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Sehr schön

… ist die Lage, in die es Paula (Tills Schwester) verschlagen hat. Es ist nur ca. 15km vom bisherigen Wohnort weg, aber halt richtig Dorf mit nur ca. 1000 Einwohnern, ohne Läden, aber dafür viel Grün und Land drum herum.

Ihr neues altes Haus ist so ein richtig traditionelles mit Klinker, Fachwerk und Reetdach mit viel Rasen und Hecke drumherum. Für uns ist so freie Fläche ja richtig ungewohnt – noch dazu ebene. Wir haben ziemlich viel Gefälle im Garten. Das Haus ist von aussen total schön und passt richtig gut zu ihr. Von innen wäre es mir persönlich etwas zu dunkel, die Decken zu niedrig und die Küche zu klein. Aber für sie ist es genau richtig so und das ist ja das Wichtigste.

Wir haben ihr beim Aufbauen und Montieren von ein paar Sachen geholfen, ein paar technische Geräte eingerichtet und beim Bilder aufhängen unterstützt. Jetzt ist es schon recht wohnlich. Die Fahrt war etwas mühsam. Fast 9 Stunden sind einfach lang für 1 Strecke. Aber es war total schön, sie und ihre beiden erwachsenen Töchter und auch weitere Bekannte endlich mal wieder zu sehen. Unsere Geschenke (v.a. auch die beiden Schürzen) sind extrem gut angekommen und haben grosse Freude bereitet.

Weil ich meinen neuen Mitarbeiter einarbeiten muss, ist es aktuell etwas stressig. Was liegen bleibt, arbeite ich meist abends nach. Zusätzlich muss ich aber neben Unterbrechungen zwischen verschiedenen Technologien und Projekten hin und her springen. Aber wir sind ja froh, dass wir überhaupt jemanden gefunden haben und eine gute Einarbeitung ist einfach schon sehr wichtig.

Das Gerüst ist inzwischen weg und das Haus ist richtig schön jetzt. Wir freuen uns jeden Tag daran – zumindest an der fertigen Eingangsseite.

Unterwegs habe ich auch etwas stricken können. Nachdem die Wolle aber recht fein ist, bin ich nach nun ca. 13 Stunden Strickzeit erst bei ungefähr 10cm.

In echt ist die Wolle etwas intensiver, ein richtig schönes Petrol.

Ansonsten gibt es von hier nicht viel zu berichten. Es ist normaler Arbeitsalltag ohne Ferien bis Ende Jahr zu erwarten. Ich hoffe, ich kann etwas Zeit für meine Strickmaschine frei schaufeln. Erst mal ist aber der Garten dran.

Eben noch Bad geputzt

… und jetzt geht dann so langsam ein eher faules Wochenende in die Schlusskurve mit Essen vom Grill (Schweinsfilet im Senf-Rohschinken-Mantel mit Minikartoffeln) und etwas stricken.

Heute hab ich nur ca. 4 Stunden Unterlagen für meinen neuen Mitarbeiter vorbereitet und 360 M für mein neues Shirt angeschlagen, Brombeeren gezupft, Stoff für eine Geschenksschürze raus gesucht. Spazieren waren wir auch.

Gestern haben wir unser Gerätehäusli aufgebaut (angegeben waren 2 Stunden, gebraucht haben wir 5, aber supertolle Qualität) und die ganzen Farbeimer, Werkzeug und Müll versorgt, geräumt und sauber gemacht.

Vorgestern sind schon unsere Fensterläden montiert worden und wir sind sehr begeistert und freuen uns auf den Anblick ohne Gerüst.

Die Woche wird stressig, weil uns 1 Arbeitstag fehlt. Wir fahren Freitag ganz früh gen Bremen bis Montag.

Resümee Streichaktion

Vor 2.5 Wochen wurde das Gerüst im strömenden Regen aufgestellt und beim Hochschauen auf die 5 Ebenen wurde es mir zugegebenermassen schon etwas anders und ich habe mich gefragt, ob die Idee „Fassade in den Ferien selber streichen“ so eine gute war. Ich bin nämlich nicht ganz schwindelfrei und habe „Angst“ auf Treppen. Ausserdem hatte ich ja nur 2 Wochen zur Verfügung und war auf gutes Wetter angewiesen.

Das Wetter meinte es wirklich gut mit mir – in der 1. Woche hat es gar nicht geregnet. In der 2. immer nur kurz und so, dass ich ausweichen konnte auf „Innenarbeiten“.

