgelegten Stoffe hab ich wieder aussortiert. Sie sind einfach zu empfindlich und pillen schon, wenn man etwas rauhere Hände hat (hab ich grad vom Streichen). Wir haben jetzt 3 andere ausgesucht. Unsere Standardfarben werden violett, hellblau (etwas kräftiger, aber doch hell) und mokka (milchiges braun).

Die Schnittlinien haben wir auch festgelegt. Das kommt gut und entspricht genau dem Design, das ich immer haben wollte. Innen werden alle weiss werden, um möglichst wenig Farbstoffe auf der Haut zu haben. Ich werde auch mal ganz feinen Rippstoff aus Baumwolle testen. Ich bin gespannt, wie der sich trägt.

Nächste Woche nähen wir Modelle mit der neuen Verarbeitung im neuen Design mit den Standardstoffen und testen das Trage- und Waschverhalten. Ich bin sehr gespannt, halte mich mit Jubelmeldungen aber noch zurück, bis es tatsächlich soweit ist 😉

Renovieren macht glücklich

Mich zumindest 😉

Das Gästezimmer erstrahlt neu komplett in weiss und schaut aus wie neu. Ich habe heute 2x alle Wände gestrichen. Die Decke ist mit weissem Holz verkleidet und brauchte keine Farbe.

Morgen werden wir alles wieder an seinen Platz rücken bzw. auseinander bauen und raus stellen.

Den Schrank mit Spiegeltüren und die Kommode werden wir wohl gleich nächste Woche beim Schweden noch holen (die Grössenverhältnisse stimmen nicht, der Schrank ist über 2m hoch, die Kommode ca. ein Drittel davon).

Über die Tür zum Pelletbunker werden wir eines unsere Norwegenbilder auf Leinwand gedruckt hängen. Da suchen wir uns noch ein schönes Bild aus. Für die Vorhänge will ich weissen Verdunklungsstoff hinter schönen weiss-hellblauen Leinenstoff nähen. Dann schaut’s schön aus und macht nachts dunkel. Wir haben ja keine Rollo.

Till hat im Februar sehr viel Arbeit, so dass ich mich aufs Streichen und Ausmisten konzentrieren werde. Da kann er eh nicht so viel helfen.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Heute haben wir unser Gästezimmer schon mal zum Grossteil ausgeräumt, Bett und Schränkchen in die Miete verschoben, Vorhänge abgenommen und gewaschen und alles abgeklebt sowie Löcher und Risse zugespachtelt. Morgen wird noch gestrichen.

Der Inhalt der Schränkchen ist hauptsächlich von mir belegt mit Stoffen und Büchern. Die werde ich ins Nähzimmer umsiedeln. Dann fliegt das Schränkchen raus – das fällt eh schon halb auseinander. Es kommt dann ein neuer hoher schmaler Schrank und eine neue Kommode (beides in weiss) rein und ich nähe Vorhänge in weiss-hellblau gestreift dazu. Dann ist das Zimmer schön hell und freundlich. Das Bett ist ohnehin blau, der Schaukelsessel auch und der Fraktalteppich ist weiss, hellblau, blau, dunkelblau.

Wir werden uns von unten nach oben vorarbeiten. Als nächstes kommt dann die Kellertreppe dran. Die ist jetzt in einem seltsamen leuchtenden Blau gestrichen und soll neutral hell- oder dunkelgrau werden. Vielleicht auch weiss. Da haben wir uns noch nicht entschieden. Weiter geht es dann mit der Zweitküche (streichen und neuer Boden, andere Lampe montieren, neue Vorhänge nähen). Wohnzimmer, Essecke und Küche (alles in einem) brauchen auch frische Farbe an den Wänden. Die Stühle will ich neu überziehen mit cremefarbenem Leder (schon da). An die Balkontür soll noch ein Raffrollo (Stoff hab ich auch). Das Treppenhaus über 2 Stockwerke wird wohl auch mühsam mit den vielen Ecken und Winkeln. An den 2 Glastüren nach aussen sollen auch neue Vorhänge dran. Auch den Stoff hab ich schon länger.

Ausmisten steht auch noch auf dem Programm. Neben dem Kleiderschrank betrifft das v.a. noch den Kellerraum und die Garage. In den kommenden Wochenende wollen wir jeweils wenigstens einen halben Tag dem Haus widmen, bevor es im Garten dann wieder losgeht.

