Archiv der Kategorie: Familie

Reich beschenkt

.. wurde ich zu Weihnachten und nach der Geschenkeflut muss ich eindeutig feststellen, dass mein Hang zur leichten Übertreibung bei Begeisterung definitiv genetisch ist. Ich kann da nix dafür und ich weiss echt nicht, wer bei uns in der Familie den grössten Vogel hat.

Fangen wir mit dem an, was ich mir von meinem grossen Bruder gewünscht hatte – seinen alten Lötkolben:

Lötkolben

Den hab ich auch bekommen. Dazu allerdings 2 riesige Kartons voll mit einem einfachen USB-Oszilloskopen, Labor-Netzgerät, Steckboards, Kabeln, Zangen, Pinzetten, Widerständen, Sortierkästen, Bauteilen, Klemmen, Lötzinn und und und – siehe hier:

Bauteile.jpg

Der spinnt definitiv, odr? Dazu habe ich noch einen Schnellkurs in Elektronik-Bauteilen bekommen und er hat schon angefangen, einen Schaltplan für meine Strickmaschinen-Steuerung zu zeichnen und zu löten. Verrückt.

Von Mama hab ich mir eines der 3 Dinge hier gewünscht – bekommen hab ich (unter grossem Gejammer, sie hätte nichts für mich) natürlich alle und statt 2 Flaschen Glühwein gab es 7 (!!):

Geschenke_Mama.jpg

Das kleine runde Ding oben in der Mitte ist übrigens ein Ring mit Fraktalmotiv. Weil meine Finger so dünn sind, passt der allerdings nur am linken Mittelfinger. Da passt er aber gut hin 🙂

Von Papa gab es statt 1 gedrechseltem Schwammerl gleich 4:

Schwammerl.jpg

Dazu von meinen Eltern trotz grossem Protest auch noch Geld, was ich persönlich absolut unnötig finde. Aber sie sind nicht davon abzubringen.

Von meinem kleinem Bruder habe ich noch ein hübsches Edelstahl-Dekoteil zum Aufhängen und eine Rassel-Giraffe bekommen sowie den obligatorischen Kalender mit Bildern von meiner Nichte. Von Tills Schwester einen Essensgutschein für unseren Kopenhagen-Trip (den ich ihm zum Geburtstag geschenkt hatte), eine hübsche Kerze und Deko.

Von Till gab es weitere (viel zu viele!) Norwegisch-Stunden gesponsert, ein Wörterbuch und ein Puzzle – natürlich mit Bezug zu Norwegen:

Geschenke_Norge.jpg

Selber habe ich mir heute auch was geschenkt. Wir waren in unserem Büromöbel-Secondhand-Verkauf und ich habe mir einen Rollcontainer für sage und schreibe 50 CHF geleistet (Originalpreis: 1200 CHF). Der kommt in den Keller zu den Strickmaschinen und innen kommen die ganzen elektronischen Bauteile rein. Dann kann ich den nämlich zu den Maschinen rollern und meine Signale ausmessen. Klappe zu und es ist aufgeräumt.

Rollcontainer.jpg

Jetzt habe ich gleich noch Norwegisch-Kurs und ab morgen ist die Faulenzerei endlich vorbei und ich werde hier mal für Ordnung sorgen, aufräumen, einsortieren usw.

Letzte Auslieferung

vom Christkindl war heut. Ich war bei meinem Bruder und habe u.a. meiner Nichte ihren Pulli geschenkt:

Der Tag war schön, Weihnachten auch – aber ich froi mich jetzt auch auf ein paar freie Tage ohne Essen, Feiern, Familie und Geschenke.

Ich fotografier euch später noch meine tollen Geschenke und schreib etwas mehr. Jetzt lieg ich faul mit der Katze auf dem Sofa.

Alles bestellt

So. Ich hab jetzt alles, was bestellt werden muss, zusammen.

Auch die Sachen, die ich im Auftrag von Mama für Till, meinen Bruder und seine Frau bestellen musste.

Fotobücher sind schon in Bearbeitung. Die Kalender habe ich heute bestellt.

Das Geburtstagsgeschenk für Till ist auch organisiert.

Und ich hab meine Wünsche auch durchgegeben.

So. Dann fehlen nur noch die selbergemachten Sachen.

Plätzchen backe ich nächste Woche.

