Archiv für den Monat Juni 2014

Gestresst.

Obwohl ich an allen Fronten einigermassen erfreulich voran komme, bin ich gestresst, weil ich seit Wochen (Monaten?) keinen freien Tag mehr hatte und jedes Wochenende durcharbeite.

In den nächsten 2 Wochen muss ziemlich viel noch abgearbeitet werden – ich weiss gar nicht, wie ich das schaffen soll.

Jetzt nutze ich mal die Zeit bis zum Schland-Spiel, um die Datenbank für unsere Software zu aktualisieren. Morgen früh dann bei Denis installieren, damit alles für die Demo Mittwoch Morgen parat ist.

Entwicklungshürden

Diese Woche hatte ich in meinen 2 Projekten, an denen ich grad dran bin, einige Hürden zu nehmen.

An unserer Platform, die wir an der Uni zusammen entwickeln, hab ich mich mit Multithreading- und Parallelisierungsproblemen rumgeschlagen. Das geht jetzt aber soweit. Das 2. Projekt dort liegt derzeit auf Eis, weil mein Chef in Singapur es irgendwie nicht schafft, mir zu sagen, was als nächstes ansteht. Ich hab aber bei den anderen Sachen genug zu tun.

Bei unserer Eigenentwicklung hatte ich etwas Mühe mit meinem implementierten Lizenzierungsmechanismus, der die MAC-Adresse als Identifizierungsmerkmal verwendet. Nur dumm, wenn man dann mal LAN statt WLAN nimmt und damit eine andere MAC-Adresse hat, weil es ein anderer Netzwerkadapter ist …. das habe ich gestern umgeschrieben. Die Synchronisierungsmechanismen zwischen den Clients und dem Server hab ich am Dienstag / Mittwoch abschliessen können. Gestern Abend habe ich noch das Auslesen von GPS-Signalen fertig bekommen – das muss ich jetzt nur noch in die Oberfläche integrieren. Mach ich entweder morgen oder Dienstag. Mittwoch Morgen macht Denis wieder mal Demo.

Heute ist Diss-Tag – die habe ich in letzter Zeit etwas schleifen lassen, da muss ich aufholen. Morgen ist erst Administration, Post und Co. angesagt *würg* und hinterher Diss und / oder Programmieren, wenn noch Zeit bleiben sollte.

Heute gibt es Fajitas mit selbstgemachten Tortillas aus Maisgries und Dinkelmehl mit Poulet, Salat, Tomaten, Paprika, Schwammerl, Sauerrahm. Morgen Kartoffelauflauf mit Zwiebeln und Speck. Heute morgen habe ich schon Kirschen entsteint und eingefroren für Kuchen.

Also ehrlich ..

.. wie kann man denn zum Teamabend einladen, wenn da Viertelfinal läuft?

Ich geh da sicher nicht hin … 😛 .. ist ohnehin an meinem „freien Tag“, d.h. ich müsste dafür extra 150 km fahren.

(… ausserdem bin ich momentan auf die Truppe sowieso nicht so wahnsinnig gut zu sprechen und wähle sehr selektiv aus, wen ich in meiner Freizeit sehen mag und wen nicht)

Übrigens …

… die Steuerung und die Software für das Cockpit, das man in der neuen Audi-Werbung mit Pep Guardiola sieht, hat mein Bruder (mit-)entwickelt 😀

… wird mein nächstes Auto ein Audi TT Cabrio 😉

… bin ich froh, dass Pep Werbung für Audi macht und nicht die Hackfresse Klopp – dann würde ich mir tatsächlich überlegen, ob ich mit der Marke fahren wollen würde

… hält mein Peugeot Cabrio bestimmt noch eine Zeitlang … 😉

Strapaziert

Das Spiel Schland gegen Ghana hat meine Nerven ganz schön strapaziert, war spannend und fair. Ein tolles Spiel. Das Ergebnis passt auch. Für die Deutschen ist es gut, wenn sie die Vorrunde nicht zu leicht überstehen – sonst schnappen sie grad wieder über. Gefallen hat mir, dass beide Mannschaften echt gekämpft haben bis zur letzten Minute.

