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Gartenglück

Gleich nach dem Frühstück bin ich raus in den Garten gegangen und habe erst mal das inzwischen schon wieder gewachsene Unkraut aus den Beeten und Hochbeeten gezogen. Dann ca. 20 Eimer Kompost von einem Gartenende in das andere getragen, umgegraben, verteilt und dann angefangen die Pflanzen zu setzen:

  • 5x Tomate
  • 1x Peperoni (Paprika)
  • 1x Peperoncini (Chili)
  • 1x Aubergine
  • 1x Gurke klein
  • 1x Schlangengurke
  • 1x Zucchetti (Zucchini)
  • 6x Blumenkohl
  • 6x Brokkoli
  • 6x Rosenkohl
  • 6x Romanesco
  • 6x Kohlrabi
  • 20x Lauch
  • 6x Stangensellerie
  • 6x Frisée (Endivie)
  • 6x Salat
  • 1x Petersilie glatt
  • Bohnen zieh ich grad noch vor – Gelberüben und Radiesli muss ich noch säen
Gemüsegarten (der Rasen im Hintergrund gehört zu den Nachbarn, wir haben keine Zäune)

Um ca. halb 3 war ich fertig – dann hat es auch angefangen, zu regnen. Nach der Dusche noch einen Kuchen gebacken.

Mir ist übrigens aufgefallen, warum ich so gerne im Garten arbeite:
Ich sehe, was ich tue, bin an der frischen Luft, hab Bewegung, muss mit niemandem reden (!!), kann spontan ohne Plan entscheiden, was ich wie mache und einen Nutzen hat es auch noch. Fast wie programmieren 😉

Meine Mama macht ja grosse Pläne mit Fruchtfolgen über Jahrzehnte, was wann wie wo nach Mondkalender angepflanzt werden muss. Mir ist das wurscht – ich setze alles an einem Tag, wo es mir grad einfällt und nehm es, wie es kommt. Es wächst eh nie alles in jedem Jahr. Ich weiss etwa, was wie gross wird und wann es in etwa reif zum Ernten ist. Die verschiedenen Pflanzen verteile ich dann über die Beete und vergesse wieder, was genau wo ist – aber das seh ich dann ja.

Was mach ich denn jetzt mit dem angefangenen Tag?

Idylle pur

Wir waren bis eben schon etwas unterwegs und haben Natur pur geniessen dürfen.

Am Berglein oben angekommen habe ich meine Treppenangst überwunden und bin die Wendeltreppe mit Gitterstufen hoch. Die Belohnung war ein spektakulärer Ausblick, den die Bilder nur ansatzweise wiedergeben.

Jetzt trinken wir grad noch Kafi auf der Lounge unterm giftgrünen Sonnenschirm. Gleich werde ich Kartoffelsalat für heute Abend machen und dann noch etwas programmieren.

Gestern waren wir 5 Stunden im Garten und haben ganz unidyllisch Unkraut gejätet (das sind geschätzt 90% der Gartenarbeiten). Abends gab es leckere selbstgemachte Melanzane. Die Arbeit mach ich mir nicht so oft. Unter 2 Stunden ist die nämlich nicht fertig. Aber nachdem wir nur die Hälfte gegessen haben, ist die nächste Portion ganz schnell gekocht. Und meine Strickjacke hab ich auch noch angefangen gestern.

10 grosse Weinbergschnecken

… hab ich heute auf meinem allabendlichen Garten-Giess-NacktschneckenAbschneid-Rundgang gezählt. Und das war nur auf der einen Seite vom Haus – wer weiss, wie viel wir wohl inzwischen hier beherbergen?

Letzte Woche hab ich 2 erwischt, wie sie Nachwuchs produzieren 😉

Weinbergschnecken

Gut erwischt

.. hab ich die regenfreie Phase heute Morgen. Gut, dass ich gleich nach dem Frühstück raus gegangen bin, um die vorgezogenen Bohnen und Erbsen in den Garten zu setzen. Tomaten noch gegossen (die haben ein Dach und daher nix vom Regen), 1 Erdbeere probiert und kurz drauf kam dann auch schon der Regen wieder. Sehr gut – dann dürften die Setzlinge gut anwachsen.