Für mich fallen solche Arbeiten ja unter Freizeit. Ebenso wie Kochen, Einkaufen, Waschen, Aufräumen, Gartenarbeiten, Arbeitsweg. Arbeitszeit ist für mich rein nur die Zeit, die ich tatsächlich am Rechner sitze und programmiere oder Aufträge nähe. Wenn ich für die Wohnung nähe, fällt das für mich auch unter Freizeit und ich empfinde das als Pause / Abwechslung von der Arbeitszeit. Insofern arbeite ich auch gar nicht so viel ;). Wie ist das bei euch?

Eingekauft für’s Wochenende

… haben wir schon heute Abend.

Im Baumarkt: Kreppband, Spachtelmasse, Ersatzwalzen. Wir wollen am Wochenende das Gästezimmer endlich neu streichen. Die hässliche rostrote Wand kommt weg und alles wird schön freundlich weiss. Ausserdem haben wir noch ein Muster für einen Laminatboden mitgenommen und daheim für gut befunden. Das werden wir für unsere (alte) Zweitküche unten im EG holen. Wir nutzen sie nur als Stauraum für selten genutzte Küchengeräte (Fondueset, Raclette, Friteuse und Co.) und Geschirr. Und die Katze hat dort noch ihr Klo und ihren Zweitbaum. Den Boden legen wir aber nicht diese Wochenende.

Im Supermarkt: ganz normale Einkäufe für heute Abend (Gemüseragout) und das Wochenende. Es gibt Obst-Pfannkuchen morgen. Schweinsmedaillons mit Gorgonzola-Birnen und Rosmarinkartoffeln am Samstag. Sonntag gibt’s den Rest vom Schweinsfilet im Rohschinkenmantel mit Pfeffer-Grappa-Sauce und breiten Bandnudeln und Chicorée.

Jetzt programmier ich noch etwas. Morgen auch und dann ist ja schon Wochenende 🙂

Ach ja … Steuer steht auch noch auf dem Programm …

Guter Kompromiss

Nach einigen Tagen Testtragen habe ich jetzt einen guten Kompromiss für meine BHs ohne Bügel gefunden, glaube ich.

Er stützt schön, drückt nicht, ist bequem, hat keine Falten und ist gut zu fertigen. In der vorderen Mitte liegt er nicht ganz, ganz, ganz genau an – das geht aber ohne Bügel halt auch nicht, ohne dann entweder ganz eng an den Körper zu drücken (ist unbequem, quetscht die Brust) oder das Körbchen grösser zu nähen (dann gibt es hässliche Falten an der Cupnaht). Aber es ist ein Kompromiss, mit dem ich sehr gut leben kann.

Das Modell für Caroline und meines haben wir für gut befunden. 3 weitere Testgrössen habe ich schon vorbereitet und nähe ich nächste Woche fertig. Und noch 2 Grössen werde ich überprüfen. Danach ändere ich am Schnitt nichts mehr. 100% Trefferquote werden wir nie erreichen, irgendeinen Tod stirbt man halt immer.

Die 3 ersten Grundfarben habe ich auch definiert. Nächste Woche werden wir Verarbeitungsvarianten für die Cups testen. Unterbrustband, Träger, Ausschnitt usw. sind soweit definiert. Bei den Cups versuchen wir noch, die Anzahl Nähte zu minimieren und die Verarbeitung zu vereinfachen.

Später gibt es noch eine kleine Testrunde mit Bügel-BH, Still-BH, Sport-BH und Bikini-Oberteil.

Sie ziert sich noch …

… meine Weltformel…

Aber: wir sind grosse Schritte weiter und es ist nur noch Feinarbeit nötig. Die nächste Runde ist dann hoffentlich die letzte.

Ich bin da jetzt doch recht zuversichtlich 🙂

Ziel ist immer noch Ende Januar und das ist auch immer noch schaffbar. Wir sind auf Kurs.

Wochenendprogramm

Gestern habe ich etwas programmiert, mein Nähzimmer aufgeräumt, einen Probe-BH fertig genäht und gestrickt.

Der Norweger ist jetzt bis auf die Ärmel fertig:

norweger

Ich bin schon rein geschlüpft – die Länge gefällt mir recht gut und mit dem Rippmuster liegt er auch schon an. Angezogen ist er natürlich nicht mehr so schmal. Am Armausschnitt ist der Strick auch eingerollt – das gibt sich dann, wenn die Ärmel eingenäht sind.

Heute ist Post angesagt. In einer knappen Stunde fahre ich gen Basel zu einer erneuten Anprobierorgie. Abends muss ich Unterlagen einheften und mich endlich zu Buchhaltung und Co. durchringen.

