Archiv für den Monat Januar 2014

Die Woche bisher in Kurzform

.. und schon wieder ist fast eine Woche um.

Irgendwie denke ich immer, das könnte ich bloggen. Dann erscheint es mir aber doch wieder so belanglos, dass ich es nicht tue…

Die bisherige Woche in Kurzform:

  • Montag war ich an der ETH, arbeiten, habe lange mit meinem Chef in Singapur geskypt und ziemlich viel Lob eingeheimst. Tagsüber habe ich an unserer internen GIS-Platform gearbeitet, zusammen mit 4 Kollegen und den ganzen GeoJSON-Teil gelöst. Pünktlich zum Feierabend ging alles. Abends habe ich mich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin getroffen und mit ihr einen schönen Abend verbracht. Sie meinte, ich hätte mich total verändert, wäre sehr viel ruhiger als früher. Mag sein – ich rege mich über vieles gar nimmer auf. Ist es eh meist nicht wert. Die Maschine, die ich damals mit-entwickelt habe, ist übrigens immer noch nicht fertig.
  • Dienstag habe ich für Till gearbeitet und endlich unseren neuen Server in Betrieb genommen und aufgesetzt. Und bei der Gelegenheit auch gleich Datenbank und Bugtracker aufgesetzt. Die Heuschrecke (oder was immer das sein sollte) vom Logo habe ich dann durch eine fröhlich grinsende Giraffe (meine Lieblingstiere) ersetzt.
  • Mittwoch war der 2. Till-Tag und ich habe die Grundlagen für die Client-Server-Kommunikation festgelegt, implementiert und getestet. Das geht alles deutlich besser, schneller und einfacher als befürchtet. Mosquitto und Co. habe ich schon eingerichtet und auch die entsprechenden Ports serverseitig freigegeben. Damit rückt das Synchronisieren zwischen verschiedenen Geräten und Datenbanken in greifbare Nähe.
  • Donnerstag war ich wieder an der ETH und habe an meinem normalen Projekt gearbeitet. Mittags gab es Work-Lunch: Pizza plus Diskussion über künftige Projektanträge und Entwicklungen am Lehrstuhl. Ich habe mich für das Sensoring freiwillig gemeldet. Das finde ich sehr spannend. Ausserdem hab ich eine Trial-Lizenz für die CAD-Software zum Auswerten meiner MRI-Daten (also nicht meiner persönlichen, sondern von den Modellen, die ich Anfang Januar organisiert habe) beantragt und warte sehnsüchtig auf diese, damit ich die Daten in ein 3ds-max-lesbares Format exportieren kann. Ausserdem habe ich in Dresden bei meiner Betreuerin Bescheid gegeben und statt einer harschen Antwort kam nur ein „Ich freue mich auf Dein Kommen“ zurück. Das motiviert mich deutlich mehr als Kritik. Abends war ich noch beim Wasserrättlein und habe einen sehr schönen Abend mit ihr verbracht. Habe mich sehr gefreut, dass wir uns endlich mal wieder gesehen habe und wünsche rasche nachhaltige gute Besserung
  • und heute schreibe ich an meiner Diss weiter … Eichhörnchen und so .. 😉

Reiseaussichten

Sieht so aus, als ob ich dieses Jahr wieder einiges unterwegs sein werde:

  • ein paar obligatorische Reisen nach Dresden an die TU (die nächste in genau 1 Woche)
  • 1 Woche Tessin mit Berry im Juli
  • 1 Woche Dänemark mit Till und seiner Schwester + Family im September
  • und eben erfahren: 1 Woche Singapur von der ETH aus
  • uuuuuund wenn ich es endlich schaffen sollte, meine Diss fertig zu bekommen, werde ich mich mit einer Reise zu den Polarlichtern belohnen 🙂

Müde bin ich – hab bis halb 4 morgens an meiner Diss geschrieben, jetzt aber die mathematischen Grundlagen fertig beschrieben. Ich werde jetzt einfach jeden Tag stur mindestens 2 Stunden dran arbeiten. Es ist soooo so soo soooo unendlich mühsam, wissenschaftliche Texte zu schreiben. Da muss ich jetzt halt einfach durch *knabber*

Zufälle gibt’s

Heute hat mich überraschend ein ehemaliger Arbeitskollege angerufen. Wir hatten uns auch nach Abschluss unserer Tätigkeit für die Medizintechnik-Firma und Rückkehr in verschiedene Firmen ab und an auf ein Bierchen getroffen.

