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Ohne Plan…

… geht’s bei mir nicht. Auch wenn ich mich dann nicht sklavisch dran halte, brauch ich das einfach.

Ich kram noch mal meine Liste vom 27.12. vor.

Bereits erledigt habe ich:

  • Semesterarbeiten korrigieren
  • Mailserver einrichten
  • Socken für Papa fertig stricken
  • Büro aufräumen
  • Buchhaltung
  • MwSt-Abrechnungen
  • Steuererklärung
  • Zahlungen / Rechnungen einsortieren
  • Bankgeschäfte
  • Webshop-Administration

Bereits begonnen habe ich die Vorbereitung vom neuen Kurs. Beim Rest muss ich umsortieren, sonst kann ich mich nicht entscheiden, wie es weitergehen soll. Ich bin grad etwas blockiert.

Strickmaschine (das betrifft übrigens z.T. verschiedene Maschinen):

  • Handschuhe an der Strickmaschine stricken -> Geschenk für Mama, Oma, Bruder, Schwägerin, Nichten
  • Strickschwein an der Maschine stricken -> Geschenk für Nichten
  • Stricken an der Maschine üben
  • Strickmaschinen zerlegen, sauber machen und wieder zusammenbauen

Elektronik

  • Fischerkasten-Projekte nachbauen
  • Fischerkasten-XY-Plotter in Braille-Plotter umbauen
  • Arduino-Buch querlesen
  • Löten üben

Programmieren / Arbeiten am Rechner

  • Schnittmuster-Generator weiter programmieren
  • Webshop (Stoffe) endlich füttern, Bilder habe ich schon lange

Kombination verschiedener Techniken

  • Controller an Strickmaschine bauen, Software dazu schreiben und schauen, wie das Zusammenspiel funktioniert
  • Neues Strickmaschinenprinzip weiter denken und praktisch austesten

Handarbeit / Basteln

  • Alpakawolle säubern, waschen und kämmen
  • Nackenhörnchen und Kissen nähen -> mit Alpakawolle füllen, evtl. Hüllen dazu stricken / nähen
  • Weisse Jacke fertig stricken
  • Porsche aus Adventskalender zusammenbauen
  • Puzzlen
  • Norwegisch lernen

Aufräumen / Haushalt

  • Vorhänge fertig nähen
  • Strickecke aufräumen
  • Nähzimmer aufräumen
  • Elektronikkram einsortieren
  • Bad streichen

Auf jeden Fall machen will ich die grün markierten Punkte. Das sind Sachen, die ich gern im Hellen machen will und / oder zu denen ich mich abends nicht mehr aufraffen kann.

Mit den blau markierten Punkten werde ich nicht fertig werden, aber ich möchte immerhin endlich anfangen damit / daran weiter arbeiten.

Ich fang mal mit der Strickecke / den Handschuhen an der Strickmaschine an. Das benötigt (gefühlt) grad die kleinste Aktivierungsenergie.

Hammer des auch ..

Heute habe ich auch noch die Steuern (geschäftlich), Bankunterlagen, Zahlungen und Krankenkassen-Rückforderungen erledigt.

Ausserdem habe ich noch alle Datenbank-Mutationen für einen Kunden fertig gestellt. Austritte / Eintritte per 31.12. gibt es jedes Jahr – die muss ich in unserem System entsprechend abbilden, damit keine SMSse mehr rausgehen und die Logins deaktiviert werden.

Damit reduzieren sich die Pflichtaufgaben auf

  • Semesterarbeiten korrigieren
  • Neuen Kurs (beginnt Mitte Januar) vorbereiten
  • Mailserver einrichten
  • Strickecke aufräumen
  • Nähzimmer aufräumen

Das mache ich morgen und dann habe ich tatsächlich eine ganze Woche zur freien Verfügung für meine Projekte / Hobbies.

Erst die Pflicht…

Damit ich mich entspannt (jawoll!) meiner Liste widmen kann, habe ich die dringendsten bzw. unangenehmsten Sachen schon mal erledigt.

Heute habe ich die MwSt.-Berechnung bis Stand heute fertig gemacht, die fälligen Abrechnungen eingereicht und schon überwiesen. Ausserdem die Buchhaltung für 2019 ergänzt und abgeschlossen sowie die für 2020 soweit eingegeben, dass ich sie nur noch abschliessen muss nach den restlichen Zahlungen, die ich morgen mache.

Spazieren waren wir natürlich auch noch. Es war traumhaft sonnig heute. Auf den Berggipfeln liegt Schnee. Das sieht total schön aus.

