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Alles durcheinander

Da kann ich noch so schön planen, wenn mir die Software einen dicken Strich durch die Rechnung macht und 5 Arbeitstage statt geplanter 2 letzte Woche fordert. OK – eigentlich war es ein Kommunikationsproblem. Ich hatte unter dem zu programmierenden Umfang was anderes verstanden als Till dem Kunden versprochen hatte. Ausserdem hatte er auch wenige Tage vor dem Termin noch nicht mit Testen begonnen, so dass es mir nicht so dringend erschien.

Als ich ihm Donnerstag Abend verkündete, die nächsten 3 Tage zu nähen (Kundenaufträge) und an der Diss zu arbeiten, verkrampfte er sich schlagartig und fragte, wie ich denn den Releasetermin gedenke zu halten. Ich hasse es, wenn das unser abendfüllendes Thema ist. Das ist nämlich eigentlich meine Freizeit und zur Zeit nimmt die Software da schon wieder den Hauptteil ein.

Nach einem heftigen Streitgespräch hat er angeboten, den Termin zu verschieben (was aber das Problem ja nur aufgeschoben hätte). Ich habe kurzfristig umdisponiert und dann 3 Tage bis teils morgens um 4 programmiert, er getestet und Handbuch geschrieben. Dienstag habe ich alles bei den Kunden installiert und läuft. Danach habe ich noch mit Dennis und Till gesprochen und ihnen gesagt, dass wir unsere Prozesse verbessern müssen und ich das in Zukunft so nicht mehr mache.

Mittwoch musste ich noch ein paar kleine Bugfixes machen und hab ansonsten genäht. Heute habe ich vormittags noch eine Kundin beraten. Sie hat einen Badeanzug bestellt. Danach habe ich sie zum Bahnhof gebracht und bin an die Uni gefahren, um ausführliche Tests mit meinem Kollegen zu machen, damit er 3 statt nur 2 Wochen in die Ferien kann (gibt bestimmt einen Viertel-Karmapunkt).

Davor war ich noch rasch einkaufen. Meine Mama mag eine besondere Sorte Tee sehr gern und die gibt es nur in dem einen Laden in der Nähe von der Uni. Morgen Vormittag geh ich nochmals in mein Atelier – danach fahren wir zu Mami und bleiben bis Sonntag. Da hat sie nämlich Namenstag.

Ach übrigens – weil wir es letzthin davon hatten: das Atelier ist jetzt richtig schön aufgeräumt und durchorganisiert. Alles hat seinen Platz gefunden. Ich hab auch ein Beweisfoto für euch 🙂

Atelier

Dafür muss ich nächste Woche nicht an die Uni und mache auch nichts an der Software. Die Woche gehört der Diss, dem Nähen von Kundenaufträgen und dem Radio-Interview.

OK – und ein Meeting wegen der Software hab ich doch noch. Heute kam eine überraschende Bestellung rein. Nix grosses, aber etwas unpassend grad.

Immerhin ..

.. wurde ich tatsächlich mehrfach vom Prof. und den Kollegen beim Workshop in Singapur namentlich erwähnt. Facebook-Freunde können auch ein Bild davon sehen. Scheinbar ist es sehr gut angekommen. V.a. haben wir jetzt endlich auch volle Unterstützung unseres Profs. Der Einsatz hat sich also gelohnt.

.. läuft meine Software jetzt deutlich performanter und stabiler als vorher. Ich hab den Code bereinigt und vereinfacht. Morgen noch etwas Refactoring und dann ist das eine Modul fertig. Nächste Woche kommt das andere Modul dran.

.. habe ich heute zufälligerweise knapp 20 Meter Spitze verkauft.

.. habe ich heute 10 Stoffe aufgerollt. Ich hab endlich mit dem Einräumen des Nähzimmers begonnen.

.. habe ich eben immerhin noch 7 neue Spitzenbänder in den Webshop eingepflegt. Das wird für die nächsten Wochen und Monate meine Abendbeschäftigung werden.

Morgen nochmals Software für Till, der Rest der Woche gehört meiner Firma. Ich habe eine lange ToDo-Liste.

Endlich ..

… geht jetzt wieder alles so wie zuvor …

Die Jungs in Singapur testen jetzt grad. Das ist der Vorteil an der Zeitverschiebung – die sind schon im Büro.

Während ich nachher ein Mützchen Schlaf mir genehmige (vorausgesetzt die Installationen gleich sind erfolgreich), können die 3 dann ausgiebig testen).

Die Überstunden machen immer die gleichen Deppen – das ist manchmal schon etwas frustrierend. V.a. wenn es wie in dem Fall so absolut unnötig ist.

Schwierige Geburt

… die letzten 2 Tage hab ich damit verbracht, ein Gateway für einen authentifizierten php-Zugang über HTTPS zu unserem Server zu implementieren.

Das war echt eine mühsame Angelegenheit … uff … aber jetzt tut’s 🙂

Stehend K.O.

… waren Till und ich gestern Abend um halb 8 nach 37 Stunden Dauer-Programmieren respektive Dauer-Testen und Unterlagen-Erstellen.

Gestern hat Till den ganzen Tag mit den Vertriebsleuten verbracht und Demos gemacht, Details erklärt und geklärt. Ich habe vormittags noch einen kritischen Bug in der Kommunikation mit dem Server behoben. Der ist durch eine Umstellung reingerutscht und nur auf den Tablets aufgetreten. Danach noch Datenbanken aufsetzen und installieren an 5 Geräten.

Abends lief alles und alle waren glücklich und zufrieden – ich hoffe, das bleibt so 😉

Diese Arbeitswoche

.. geht 7 Tage.

