Archiv für den Monat Juli 2015

Argh ..

Manchmal regen mich die Kollegen in Singapur echt auf.

Wir entwickeln hier ja eine gemeinsame Plattform, um Berechnungen / Simulationen machen zu können. Alle arbeiten daran nur Teilzeit. Die Erwartungshaltung in Singapur ist, eine vollständig getestete, dokumentierte und sich nicht mehr veränderte Software zu bekommen – und zwar gestern. Was völlig utopisch ist und auch nie so versprochen wurde.

Gestern kam mal wieder eine „Beschwerdemail“ – wir würden ihre Resourcen verschwenden, weil sie nicht unabhängig und selbständig arbeiten könnten. Dabei können die ach so tollen fleissigen asiatischen Programmierer halt nix eigenständig. Als 1. Schritt würde ich mal Hirn einschalten empfehlen. Als 2. Schritt wäre programmieren lernen vielleicht nicht schlecht.

Natürlich darf ich das so direkt nicht sagen und beisse daher erst mal in die Tischkante. Soifz.

Nähtag ist heute

*ratterratterratter*

Der 1. Bikini ist schon fertig (war allerdings schon heute morgen relativ weit) – die Verarbeitungstechnik des nächsten Bikinis ist etwas kniffelig, hab ich jetzt aber auch definiert. Zugeschnitten ist er auch schon. Gleich geht’s mit Nähen weiter.

Hab ich eigentlich erzählt, dass morgen schon wieder jemand angerufen hat, um einen Termin zu vereinbaren: je 1 Biniki für sie selbst und ihre Freundin.

Auch das wieder auf das kostenlose kleine Inserat in der lokalen Zeitung. Bisher bringt das am meisten Resonanz.

Interessant

.. war er – der Interview-Tag.

Aber wie immer im Leben: die besten Antworten fallen einem hinterher ein und ich bin mir nicht so sicher, ob ich wirklich gute Statements von mir gegeben habe. Aber die liebe Journalistin meinte, ich hätte es prima gemacht und sie würde sich aufs Zusammenschneiden freuen.

Wir haben auch Aufnahmen von den Maschinen gemacht und die Glocken erwischt. Mal schauen, was sie aus meinem Gebrabbel zusammenbastelt. Sendetermin wird im Herbst sein.

War echt spannend, das mal mitzuerleben. Aber ich arbeite dann doch lieber schweigend, ohne Mikro und mit weniger Aufmerksamkeit. Ich steh nicht so gern im Mittelpunkt.

Wochenplan

Nach langer Pause führe ich wieder die Wochenpläne hier im Blog ein.

Ziele der Woche:

  • 13 Kundenaufträge abarbeiten
  • Aufnahmen für Interview (Dienstag)
  • Praktische Arbeiten an der Diss abschliessen

Für die Uni mache ich nur kleinere Arbeiten (hab schon 1 Stunde mit Singapur geskypt heute) und auch für die eigenentwickelte Software mache ich nur Mini-Arbeiten (dringender Support falls erforderlich, Abklärungen für Offerten).

Das Wochenende ist komplett zum Arbeiten eingeplant – ich hatte jetzt ja 2.5 Tage frei. Schau mer mal, ob ich alles schaffe – Nachtschichten scheinen unvermeidbar, wenn ich alles schaffen will …

Wieder da

Heute Nachmittag sind wir wieder von meinen Eltern zurückgekommen. Entgegen aller Befürchtungen (mein Vater hat grad wieder eine recht nasse Phase) war es recht schön und ohne irgendwelche Katastrophen. Auch Till war diesmal nicht so komisch drauf wie letztes Weihnachten. Mein Bruder war komisch wie immer und Oma ist topfit wie immer 😉

Mama hab ich dann noch abgemessen – sie bekommt einen Mass-BH von mir und ich kann bei einer Freundin Mass-Kompressionsstumpfhosen für sie bestellen.

Unterwegs hab ich gestrickt. So weit bin ich jetzt mit dem Pulli für Tills Nichte:

Pulli_Anni

Übrigens ..

… hab ich heut Namenstag 🙂

Ausser innerhalb meiner Familie (Eltern und Geschwister) wird das aber leider nicht mehr gefeiert.

Alles durcheinander

Da kann ich noch so schön planen, wenn mir die Software einen dicken Strich durch die Rechnung macht und 5 Arbeitstage statt geplanter 2 letzte Woche fordert. OK – eigentlich war es ein Kommunikationsproblem. Ich hatte unter dem zu programmierenden Umfang was anderes verstanden als Till dem Kunden versprochen hatte. Ausserdem hatte er auch wenige Tage vor dem Termin noch nicht mit Testen begonnen, so dass es mir nicht so dringend erschien.