Nach noch etwas Pflichtprogramm (Aufräumen, Sortieren, Mailserver einrichten, Post, Bankgeschäfte, organisatorischer Kram, Kursvorbereitung, Korrekturen) kommt dann ab vermutlich Donnerstag zum Grossteil der Rest der Liste dran, der für mich unter Spass und Hobby fällt. Etwas angenehme Pflicht (Webshop / Schnittmustergenerator) wird aber dennoch anfallen. Genauere Pläne habe ich noch nicht.

Was macht ihr eigentlich, wenn ihr NIX macht?
Zum Fenster raus schauen? Fernseh gucken? Auf der Couch rumgammeln? Gamen? Lesen?
Sagt es mir bitte – ich weiss wirklich nicht, was ihr mit „nix machen“ meint. Vermutlich würde ich spätestens nach 1 Stunde vor Langeweile sterben. Ich freue mich total, wenn ich auch mal im Hellen daheim bin und Zeit habe, Sachen auszuprobieren, für die ich sonst nie Zeit habe.

2 volle Wochen

… habe ich jetzt am Stück frei. So lange wie schon seit Jahren nicht mehr. Etwas Support und Kleinarbeiten können eventuell anfallen – das sollte aber summa summarum nicht mehr als 1 Tag sein.

Die Weihnachtstage waren nicht ganz so entspannt, weil wir einen äusserst mysteriösen Fehler serverseitig hatten, der aber nur bei einer Feuerwehr und auch nur in bestimmten Konstellationen auftrat. Dann wurde aber eine fatale Kettenreaktion für alle Organisationen ausgelöst. Nachdem es aber ja auch an Weihnachten brennen kann, musste das Problem dringend gelöst werden und ich habe so an den 3 Tagen jeweils einen halben bis ganzen Tag gearbeitet. Jetzt ist das aber gefixt und ich kann mich der Planung der nächsten 2 Wochen widmen.

Was ich machen möchte / muss:

  • Semesterarbeiten korrigieren
  • Neuen Kurs (beginnt Mitte Januar) vorbereiten
  • Schnittmuster-Generator weiter programmieren
  • Strickmaschinen zerlegen, sauber machen und wieder zusammenbauen
  • Controller an Strickmaschine bauen, Software dazu schreiben und schauen, wie das Zusammenspiel funktioniert
  • Fischerkasten-Projekte nachbauen
  • Fischerkasten-XY-Plotter in Braille-Plotter umbauen
  • Arduino-Buch querlesen
  • Porsche aus Adventskalender zusammenbauen
  • Löten üben
  • Webshop (Stoffe) endlich füttern, Bilder habe ich schon lange
  • Mailserver einrichten
  • Alpakawolle säubern, waschen und kämmen
  • Nackenhörnchen und Kissen nähen -> mit Alpakawolle füllen, evtl. Hüllen dazu stricken / nähen
  • Bad streichen
  • Stricken an der Maschine üben
  • Neues Strickmaschinenprinzip weiter denken und praktisch austesten
  • Handschuhe an der Strickmaschine stricken -> Geschenk für Mama, Oma, Bruder, Schwägerin, Nichten
  • Socken fertig stricken -> Geschenk für Papa
  • Weisse Jacke fertig stricken
  • Strickschwein an der Maschine stricken -> Geschenk für Nichten
  • Puzzlen
  • Norwegisch lernen
  • Vorhänge fertig nähen
  • Nähzimmer aufräumen
  • Büro aufräumen
  • Buchhaltung
  • Steuer
  • Elektronikkram einsortieren
  • Zahlungen / Rechnungen einsortieren

Die Reihenfolge ist willkürlich – aber die letzten 5 Punkte sind eher ungeliebte Arbeiten 😉

Hm… 30 Punkte für 14 Tage. Das sind eindeutig zu wenig Tage. Ich brauch definitiv einen Plan und geh mal in mich, wie ich das am besten aufteile.

Zufrieden und glücklich

Seit ich mir vorgenommen habe, viele Dinge nicht mehr so an mir rankommen zu lassen und erst mal einen Moment inne zu halten, bevor ich reagiere, geht es mir so richtig rundum gut. Ich lasse ganz viel an mir abperlen. Und ich mache grad gerne immer wieder Leuten eine kleine Freude. Das kostet mich gar nicht viel und wenn sich andere freuen, freue ich mich mit und alle sind glücklich.

Gestern habe ich geplant (meine eigenen Sachen!!), programmiert, Zitate für den Adventskalender gesammelt und an der Mütze für meine Nichte gestrickt. Heute habe ich unsere neue Version fertig programmiert (Juhuu!!), meinen Online-Zugang + Mail zum neuen Dozentenjob eingerichtet, aufgeräumt und alte Kontakte angeschrieben. Gleich werde ich noch norwegisch lernen, dann die nächste Woche planen und die Mütze fertig stricken. Ausserdem noch das Päckli für die Kleine und meine Mama schnüren. Die gehen morgen über die Grenze und zur Post.

