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Guter Kompromiss

Mich hat schon etwas länger geärgert, dass ich jetzt zwar ein supertolles Atelier und supertolle Industrie-Nähmaschinen habe, aber kaum Zeit dafür. Und wenn, habe ich immer abends oder am Wochenende dort genäht.

Gestern habe ich mit Denis gesprochen, ob es für ihn OK wäre, wenn ich einen Teil meiner Arbeit nicht vor Ort (also 1 Stock oberhalb von meinem Atelier) mache, sondern im Homeoffice. Er meinte, das wäre für ihn total OK – Hauptsache wir sehen uns noch ab und an, um Sachen zu besprechen. Er wolle in Zukunft auch freitags von daheim aus arbeiten, weil da der Verkehr immer eine Katastrophe wär.

Bisher war ich immer Mi und Fr ganztags bei ihnen und Mo, Di, Do an der ETH. In Zukunft werde ich Mo, Do, Fr an der ETH sein und Di, Mi je einen halben Tag bei den beiden programmieren und die andere Hälfte des Tages bei mir unten nähen / Schnittmuster entwickeln. Kann sich aber auch mal in die eine oder andere Richtung schieben.

Das ist für mich perfekt – ich nähe lieber im Hellen und programmiere lieber im Dunklen. Und jetzt: weiter mit der Doktorarbeit.