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Perfekter Auftakt

.. für den FC Ingolstadt war das heute 🙂

Wir haben seit Donnerstag Abend Besuch von Tills Schwester aus Bremen. Ich mag sie sehr gern.

Gestern hab ich Toast für uns gebacken und heute selbst gemachte Kroketten gezaubert :). Till hat Rinderfilet am Grill dazu gemacht. Sehr lecker.

Ausserdem hab ich heute noch ein Bikini fertig genäht. Das Bügelband habe ich selbst mit Badestoff überzogen, damit es farblich passt und durchstichsicher ist.

Bikini_Tricolor

Bikini_Tricolor_innen

Morgen ist dann Diss dran.

Wochenplan

Nach langer Pause führe ich wieder die Wochenpläne hier im Blog ein.

Ziele der Woche:

  • 13 Kundenaufträge abarbeiten
  • Aufnahmen für Interview (Dienstag)
  • Praktische Arbeiten an der Diss abschliessen

Für die Uni mache ich nur kleinere Arbeiten (hab schon 1 Stunde mit Singapur geskypt heute) und auch für die eigenentwickelte Software mache ich nur Mini-Arbeiten (dringender Support falls erforderlich, Abklärungen für Offerten).

Das Wochenende ist komplett zum Arbeiten eingeplant – ich hatte jetzt ja 2.5 Tage frei. Schau mer mal, ob ich alles schaffe – Nachtschichten scheinen unvermeidbar, wenn ich alles schaffen will …

Alles durcheinander

Da kann ich noch so schön planen, wenn mir die Software einen dicken Strich durch die Rechnung macht und 5 Arbeitstage statt geplanter 2 letzte Woche fordert. OK – eigentlich war es ein Kommunikationsproblem. Ich hatte unter dem zu programmierenden Umfang was anderes verstanden als Till dem Kunden versprochen hatte. Ausserdem hatte er auch wenige Tage vor dem Termin noch nicht mit Testen begonnen, so dass es mir nicht so dringend erschien.

Als ich ihm Donnerstag Abend verkündete, die nächsten 3 Tage zu nähen (Kundenaufträge) und an der Diss zu arbeiten, verkrampfte er sich schlagartig und fragte, wie ich denn den Releasetermin gedenke zu halten. Ich hasse es, wenn das unser abendfüllendes Thema ist. Das ist nämlich eigentlich meine Freizeit und zur Zeit nimmt die Software da schon wieder den Hauptteil ein.

Nach einem heftigen Streitgespräch hat er angeboten, den Termin zu verschieben (was aber das Problem ja nur aufgeschoben hätte). Ich habe kurzfristig umdisponiert und dann 3 Tage bis teils morgens um 4 programmiert, er getestet und Handbuch geschrieben. Dienstag habe ich alles bei den Kunden installiert und läuft. Danach habe ich noch mit Dennis und Till gesprochen und ihnen gesagt, dass wir unsere Prozesse verbessern müssen und ich das in Zukunft so nicht mehr mache.

Mittwoch musste ich noch ein paar kleine Bugfixes machen und hab ansonsten genäht. Heute habe ich vormittags noch eine Kundin beraten. Sie hat einen Badeanzug bestellt. Danach habe ich sie zum Bahnhof gebracht und bin an die Uni gefahren, um ausführliche Tests mit meinem Kollegen zu machen, damit er 3 statt nur 2 Wochen in die Ferien kann (gibt bestimmt einen Viertel-Karmapunkt).

Davor war ich noch rasch einkaufen. Meine Mama mag eine besondere Sorte Tee sehr gern und die gibt es nur in dem einen Laden in der Nähe von der Uni. Morgen Vormittag geh ich nochmals in mein Atelier – danach fahren wir zu Mami und bleiben bis Sonntag. Da hat sie nämlich Namenstag.

Ach übrigens – weil wir es letzthin davon hatten: das Atelier ist jetzt richtig schön aufgeräumt und durchorganisiert. Alles hat seinen Platz gefunden. Ich hab auch ein Beweisfoto für euch 🙂

Atelier

Dafür muss ich nächste Woche nicht an die Uni und mache auch nichts an der Software. Die Woche gehört der Diss, dem Nähen von Kundenaufträgen und dem Radio-Interview.

OK – und ein Meeting wegen der Software hab ich doch noch. Heute kam eine überraschende Bestellung rein. Nix grosses, aber etwas unpassend grad.

Programmierfrei

Dieses Wochenende programmiere ich nicht, stattdessen steht die Diss auf dem Programm. Und einen BH muss ich noch fertig nähen für eine Kundin. Ausserdem die ungeliebte und schon wieder vernachlässigte Administration.

Set_vorneMeine Lymphom-Kundin hat ihren BH heute Morgen abgeholt. Perfekte Passform, perfektes Tragegefühl – sie ist sehr glücklich wieder gegangen. Optisch ist nicht zu sehen, dass der BH ohne Bügel ist und ein „Krebs-BH“ mit speziellem Innenleben. Innen ist er komplett mit flauschigem schwarzem Viskosejersey gefüttert.

 

Die 3 Software-Projekte sind diese Woche sehr gut vorangegangen – da geht’s nächste Woche wie gewohnt weiter.