Nächste Woche fange ich mit dem Photobuch + Kalender über unsere Norwegen-Reise los. Da waren wir zusammen mit Tills Schwester und das wird ihr Weihnachtsgeschenk werden. Mit den Anhängern für die Adventskalender werde ich wohl auch schon bald anfangen – dann ist es nicht so viel auf einmal. Ist eigentlich auch mal schön, das nicht alles so auf den letzten Drücker zu machen.

Fokus schärfen

Zu meiner aktuellen Fokussierung gehört neben dem scharf stellen auf bestimmte Bereiche logischerweise auch das Verschwummern anderer Bereiche.

Im Moment konzentriere ich mich sehr stark darauf, in mich rein zu fühlen, was ich will und was ich nicht will. Was ich gar nicht mehr will, ist Lebensenergie für unnötige Dinge verschwenden. Ich folge schon immer dem Motto „Accept it, Change it or Leave it“:

there-are-three-solutions-to-every-problem

Allerdings habe ich die dumme Angewohnheit, mich schnell involvieren zu lassen. Aktuell gewöhne ich mir ab, mich über irgend was aufzuregen, das ich nicht ändern kann. Das gehört zum „Accept it“ nämlich nicht dazu und saugt nur Energie ab. Ich werde mich auch künftig aus Diskussionen, die eh nix bringen, raus halten („Leave it“). Nach einem ersten Impuls halte ich immer öfter inne, überlege, ob ich es ändern kann oder nicht bzw. ob es überhaupt wichtig ist für mich. Wenn nicht, nehme ich es nur noch zur Kenntnis, ohne selber zu reagieren. Immer klappt das noch nicht, aber es wird immer besser.

Was ich will:

  • Im Hier und Jetzt leben – gesund, fröhlich und zufrieden
  • Norwegisch lernen – es ist mir ein Herzenswunsch, warum auch immer
  • Entwickeln – Software, Schnittmuster, Verarbeitungstechniken, Strickmaschinen-Steuerungen, .. (die Liste ist lang) – auch das ist mir ein Grundbedürfnis
  • Konzentriert an meinen Projekten arbeiten – ohne Ablenkung, Fokus behalten auf der gerade bearbeiteten Aufgabe
  • Freundschaften pflegen – real sticht virtuell dabei um Längen
  • Leichter werden – sowohl im wörtlichen Sinne (Gewicht) als auch übertragen (Ballast in Form von Einsortieren, Aussortieren, Verarbeiten, Verbrauchen). Ich habe über Jahrzehnte angesammelt und lasse mir auch Zeit beim wieder los werden. Zum Minimalisten werde ich deshalb sicher nie.
  • Kreativ sein und Zeit für mich haben – stricken, Fraktale, nähen, malen, was auch immer

 

Was ich nicht will:

  • Mich aufregen – über Politik, Verhaltensweisen anderer, mich selber
  • Mich für Projekte anderer einspannen lassen
  • Mich ablenken lassen
  • Mich selber ausbeuten – das habe ich lang genug
  • Sachen vor mir her schieben

 

Ich tapse mich vor .. Schritt für Schritt.

Operation „Polarstjerna Mi“

So langsam nimmt Operation „Polarstjerna Mi“ etwas Gestalt an.

Neben dem zielstrebigen Arbeiten (und Geld verdienen) an verschiedenen Textil-/IT-Projekten gehört dazu auch norwegisch lernen.

Ziel ist es, genügend Geld für ein (Ferien-)Haus in Norwegen zu erwirtschaften. Die sind dort relativ günstig zu haben.

Ausserdem gehört dazu logischerweise, Ballast abwerfen und möglichst viel von meinen Sachen zu verkaufen / verschenken / vernähen / verstricken. Und absolut nichts Unnötiges mehr zu kaufen. Tue ich eh kaum, wird jetzt aber noch rigoroser verfolgt.

Das ist ein mehrjähriges Projekt, ich hau nicht morgen ab – also keine Panik bitte 😉

(Auch wenn ich keine Haus in Norwegen kaufen sollte, sind alle Nebenaspekte des Projekts sinnvoll)

Luft nach oben

So ganz habe ich meinen Rhythmus noch nicht gefunden. Meine Tage sind derzeit aber auch etwas zerfranst mit Mini-Ausstellungen, Besuchen, Zahnreinigung, Skype-Gesprächen, Kundenterminen, usw. Wirklich besser wird es damit erst ab Ende Oktober, wenn dann auch Kontrolluntersuchungen, Passverlängerung, Zahnarzt, Familientreffen und so durch sind.

