Archiv der Kategorie: Familie

Meine Schönheit

… hat genau heute Geburtstag. 14 Jahre wird sie heute.

In Menschenjahren entspricht das einem Alter von 72 Jahren. Dafür ist sie noch ganz schön fit.

Darf ich vorstellen…

… meine Traummaschine (die Strickmaschine quer im Vordergrund):

Samstag morgen bin ich allein mit dem Transporter ca. 200km bis zu meinem Bruder gefahren. Er ist die restlichen 60km mitgefahren und hat tatkräftig beim Abbauen und Einladen geholfen. Dann ging es den gleichen Weg wieder retour. Abends noch ausgeladen (Till hat gnädigerweise geholfen), Transporter 30km mit Tankstop zur Abgabestelle gefahren und dann heim. 🥵

Heute Abend hab ich sie montiert und alles angeschlossen. Freitag versuch ich mal mein Glück und bin gespannt, wie die Lernkurve verläuft…

Ich bin ganz glücklich 😍 und sooooo froh, dass ich mich von Tills Genörgel nicht abhalten lassen hab.

Meine Oma

ist jetzt auch im Spital. Vor 3 Tagen wurde sie eingeliefert mit Oberschenkelhalsbruch und sofort operiert. Inzwischen rennt sie mit Rollator schon wieder in der Gegend rum.

Sie ist hart im Nehmen: erst 1 Woche nach dem Bruch ist sie ins Spital. Mit 93!

Jetzt müssen wir sie überzeugen, dass sie Reha machen sollte. Sie will sofort wieder heim. Immerhin lebt sie seit 74 Jahren in diesem Haus und hat nie auch nur 1 Nacht ausserhalb übernachtet (ausser sie war im Spital).

Gestern hab ich mit ihr telefoniert – sie hört sich ganz fit an. Aber es ist ihr langweilig den ganzen Tag im Bett und ohne Arbeit. Oma lebt allein auf ihrem Bauernhof (keine Viecher und keine aktive Landwirtschaft mehr).

Oh mein Kreuz..

… tut weh. Heute war ich von 11 bis halb 7 ohne Pause am Spachteln, Modellieren, Abkleben und Grundieren.

Alle Sockel und Fensterumrandungen geschafft, kurz vorm Dunkelwerden. Uff. Aber guuut schaut es aus.

Das Loch, das für die einzige Aussenjalousie, einfach ich die Umrandung gefräst wurde, haben wir zuzementiert. Kältebrücke beseitigt. Nachdem dort ein neues Fenster rein kommt im Frühjahr, musste sie weg und erst da haben wir diese weitere Quelle für den Zug in Tills Büro gefunden.

Morgen bekommt ihr Bilder von den beiden dann fertigen Seiten.

Ach ja: Papa durfte gestern wieder aus dem Spital heim. Aber ich bezweifle, dass er seinen Lebenswandel überdenkt und sehe etwas schwarz… Tabletten soll er jetzt an die 15 Stück pro Tag nehmen.

Tolle Geschenke

.. hab ich gestern bekommen 🙂

  • Riesigen dunkelroten Trekking-Rucksack mit unglaublich vielen Fächern und Verstellmöglichkeiten
  • Whiskey
  • Lustiges, weiches Tuch
  • Gutschein für den Zoo Basel
  • Gutschein für Norwegisch-Sprachkurs-Stunden
  • Orchidee mit 8 (!!) Blütenstengel
  • Pizzaschieber und -rollmesser

Drückt mir die Daumen, dass die Grenzen übers Wochenende noch auf bleiben – dann fahre ich nämlich Freitag früh zur Familie nach Bayern und auf dem Rückweg in BaWü bei meinem Bruder vorbei.

Oma auf der Wolke

Heute ist der Geburtstag meiner Oma, die mir mein Faible für Textiles vererbt und mir schon mit 3 Jahren stricken beibebracht hat. 94 würde sie heute werden. Leider ist sie bereits vor 29 Jahren kurz nach ihrem 65. Geburtstag gestorben. Sie fehlt mir immer noch.

Sie war immer fröhlich und gut gelaunt, obwohl sie als lediges Kind eine sehr schwierige Kindheit hatte und mein Opa nach der russischen Gefangenschaft auch nicht gerade einfach war.

Für alle Lebenslagen hatte sie einen Spruch auf Lager. Meine liebsten sind:

  • Kein Nachteil ohne Vorteil
  • Es hängt nicht 100 Jahre auf eine Seite
  • Du hast Recht und ich meine Ruhe

Sonntag Nachmittags ist sie immer zu uns gekommen und dann wurde um die Wette gestrickt (Oma, Mama und ich). Oder ich war bei ihr mit dem Strick-, Stick- oder Knüpfzeug bewaffnet.

Schnieff.

Vorbildlich

Nach exakt 2 Wochen habe ich mich heute ins Dorf gewagt, um einzukaufen.

Es lief äusserst diszipliniert ab: Direkt am Eingang wird man gebeten, die Hände zu desinfizieren, nimmt sich danach eine Nummer und geht in den Laden. Alle halten grosszügigen Abstand und sind dennoch freundlich.

Überrascht war ich über die vielen Angebote und, dass auch die Kartoffeln 50% günstiger waren. Scheinbar sind viele schon vom Kochen (und Kartoffelschälen) ernüchtert und werfen lieber Nudeln ins Wasser ;). Ich hab mich grosszügig eingedeckt – Kartoffeln sind mit mein wichtigstes Lebensmittel.

Ausser Vollkornmehl (von dem ich noch genug daheim hab) gab es alles. Auch Klopapier und Seife. Brauchte ich aber beides jetzt noch nicht.

