Archiv für den Monat Juni 2018

Viel heiss hier

Wir haben 30 Grad im Schatten und waren bis eben im Garten.

Till hat den Boden unterhalb der Hecke von Unkraut befreit und einen vertrockneten Strauch abgesäbelt, ich hab ein paar Quadratmeter umgepflügt. Die Farne und Sträucher, die dort neu wachsen sollen, hatte ich schon vor 2 Wochen gepflanzt.

Entsorgt haben wir das Grüngut und Glas auch grad noch. Jetzt sitzen wir auf der Lounge (und die Patroiulle Suisse donnert über uns) und erholen uns etwas.

Morgen gehen wir kurz ins Büro bzw. ins Atelier. Den Rest des Wochenendes verbringen wir mit arbeiten, aufräumen und etwas Fussball gucken. Ich näh vielleicht noch 2 Kissenbezüge. Langweiliges Spiesserleben 😉

Resteverwertung

Kurz vor Copenhagen habe ich noch rasch ein Kleidli und einen Rock für meine Nichte genäht. Alle Stoffe sind aus reiner Baumwolle und waren Reste. Das Kleidli ist zweilagig, unterhalb ist feiner weisser Stoff. Auch die Spitzen und Knöpfe sind aus meinem Fundus.

Hochverdient Gruppenletzter

.. und tschüss, DIE Mannschaft.

Hurraaa – Schweden ist weiter. Ich froiiii mich ja soooo 🙂

Es gibt doch einen Fussballgott!!

Wer SO grottig spielt, hat es einfach nicht verdient.

Termine

Gestern und heute hatte ich BH-Anproben, die beide trotz der sehr grossen Grössen sehr erfreulich waren.

Heute ist meine Oma 91 geworden und abends habe ich sie dann endlich am Telefon erwischt.

Ausserdem habe ich heute einen Termin für Mammo und Jahreskontrolle abgemacht und eine Freundin gefragt, ob wir uns mal wieder sehen wollen (so nach einem Jahr…)

Uuuund ich habe übernächste Woche einen Termin beim Coiffeur. Ich hab die langen Zotteln satt und finde sie einfach nur noch langweilig. Konkrete Vorstellung habe ich nicht. Irgendwie schulterlang plusminus 10 cm, gestuft, kein Pony, locker flockig, keine Farbe. Den italienischen Coiffeur hat mir Tanja wärmstens empfohlen – ich bin schon sehr gespannt.

Mit Carola (meiner Mitarbeiterin) habe ich heute auch die Arbeitsdaten während der Ferien festgelegt. Da muss sie immer etwas jonglieren wegen den Kindern. Sie kommt dann ganze Tage statt die Vormittage. Das ist für sie einfacher zu koordinieren und mir spielt das keine Rolle.

Unsere Schnitte und Verarbeitungstechniken sind jetzt im Feinsttuning und ich werde am Freitag mal die nächsten Termine planen.

Für den nächsten Besuch bei Mama haben wir Ende Juli angepeilt. Da hat sie (und auch ich) Namenstag.

Und bei meinem Bruder werde ich wohl auch in den nächsten Wochen mal aufschlagen und mir das Ergebnis seiner Umbauarbeiten in echt anzuschauen.

Morgen werden wir auch noch die Termine für das neue Projekt festlegen. Das dürfte auch alles recht sportlich werden.

Die Vorhänge

hängen seit gestern Abend und machen sich recht gut in unserem Gästezimmer 😊

Selbermachen macht glücklich

(mich zumindest)

Heute hab ich endlich die Vorhänge fürs Gästezimmer fertig genäht. Morgen Abend werde ich sie noch bügeln und aufhängen. Dann gibt es auch ein Bild.

Ausserdem hab ich noch Foccacia mit Rosmarin aus dem Garten gebacken. Till hat dazu einen super leckeren Rotweinburger grilliert:

Daheim ist es halt doch am schönsten… 😉 und deutlich gemütlicher wie in jedem Café oder Restaurant.