Er hat meine Krebserkrankung und -Therapie live miterlebt und auch die Entwicklung meiner Prothesen-BHs.

Heute hat er mir erzählt, seine Mutter würde bei der Krebshilfe arbeiten (was ich nicht wusste) und mit der Geschäftsführerin dort über mich gesprochen. Ob er einen Kontakt herstellen dürfe. Sie würden mich gerne kennenlernen.

Natürlich darf er 🙂

Heikle Themen

Manche Themen kann ich mit Till einfach überhaupt nicht besprechen, ohne dass wir uns in die Wolle kriegen und ich weiss einfach nicht, warum das so ist.

Zur Zeit bin ich ja fleissig am Aufbau meines Webshops dran und wollte ihm halt mal zeigen, was ich alles gemacht hab. Um genau zu sein, wollte er es sehen – ich war gar nicht so scharf drauf, weil ich schon geahnt hab, was kommt…

Ein Beispiel:

Er: „Du musst da einen ‚Details‘-Knopf rein bauen – man weiss ja gar nicht, dass man auf das Bild klicken kann“

Ich: „WHAT? Man klickt einfach auf das Bild“

Er: „Das weiss vielleicht Deine Hausfrau-Kundin aber nicht … „

Ich: „Äh … in jedem Webshop klickt man auf das Bild. Wenn man mit der Maus drüber fährt, kommt eine Schnellansicht-Knopf und unterhalb ist noch der Knopf, um direkt was in den Warenkorb zu werfen. Das sind 3 Wege nach Rom / zum Warenkorb – das sollte doch reichen“

Er: „… da fehlt ein Details-Knopf“

Ich: öffne Amazon, eine Bücher-Seite, die Fleurop-Seite … „da gibt es nirgends einen Details-Knopf, man klickt auf das Bild..“

Ich: „da drüber wollte ich auch gar nicht diskutieren mit Dir … ich find das passt so wie es ist…“

Er: „Der Font von dem Knopf ist falsch“

Ich: „mir gefällt der aber“

Er: „das ist aber ein anderer wie die anderen“

Ich: „und?“

Er: „zeig mal dein css-File“

Ich: „Warum? Wenn es mir doch so gefällt … ?“

Er: „… warum fragst Du mich denn überhaupt, wenn alles, was ich sage sowieso scheisse ist??“

Ich: „???“

Und so läuft das JEDES Mal. Ich will ihm nur ZEIGEN, was ich gemacht habe – er will aber MITREDEN. Das ist aber meine Firma, mein Baby und hat mit ihm jetzt mal sowas von gar nix zu tun und nur weil er Kommunikationsberater ist, heisst das noch lang nicht, dass er ein Mitspracherecht hätte…. 🙄

Das nächste Problem ist dann, dass er meint, mir erzählen zu müssen, was ich wann in welcher Reihenfolge und Geschwindigkeit machen müsse. Wenn ich was muss, mag ich aber schon mal grundsätzlich nicht und mache komplett zu. Ausserdem: meine Firma, mein Tempo. Das geht ihn nix an.

Ich weiss echt so langsam nicht mehr, wie ich damit umgehen soll. Einerseits möchte ich mit ihm als meinen Partner auch über meine Firma reden können und auch mal was zeigen können. Andererseits möchte ich seine Ratschläge mir anhören können – sie aber auch verwerfen können, ohne dass er eingeschnappt ist.