Ausgeschlossen

Gestern hab ich zum ersten Mal überhaupt seit langer Zeit meinen Schlüsselbund daheim vergessen. Normalerweise wär das ja überhaupt kein Problem, weil Till und ich immer zusammen fahren.

Gestern aber war die eine Ausnahme im Jahr. Corinna und ich hatten unser nachgeholtes Weihnachtsessen. Sie hatte angeboten, mich zum Restaurant mitzunehmen (sie wohnt ja im Ort) und mich danach heimzufahren. Also bin ich morgens mit Till mitgefahren, der abends noch eine Kundenschulung hatte und danach noch zu einer Veranstaltung in Basel wollte.

Als ich mit Corinna gehen wollte, fiel mir auf, dass ich meinen Schlüssel in der Hosentasche meiner daheim liegenden Hose hatte. Hm. Wie abschliessen? Zum Glück wohnt unsere Putzfrau auch im Ort (und hat einen Schlüssel!!) und kam schnell angesprungen, um zuzusperren. Uff.

Im Restaurant fiel mir dann ein, dass ich ja ohne Schlüssel auch daheim nicht reinkomme …

Corinna hat mich dann netterweise noch bei sich aufgenommen und mir ein Bierchen spendiert ;). Kurz vor Mitternacht hat Till mich abgeholt und heim kutschiert.

Tolle Party

Die Party war – wie zu erwarten war (die Freundin ist eine absolute Stimmungskanone – toll, sehr lustig, kurzweilig und feuchtfröhlich. Die Rockband hat den Geschmack der Gäste gut getroffen und auch echt gut gespielt. Es wurde richtig viel getanzt. Sogar Till konnte ich motivieren 😉

Im Gegensatz zu manch anderen bin ich inzwischen so schlau und trinke immer mindestens gleich viel Wasser wie Alkohol. Insofern ging es mir am anderen Morgen ganz gut. Till ist um 1 ins Hotel, ich bin um 4 mit den letzten gegangen. Um 9 sind wir aufgestanden und nach der Dusche und einem kleinen Frühstück wieder heim in die Schweiz gefahren. Um halb 3 waren wir wieder da – sehnsüchtig von der Katze erwartet, die lautstark ihre Krauleinheiten eingefordert hat.

Meine Studienkollegen sind eigentlich so wie immer. Die netten sind immer noch nett, die fleissigen immer noch fleissig, die faulen immer noch stinkfaul und die, die früher nix getaugt haben, taugen immer noch nix. Lustig sind alle noch. Und auch nach 20 Jahren hab ich alle noch erkannt und sie mich auch. Mit 2 von ihnen werde ich versuchen, Kontakt zu halten (den netten und fleissigen – faule sind für eine Party ok; die brauch ich aber nicht in meinem Leben).

(Lästermodus an) Neben meinen ehemaligen Studienkollegen waren auch der Ex-Mann (Franzose) und ein Ex-Freund (Ami) von ihr da. Den Ex-Mann hätte ich fast nicht erkannt, weil er so alt geworden ist. Den Ami hätt ich fast nicht erkannt, weil er noch fetter geworden ist. Der Franzose spricht schon immer sehr gut deutsch. Der Ami ist sich dazu zu fein. Arroganter Sack. Beim Rausgehen hab ich zur Erheiterung meiner ehemaligen Kommilitonen zu ihm gemeint, er soll endlich mal deutsch lernen – seine Frau ist Deutsche. Einfacher geht’s nicht. Er war auch eine Zeitlang arbeitslos und auch jetzt überarbeitet er sich nicht. Aber die Fälle kenn ich ja auch von der ETH und Google bei Züri. Alle können Deutsch lernen: Griechen, Türken, Albaner, Armenier, Italiener, etc. Aber die feinen Native-English-Speaker haben das ja nicht nötig. Deswegen und weil ich ihn eh nicht sehr gut leiden kann (er hat sich bei uns mal sehr daneben aufgeführt und hält ja Software-Entwickler für Idioten), hab ich mit ihm eh nicht geredet. (Lästermodus aus)

Partyyyyyyyyyy

… ist heute Abend angesagt 🙂

Wir werden in einer Stunde gen München fahren, um dort den runden Geburtstag einer meiner ältesten Freundinnen (bezogen auf die Freundschaftsdauer natürlich ;)) nachzufeiern.

Wir haben zusammen studiert und es sind wohl auch einige Studienkollegen dabei, die ich rund 20 Jahre nicht mehr gesehen hab.

Die anderen Leute sind bestimmt auch nett und lustig. Der Ingenieursanteil dürfte bei mehr als 80% liegen … 😉

Ich freu mich!