Archiv für den Monat Januar 2015

Rückblick zum Paris-Wochenende

Tanja und ich sind ja nicht nur befreundet, sondern arbeiten auch zusammen – sie schneidert ebenfalls Unterwäsche und hat ein eigenes Atelier.

Unser Ziel in Paris war die interfiliere – die Messe, auf der die Zulieferer für die Unterwäsche-Branche ihre Produkte zeigen. Direkt daneben sind die Ergebnisse zu sehen und weil die armen Models den ganzen Tag in Wäsche rumstehen, ist es knackewarm da. Die interfiliere war deutlich weniger besucht und doch recht übersichtlich. Aber es waren die für mich wichtigen Lieferanten da und

– schnipp –

Stunden später kann ich dann um 2 Uhr morgens endlich weiterschreiben. Swisstopo hat das geocoding deaktiviert und ich musste auf die Schnelle einen Workaround finden und implementieren.

– schnapp –

.. und von daher war das tip-top. Wir sind am Samstag Nachmittag erst ins Hotel und waren wegen eines Metro-Unterbruchs recht lang (fast 2 Stunden) vom Bahnhof zum Hotel unterwegs. Anschliessend sind wir für 2 Stunden noch auf die Messe, um uns einen Überblick zu verschaffen. Bei meinem Gummiband-Lieferanten aus Wuppertal (hervorragende Qualität!!) hatte ich ein kurzes Gespräch und das sowie die ganzen andere Einflüsse haben eine ganze Kettenreaktion in meinem Hirn ausgelöst.

Bisher war meine Philosopie / Vorstellung von meiner Firma ja, dass ich individuell zusammenstellbare Wäsche für meine Kundinnen auf Mass fertige – zu einem bezahlbaren Preis. Davon habe ich mich Samstag Abend verabschiedet. Ebenso wie von dem Gedanken, alles synchron nacheinander zu organisieren – ich funktioniere nicht so. Das reizt mich nicht und dann lass ich es liegen.

Neues Konzept ist:
– Ich kaufe 1, 2 Standardstoffe in weiss und 1, 2 Spitzen dazu
– Gummibänder, Verschlüsse, Powernet, Laminat habe ich in weiss (keine weiteren Investitionen)
– daraus fertige ich meine erste Kollektion (komplett in weiss)
– und zwar immer eine neue Schnittform und dafür dann grad ein paar Modelle
– Beginnen werde ich mit Bestrahlungs-BHs, dann „normale“ / Prothesen-BH abwechselnd
– Danach kann ich Farben dazu nehmen, 1-2 pro Jahr / Saison je nach Umsatz
– Alle BHs bekommen innen Jersey aus reiner Seide, unbehandelt (soooo tolle Qualität)

Damit kann ich dann nämlich wirklich effizient fertigen und verbummel nicht ewig Zeit, um passende Materialien zusammenzustellen und alle Maschinen umzufädeln für jede Kundin. Individual-Anfertigungen mache ich schon noch – die werden aber deutlich teurer.

Ausserdem hab ich Tanja meine Bedenken mitgeteilt, dass sie jetzt doch auch BHs für grosse Grössen anbieten will (vorerst in den Kursen). Das ist aber Thema für einen neuen Eintrag.

*hust*

Die Installationen und die Schulung gestern war sehr erfolgreich – dummerweise war die Nachtschicht und das kalte Kabuff bei der Feuerwehr nicht gerade optimal für meine sich anschleichende Erkältung. Wir waren gestern auch erst um halb 10 abends wieder daheim. Danach sind wir beide eingekuschelt auf der Couch eingeschlafen und uns fehlt beiden die Erinnerung an den Komaschlaf.

Jetzt runde ich den letzten Teil noch ab bis Ende Woche und lege dann 1-2 Wochen Software-Pause ein. Dann kommt die Diss in Vollzeit dran.

Heute werde ich meinen neuen Mixer ausprobieren – es gibt Rahm-Blumenkohlsuppe mit Safran. Ansonsten mach ich heut einen ruhigen Tag und gönn mir nachher noch eine Wanne.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaargggh !!

Da muss ich sowieso die ganze Nacht vermutlich noch durchprogrammieren, um gerade mal noch so eben alles, was spezifiziert ist, reinzubringen – und Till hat nichts besseres zu tun, als mit Sonderwünschen „Könntest Du das nicht noch mit einbauen?“ an.

*indietischkantebeiss*

Das sind ohnehin Features, die erst in Version 2 dran kommen.

… und weiter im Text … *tipptipp* *hust*

Paris

Um halb 8 bin ich per Bahn in Basel angekommen und hab sogar noch meinen äusserst knappen Anschluss erwischt und war 10 nach 8 wieder dahem. Das ist schon echt bequem – Direktverbindung nach Paris in 3 Stunden ohne Umsteigen.