Ich bin etwas unzufrieden mit mir, weil ich nicht so effizient bin, wie ich das gerne wär. Und weil ich meine eigenen Pläne nicht so ernst nehme, wie ich es sollte. Ich lass mich momentan gern ablenken – das ist nicht gut.

ABER: ich habe ein relativ konkretes mittelfristiges Ziel, auf das ich hinarbeiten will. Mein Polarstern. Zeithorizont: rund 5 Jahre. Das Projekt läuft auch schon – allerdings bisher leider eher auf Sparflamme. Das werde ich jetzt aber höher hängen (Polarstern eben) und mich stärker darauf ausrichten (Polarstern – ganz genau).

Bis Sonntag gebe ich der Software Vorrang – dann wird nächste Woche verpflichtend geplant und startet Operation „Polarstjerna Mi“.

Polarstjerna

Schlachtplan

Ihr wolltet es so – also beschwert euch bitte nicht, wenn ich euch an meinen Plänen teilhaben lasse.

Neben meinen beiden Jobs (Software / Nähatelier) habe ich 5 Bereiche, die mir wichtig sind / in denen ich weiterkommen will:

  1. Norwegisch lernen
  2. Strickmaschine
  3. Schnittmuster-Projekt
  4. Webshop
  5. Nähen / Garten / Hobbies

1. und 4. sollten eher gleichmässig / täglich oder jeden 2. Tag laufen. 2. und 3. eher als etwas grösserer Block von mehreren Stunden. 5. kann ich flexibel handhaben.

Montags und Mittwochs esse ich normalerweise nichts, habe abends also komplett frei, weil ich auch nicht koche an den 2 Tagen. An die Abende kommt ein Block „Strickmaschine“ und ein Block „Schnittmuster“. An die anderen 3 Abende kommt „Webshop“. Freitags schenke ich mir das je nach Stimmung vielleicht auch. Jeden Abend wird allerdings norwegisch gelesen / gehört / gelernt.

Am Wochenende wird natürlich auch norwegisch gelernt, 1x Webshop gepflegt und mindestens 2 Stunden dem Punkt 5 gewidmet. Ob dann neben Haushalt und sonstigen Pflichtaufgaben noch Zeit für einen Block 2 oder 3 ist, werde ich nur spontan je nach Auftragslage im Geschäft entscheiden können. Sollte ich unter der Woche aber einen Block ausfallen lassen, muss er am Wochenende nachgeholt werden.

Jo – ich glaub, das kommt gut. Das werde ich mal so in meinen himmelblauen Produktivitätsplaner eintragen. Ich reserviere also Zeitblöcke statt konkrete Aufgaben zu planen. Was ich zu tun habe, weiss ich eh meist recht gut. Ich wär nur gern effizienter und zielstrebiger.

Tiptop!

(Amüsanterweise hat meine Norwegisch-Lehrerin zum Schluss auch immer tiptop gesagt. Sie fand das so fröhlich und treffend.)

Skandinavisches Finale

… gibt es morgen. Da freu ich mich schon drauf. Fahnen von Dänemark und Norwegen haben wir da. Till wird wie immer für die Dänen sein, ich für die Norweger. Wird bestimmt spannend 🙂

Ich hätte es den Deutschen auch gegönnt, wenn sie besser gespielt hatten. Aber die Norweger waren einfach eine Nummer zu gross und wahnsinnig abgebrüht – und das noch dazu gegen DAS Publikum. Irgendwie hatte ich vorher schon das Gefühl, dass viele mit dem Kopf schon im Finale waren. Das ist immer gefährlich.

Schön wäre, wenn man in Zukunft etwas mehr Handball im Fernsehen sehen würde. Das ist schon eine tolle, schnelle, spannende Sportart.

Bei mir ist am Wochenende Programmieren angesagt. Mein Umbau geht voran, gestern Abend kurz vor dem Heimgehen habe ich endlich alle sich überlagernden Touchevents sauber trennen und verarbeiten können. Im Büro hab ich einen Monitor mit Toucheingabe und kann das erheblich besser testen als daheim.

Heute mach ich noch ein paar kleinere Ergänzungen daran. Dann teste ich auf einem unserer Tablets, ob die Touchbefehle da auch richtig funktionieren. Leider ist das Handling der Touchevents von Hardware zu Hardware unterschiedlich. Anschliessend kann ich das Modul in der Software tauschen und noch den Rest der Releaseversion implementieren.

Nächste Woche noch für das Administriertool – dann ist es geschafft. Das dürfte allerdings ein anstrengender Endspurt werden, eher ein Marathonlauf.