Schade

… dass die Mannschaft in letzter Sekunde noch ein Tor reingezwirbelt hat. Warum wird bei der WM eigentlich in sämtlichen Spielen sooo lang nachgespielt? Gab es eigentlich schon immer bei der 1. Halbzeit auch Nachspielzeit… ? 🤔

So schaut übrigens aktuell unser Balkon aus:

Copenhagen

Bereits zum 3. Mal waren wir von Donnerstag Abend bis Dienstag Nachmittag in Copenhagen. So lange (5 Nächte) waren wir allerdings noch nicht dort.

Wir haben viel geschlafen, schöne Gärten und Parks besucht, viel am Wasser gesessen, viel leckeres Bier getrunken und gut gegessen, etwas WM geguckt, sind mit vielen anderen zur (immer noch) unscheinbaren Meerjungfrau gepilgert und generell viel spazieren gelaufen. Kurzum wir haben es uns schlicht gut gehen lassen. Das Wetter war mit 23/24 Grad rundum angenehm. Genau richtig für uns.

Wolle und ein Strickheft hab ich natürlich auch mitgebracht. Ein (sehr teurer) Hauch von Nichts aus feinster Wolle und Seide. Die angefutterten 2.5 Kilo hab ich inzwischen schon wieder weg.

Hier ein paar Eindrücke:

Von Mi-Fr haben wir ganz normal (relativ lange) gearbeitet, heute waren wir im Garten – Till hat gekärchert und ich hab mich dem Unkraut gewidmet, wucherndes zurück geschnitten und den Briefkasten von duftendem Lavendel befreit.

Heute Abend sind wir natürlich für Schweden. Getippt habe ich allerdings auf Unentschieden. Mehr traue ich der Gurkenmannschaft nicht zu. Bei unserem Firmen-Tippspiel führe ich von Anfang an :). Und ich vermisse die Fussballkommentare von Ms. Verbalkanone, die gestern bestimmt wie wir mit den Eidgenossen mitgefiebert hat.

*kurzauftauch*

Nachdem mir schon vorgeworfen wird, ich hätte wohl neue Freunde gefunden, tauche ich hier rasch kurz auf, um ein kurzes Lebenszeichen zu geben und auch gleich wieder abzutauchen.

Nach 2 Monaten, in denen ich JEDES Wochenende und praktisch JEDEN Abend bis mindestens Mitternacht programmiert habe, habe ich es mir am Sonntag doch glatt erlaubt, von 9 – 19 Uhr bis kurz vorm Umfallen im Garten das Nötigste nachzuholen und anschliessend noch 1.5 Stunden zu kochen.

Es tut mir wirklich leid – aber neben der Arbeit, dem grossen Gemüsegarten mit täglich 1 Stunde Giessen und Schneckenjagd, dem Kümmern um meine Mutter und meiner eigenen Firma komme ich aktuell privat zu gar nix. Und wenn ich tatsächlich mal 10 Minuten nix zu tun hab, trink ich einfach ein Bier draussen im Garten und streck meine Füsse aus.

Jetzt habe ich noch meine Post erledigt, packe meinen Koffer und morgen Mittag geht es dann für ein verlängertes Wochenende nach Copenhagen. Ich freu mich schon sehr und zum Glück ist der Release seit Samstag Abend durch die Tür, so dass es zeitlich auch recht gut passt.

Die nächsten Projekte stehen vor der Tür – es wird also arbeitsreich weitergehen. Aber nicht ganz so extrem hoffentlich wie die letzten Wochen. Es geht mir gut – es ist nur viel zu tun.

Äusserst mühsam

… ernährt sich das Eichkätzli unter dem brütend warmen Dach …

Unser endgültiger Release ist leider immer noch nicht durch die Tür – er wehrt sich mit Händen und Füssen und hält sich am Türrahmen fest. Es sind eigentlich nur noch Kleinigkeiten – aber wir können schlecht was mit bekannten Fehlern rausgeben und es ist wahnsinnig umfangreich zu testen inzwischen.

Bei den Teilen mit Benutzeroberfläche sind Bugs schwierig zu lokalisieren – weil jeder Breakpoint den zeitlichen Ablauf ändert und dann oft Fehler gar nicht mehr auftritt. Ist so ähnlich wie bei der Heisenbergschen Unschärferelation.

Ich habe wieder das gesamte Wochenende dran gearbeitet und bis grade eben. So langsam dürfte es mal fertig werden ….

10 Tage noch bis Copenhagen 🙂