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Meine Oma

ist jetzt auch im Spital. Vor 3 Tagen wurde sie eingeliefert mit Oberschenkelhalsbruch und sofort operiert. Inzwischen rennt sie mit Rollator schon wieder in der Gegend rum.

Sie ist hart im Nehmen: erst 1 Woche nach dem Bruch ist sie ins Spital. Mit 93!

Jetzt müssen wir sie überzeugen, dass sie Reha machen sollte. Sie will sofort wieder heim. Immerhin lebt sie seit 74 Jahren in diesem Haus und hat nie auch nur 1 Nacht ausserhalb übernachtet (ausser sie war im Spital).

Gestern hab ich mit ihr telefoniert – sie hört sich ganz fit an. Aber es ist ihr langweilig den ganzen Tag im Bett und ohne Arbeit. Oma lebt allein auf ihrem Bauernhof (keine Viecher und keine aktive Landwirtschaft mehr).

Kampf den Corona-Kilos

Wie so viele andere, hab ich mir im Lockdown ruckzuck ein paar Kilos eingefangen, weil ich auch tagsüber gegessen und wohl zu viele Süssigkeiten genascht habe. Normalerweise ess ich ja kaum Süsses. Aber wenn das Zeug halt so rumliegt, langt man schon mal zu. Till kann das Zeug ja kiloweise verdrücken, ohne zuzunehmen und er isst total gern Süsskram, Chips und Co.

Dummerweise hatte ich zuvor schon schleichend etwas zugenommen, ganz gleichmässig, vielleicht so 100 oder 200g pro Woche – aber in einem halben Jahr oder Jahr sind das halt auch gleich mehrere Kilo. Meine persönliche Wohlfühlzone hatte ich damit verlassen. Weil ich mich nicht wie ein Walfisch fühlen und auch nicht so aussehen will, hab ich wieder Fastentage in meinen Alltag eingebaut.

Nach nur 12 Wochen habe ich doch tatsächlich schon 5 Kilo abgenommen. Das Zunehmen geht bei mir leider sehr viel schneller und einfacher – aber irgendwas ist ja immer. Ich bin halt ein guter Futterverwerter und überlebe dafür jede Hungersnot problemlos.

Im Prinzip mache ich ja schon immer so was ähnliches wie intermittierendes Fasten – auch schon, bevor ich davon gehört hatte. Ich mag einfach nicht dauernd hinter Essen nachlaufen – mich stresst das und ich habe tagsüber auch keinen Hunger. Unter der Woche gibt es bei mir nie Frühstück, mittags esse ich vielleicht einmal im Monat und abends koche ich eine Kleinigkeit. Am Wochenende gibt es Frühstück und Abendessen. Das ist mein Normalzustand.

Seit 12 Wochen lasse ich auch an 2 Abenden (meist Montag und Mittwoch) das Essen weg, esse also an den 2 Tagen gar nichts. Zusätzlich trinke ich seither meinen Kafi schwarz – davor immer mit einem Schluck Milch. Der Milchzucker hatte aber wohl immer wieder meine Fastenphase unterbrochen. Die Wochenenden sind wie gehabt mit 2 Mahlzeiten geblieben – auch dann trinke ich den Kafi aber schwarz. Inzwischen schmeckt er mir so besser. Sklavisch sehe ich das mit der Milch aber nicht – ich trinke schon auch gern einen Cappuccino, wenn ich mal auswärts in einem Café bin. Das kommt vielleicht alle 8 Wochen vor.

Die Umstellung finde ich schmerzfrei und werde ich jetzt erst mal beibehalten. Es dürfte nämlich schon noch was weg und es kostet mich nichts ausser Geduld.

Drecks-Städter!!!

Gestern bin ich in mein Atelier gefahren, um meine Masken-Prototypen zu nähen und verschiedene Verarbeitungsweisen und Stoffkombinationen zu testen. Es ist unglaublich, wie viele auswärtige Kennzeichen hier auf dem Land unterwegs waren und wie viele Leute hordenweise durch die Gegend gerannt sind!

Und Töffs und Velos in rauen Mengen!

Verdammt noch mal, was habt ihr an „keine notwendigen Fahrten“ nicht verstanden???

Bis Anfang Jahr noch uns Dörfler verächtlich als Hinterwäldler belächelt und uns jetzt eure Drecksviren raus tragen. Bleibt gefälligst daheim in euren ach so fortschrittlichen Städten.

Grrrrrrrrrrrrr!!