Hjemlengsel

Direkt Heimweh nach Norwegen habe ich bekommen in den letzten Tagen. Ich habe nämlich (endlich!) das Fotobuch zur Tour an Ostern gemacht. Das wird das Weihnachtsgeschenk für Tills Schwester, die ja mit dabei war. Und wir bekommen natürlich auch eines. Ausserdem hatte ich gestern wieder Skype-Kurs. Das ist immer total lustig 🙂

Weil ich schon dabei war, habe ich heute auch noch einen Kalender mit den schönsten Bildern gemacht. Die habe ich aber rein nach Stimmung den Monaten zugeordnet – nicht chronologisch. Es sind auch nur Landschaftsbilder – im Buch habe ich schon so viele Bilder von uns und ich will den Kalender auch mehrfach verschenken. Da passen so interne Spassbilder nicht so gut, finde ich.

Das hier ist z.B. der Januar 2020:

Kalender_2020_01

Wollt ihr jeden Monat das jeweilige Kalenderblatt sehen?

Die Mütze dazu

… ist jetzt auch fertig:

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Ich weiss nicht, ob man das als Blinden-Kennzeichen wahrnimmt. Aber sie ist zumindest mal schön knallig hell, so dass man sie gut sieht.

Gerade im Moment

… habe ich die letzten Fäden vernäht.

Hier ist sie, die 1. Armbinde für meine Nichte:

Die für Erwachsene sind ihr zu gross.

Montag schick ich sie zusammen mit ihrem sprechenden und singenden Adventskalender.

Mütze in gelb mit schwarzen Punkten strick ich ihr auch noch dazu.

Wenn ich weiss, wie die Grösse passt, bekommt sie noch mehr Armbinden aus Baumwolle und Flauschgarn. Wolle habe ich ja genug da.

Was geleistet

.. hab ich mir 🙂

Nämlich 3 Kurse am Swiss Yarn Festival nächstes Jahr. Das findet am 31.1. / 1.2. in Züri statt und mein 1. Kurs ist bei der norwegischen Designerin, von der ich beide Bücher habe. Ich hab sie sogar auf norwegisch angeschrieben, dass ich mich schon freu (und sie hat mir auf norwegisch geantwortet :)). Der Kurs ist natürlich auf englisch.

Die beiden anderen Kurse drehen sich um das Entwerfen von Stricksachen – zum einen schnitt-technisch und zum anderen unter dem Aspekt der Wirkung von Farben.

Ich freu mich ja schon sooooo sehr 🙂

Weil ich grad am Bestellen war, hab ich noch ein Fühlbuch für meine Nichte bestellt und 2 Bilderbücher, die ich durch Bekleben mit Stoff / Knöpfen u.ä. und Braille-Schrift in eigene Fühlbücher verwandeln will. Geschichten erfinden liegt mir ja leider nicht so.

Norsk bursdagen min

Letzten Sonntag durfte ich mich etwas feiern lassen und habe einen fröhlichen, kurzweiligen, sonnigen Geburtstag mit vielen Glückwünschen und skandinavischen Geschenken erlebt.

Neben Skype-Stunden bei meiner Norwegisch-Lehrerin habe ich von Till auch noch die Kursgebühren für eine Sprachreise mit ihr geschenkt bekommen. Nächstes Jahr werde ich mich also allein in den hohen Norden wagen, um mit ihr und anderen Teilnehmern an meinen Sprechfähigkeiten zu arbeiten. Das Ganze verbunden mit Wandern in der Natur. Da freue ich mich schon sehr drauf.

Ausserdem habe ich ein Strickbuch mit skandinavischen Mustern, ein schwedisches Kochbuch, Ohrringe, ein gemaltes Bild von meiner Nichte, eine Tasse und eine Einladung ans Meer (vor. Dänemark) bekommen.

Einmal Hamburg und retour

Letzten Samstag habe ich mich auf den Weg nach Hamburg gemacht. Till hat mich morgens zum Bahnhof gebracht und nach knapp 7 Stunden war ich pünktlich (!!) in HH, wo mich Frau Verbalkanone netterweise abgeholt hat.

Nach einem schönen Abend stand am Sonntag Flohmarkt (aufgrund ausfallender U-Bahnen wurde gleich etwas Sightseeing draus), Kuchen backen, Verwandtenbesuch*, kochen und norwegisch lernen auf dem Programm.

*Ich war nachmittags bei Tills Nichte in ihrer neuen Wohnung und habe endlich ihren Freund und das neueste Familienmitglied (ein noch ganz junger Hund) kennengelernt. Das letzte Mal hatte ich sie vor 5 Jahren gesehen – wie die Zeit doch vergeht.