Verbraucht habe ich an 11 Tagen in insgesamt ca. 120 Stunden:

  • ca. 85 kg Fassadenfarbe
  • ca. 7 kg Lackfarbe
  • ca. 1 kg Betonfarbe
  • ca. 500 m Kreppband
  • ca. 100 qm Folie
  • 1 Latzhose
  • 1 T-Shirt
  • 1 Paar Socken
  • 1 Paar Turnschuhe

Ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte und bin doch etwas stolz darauf. Für mich war das auch insofern eine gute „Therapie“, weil das Haus jetzt auch etwas „mein“ Haus ist. Ich hatte besonders am Anfang sehr gefremdelt damit, weil die Ex noch so präsent war für mich.

Hier jetzt also die direkten Vorher-Nachher-Vergleiche:

Mit dem Gerüst davor sieht man gerade auf der Rückseite nicht soooooo gut, wie viel schöner das jetzt alles ausschaut.

Als nächstes kommen die Fensterläden dran – so sollen alle werden:

Danach kommt das Gerüst weg und der Maurer muss ein paar Stellen sanieren und neu verputzen:

Und dann muss ich nur noch ein trockenes Wochenende finden, um den Sockel und die Umrandung der Balkontüre zu streichen. Das wird dann vermutlich September / Oktober. Ihr werdet jetzt also eine Zeitlang verschont von meinen Renovationsorgien.

Morgen geht es wieder ins Büro und lustigerweise erzählt mir jeder, ich würde total entspannt aussehen und meine Sommerbräune würd mir gut stehen 😉

Etappe 11

Ist heute um halb 6 zu Ende gegangen und bringt neben einem fertigen Aussensitzplatz und Bänkli auch eine fertige Rückseite mit (ohne Sockel).

Sprich: wir sind fertig 😁 (evtl. braucht der Boden noch einen 2. Anstrich. Das seh ich morgen und dauert auch nur 1 Stunde)

Etappe 10

… war gestern

Vermelde:

  • Alle Fensterumrandungen gestrichen
  • Bankgestell fertig
  • Bankbretter fertig
  • Decke Aussensitzplatz 1. Anstrich

Heute nur noch Bank zusammen schrauben und Decke / Boden Aussensitzplatz streichen. Ich muss nicht mehr aufs Gerüst 🙃

Till muss heute noch drauf: 2. Anstrich Unterdach. Da hat er gestern grundiert.

Etappe 9

Heute war – wie geplant – ein langer, anstrengender Tag.

Morgens hab ich die 3 Wände vom Sitzplatz zum 2. Mal gestrichen. Danach ging es ans Grundieren der 6 Fensterumrandungen. Weil heute irgendwie kein guter Gerüsttag war, hab ich die oberen 4 Fenster von innen gestrichen und nur die breiten Rahmen von aussen. 6 Stunden hab ich für alle gebraucht.

Danach das Gestell von der Bank grundiert, die Bretter dazu auf der Rückseite rot gestrichen. Klebestreifen vom Sitzplatz abgerissen und die Oberkanten der Wände abgeklebt. Dann die Decke grundiert / imprägniert.

Inzwischen waren die Bankbretter angetrocknet, so dass ich sie umdrehen und die Vorderseite streichen konnte. Sie brauchen definitiv noch einen 2. Anstrich.

Morgen wird es wohl nochmals ähnlich..

Etappe 8

Heute Morgen hat es geregnet und ich habe erst mal meine bestellte Farbe abgeholt.

Danach hab ich alles aus dem Aussensitzplatz und die Gartenbank mit Till zusammen in die Garage gebracht. Die Bank auseinander geschraubt, damit das Holz schneller trocknet. Die Bretter vom Moos und Staub befreit, abgeschrubbelt und in die Sonne gestellt.

Dann die Holzdecke angeschliffen, die Wände abgefegt und den Boden grob gesäubert. Vlies zum Abdecken organisiert. Weil die Bretter von der Bank inzwischen sauber waren, die auch angeschliffen. Auf der Rückseite sind die Bretter noch so blau, wie Tills Vater sie gestrichen hatte – auf der Sitzfläche war keine Farbe mehr.

Farbe für die Wände mit Grundierung angemischt und gestrichen. Das war ruckzuck erledigt und selbst Till ist begeistert, obwohl er mich gestern noch angemeckert hatte, dass ich noch neue Baustellen zur Fassade aufreisse. Er hat sich dann ans Abschleifen der Fensterumrandungen gemacht. 4 der 6 sind jetzt fertig, die 2 anderen werden morgen Vormittag fertig.