Wir hatten das Thema schon mehrfach. Immer dann, wenn es um meine Firma geht und Tätigkeiten, die er für andere Firmen als Kommunikationsberater macht. Er versteht einfach nicht, dass er NICHT für mich arbeitet und ICH entscheide, was ich wie mache. Deshalb umschiffe ich die Themen und bespreche sie mit anderen – und er fühlt sich ausgeschlossen. Wie ich es mache, mache ich es falsch *soifz*

So ein Ärger

Aaaargh … die ganzen Vorteile, die man sich bei Verwendung von Plugins erkauft, bezahlt man teuer damit, dass mal Sachen, die man gerne anpassen würde, gar nicht oder nur mit Handständen implementieren kann … 🙄

Damit ich Dezimalzahlen für meine Bestellmengen verwenden kann, muss ich das Datenmodell ändern. Dann muss ich aber auch neu kompilieren. Geht beim Basissystem problemlos – beim Plugin nicht mangels Sourcen … :**:

Jetzt überlege ich, ob ich den Teil selbst programmiere oder als Quantity einfach den 100-fachen Wert nehme. Wobei ich da dann natürlich auch aufpassen muss, dass es immer sauber umgerechnet wird.

Doof doof doof .. saublöd

Nix nervt mich mehr ..

.. als wenn ich verzweifelt einen Bug suche und mein Freund (der wohlgemerkt nicht programmieren kann) fasziniert daneben sitzt und noch schlaumeierische Kommentare und Fragen („ja – wo kommt denn der Wert für blabla her??“) zum Besten gibt.

Jaaaaa -wenn ich DAS wüsste, wär der Fehler schon lang Geschichte.

Grrrrrrrrrrrrrr.

Am meisten regt mich auf, weil er ja weiss, dass mich das aufregt und das immer wieder macht.

Auf mein „Schatz – BITTE!! … lass mich allein machen“ ist er grad beleidigt abgezottelt. Wie immer … 🙄

Mit Volldampf ins Neue Jahr

Heuer bin ich noch keine Nacht vor 2 oder 3 ins Bett gekommen, das späteste war halb 6 morgens … 😎 … d.h. aber auch, dass ich wieder bei meinem alten Rhythmus mit 3-4 Stunden Schlaf pro Nacht unter der Woche und etwas länger am Wochenende angelangt bin. ICH find das ja super 🙂 – alle anderen finden das nicht so toll. Is mir aber wurscht 😛

Viel Zeit hab ich in die Diss gesteckt und bin da jetzt auf einem richtig guten Weg. Heute Morgen habe ich an der ETH (an meinem Chair, wo ich als SW-Entwickler arbeite) darüber einen Vortrag gehalten (jeden Donnerstag ist reihum ein anderer dran, dieses Mal hat es mich erwischt). Mein Prof. hat mich sehr gelobt und v.a. auch Gefallen an meiner „Stand der Technik“-Recherche und meiner Positionierung innerhalb der schon vorhandenen Arbeiten gefunden. Er fand den Vortrag sehr klar und gut gegliedert. Nachdem das genau die gleiche Gliederung wie bei der Diss ist, motiviert mich das natürlich ungemein :).

Ausserdem haben wir einen neuen Kollegen aus Österreich, der auf einem ähnlichen Thema – allerdings für architektonische Zwecke – arbeitet und ebenfalls Mathefreak ist. Er wendet zum Teil die gleichen Techniken an und schreibt auch Software. Endlich habe ich dort mal einen Sparring-Partner, mit dem ich Sachen mathematisch diskutieren kann. Auch toll 🙂