Jetzt sammle ich erst mal alle offenen Punkte zusammen und teil mir mein Wochenende und nächste Woche ein, damit ich alles schaffe. Ich hab viele kleinere und grössere Baustellen und muss die erst mal strukturieren, bevor ich sie abarbeiten kann.

Professionalisierung

Die Ausstellung letztes Wochenende war ganz gut. Mein Konzept scheint aufzugehen – ich habe erstmals direkt an der Ausstellung Mass nehmen können bei einigen Kundinnen und ein paar Aufträge bekommen. Lustigerweise auch für Bikinis, die ich noch nicht mal dabei hatte. Wer die Hemdchen sehen will: die sind auf dem Firmenblog bzw. im Facebook.

Heute nähe ich BH + Panty und habe jetzt die Schnittmuster entsprechend vorbereitet PLUS eine Arbeitsanleitung Schritt für Schritt erstellt. Das Schnittmuster habe ich auch gleich gescannt, damit kann ich das einfach auf andere Grössen adaptieren. Und jetzt werde ich Zeiten stoppen, um Verbesserungspotentiale zu erkennen und um besser planen zu können in Zukunft.

Auf geht’s!

Wieder mal bewährt

.. haben sich meine selbst erstelleten BH-Schnittmuster.

Heute morgen war eine Kundin zur Anprobe bei mir. Sie braucht eine Spezialanfertigung wegen eines Lymphoms. Und was soll ich sagen? Das Probemodell (das ich heute morgen genäht habe) passte perfekt. Sie ist ganz glücklich und voller Vorfreude von dannen gezogen.

Das gibt mir Auftrieb – zumal ich die ganze Geschichte nächstes Jahr stark ausbauen möchte.

Nachbestellung

Eine meiner liebsten Kundinnen ist eine ältere Dame jenseits der 80, die ein Lymphödem in einem Arm hat und beidseitig Brustprothesen trägt. Aufgrund grosser Druckempfindlichkeit war der BH für sie eine echte Herausforderung …

Das 1. Modell war zu wenig elastisch für sie und ich hatte es dann nochmals aus einem anderen Material genäht und mir dabei sehr viel Mühe gegeben.

Heute hat sie mich ganz begeistert angerufen, dass sie sich ganz beschützt fühlt damit und so als ob sie gar nichts anhätte. Noch nie hätte ihr was so gut gepasst :). Deshalb hat sie gleich Nr. 2 bestellt.

Tageswerk

Heute habe ich den Serverteil implementiert – inkl. Authentifizierung, Sicherheitschecks und Verwendung von SSL. Welche Messagetypen erforderlich sind, habe ich auch definiert. Insofern bin ich da sehr gut vorangekommen 🙂

Abends habe ich noch den Bikini zugeschnitten und genäht. Bis auf ein paar Covernähte ist er fertig. Den Badeanzug habe ich auch geändert. Auch hier fehlen nur noch ein paar kurze Nähte auf der Industrie-Cover. Die mache ich morgen abends.

Den BH habe ich noch nicht geschafft – den schneide ich morgen Abend im Atelier zu und nähe ihn daheim. Dann kann ich CL-Halbfinal gucken 🙂 und noch was kochen. Weiss nur noch nicht was ..

Joa – auch wenn ich nicht alles geschafft hab, kann ich zufrieden sein, glaub ich.

Heia.

Weihnachtsnachtrag

Die 2 Tage bei meiner bajuwarischen Familie waren sehr schön. Gestern Abend kurz vor 10 waren wir wieder daheim und haben die Weihnachtstage noch ausklingen lassen. Ab heute ist wieder Alltag angesagt und es ist vorbei mit der Rumsandlerei.

Vorher will ich aber auf Wunsch einer einzelnen Dame B) noch Bilder von meinen selbst genähten Weihnachtsgeschenken da lassen.

KleidundShirt

Kleid Shirt

Jerseystulpen

Lavendelsäckchen

Ich bin jetzt in meinem Atelier, geh gleich rüber ins Lager und messe die Regalböden aus, die ich brauche um meine Wandschränke in Schubkorbbehälter zu verwandeln. Die Körbe und Schienen habe ich nämlich mitgebracht – die hatte ich über meinen Bruder bestellt, der sie mit zu meinen Eltern gebracht hat. Die Schienen werden von unten an Brettern montiert und dort hinein die Körbe geschoben. Da soll mein ganzes Garn und Kleinmaterial rein. Insgesamt sind es rund 50 Körbe.

Gerade eben

… bin ich mit dem Nähen der Weihnachtsgeschenke fertig geworden. Das Kleidli und Shirt für mein Patenkind haben dann doch etwas länger gedauert. Ich bin aber sehr zufrieden damit – ist echt schick geworden 🙂

Ausserdem habe ich noch 6 Paar Pulswärmer aus Jersey (zum Teil mit Spitze) genäht und das Innenfutter für Tills Handschuhe aus Thermofleece. Eine Aussenhülle ist ja fertig, die 2. stricke ich im Auto, so dass beim Aussteigen auch das Geschenk fertig sein sollte.

Bilder liefere ich nach. Jetzt husch ich erst mal in die Heia.

Mamas Walkjacke habe ich vertagt – das nähe ich die Tage mal in aller Ruhe. Wäre schade ums Material …