In der Zeit habe ich die 4 Bretter und 2 Armlehnen grundiert und mal früh Feierabend gemacht – um halb 6 war ich bereits geduscht.

Der Plan für die Restwoche:

  • Do: Wände Aussensitzplatz streichen, 6 Fensterumrandungen grundieren, Bankbretter streichen
  • Fr: Decke imprägnieren, Balkontür und Giebelfenster grundieren, 2. Anstrich Bankbretter, Grundieren Decke
  • Sa: 7 Fensterumrandungen und Balkontür streichen, 2. Anstrich Decke, 1. Anstrich Boden, Montieren Bank
  • So: 2. Anstrich Boden

Zusätzlich muss ich noch jeweils abends die Einarbeitung für meinen neuen Kollegen vorbereiten. Der fängt am Montag an und dann sind meine Ferien auch rum…

Etappe 7

Heute war ab mittags Regen angesagt. Deshalb hab ich gleich heute morgen die Klebestreifen abgerissen und die Schrift auf das Feld gerollert. Dabei sind die Kanten leider etwas ausgefranst…

Danach 2. Anstrich vom Sockel und auch die Klebestreifen abgerissen. Danach hab ich mit einem feinen Pinsel die Schriftkanten nachgezogen.

Nach dem Befreien der Haustür von der Folie war damit mittags die Eingangsseite fertig:

Weil Till mit seinen Fensterumrandungen noch nicht fertig ist und es eh geregnet hat, hab ich mich an den Kabuff im EG gemacht.

Früher war das als Aussensitzplatz zur unteren Wohnung gedacht. Aber wir nutzen den eigentlich nur als (chaotisches) Lager für unser Gartenwerkzeug, Rasenmäher und Grüngut.

Das soll auch gestrichen werden (3 Seiten, Holzdecke, Betonboden) und dann ein Geräteschrank (160cm breit, 80cm tief und 2m hoch) aufgestellt werden, damit das Chaos mal ein Ende hat.

Erst mal habe ich alles sortiert, geschlichtet, zum Teil nach aussen gestellt, zum Teil innen gestapelt, weil es ziemlich geregnet hat. Dann Wände und Boden gefegt, lockeren Putz abgeklopft und die Stellen ausgebessert. Alle Kanten gereinigt und schon mal alles zum Streichen der Wände abgeklebt.

Vor dem Streichen räumen wir alles in die Garage und Schnucki muss dann halt ein paar Tage draussen stehen.

Recht faul

… war ich heut.

Wir sind erst spät aufgestanden (halb 10) und haben auf dem Balkon gefrühstückt. Anschliessend habe ich Blumen für Mama zum Namenstag bestellt und mich ans Erstellen der Schablone für den Schriftzug gemacht. Ich hoffe, das funktioniert morgen wie gedacht…

Nebenbei hab ich mit Mama telefoniert. Dann waren wir noch 1 Stunde spazieren, haben Kafi getrunken und eben hab ich noch Farbe nachbestellt für den Sitzplatz und die Garage.

Ach ja – den Esszimmertisch hab ich auch noch aufgeräumt und die Wohnsitzbestätigung von meinem vorherigen Wohnort online geordert und schon bezahlt. Und den Kontoauszug für die Steuer 2020 bestellt, damit ich den Restbetrag überweisen kann. Brauch ich beides für die Einbürgerung.

Pizza hab ich schon in den Ofen geworfen – aber die hatte ich schon vor ein paar Wochen vorbereitet und musste ich nur aus dem Gefrierschrank nehmen und in die Röhre schieben.

Morgen bin ich dann wieder etwas fleissiger …

Etappe 6

Heute war es nicht den ganzen Tag sonnig wie die letzten 5 Tage. Es hat immer mal wieder zwischendurch geregnet, aber nicht wild. Eher so gemässigter Landregen.

Till hat als erstes den Giebel zum 2. Mal gestrichen und dann die Klebestreifen abgerissen. Anschliessend hat er sich 2 Fensterumrandungen vorgeknöpft (ablaugen / abschleifen). Nach 1 ganzen Tag auf dem Gerüst hat er schon die Schnauze voll… 🙄

Ich hab auf der Eingangsseite den Sockel grundiert und die Fensterumrandungen auf der Seite zum 2. Mal gestrichen.

Danach hab ich mir noch einen Namenstagskuchen gebacken. Till grilliert grad und morgen machen wir nix 😄