Uuuund am Wochenende hab ich mit meinem Webshop angefangen – der sieht inzwischen schon vielversprechend aus. Ich hab ihn auf eine brach liegende Domain gespielt, um etwas testen zu können. Die Struktur steht jetzt ziemlich. Ein paar Texte muss ich noch übersetzen und ein paar Kleinigkeiten (Einheiten, Dezimalzahlen für Anzahl) dazu programmieren. Das Ganze setzt auf eine Opensource-Applikation auf, ein paar Templates habe ich dazu gekauft. Gekostet hat es mich (mit Sourcen für alles!!) gerade mal 200 Doller. Lächerlich wenig, wenn man bedenkt, wie mächtig die Applikation ist. Neben der üblichen Warenkorb-Funktionalität gibt es auch Wunschlisten, Vergleichslisten, Querverweise zwischen Produkten, Suchfunktionalität, Neuigkeiten, Blog, Forum, Anbindung an Social-Media, responsive Design, Newsletter, automatische Rechnungen, Lagerwirtschaft, Statistiken über Bestellungen usw. Da muss man aufpassen, das man nicht alles verwendet – wird sonst schnell unübersichtlich. In 1-2 Wochen kann ich hoffentlich die jetzige Webseite dadurch ersetzen und dann pflege ich Artikel für Artikel der Reihe nach ein. Der Kunde ist also quasi live dabei. Jeder Artikel ist 1 Artikel mehr als bisher, von daher finde ich das Vorgehen OK – zumal es schlussendlich Hunderte (wenn nicht Tausende) von Artikeln sein werden. Das freut mich ungemein, dass ich da so super voran gekommen bin.

Ansonsten hab ich noch für Till programmiert – das ist momentan eher ongoing und noch Schonfrist, bevor es dann an die Client-Server-Funktionen geht. Da erwarte ich noch ein paar Knacknüsse. Mach ich aber ja gern 🙂

Atelier hab ich mit Körben bestückt – das hab ich ja schon gezeigt. Sonst war nix, glaub ich.

Morgen zeichne ich meine Slip-Schnittmuster noch ins Reine und bring sie Tanja vorbei. Bei der Gelegenheit leg ich auch noch einen Zwischenstopp bei Berry ein :cool:. Danach muss ich im Atelier noch aufräumen, Samstag ist ja Kurs. Und Sonntag wieder Diss.

Das nenn ich mal spontan

Heute Nachmittag habe ich einen Anruf bekommen. Nachdem ich erklärt hatte, wie die Nähkurse bei mir ablaufen, hat sie gleich einen Tageskurs für nächsten Samstag gebucht 😉

Das heisst aber auch, dass ich bis dahin das meiste ein- und aufgeräumt haben sollte …

Noch einen Nachzügler

.. einen Weihnachtsgeschenk-Nachzügler hab ich noch: einen Handschuh und einen Armschuh. Till hat ja nur 1 Hand und der Armstumpf kühlt extrem aus im Winter und durchblutet ganz schlecht. Deswegen hab ich ihm noch in beide „Schuhe“ noch ein Thermovlies reingenäht.

Bild

Das letzte Geschenk, das noch aussteht, ist auch für ihn: ein warmer Wintermantel. Den hatte ich ihm aber als Gutschein geschenkt, weil ich erst mal einen Grundschnitt für ihn erstellen und er auch ein paar Mal Modell zum Abstecken stehen muss. Den Stoff habe ich gestern noch mit Berry gekauft: ein wunderschöner dunkelgrüner Wollstoff ist es geworden. Für mich habe ich einen tollen violetten Feinstrickstoff für einen Pulli und einen braun-melierten Fischgratstoff für eine Hose gefunden. Auch meine Stoffe haben einen hohen Wollanteil. Das mag ich total gerne – meine liebste Faser.

Heute ist wieder Doktorarbeit angesagt. Hab gestern endlich meine Positionierung zwischen all den anderen Forschungsarbeiten klar formulieren können und bin wieder voll Elan dran. Schreib dazu nachher vielleicht noch einen nicht-öffentlichen Eintrag dazu.

Meine Regale haben jetzt ein geordnetes Innenleben

Uff – ich bin ganz erledigt. Hab heute den ganzen Tag meine Wandschränke ausgeräumt, die neuen Böden z.T. besägt und eingezogen (das war knifflig mit den ganzen Elektroschränken, Scharnieren, Rohren, Kabeln und sonstigem Zeugs) und die Körbe rein gestellt bzw. gehängt. Insgesamt sind es 2 Doppeltüren und 4 Einzeltüren.

Regal_alle_2

In den 3 linken Schränken fehlen noch die Körbe – die stehen noch bei meinem Bruder. Jetzt kann ich nach und nach alles sortieren und einräumen.