Gestern habe ich an meinem Web-Schnittmuster-Programm weiter programmiert. Heute geht es weiter und wenn alles so funktioniert wie geplant, werde ich das noch am Wochenende online stellen und Links an interessierte Näherinnen zum Testen verschicken. Das ist erstmal nur eine supersimple Seite, die serverseitig einen Rockschnitt zu eingegebenen Massen generiert, ein Bild der Schnitt-Teile anzeigt und ein PDF zum Herunterladen und Ausdrucken anbietet. Mit diesem einfachen Use Case sind alle grundsätzlichen (software-)technischen Fragen für mich geklärt.

Danach überlege ich, wie ich die gesamte Seite aufbauen will und in welcher Reihenfolge welche Schnittmuster dazu kommen sollen. Auch die Verwaltung verschiedener Masse (schwankendes Gewicht -> verschiedene Tabellen für 1 Person und Schnitte, mehrere Personen) muss ich noch definieren. Da tun sich viele Baustellen gleichzeitig auf und ich hirne schon die ganze Zeit, wie ich das am besten angehe.

Familienskype

Corona hat nicht nur Nachteile.

Zum 1. Mal haben wir es geschafft, dass Mama mit meinem älteren Bruder zusammen in Skype zu meinem jüngeren Bruder (mit Frau und 8-jähriger Tochter) gekommen ist.

Wir waren also zu 6. an 3 Orten (Bayern, Schwaben, Schweiz). Nach kleineren Startschwierigkeiten hat das gut geklappt :). Wird nächste Woche wiederholt. Dann sieht man sich zumindest virtuell, solange die Grenzen zu sind.

Wir waren gestern im Garten – anschliessend hab ich ca. 5 kg Brokkoli blanchiert bzw. zu Suppe gekocht und noch Zimtschnecken gebacken.

Zimtschnecken

Heute der obligatorische Spaziergang – direkt von daheim aus. Ca. 2 Stunden. Ich lass euch ein paar Eindrücke da:

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Ab morgen ist wieder Home Office angesagt – heute hab ich nur etwas für meine Dozententätigkeit vorbereitet.

Leise, still und heimlich

… ist mein Rhabarber während meiner Ferien schier explodiert auf ca. 1m Durchmesser. Das war mir aber erst nach ein paar Tagen beim Vorbeigehen aufgefallen.

Gestern hab ich die ersten Stangen davon einem Arbeitskollegen geschenkt, heute hab ich für uns geerntet und den 1. Rhabarberkuchen des Jahres gebacken:

Rhabarberkuchen.jpg

Ausserdem hab ich heute schon Update-Orgien hinter mir (wenn man die Entwicklungsumgebung aktualisiert, zieht das immer einen ganzen Rattenschwanz hinter sich her) und etwas programmiert.

Bohnen hab ich heute auch endlich zum Vorkeimen in die Schalen gelegt und auf den Fenstersims im Wohnzimmer gestellt.

Gartenwetter war und ist heute nicht. Es schneit. Meine bestellten Himbeerpflanzen sind aber eh noch nicht da. Hab ich erzählt, dass ich ein norwegisches Kochbuch – ausschliesslich mit Himbeerrezepten – mitgebracht habe? Infolgedessen kommen auf meinen bisher vernachlässigten Streifen unten am Hang 18 Himbeerstöcke. Die Pflanzen von letztem Jahr sind mir eingegangen, weil es dort viel sonniger ist wie gedacht.

Heute Abend mache ich Pizza – den Teig werde ich jetzt mal ansetzen.

Nur mal schnell..

… den Schneckenzaun aufstellen, wollte ich gestern.

Das dauerte dann doch länger als gedacht, weil ich erst noch die Randsteine von einem Beet ausbuddeln und neu ausrichten musste und im untersten Beet Unkraut zupfen und den wuchernden Knöterich bändigen musste.

