Archiv für den Monat Januar 2020

Nix konkretes

Inzwischen hatte ich mein Gespräch mit dem Google-Recruiter. Es ist nicht für eine bestimmte Stelle, sondern einfach für den ganz üblichen Bewerbungsprozess. Der ist dort ja sehr aufwändig und umfangreich in mehreren Stufen mit richtigen Tests und Aufgaben, bevor es überhaupt um etwas konkretes geht.

Ganz ehrlich: Nach fast 25 Berufsjahren als Software-Entwickler hab ich keinerlei Bock, mich mehrfach prüfen zu lassen, ob ich was von meinem Handwerk verstehe – zumal ich einen Wechsel nur in Erwägung ziehen würde, wenn die Aufgabe tatsächlich superspannend wäre. Die Einladung, mich quasi mit Empfehlung zu bewerben, ist 10 Tage gültig und werde ich verstreichen lassen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Wiss’mer des etz aa, dass des nix is 😉

Selbst ist die Frau

Vorletzte Woche hat die Deckenlampe in meinem Büro den Geist aufgegeben.

Also hab ich erst mal eine neue kreisförmige Neonröhre bestellt. Besser gesagt, ich hab 3 bestellt, weil Till die gleiche Lampe in schwarz in seinem Büro hat.

Angekommen, aufgeschraubt, Röhre getauscht. geht nicht 😐🤔

Till stellt fest, dass seine nur von aussen gleich ausscgaut, aber LED hat 🙄

Sein Vorschlag: kauf Dir eine neue Lampe. Seh ich nicht ein – die hat über 100 CHF gekauft und ich hab 3 Ersatzröhren. Recherchiert und herausgefunden, dass vermutlich das Vorschaltgerät defekt ist.

Das hab ich jetzt für 15 Euro bestellt und bin gespannt, ob die Lampe dann wieder geht… 😏

Alltag

Hier herrscht gewöhnlicher Alltag mit grossem Schwerpunkt auf Software-Entwicklung. Nach den langen Weihnachtsferien freue ich mich darüber sehr. Ich mag meinen Alltag.

Privat mache ich weiter Norwegisch-Kurse per Skype, bereite meinen Kurs vor, plane meine Norwegen-Reise und kruschtel in meinem Nähzimmer, das so langsam Struktur bekommt. Dafür füllt sich der Gang mit Sachen, die nicht ins Nähzimmer gehören, sondern ins Büro, das Textileck, den Keller oder in die Firma. Die Räumlichkeiten kommen danach dran. Eins nach dem anderen.

Ansonsten füllt sich mein Terminkalender neben Norwegisch-Stunden mit Einträgen wie Nähhilfe für Freunde im Nachbarort, Google-Gespräch per Skype, Besuch von Freunden, Konferenzbesuch in Frankfurt, Strickevent in Züri, Dozententreffen in Züri.

Alles recht unspektakulär.

(Die Hysterie in den deutschen Nachrichten nervt mich nur noch und Artikel, die bestimmte Nasen zeigen oder Schlagwörter im Titel haben, klicke ich gar nicht mehr an. Da lese ich lieber die schweizerischen Medien – das ist nicht so ein Gegacker.)

Was würdet ihr klicken?

Heute hab ich völlig überraschend via LinkedIn eine Anfrage von einem Google-Recruiter bekommen.

Antworten kann ich nicht – nur Ja oder Nein klicken.

Eigentlich bin ich absolut nicht auf Stellensuche – ausser es wär in Norwegen oder super-super-spannend ;). Beides wird höchstwahrscheinlich nicht der Fall sein.

Oder entgeht mir da eine grosse Chance? Ach was .. odr?

Was meint ihr?

Gebucht!

Nachdem ich jetzt in etwa weiss, wie ich meine Tage in Norwegen einteilen werde, habe ich eben meine Flüge gebucht.

Weil Bergen flugtechnisch nicht soooo gut zu erreichen ist, fliege ich von Züri nach Oslo und fahre mit dem Zug nach Bergen (soll eine wunderschöne Strecke sein, ca. 6.5 Stunden für rund 100 CHF). Nach einer Übernachtung in Bergen geht es weiter nach Balestrand mit meiner Lehrerin.

Von dort kann ich nach dem Kurs mit ihr Richtung Hardangerfjord mitfahren. Dort werde ich 2, 3 Tage mit Wandern, Museumsbesuchen und Fährenfahrten verbringen. Dann Strikkemuseum / -Produktion, Midtsommer-Feier und mit dem Zug retour nach Oslo, wo ich noch vielleicht 2 Tage bleibe, bevor mich der Flieger dann wieder retour nach Züri bringt.

Soweit der Plan.

Die Flüge kosten gerade mal etwas über 250 CHF – das nenne ich mal günstig 😉 – und ich muss nicht stundenlang an einem Flughafen rumhängen und auf einen Anschlussflug warten.

Godt Nytt År!

Ein gutes, neues Jahr 2020 mit viel Gesundheit, Freude und Entwicklungen wünsche ich euch allen! Ich hoffe, ihr seid gut nach 2020 rüber gekommen.

(Ein neues Jahrzehnt beginnt übrigens erst in 1 Jahr .. )

Wir sind zu dritt (also Till, die Katze und ich) ganz gemütlich im Ringelstreifen-Partnerlook rüber gerutscht. Nachdem uns das geschenkte Fertig-Bier-Fondue nicht geschmeckt hat, habe ich eine selbstgemachte Pizza aus dem Gefrierfach in den Backofen geschoben. Sowas kegelt uns nicht aus der Bahn 😉

Heute hab ich noch nicht viel gemacht – jetzt werde ich mich aber mal aufraffen und anfangen, mein Nähzimmer endlich aufzuräumen. Büro, Textilecke und Strickmaschinen-Zimmer müssen auch noch dran glauben. Aber nicht heute – das Jahr hat ja noch ein paar Tage parat 😉