Mo/Di war ich an der ETH – in der Middleware sind einige Bugs zutage getreten, die äusserst schwer zu reproduzieren (und finden) sind. Nächste Woche unterstütze ich meinen Kollegen bei der Suche danach.

Mi habe ich an unserer Software weitergemacht – leider hat eine Aufgabe deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich dachte. Deswegen bin ich aktuell sehr unter Zeitdruck in dem Projekt.

Mi Nachmittag bin ich nach Dresden geflogen. Do/Fr war ich an der TU und habe die Folien für die Konferenz in 2 Wochen vorbereitet. Ausserdem Sylvia den aktuellen Stand gezeigt. Sie ist sehr begeistert :). Anfang Dezember bin ich das nächste Mal in Dresden.

Freitag Nacht um 11 war ich wieder daheim und bin relativ bald gegen Mitternacht entschlummert. Heute morgen um 7 wieder aufgestanden und ab in die Firma. Um 8 abends waren wir wieder daheim, haben gegessen und schauen grad etwas Fussball, bevor wir noch etwas arbeiten. Morgen dann nochmals das gleiche + Kuchen backen. Donnerstag Morgen muss die Version fertig sein und installiert werden. Hilfe …

Entwicklungshürden

Diese Woche hatte ich in meinen 2 Projekten, an denen ich grad dran bin, einige Hürden zu nehmen.

An unserer Platform, die wir an der Uni zusammen entwickeln, hab ich mich mit Multithreading- und Parallelisierungsproblemen rumgeschlagen. Das geht jetzt aber soweit. Das 2. Projekt dort liegt derzeit auf Eis, weil mein Chef in Singapur es irgendwie nicht schafft, mir zu sagen, was als nächstes ansteht. Ich hab aber bei den anderen Sachen genug zu tun.

Bei unserer Eigenentwicklung hatte ich etwas Mühe mit meinem implementierten Lizenzierungsmechanismus, der die MAC-Adresse als Identifizierungsmerkmal verwendet. Nur dumm, wenn man dann mal LAN statt WLAN nimmt und damit eine andere MAC-Adresse hat, weil es ein anderer Netzwerkadapter ist …. das habe ich gestern umgeschrieben. Die Synchronisierungsmechanismen zwischen den Clients und dem Server hab ich am Dienstag / Mittwoch abschliessen können. Gestern Abend habe ich noch das Auslesen von GPS-Signalen fertig bekommen – das muss ich jetzt nur noch in die Oberfläche integrieren. Mach ich entweder morgen oder Dienstag. Mittwoch Morgen macht Denis wieder mal Demo.

Heute ist Diss-Tag – die habe ich in letzter Zeit etwas schleifen lassen, da muss ich aufholen. Morgen ist erst Administration, Post und Co. angesagt *würg* und hinterher Diss und / oder Programmieren, wenn noch Zeit bleiben sollte.

Heute gibt es Fajitas mit selbstgemachten Tortillas aus Maisgries und Dinkelmehl mit Poulet, Salat, Tomaten, Paprika, Schwammerl, Sauerrahm. Morgen Kartoffelauflauf mit Zwiebeln und Speck. Heute morgen habe ich schon Kirschen entsteint und eingefroren für Kuchen.

Tageswerk

Heute habe ich den Serverteil implementiert – inkl. Authentifizierung, Sicherheitschecks und Verwendung von SSL. Welche Messagetypen erforderlich sind, habe ich auch definiert. Insofern bin ich da sehr gut vorangekommen 🙂

Abends habe ich noch den Bikini zugeschnitten und genäht. Bis auf ein paar Covernähte ist er fertig. Den Badeanzug habe ich auch geändert. Auch hier fehlen nur noch ein paar kurze Nähte auf der Industrie-Cover. Die mache ich morgen abends.

Den BH habe ich noch nicht geschafft – den schneide ich morgen Abend im Atelier zu und nähe ihn daheim. Dann kann ich CL-Halbfinal gucken 🙂 und noch was kochen. Weiss nur noch nicht was ..

Joa – auch wenn ich nicht alles geschafft hab, kann ich zufrieden sein, glaub ich.

Heia.

Wenn ich denn schon am Wochenende arbeiten muss, kann ich es mir auch gemütlich machen und sitze jetzt mit grossem Touchscreen und Katze auf dem Schoss am Esszimmertisch, während Schatzi Fussball guckt. Tagsüber war ich in der Firma, danach noch kurz einkaufen.

Demnächst werde ich kochen und anschliessend weiter programmieren. Montag ist nämlich die grosse Demo von der Software. Deswegen habe ich meinen Diss-Tag (der läuft unter Freizeit), der für heute geplant war, mit dem Dienstag getauscht. Da bleib ich also daheim.

Morgen bin ich bei mir im Atelier und bekomme Besuch von Tanja. Wir komplettieren die BH-Probemodelle, so dass wir bald die ersten anprobefertigen Modelle haben :). Und Tanja hat Material bestellt, das wir dann aufteilen wollen. Dafür ist mein riesiger Zuschneidetisch (2 x 3m) ideal.

Demnächst werde ich kochen. Dann essen wir und anschliessend programmiere ich noch die letzten paar Kleinigkeiten, importiere ein paar Daten in die Datenbank, mach eine installationsbereite Version und teste auf den 2 Tablets.

Erst denken, dann programmieren

Nachdem ich gerade die ganze Synchronisierungsmechanismen zwischen Clients und Server einbaue, muss ich auch die Datenbankstruktur nochmals anpassen. Jetzt habe ich alle derzeit absehbaren Szenarien durchgespielt und werde das jetzt so in der DB abbilden.

Danach lasse ich mir mein Datenmodell in der Software neu generieren und passe meine softwaretechnischen Zugriffe an. Der Rest sollte eigentlich nur so flutschen – ist nur noch etwas stumpfsinniges Handwerk / Routine.