Während des Spiels kam die Bestätigungsmail, dass mein Paper für die Konferenz in Lugano angenommen worden ist. Hab ich natürlich erst nach dem Spiel gesehen 😉

Industriefutter

Bekanntermassen koche und backe ich ja leidenschaftlich gern. Fertigprodukte kommen mir nicht in die Küche. Fastfood mag ich nicht. Generell vertrage ich Fertigessen, Fastfood, Glutamat und Konservierungsstoffe nicht gut. Ich bekomme davon Dünnpfiff und Bauchweh, Völlegefühl und Unwohlsein. Deswegen gehe ich auch ungern essen, besonders in mir unbekannte Restaurants.

Seit ich auch noch konsequent Weissmehl in jeder Form verweigere, ist das scheinbar nochmal deutlich schlimmer geworden.

Gestern Mittag hatten wir gemeinsames Mittagessen am Lehrstuhl (wird angeliefert). Ich hatte mich für Grünes Curry mit Reis entschieden. Geschmeckt hat es, aber vertragen hab ich es gar nicht gut. So langsam wird’s aber besser…

Da sieht man mal wieder, was da für ein Dreck drin ist.

Jetzt geht’s lohooooooos :)

Eben kam hier die 1. offizielle Bestellung von unserer Software hier an …

teddies-0032

Jetzt gibt’s kein Zurück mehr …. uiuiui ….

Juchhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu 🙂

Wunderbar :)

Meine älteste Kundin (und mein grösster Fan) hat eben angerufen und gefragt, ob sie meine Kontaktdaten an ihre Physiotherapeutin weitergeben darf. Die würde mich gerne an ihre Patientinnen weiterempfehlen. Das ist doch toll, oder? 🙂

Ich hoffe, der „Ansturm“ wartet bis nach den Sommer – bis dahin hab ich die Diss hoffentlich durch…

Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand

Wie geil ist das denn ? 3:0 zur Halbzeit 🙂

Guckt mal auf http://www.google.de 😉

Kurzer Wochenrückblick

Im Moment isses etwas viel – deswegen nur kurz ein Wochenrückblick.