Gute Nachrichten übrigens aus Norwegen: nur noch 0.7 steckt 1 Infizierter an. Die haben es allerdings auch von Anfang an sehr schlau und konsequent gehandhabt. Davon sind wir noch weit entfernt.

Notlage

In meinem Kanton wurde heute die Notlage erklärt. Konkret heisst das zusätzlich zur Schliessung der Schulen:

  • Öffentliche, private und religiöse Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind verboten.
  • Alle Läden, die nicht Waren zur Abdeckung des Grundbedarfs verkaufen, müssen geschlossen bleiben. Auch alle Unterhaltungsbetriebe wie Kinos und Museen müssen schliessen.
  • Unternehmen werden dringend angehalten, ihr Personal im Homeoffice arbeiten zu lassen.
  • Um das Gesundheitssystem des Kantons zu entlasten, werden zwei Testzentren eingerichtet.
  • Das Kantonsspital hat 3 Standorte. Positive Corona-Fälle werden, wenn nötig, ausschliesslich am Standort Bruderholz behandelt. Die beiden anderen Standorte (Laufen und Liestal) kümmern sich um die restliche Spitalversorgung der Bevölkerung. Gleichzeitig wird ein Aufnahmestopp für nicht unbedingt notwendige Eingriffe verhängt.
  • Für Personen, die im Gesundheitssektor arbeiten, wird ein Betreuungsangebot für ihre Kinder organisiert. Andere Personen müssen selber eine Lösung finden, sind aber angehalten, die Betreuung der Kinder nicht an gefährdete Personen zu delegieren, also Menschen ab 65 oder mit Vorerkrankungen der Lunge oder des Herz-Kreislauf-Systems.

Für uns selber hat das ausser Home Office keine grösseren Auswirkungen, aber wir haben Freunde mit Ladengeschäften. Die trifft das natürlich enorm :(. Die Massnahme gilt (vorerst) bis Ende April und wird wohl auch in den anderen Kantonen noch kommen / verschärft werden.

Zeitgleich

.. mit meinem Geburtstag finden leider auch immer diese lästigen, aber nun mal leider nötigen Kontrolluntersuchungen statt.

Gestern war ich im Spital zum PET-CT mit radioaktivem Zucker und Kontrastmittel, um etwaige Krebszellen sichtbar zu machen. Hoffen wir mal, dass nichts zu sehen ist.

Nächste Woche dann wieder Mammo, Ultraschall und Besprechung der Ergebnisse von gestern.

Hoffen wir mal, dass alles gut ist.

Kranke Männer

… sind echt eine mehr als ungerechte Strafe für ihr Umfeld.

Genau. Till ist krank und lässt all seinen Frust an mir aus. Schliesslich bin ja auch ich schuld, dass er krank ist (klar – 1 Tag Inkubationszeit .. genau).

Deswegen bin ich heute Vormittag ins Büro geflüchtet und arbeite jetzt unter dem Dach.

Obwohl ich auch nicht 100 pro fit bin – aber DAS Genöhle hält keine Sau aus. Dabei nehm ich ihm alles ab und koche sogar für ihn, wenn ich kaum stehen kann. Aber bei mir ist das ja alles net so schlimm.

Nachbericht

Gestern war ich ja zur Nachkontrolle. Die war reichlich unspektakulär. Ich war recht früh dran, weil ja nie Stau ist, wenn man genug Zeit hätte dafür – aber immer, wenn man eh knapp dran ist.

Zur Mammo kam ich dann auch sofort an – nach gerade mal 30 gestrickten Maschen! Die war dieses Mal mit viel Fingerspitzengefühl und gar nicht schmerzhaft. Eine Auszubildende hat das gemacht – unter „Aufsicht“ und mit Erklärungen einer erfahrenen Kraft. Das Ergebnis habe ich sofort bekommen: alles unverändert wie vor einem Jahr. Die Bilder sahen quasi identisch aus.

Dann musste ich fast 2 Stunden auf den Termin zur Sprechstunde warten. Die habe ich mir im Baumarkt und mit Katzenfutter kaufen vertrieben. Klamotten hab ich auch noch geguckt – es hat mich aber nix angelacht. Gekauft habe ich ein Luftpolsterkuvert für 1 Franken. Mehr net. Ich bin echt Konsumverweigerer geworden inzwischen.

