Archiv für den Monat April 2017

Geschafft

Wir haben es geschafft, die Kräuterschnecke, die Gemüse- und Erdbeerbeete von Unkraut zu befreien sowie den Wucherknöterisch zu bändigen. Till ist 5x mit 2 grossen Gartensäcken zur Grüngutmulde gefahren.

Jetzt sind wir auch geschafft – ich hab mir schon gleich am Anfang beim Rausreissen das Kreuz verrissen. Aua.

Inzwischen hab ich aber noch Teig für Toastbrot angesetzt (geht grad), geduscht und mit Mama telefoniert.

Jetzt programmier ich noch es bizzeli und dann gibt’s Abendessen und ich strick noch ein paar Reihen.

Ach ja: die Rhabarberblüten hab ich mir noch mit rein genommen und in die Vase gestellt (hab ich auf einem Blog gesehen – von allein wär ich nicht auf die Idee gekommen):

rhabarberblüten

Matrizen, Koordinatensysteme & Co.

Jetzt kann man die einzelnen Schnittmuster auch drehen und verschieben. Damit das problemlos geht, habe ich jedem Schnittteil ein eigenes Koordinatensystem mit normierten Achsen verpasst. Dann muss nämlich nur der Offset und Winkel bezogen auf den gerade betrachteten Container verändert werden.

Dazu konnte ich mal wieder etwas Vektor- und Matrizenrechnung betreiben. Zwar nur relativ wenig aber immerhin. Etwas kniffliger wurde es beim Verschieben von verdrehten Flächen. Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie manche behaupten können, man brauche keine Mathematik zum Programmieren. Etwas räumliches Vorstellungsvermögen braucht man zum Entwickeln von Benutzeroberflächen schon.

Und jetzt gehe ich raus in den Garten – das Wetter ist grad sonnig. Es ist zwar noch etwas frisch, aber morgen soll es wieder regnen. Till ist schon draussen.

Immerhin …

0:0 gegen Leipzig in Leipzig. Mehr konnte man nicht erwarten. Bis auf Darmstadt (Respekt!) haben alle anderen aus dem Tabellenkeller verloren, so dass wir den Anschluss nicht ganz verloren haben …

Wächst und gedeiht

So schaut’s aktuell aus:

Patty2

Die Splines können jetzt auch editiert werden: Zwischenpunkte verschoben, eingefügt und gelöscht werden.

Einen Namen für die Software habe ich auch und die Domain dazu auch schon reserviert.

Am Wochenende progammier ich weiter. Montag will ich soweit sein, dass ich die ersten Schnittmuster zum Cutten am Dienstag erfassen kann.

Ende April

.. musste ich mein Auto auch noch nie aus Schnee ausbuddeln …

Unsere armen Obstbauern tun mir schon leid – die diesjährige Ernte dürfte sehr mager ausfallen. Erst Frost, dann Trockenheit, und zur Krönung noch Schnee. Alles nach voller Blüte.

Net schlecht

… für die 1. Version nach 2 Tagen, odr?

Patty1

Rot gestrichelt ist die Nahtlinie, in Grau die Schnittkante. Die grossen roten Punkte gebe ich ein, die blaue Linie wird automatisch ermittel (Armsaum). Die Länge jeder Naht wird auch automatisch ausgerechnet.

Das Ganze ist sauber nach MVVM-Modell implementiert und umfasst aktuell ca. 30 Klassen.

Rechts oben kommt noch eine Übersicht aller Schnittteile hin, rechts unten verschiedene Eigenschaften. Datenbankanbindung und Versionierung kommt auch noch.

Als nächstes baue ich priorisiert die Funktionalitäten ein, die ich für meine BHs brauche. Und dann baue ich es Schritt für Schritt aus.

Macht Spass 🙂

Passt, wackelt und hat Luft

Wenden wir uns erfreulicheren Dingen als Fussball zu.

Heute habe ich 3 BH-Anproben bei Freundinnen gemacht. Zwei haben so wie sie sind praktisch perfekt gepasst. Der dritte BH passt bis auf 2 kleine Änderungen, die aber den Änderungen von gestern entsprechen.

Das heisst: TATA – ich beende hiermit die Schnittmuster-Frickelei.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse braucht meine Programm mehr Features als geplant. Ich überlege, ob ich nicht doch eine verkaufsfähige Version erstelle. Zumindest entwickle ich es jetzt mal so, dass das ohne grösseren Aufwand möglich ist. Dann kann ich mich später immer noch entscheiden, ob ich das möchte.

Jetzt code ich mal weiter …

 

So ein Kack

Da führen wir 2x und verlieren am Schluss doch gegen die Fischköpf. Grummel. Und zahlen muss ich auch noch und Till nicht. Doppel-Grummel. Der Oberfischkopf. Dreifach-Grummel.

Dreckdreckdreck.

Das hat sich gelohnt

Die letzte BH-Schnitt-Runde hat sich sehr gelohnt. Jetzt sind die kleinen Mankos behoben und die Brust wird so geformt und gestützt, wie ich das gern hätte. Auch ohne Bügel.

Je grösser die Unterbrustweite wird, um so grösser und schwerer und meist auch weicher wird halt die Brust. Da muss der Schnitt sehr viel Verantwortung übernehmen 😉

Jetzt werde ich an meinem Schnittmusterprogramm weiterschreiben. Mit den jetzt neuen Variationen muss ich allerdings auch Schnittmodifikationen (Abnäher) mit einbauen. Da muss ich erst noch hirnen, wie ich das rein bekomme.

Jetzt sind meine Sachen dran

Nachdem die verschiedenen Softwaremodule jetzt ausgeliefert / in den Tests sind, schiebe ich jetzt einen mehrtägigen Näh-Schnittmuster-Webpage-Block für meine Firma ein.

Aktuell bin ich noch am Feinschliff der BH-Schnitte für grössere Grössen. Da stimmt was an der Gradierung noch nicht (je weiter weg von der Unterbrustweite 75, um so mehr). Vor allem am Vorder- und Armausschnitt musste ich jetzt bei allen Anproben ähnliche Anpassungen vornehmen. Die Anpassung hätte ich gern in den Mastermodellen, damit ich dann nicht bei jeder Kundin wieder das Gleiche modifizieren muss.

Till findet meinen Perfektionismus zwar übertrieben, aber er versteht von BHs und Schnittmuster ja auch nix … :P. Das muss er schon mir überlassen.

Jetzt habe ich für mich 3 Varianten konstruiert. Die schneide ich gleich zu und näh sie dann. Und weil ich nicht das Mass aller Dinge bin, gibt es am Wochenende nochmals Anproben und schicke ich Modelle zum Testen an eine Kundin.

Wenn die Schnitte dann endlich durch sind, schreibe ich die Schnittmuster-Software weiter. Und die Webseite muss ich auch dringend aktualisieren.