An der Kasse sind die Kassierinnen jetzt durch eine Plexiglasscheibe und Handschuhe geschützt. Auf dem Boden sind Felder für jeden aufgemalt, damit man mit genügend Abstand wartet.

Der Einkauf reicht jetzt locker wieder für 2 Wochen.

***

Heute hat meine Mama Geburtstag – zum 1. Mal seit Jahrzehnten bin ich dann nicht bei ihr :(. Abgesehen davon, dass ich gar nicht über die Grenze dürfte, will ich ihr natürlich auch nix anschleppen. Etwas traurig finde ich das trotzdem. Aber sie hat sich ihren Lieblingskuchen mit viel Eierlikör gebacken. Sie hatte den letzthin schon zum „Grundnahrungsmittel“ erklärt .. ;). Da bin ich froh, dass sie es sich gut gehen lässt!

Sie wird heuer so alt wie mein Geburtsjahr – das Ganze wiederholt sich im Herbst an meinem Geburtstag. Dann können wir uns hoffentlich wieder in echt sehen und nicht nur in Skype.

Familienskype

Corona hat nicht nur Nachteile.

Zum 1. Mal haben wir es geschafft, dass Mama mit meinem älteren Bruder zusammen in Skype zu meinem jüngeren Bruder (mit Frau und 8-jähriger Tochter) gekommen ist.

Wir waren also zu 6. an 3 Orten (Bayern, Schwaben, Schweiz). Nach kleineren Startschwierigkeiten hat das gut geklappt :). Wird nächste Woche wiederholt. Dann sieht man sich zumindest virtuell, solange die Grenzen zu sind.

Wir waren gestern im Garten – anschliessend hab ich ca. 5 kg Brokkoli blanchiert bzw. zu Suppe gekocht und noch Zimtschnecken gebacken.

Zimtschnecken

Heute der obligatorische Spaziergang – direkt von daheim aus. Ca. 2 Stunden. Ich lass euch ein paar Eindrücke da:

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Ab morgen ist wieder Home Office angesagt – heute hab ich nur etwas für meine Dozententätigkeit vorbereitet.

Reich beschenkt

.. wurde ich zu Weihnachten und nach der Geschenkeflut muss ich eindeutig feststellen, dass mein Hang zur leichten Übertreibung bei Begeisterung definitiv genetisch ist. Ich kann da nix dafür und ich weiss echt nicht, wer bei uns in der Familie den grössten Vogel hat.

Fangen wir mit dem an, was ich mir von meinem grossen Bruder gewünscht hatte – seinen alten Lötkolben:

Lötkolben

Den hab ich auch bekommen. Dazu allerdings 2 riesige Kartons voll mit einem einfachen USB-Oszilloskopen, Labor-Netzgerät, Steckboards, Kabeln, Zangen, Pinzetten, Widerständen, Sortierkästen, Bauteilen, Klemmen, Lötzinn und und und – siehe hier:

Bauteile.jpg

Der spinnt definitiv, odr? Dazu habe ich noch einen Schnellkurs in Elektronik-Bauteilen bekommen und er hat schon angefangen, einen Schaltplan für meine Strickmaschinen-Steuerung zu zeichnen und zu löten. Verrückt.

Von Mama hab ich mir eines der 3 Dinge hier gewünscht – bekommen hab ich (unter grossem Gejammer, sie hätte nichts für mich) natürlich alle und statt 2 Flaschen Glühwein gab es 7 (!!):

Geschenke_Mama.jpg

Das kleine runde Ding oben in der Mitte ist übrigens ein Ring mit Fraktalmotiv. Weil meine Finger so dünn sind, passt der allerdings nur am linken Mittelfinger. Da passt er aber gut hin 🙂

Von Papa gab es statt 1 gedrechseltem Schwammerl gleich 4:

Schwammerl.jpg

Dazu von meinen Eltern trotz grossem Protest auch noch Geld, was ich persönlich absolut unnötig finde. Aber sie sind nicht davon abzubringen.

Von meinem kleinem Bruder habe ich noch ein hübsches Edelstahl-Dekoteil zum Aufhängen und eine Rassel-Giraffe bekommen sowie den obligatorischen Kalender mit Bildern von meiner Nichte. Von Tills Schwester einen Essensgutschein für unseren Kopenhagen-Trip (den ich ihm zum Geburtstag geschenkt hatte), eine hübsche Kerze und Deko.

Von Till gab es weitere (viel zu viele!) Norwegisch-Stunden gesponsert, ein Wörterbuch und ein Puzzle – natürlich mit Bezug zu Norwegen:

Geschenke_Norge.jpg

Selber habe ich mir heute auch was geschenkt. Wir waren in unserem Büromöbel-Secondhand-Verkauf und ich habe mir einen Rollcontainer für sage und schreibe 50 CHF geleistet (Originalpreis: 1200 CHF). Der kommt in den Keller zu den Strickmaschinen und innen kommen die ganzen elektronischen Bauteile rein. Dann kann ich den nämlich zu den Maschinen rollern und meine Signale ausmessen. Klappe zu und es ist aufgeräumt.

Rollcontainer.jpg

Jetzt habe ich gleich noch Norwegisch-Kurs und ab morgen ist die Faulenzerei endlich vorbei und ich werde hier mal für Ordnung sorgen, aufräumen, einsortieren usw.

Letzte Auslieferung

vom Christkindl war heut. Ich war bei meinem Bruder und habe u.a. meiner Nichte ihren Pulli geschenkt:

Der Tag war schön, Weihnachten auch – aber ich froi mich jetzt auch auf ein paar freie Tage ohne Essen, Feiern, Familie und Geschenke.

Ich fotografier euch später noch meine tollen Geschenke und schreib etwas mehr. Jetzt lieg ich faul mit der Katze auf dem Sofa.