  • Montag
    war Pfingstmontag, den ich bei brütenden Temperaturen unterm Dach mit der Diss verbracht habe.
  • Dienstag
    SW-Entwicklung GIS-Projekt. Zig Stunden hat mich eine irreführunde Fehlermeldung gekostet. Statt Problemen mit dem DateTime-Datentypen lags an einer fehlenden DLL, die eine andere DLL scheinbar braucht. Abends noch etwas weiter programmiert – draussen auf dem Balkon.
  • Mittwoch
    SW-Entwicklung GIS-Projekt. Lange Besprechung mit Denis. Wir konnten alle offenen Fragen klären und ich bin gut voran gekommen. Abends noch etwas weiter gemacht damit.
  • Donnerstag
    Wieder mal an der Uni. Seit der unsäglichen PhD-Verteidigung eines (jetzt ehemaligen) Kollegen hab ich gar keine Lust mehr, dort hin zu gehen. War das schwach. Heidanei…
    Morgens Dach aufgemacht. Bei der Auffahrt auf die Autobahn wollte ich wie immer die Fenster hoch machen, das auf der Fahrerseite bewegt sich nicht. Also erst mal in der Garage vorbei: Motor kaputt – geht nicht so schnell, dauert mindestens 0.5 – 1 Tag zum Reparieren (ganze Tür aufmachen, Seilwinde + Motor tauschen). Dach zu, die Jungs haben mir die Scheibe notdürftig fixiert, Termin zur Reparatur: Montag.
    Ab an die Uni. Hab ein paar Sachen dort fertig gebracht und jetzt nur noch 1 Projekt statt 3. Mein Chef (dauerhaft in Asien) schweigt sich aus. Warum auch immer.
    Abends hab ich mich noch mit Carl getroffen. Bei ihm hatte ich vor Jahren einen absolut genialen Programmierkurs, er hatte sich damals in mich verguckt und wollte mich am liebsten vom Fleck weg heiraten und mit nach Wien nehmen. War keine gute Idee von ihm. Nach mehreren Monaten ohne Kontakt haben wir inzwischen einen freundschaftlichen Umgang. Er ist inzwischen auch (wieder) verheiratet und glücklich mit ihr (hoffe ich). Ab und zu ist er in der Gegend bei Kunden und dann treffen wir uns manchmal. War ein sehr schöner Abend.
    Eigentlich wollte ich ja pünktlich los (WM startet!). Aber der Regenguss in Züri hat mich abgehalten. Irgendwann hab ich’s ins Parkhaus geschafft und auch wieder raus (ohne funktionierenden Fensterheber und mit laaaangen Seitentüren ist das gar nicht so einfach). Den 2. Teil des Eröffnungsspiels hab ich gesehen. Das Tippspiel startet schon mit einem Beschiss, weil der Elfer ja erschummelt war und das richtige Ergebnis 2:1 (mein Tipp) gewesen wär und nicht 3:1
  • Freitag, der 13.
    Morgens bin ich erst mal Einkaufen gefahren (für die Feier am Samstag). Danach in die Firma und wieder den ganzen Tag programmiert. Auch an dem Tag bin ich gut voran gekommen. Ansonsten nix gross passiert. Abends wollte ich eigentlich noch was machen, bin dann aber am Fussball hängen geblieben. Die Holländer haben sensationell gespielt.
  • Samstag
    Der Tag der Feier für die Umzugshelfer (ist ja erst mehr als ein Jahr her .. aber besser spät als nie). Nur 2 haben abgesagt, alle anderen sind gekommen und so waren wir 16 Leute. Ich habe fast den ganzen Tag vorbereitet: Baguettes gebacken, Saltimbocca, Cordon bleu, Paprikaschnitzel, Fleischpflanzl, selbstgemachte Pommes Frites, Kartoffelsalat, Blumenkohlsalat, Tomaten-Mozzarella, Grüner Salat, Aprikosen-Quark-Kuchen, Kirsch-Himbeer-Tiramisu und Erdbeerbowle. Dazu Wein, Bier und natürlich auch Wasser und Säfte.
    War ein toller lustiger fröhlicher Abend. Die Jungmannschaft ist irgendwann gebannt vorm Fernseher gesessen.
  • Sonntag
    Heute wollte ich eigentlich Diss machen, musste aber erst „schnell“ noch einen BH für eine Kundin nähen. Schnell ist ja ein dehnbarer Begriff. Ich war erst nachmittags fertig und habe ihn dann ausgeliefert, schnell noch bei Berry vorbeigesprungen und wieder heim gedüst: damit ich wenigstens die 2. Halbzeit der Schweizer sehen. Was hatten die für ein Glück! Egal. Ich gönne es Ihnen selbstverfreilich. Nach dem Restefest und einem Weissbierchen bin ich müde, guck noch das Gurkenspiel Frankreich – Honduras an. Fouls ohne Ende – echt kein schönes Spiel.
    Und übrigens: heut ging die 1. offizielle Bestellung über den Webshop ein :), muss ihn doch endlich mal weiter füttern.

Eigentlich wollte ich heute Nacht eine Diss-Nacht machen – jetzt hab ich aber doch keine Lust mehr drauf, glaub ich und pilger vielleicht doch ins Betti. Morgen muss ich eh früh los, weil ich erst das Auto in die Garage bringen muss und dann per ÖV an die Uni zur Montagmorgen-Sitzung (wie ich DIE liebe) muss.