Montag Morgen ging’s ins Industriegebiet – zur Wollfabrik Hamburg. Die haben ganz viel Garn einfädig auf Spulen, das man sich zu Wunschkombinationen zusammenspulen lassen kann. Weil ich selber Farbübergänge machen will und sowieso an der Strickmaschine auch mehrere Fäden durch eine Öse laufen lassen kann, hab ich nur einfädiges Garn gekauft. 3 Kilo reines Merino in 7 Farben (violett 2x, lila, blau 2x, schwarz, ecru) und 1 Kone Baumwolle in weiss. Damit kann ich jetzt gut experimentieren – ich bin schon echt gespannt, wie das rauskommt.

Anschliessend mussten wir erst mal herausfinden, wie man von dort wieder in die Zivilisation kommt und haben schliesslich einen Bus in die City gefunden, um uns erstmal mit Waffeln und Kafi zu stärken. Danach nahm Frau Verbalkanone meine Eroberungen mit (nur vorübergehend natürlich, damit ich sie nicht schleppen muss – danke nochmals!) und setzte mich in die U-Bahn Richtung Norwegisch-Kurs.

Ich war soo gespannt und auch etwas aufgeregt, weil ich ja nicht so viel zum Lernen gekommen war in den letzten Wochen. Der Kurs war unglaublich toll und die Lehrerin ist Spitze. Ich schreibe darüber einen separaten Eintrag. Abends bin ich wieder in die Stadt, um mich mit meinem alten Deutschlehrer zu treffen. Er ist Prof. in Kiel und extra meinetwegen nach 30 Jahren nach Hamburg gekommen. Ist das nicht toll? Der Abend war sehr unterhaltsam und *schwupp* vorbei.

Nach einer kurzen Nacht, Kafi, duschen und packen, ging es leider schon ans Abschiednehmen. Gleichzeitig freute ich mich aber auch auf den 2. Teil des Norwegisch-Kurses gleich am Morgen. Der war auch wieder unglaublich schnell vorbei und *zack* schon ging es per Bus und U-Bahn zum Bahnhof und heim in die Schweiz. Der Zug hatte eine gute halbe Stunde Verspätung, so dass ich Dienstag Abend erst um halb 10 Till in die Arme gefallen bin.

Ausser Katze kraulen, Bierchen trinken, Kleinigkeit essen und etwas erzählen habe ich am Abend auch nichts mehr gemacht.

Gastfreundschaft

Mich beschäftigt etwas und mich interessiert, wie ihr das seht.

Ich halte mich für recht gastfreundlich, koche und backe auch gern für Gäste ihr Lieblingsessen und erwarte dafür keinen besonderen Dank oder Gegenleistung.

Wir hatten von Samstag morgen bis Dienstag morgen Besuch von Tills Nichte (28-jährig) und ihrem Freund (jenseits der 30). Beide arbeiten und verdienen Geld. Sie hatten ihre Rennvelos dabei und er wollte immer Gewalttouren (100km oder viele Höhenmeter) machen. Sie ordnet sich ihm total unter und macht alles mit (aber das ist ein anderes Thema).

Damit wir sie morgens überhaupt zu Gesicht bekommen, mussten wir sonntags (!) um 7 aufstehen. Ich bin kein Langschläfer – aber am Wochenende steh ich schon erst gegen halb 9 auf. Abends kam dann schon eine SMS mit der Zeit, wann sie eintrudeln und „Hungaaaaaaaa“. So gegen 8, halb 9 waren sie dann auch meist da. Dann noch gegessen, er hat uns noch unser Bier weg gesoffen und um halb 10 / 10 sind sie total erschöpft ins Bett gefallen. Gespräche, gemeinsame Zeit quasi Fehlanzeige.

Zum Dank: eine WhatsApp: „Schön war’s bei euch“

Ich fühle mich etwas ausgenutzt. Wir sind doch kein Hotel mit Vollpension.

Übernächste Woche kommt Tills Schwester – die hat wenigstens Freude dran, Zeit mit uns zu verbringen und DER mach ich dann auch das selbstgemachte Joghurteis, das ihre Tochter nicht bekommen hat. Hatte ich ihr zwar versprochen – aber da wusste ich ja noch nicht, dass das so abläuft.

Seh ich das zu eng?