Archiv der Kategorie: Frust

Den VAR können’s abschaffen…

… wenn solche krassen Fehlentscheide wie die rote Karte für die Schweiz im Viertelfinal oder der Elfer für die Engländer im Halbfinal nicht korrigiert werden.

Sowas entscheidet Spiele!

*nerv*

Komplizierte Reiseplanungen

Gestern habe ich mich dazu entschieden, meine Norwegenreise im Juni inkl. Sprachkurs abzusagen. Mein Hinflug wurde von der SWISS eh schon gestrichen und verschieben ist auch alles andere als eine sichere Option.

Offiziell sind Einreisen nach Norwegen für Ausländer bis 20.8. nicht erlaubt. Ausnahmen gibt es, wenn man Aufenthaltsrecht, Arbeitsbewilligung, Eigentum, etc. hat. Habe ich aber alles nicht. Ausnahmen gibt es evtl. ab Mitte Juli für Deutschland, hilft mir hier in der Schweiz aber auch nichts.

Jetzt wollte ich einfach alles um genau 1 Jahr schieben, weil ich halt auch gerne an den ausgesuchten Ort mit meiner Sprachlehrerin wollte. Dort ist sie immer Mitte Juni. Das hätte auch perfekt gepasst, weil 1 Woche nach dem Sprachkurs Till mit 6 Freunden (die Gruppe, mit der wir letztes Jahr in Kopenhagen waren) nach Bergen kommt und wir dann nach einem entspannten gemeinsamen Wochenende zusammen heimfliegen hätten können.

Der Plan ist echt gut.

Nur … liegt genau dazwischen der Samstag, an dem ich eine Präsenzveranstaltung in Bern halten soll. Mist! Ich hab jetzt dort mal ganz scheu angefragt, ob es möglich wäre, mit jemandem zu tauschen. Oder ob ich den ganzen Kurs mit einem Kollegen tauschen könnte – dort würden die Termine passen.

Wenn das nicht geht, wird das alles etwas hektisch in Norwegen. Das fände ich mühsam.

Ich hasse es, so in der Luft zu hängen.

Drecks-Städter!!!

Gestern bin ich in mein Atelier gefahren, um meine Masken-Prototypen zu nähen und verschiedene Verarbeitungsweisen und Stoffkombinationen zu testen. Es ist unglaublich, wie viele auswärtige Kennzeichen hier auf dem Land unterwegs waren und wie viele Leute hordenweise durch die Gegend gerannt sind!

Und Töffs und Velos in rauen Mengen!

Verdammt noch mal, was habt ihr an „keine notwendigen Fahrten“ nicht verstanden???

Bis Anfang Jahr noch uns Dörfler verächtlich als Hinterwäldler belächelt und uns jetzt eure Drecksviren raus tragen. Bleibt gefälligst daheim in euren ach so fortschrittlichen Städten.

Grrrrrrrrrrrrr!!

Gute Nachrichten übrigens aus Norwegen: nur noch 0.7 steckt 1 Infizierter an. Die haben es allerdings auch von Anfang an sehr schlau und konsequent gehandhabt. Davon sind wir noch weit entfernt.

Gastfreundschaft

Mich beschäftigt etwas und mich interessiert, wie ihr das seht.

Ich halte mich für recht gastfreundlich, koche und backe auch gern für Gäste ihr Lieblingsessen und erwarte dafür keinen besonderen Dank oder Gegenleistung.

Wir hatten von Samstag morgen bis Dienstag morgen Besuch von Tills Nichte (28-jährig) und ihrem Freund (jenseits der 30). Beide arbeiten und verdienen Geld. Sie hatten ihre Rennvelos dabei und er wollte immer Gewalttouren (100km oder viele Höhenmeter) machen. Sie ordnet sich ihm total unter und macht alles mit (aber das ist ein anderes Thema).

Damit wir sie morgens überhaupt zu Gesicht bekommen, mussten wir sonntags (!) um 7 aufstehen. Ich bin kein Langschläfer – aber am Wochenende steh ich schon erst gegen halb 9 auf. Abends kam dann schon eine SMS mit der Zeit, wann sie eintrudeln und „Hungaaaaaaaa“. So gegen 8, halb 9 waren sie dann auch meist da. Dann noch gegessen, er hat uns noch unser Bier weg gesoffen und um halb 10 / 10 sind sie total erschöpft ins Bett gefallen. Gespräche, gemeinsame Zeit quasi Fehlanzeige.

Zum Dank: eine WhatsApp: „Schön war’s bei euch“

Ich fühle mich etwas ausgenutzt. Wir sind doch kein Hotel mit Vollpension.

Übernächste Woche kommt Tills Schwester – die hat wenigstens Freude dran, Zeit mit uns zu verbringen und DER mach ich dann auch das selbstgemachte Joghurteis, das ihre Tochter nicht bekommen hat. Hatte ich ihr zwar versprochen – aber da wusste ich ja noch nicht, dass das so abläuft.

Seh ich das zu eng?

Kranke Männer

… sind echt eine mehr als ungerechte Strafe für ihr Umfeld.

Genau. Till ist krank und lässt all seinen Frust an mir aus. Schliesslich bin ja auch ich schuld, dass er krank ist (klar – 1 Tag Inkubationszeit .. genau).

Deswegen bin ich heute Vormittag ins Büro geflüchtet und arbeite jetzt unter dem Dach.

Obwohl ich auch nicht 100 pro fit bin – aber DAS Genöhle hält keine Sau aus. Dabei nehm ich ihm alles ab und koche sogar für ihn, wenn ich kaum stehen kann. Aber bei mir ist das ja alles net so schlimm.

Scheint out zu sein

… sich für Geschenke zu bedanken …

Ich hatte meinem Bruder und seiner Familie ein kleines Päckchen geschickt. Ich musste erst noch nachfragen musste, ob es angekommen ist.

Sonntag Nachmittag hatte ich bei ihm angerufen. Keiner daheim.

Was kam, war .. nichts. Kein Rückruf. Kein Danke. Kein Nichts.

OK – es war nur eine Kleinigkeit: 3 grosse und viele kleine Schoggi-Osterhasen und ein grosser Kuschelhase für meine Nichte. Aber trotzdem… Bedankt man sich heutzutags nicht mehr? Was lernen denn Kinder damit? Dass man sich nur noch für grosse Geschenke bedankt? Dass man sowieso überhäuft wird mit allem? Dass alles selbstverständlich ist?

Ich erwarte keine Gegen-Geschenke – darum geht es mir nicht. Aber ein Danke erwarte ich ehrlich gesagt schon.

Meiner Mama hatte ich auch nur Schoggi-Häschen und -Eier sowie 2 Packungen Tee geschickt. Die hat sich gefreut wie ein Schneekönig und mehrmals bedankt.

Traurig

.. finde ich, dass mein Vater es mit seiner Sauferei so weit treibt, dass man ihn nirgends mehr hin nehmen mag, weil er a) kaum noch Zähne im Mund hat und b) sich überall so aufführt, dass man am liebsten vor Scham im Boden versinken möchte.

Deshalb wird meine Mama zur Verteidigung meiner Diss auch nicht nach Dresden kommen. Um mir die Blamage zu ersparen. Allein lassen kann man ihn ja auch nimmer.

Dabei ist ihr der Titel deutlich wichtiger als mir.

Ich finde das tieftraurig und fühle mich von ihm (mal wieder) betrogen – wie so oft.

Geschützt: Betrübt :(

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