Für mich haben sich viele offene Fragen geklärt, ich muss jetzt aber erst die Software durch die Tür bringen und berichte später.

Lange Liste

Samstag Morgen breche ich mit Tanja gen Paris auf, um dort eine Textilmesse zu besuchen.

Bis dahin muss ich eine lange, lange, lange Liste abarbeiten. Dienstag komme ich mit zum Kunden, um die brandneue Software zu installieren und dann muss sie auch tiptop funktionieren.

Für die Uni muss ich auch noch dringend was fertig machen.

Insofern tauche ich für die nächsten Tage etwas ab und arbeite abends sehr lange, um alles zu schaffen.

Aber die Admin-Software wird toll – inhaltlich bin ich recht glücklich mit dem Konzept und der Funktionsweise.

Wochenend-Allerlei

Zur Zeit programmiere ich an der Administrations-Oberfläche unserer Software. Der Dokumenten-Upload in die Datenbank und das benutzerfreundliche Anzeigen funktioniert schon als Komponenten. Die Relationen und Preview-Images werden auch automatisch generiert. Jetzt fehlt nur noch etwas Drag-and-Drop-Funktionalität, etwas Design-Feilerei und das Aktualisieren des Kontexts, wenn ein anderes Objekt ausgewählt wird.

Ach ja – und die Karte, die die Objekte auf der Karte anzeigt. Plus Unterstützung Drag and Drop. Aber das muss ich nur aus meinem anderen Code rauslösen, in mein allgemeines Toolkit reinpacken und einbinden.

Morgen bin ich erst mal bei Tanja – frühstücken und BHs anprobieren (3 Stück), Paris-Ausflug nächste Woche besprechen. Mittags geht’s weiter zu Berry – BH anprobieren und ihre Jacke abstecken und Schnittführung etwas anpassen, Kafi-trinken.

Abends muss ich Administration machen *würg*. Vielleicht programmier ich nachts noch etwas zur Belohnung ;). Mal schaun.

Eigensinniges Volk

Dass der gemeine Eidgenosse eigensinnig ist, finde ich ja sehr sympathisch 😉

Entgegen aller Ankündigungen in den Medien war unser Nachbarstädtli heute rammelvoll und unser Freund, der Haushaltswarenladeninhaber (: war ob des Ansturms sehr überrascht und erfreut.

Spontan habe ich den schon lang umschlichenen Kitchenaid-Mixer in creme bestellt:

kitchenaid_mixer

.. passend zur Küchenmaschine und dem Wasserkocher (beides auch von Kitchenaid und liebesapfelrot) und der Retro-Nespressomaschine in creme.

Beim Googeln nach dem Bild hab ich gesehen, dass es mich genau doppelt so viel gekostet hat als in Deutschland. Egal. Ich lebe hier. Ich verdiene mein Geld hier. Und ich gebe es auch hier aus.

Nachtrag:
Haha .. ich lach mich schlapp. Ich les grad in der Zeitung, dass die Läden auf der deutschen Seite deutlich weniger Schweizer Kunden als sonst hatten … das find ich dann doch immer wieder bemerkenswert am Schweizer Volk: die Weitsicht und das Unterstützen der lokalen Wirtschaft. Nur deshalb dürfte es hier auch noch Läden in den kleinen Orten geben.

Lang geplant

.. und unabhängig von dem Entscheid der SNB, den Mindestkurs zum Euro aufzugeben, fahre ich morgen mit Berry nach Freiburg im Breisgau. Wie vermutlich tausende andere Schweizer auch …

Ich spare übrigens rein gar nix, weil ich meine Euro zu Weihnachten in bar geschenkt bekommen habe.

Zwischenstand

  • bei der Software:Ist gut, alles auf Kurs. Ich bin gefühlt etwas langsam, bin aber sehr mit der Umsetzung zufrieden. Wird ganz gut, glaub ich.
  • an der Uni:Auch gut. Geht seinen Gang. Zwar langsam, aber beständig. Unser Assistenzprof. ist gestern Papa geworden – von daher ist das im Moment auch nicht so sehr unter Beobachtung.
  • bei meinen Nähaufträgen:öhm .. naja .. nächstes Thema.
  • bei der Buchhaltung:Ist gemacht, wird gerade noch kontrolliert und kann dann auf die Post.
  • bei der Diss:Ist für nächste Woche terminiert – da arbeite ich am Stück dran und komm hoffentlich gut voran.
  • bei meinem Strickzeug:Vorder- und Rückenteil sind fast fertig, ca. 10 cm fehlen unten noch. Die Ärmel bekommen kein Muster und sollten schneller gehen. In der vorderen Mitte und bei den Tascheneingriffen kommt ein Reissverschluss rein. Innen werde ich sie füttern.

    Jacke_Ornament_s

Der Plan war gut

.. heute Pakete in Bad Säckingen abzuholen und aufzugeben.

Dumm nur, dass dort heute Feiertag ist …