Als ich ihm Donnerstag Abend verkündete, die nächsten 3 Tage zu nähen (Kundenaufträge) und an der Diss zu arbeiten, verkrampfte er sich schlagartig und fragte, wie ich denn den Releasetermin gedenke zu halten. Ich hasse es, wenn das unser abendfüllendes Thema ist. Das ist nämlich eigentlich meine Freizeit und zur Zeit nimmt die Software da schon wieder den Hauptteil ein.

Nach einem heftigen Streitgespräch hat er angeboten, den Termin zu verschieben (was aber das Problem ja nur aufgeschoben hätte). Ich habe kurzfristig umdisponiert und dann 3 Tage bis teils morgens um 4 programmiert, er getestet und Handbuch geschrieben. Dienstag habe ich alles bei den Kunden installiert und läuft. Danach habe ich noch mit Dennis und Till gesprochen und ihnen gesagt, dass wir unsere Prozesse verbessern müssen und ich das in Zukunft so nicht mehr mache.

Mittwoch musste ich noch ein paar kleine Bugfixes machen und hab ansonsten genäht. Heute habe ich vormittags noch eine Kundin beraten. Sie hat einen Badeanzug bestellt. Danach habe ich sie zum Bahnhof gebracht und bin an die Uni gefahren, um ausführliche Tests mit meinem Kollegen zu machen, damit er 3 statt nur 2 Wochen in die Ferien kann (gibt bestimmt einen Viertel-Karmapunkt).

Davor war ich noch rasch einkaufen. Meine Mama mag eine besondere Sorte Tee sehr gern und die gibt es nur in dem einen Laden in der Nähe von der Uni. Morgen Vormittag geh ich nochmals in mein Atelier – danach fahren wir zu Mami und bleiben bis Sonntag. Da hat sie nämlich Namenstag.

Ach übrigens – weil wir es letzthin davon hatten: das Atelier ist jetzt richtig schön aufgeräumt und durchorganisiert. Alles hat seinen Platz gefunden. Ich hab auch ein Beweisfoto für euch 🙂

Atelier

Dafür muss ich nächste Woche nicht an die Uni und mache auch nichts an der Software. Die Woche gehört der Diss, dem Nähen von Kundenaufträgen und dem Radio-Interview.

OK – und ein Meeting wegen der Software hab ich doch noch. Heute kam eine überraschende Bestellung rein. Nix grosses, aber etwas unpassend grad.

Richtig schön

… ist das Wetter heute. Nach zum Teil doch sehr hohen Temperaturen (um die 35 Grad) hat es jetzt etwas abgekühlt. Heute Morgen kam etwas Regen runter. Ich sitze im Schatten auf dem Balkon und programmiere bierchentrinkenderweise vor mich hin.

Gestern habe ich noch einen 3-stündigen Nähkurs gegeben. Die Frau war so super dankbar, dass sie mich gefunden hat. Gut, dass sie nur 2 Orte weiter wohnt, ist wohl einfach Glück 😉
Sie hat eine recht grosse Oberweite, aber wir haben es innerhalb von 3 Stunden geschafft

– ihre richtige Grösse zu ermitteln
– den Schnitt für sie passend abzuändern
– ein Probemodell zuzuschneiden
– zu nähen
– anzuprobieren

Ich war baff, als es auf Anhieb perfekt passte. Inzwischen sind meine Schnitte sensationell gut. Ich muss mich echt selber loben. Vor 2 Jahren wär mir das nicht so schnell so gut gelungen.

Die Nahtlinien des fertigen BHs haben wir anschliessend auch noch eingezeichnet. Danach ist sie ganz fröhlich von dannen gezogen 🙂

Das ist jetzt ärgerlich

Mein Desktop-Rechner in der Firma hat scheinbar einen Reboot gemacht und weil der TeamViewer nicht im Autostart ist, komm ich da jetzt nicht drauf von daheim aus. Hm. Zu nähen hab ich auch nix dabei, weil ich ja am Rechner arbeiten wollte. Hm.

Naja .. entwickel ich halt die Kopfnuss-Funktion hier lokal auf dem Rechner. Dann kann ich sie morgen integrieren in den anderen Code. An den praktischen Sachen für die Diss kann ich auch nicht arbeiten – die Software läuft nur auf dem Desktop. Das bringt jetzt meinen ganzen Plan durcheinander. Wie ärgerlich.

Wunderbar

Auch heute Abend habe ich wieder meine 2 Pflichtstunden an der Diss gearbeitet. Vielleicht waren es auch 3 – hab nicht auf die Uhr geschaut.

Mein Tagesziel habe ich erreicht. Tiptop 🙂

13 Tage / Abende habe ich noch für meine praktischen Arbeiten. 2 zusätzliche Tage sollte ich noch loseisen können. Bisher sieht es noch schaffbar aus.