Die restliche Erde verteilte sich auch nicht sooooo schnell wie gedacht. Insgesamt waren es 70 Eimer Erde und 10 Eimer Kompost, die ich durch die Gegend geschleppt habe. Die Erde war relativ nass und schwer – ich dürfte also rund eine Tonne bewegt haben. Dementsprechend hatte ich schon gestern Abend Muskelkater, der über Nacht auch nicht besser geworden ist.

Nach der Dusche gab’s zur Belohnung erst mal ein Panache (Radler). Anschliessend habe ich noch Apfelkuchen gebacken und gekocht: selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Paprikaschnitzel. War sehr lecker – danach war ich aber dann doch recht geschafft.

Jetzt lerne ich noch etwas norwegisch. Heute werde ich noch etwas packen, aufräumen und .. hm… weiss noch nicht, was ich machen will. Ich werde nachher berichten 😉

Grünes Gemüse

… habe ich heute geerntet, sprich: Bohnen, Brokkoli, Petersilie.

Aber auch rotes: Kartoffeln, Chili, Tomaten

und gelbes: Zucchetti, Äpfel (ok – gelb/rot)

Im Gegensatz zu Frau Verbalkanone hab ich keine farblichen Präferenzen und mag jedes Gemüse – wie ist das bei euch so?

Bohnen, Brokkoli und Zucchetti hab ich geputzt, blanchiert und eingefroren. Petersilie klein gehackt und auch eingefroren. Den Rest eingelagert.

Das Kartoffelbeet ist jetzt leer geräumt, die Bohnenpflanzen und -stangen sind auch aus dem Beet draussen.

Jetzt hab ich nur noch Rüebli, Porree, Tomaten, Stangensellerie, Peperoni, Chili und Kräuter in den Beeten. Die Pflanzen lasse ich noch stehen, so lang das Wetter so altweibersommerlich ist.

Gross zurückschneiden werde ich heuer nicht im Herbst, sondern nächstes Jahr im Frühjahr – ich befürchte einen strengen Winter und dann sind die Pflanzen besser geschützt.

Kurz durch den Garten gelaufen…

… und etwas geerntet:

Das wird jetzt geschnibbelt und z.T. blanchiert.

Ein Teil wird zu Gemüsesalat, der Rest fliegt in den (neuen) Gefrierschrank und kommt im Winter in eine Suppe oder Eintopf.

Gartenarbeit erdet

Seit ich meine Energie lieber in den Garten stecke statt mir Gedanken zu machen (oder erzählen zu lassen), wer was wann zu wem und warum auch immer gesagt haben könnte, lebe ich deutlich friedlicher und zufriedener.

Und obendrein ist der Garten auch viel gepflegter und das Gemüse gedeiht auch. Heute Abend habe ich noch an der Treppe neben der Wohnungstür ein paar Stauden gesetzt. Dort soll ja nächstes Jahr der Bachlauf hin – aber das hat jetzt so trist ausgesehen, das ich da ein paar Farbtupfer hin haben wollte.

Man glaubt ja gar nicht, wie viel Zeit so ein Garten kostet. Wenn ich giesse, geht ein halbes Fass drauf. Im Fass haben 310 l Platz. Ich schleppe also rund 150l Wasser per Giesskanne durch die Gegend. Das kostet locker jeden Abend eine gute halbe Stunde. Manchmal auch eine Stunde, wenn ich noch Tomaten aufbinde, hier und dort was zupfe. Wenn es regnet, muss ich zwar nur Teile giessen (Tomaten z.B.) oder Balkonpflanzen – aber dafür muss ich dann Schnecken jagen.

Aber diese Stunde abends ist mir inzwischen echt heilig und ich weiss gar nicht mehr, wie ich ohne Garten vorher leben konnte. Till hat inzwischen auch Freude daran gefunden uns ist auch innerlich sehr viel ruhiger geworden.