Nach einem Kafi im Spitalbistro bin ich hoch zur Sprechstunde. Urin, Blutdruck, Gewicht wurde vorab kontrolliert – alles im grünen Bereich. Dann musste ich lange warten – 6 Reihen, also 1 ganze Stunde. Hier dann tasten und Ultraschall – auch alles gut. Nach kurzem Smalltalk war ich wieder draussen und hab mich nach 1 Jahr mal wieder mit Carola getroffen.

Seitdem wir so weit auseinander wohnen, sehen wir uns recht selten. Aber die Zeit fliegt halt auch so und jeder ist in seinem Leben eingebunden. War kurzweilig und wir sind noch rasch beim Gärtner durch. Sie hat einige Pflanzen gekauft, ich nur 2 Pack Steckzwiebeln – die setz ich am Wochenende noch und freu mich jetzt schon auf leckere Frühlingszwiebeln. Ich hab Schalotten und rote Zwiebelchen genommen.

Auf der Heimfahrt hab ich wieder etliche Baustellen bewundern dürfen und hab noch einen Abstecher in Deutschland eingelegt, um einen Kleiderständer fürs Atelier abzuholen. Auch an der Grenze war jeweils etwas Stau. Die Sachen hab ich auf dem Heimweg nur ins Lager gestellt, noch etwas Stoff eingepackt und bin dann grad heim gefahren. Gegen halb 7 bin ich daheim eingetrudelt und bin von Till mit Prosecco begrüsst worden 🙂

Nach einem kurzen Telefonat mit daheim (Papa hatte gestern Geburtstag) und Tills Schwester (die hatte am Montag und wollte sich noch für die Geschenke bedanken) hab ich gekocht und nach dem Essen bin ich auf dem Sofa im Kuschelmodus mit der Katze auf dem Bauch eingepennt.

Ach so: mich belasten die Nachkontrollen psychisch nicht – ich denk da vorher nicht drüber nach. Weil sich meine Mama da immer so reinsteigern kann, sag ich ihr meinen Termin vorher nie, sondern erst nach der Untersuchung, dass alles gut ist.

Kranke Männer

… sind nicht lustig …

Till ist heute gar nicht aufgestanden und hat vor sich hingegrantelt. Dabei habe ich die halbe Apotheke heim geschleppt und ihn so liebevoll versorgt. Und ausser der Reihe noch Support gemacht.

Ist ja nicht so, dass ich 100% fit wär …

Die Katze normalisiert sich dafür inzwischen wieder. Gestern ist sie den ganzen Abend bei mir gelegen und angeblich hat sie heute Nacht 2 Stunden im Bett auf mir geschlafen. Hab ich aber nicht gemerkt – weil ich ja auch geschlafen hab … 😉

Routine stellt sich ein…

Heute war mal wieder Kontrolltermin angesagt. Schon wieder 3 Monate vorbei. Tasten, Ultraschall, Blutdruck, .. war angesagt.
Alles tip-top 🙂

Meine Ärztin ist hoch zufrieden mit mir und hat sich sehr viel Zeit genommen für mich.

Ausserdem hat sie mich scheinbar gestern weiterempfohlen und eine Patientin (nach Brustkrebs-Therapie) zu mir geschickt wg. eines Prothesen-BHs. Ich habe ihr auch endlich meine Flyer dazu gegeben.

Ende September stehen dann wieder PET-CT, Anfang Oktober Mammographie auf dem Programm.

Pseudo-frei

Heute ist ja mein „freier“ Tag – im Tausch mit dem Arbeitswochenende. So richtig frei ist er nicht. Ich hab so vieles zu tun und weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Auf jeden Fall steht Diss auf dem Programm, einkaufen und Wollstoffe waschen. Und: jetzt als allererstes werde ich mein Superbuch einweihen und einen Wochen- und Tagesplan machen. Wer nicht plant, wird verplant.

Ausserdem habe ich beschlossen, dass ich nicht nach Jakarta zur Feier meines Chefs gehe und auch nicht im Mai nach Singapur will. Da ist er nämlich kaum da (eben wegen der Hochzeit). Wenn ich gehe, dann im Juni oder Juli. Ist mir sonst alles zu viel. Wenn in einem knappen Jahr meine 6 Jahre an der ETH voll sind, muss ich ohne Ausnahmeregelung gehen. Das werde ich auch machen. Habe ich ihm schon mitgeteilt.

Donnerstag ist meine nächste Kontrolluntersuchung. Hoffentlich ist alles gut – mich plagen ein paar kleine Zipperleins in letzter Zeit, nach denen ich besser nicht gar nicht google.