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Sprachlos

Mein Bruder schickt mir (auf meinen Wunsch hin) eine Wunschliste für seine 3-jährige Tochter (mein Patenkind).

Ein Buch (50 Euro)

Ein Schlitten (90 Euro)

Ein Gleichgewichtstrainingsdingens (170 Euro)

… und schreibt dazu, ich könne mich auch mit Mama zusammen tun – das letzte wär ja schon etwas teurer.

Hallo?

170 Euro? Glaubt der, wir haben einen Geldscheisser?

Und das, nachdem er sich von Mama schon neue Bettdecken (für rund 500 Euro) gewünscht hat und sich davon auch von mir nicht abbringen liess. Meine Eltern sind schon lange in Rente und die ist nicht gerade dick.

Ich werde ihr das Buch schenken und fertig. Ich schenk ja echt gern – aber wenn man es von mir verlangt, mag ich net .. 😛

Ausserdem bin ich ab 1.1.2015 zu 100% selbständig und muss erst mal schauen, wie es läuft & mein Geld zusammenhalten.

Enttäuscht

Gestern Abend hat mein Bruder angerufen und wollte wissen, wie viel das Dirndl für seine Kleine gekostet hat. Das hatte Mama vor ca. 1 Jahr für sie gekauft – ich war dabei. So ein wunderwunderwunderschönes Dirndl für knapp 100 Euro und extra etwas grösser, damit sie lange was davon hat.

Und er … er verkauft es bei Ebay .. für 25 Euro.

Ich hab dann seinen Account gesucht und gefunden. Ich wollte die Grösse wissen und wusste es nicht mehr. Es ist genau in der Grösse, die sie jetzt hat. Wobei ich ja finde, dass das ein Erinnerungsstück ist, das man nicht verkauft.

Die Regenhose und -jacke, die ich Ihnen Mitte August geschenkt habe (und die sie soooooooooooooooo toll fand) war 3 Tage später auch schon im Ebay drin. Ebenso wie die extra besorgten Bio-Baumwoll-Bodies. Alles in der richtigen Grösse übrigens. Und obwohl ich sagte, ich hab die Kassenzettel noch – sie kann es auch umtauschen.

Tja. Dafür mach ich mir Gedanken, opfere meine Zeit, suche liebevoll Sachen für mein Patenkind aus, damit die 3 Tage später verscherbelt werden. Vielen Dank.

Jubel Trubel Heiterkeit

Die allerbeste Nachricht zuerst:

mein Prinzip funktioniert – habe eben mein Programm zur Berechnung fertig geschrieben und getestet. Es funktioniert perfekt 🙂 🙂 🙂 – genau SO wie ich es wollte. Bin gespannt, was Sylvia am Montag dazu sagt B). Sie war ja bis zum Schluss sehr skeptisch, obwohl ich es ja schon mal an einem kleinem Beispiel getestet hatte und sehr sicher war.

Morgen noch ein paar Kleinigkeiten und ich habe zum 1. Mal alles fertig, was ich fertig haben sollte – und das, obwohl ich die kürzeste Zeitdauer (3.5 Wochen) jemals zur Verfügung hatte. Sooooo toll. Ich freu mich so sehr 🙂

Heute Vormittag ist mein Bruder mit seiner Frau und seiner Tochter zu Besuch gekommen. War sehr schön, unterhaltsam und entspannt mit den dreien. Ich durfte die Kleine (mein Patenkind) sogar auf den Arm nehmen und sie hat meine Haare gestreichelt :). Meine farbwechselnde Lampe fand sie supertoll und hat gleich damit gespielt (Farben kann sie erkennen, sonst sieht sie ja fast nichts). Gegen 4 sind sie wieder heim gefahren.

Heute Morgen hab ich deswegen schon meine Getreidemühle schuften lassen und Mehl gemahlen. Der Kuchen daraus ist superlecker geworden, fast nussig. Mjam. Heute Abend hab ich noch Brot aus dem restlichen Mehl gebacken. Bin gespannt wie das schmeckt.

Morgen mach ich noch Post und ein paar administrative Sachen, etwas Feinschliff an der Diss und flieg dann abends nach Dresden. Mit einem SAUGUTEN Gefühl – hab ich schon erzählt, dass mein Prinzip verhebt? 😀 😀 😀 😀 😀 😀

Gut angekommen

.. in Bayern sind wir.

Geschenkkorb mit Schweizer Spezialitäten ist bestückt. Gleich schreib ich noch die Karte und schmeiss mich in Schale. Dann geht’s zur Geburtstagsfeier von meinem Onkel. Die ganze Verwandtschaft ist da – freu mich schon, alle nach Jahren mal wieder zu sehen.

Das Dirndlheft hab ich auch schon mit Mama angeschaut – ich will mir ja eines selber nähen …

Wenn Lahmarschigkeit einen Namen hätte …

… würde der mit M anfangen …..

Genauso wie Vor- und Nachname meines Bruders, seiner Frau und deren Tochter.

Letztes Wochenende war ja der 2. Geburtstag von der Kleinen (mein Patenkind) und ich hatte dummerweise das (gewünschte) Hauptgeschenk vergessen. Ein Puppenbett war der Wunsch. Darauf wäre ich mangels Puppenbegeisterung niemals gekommen. Ich hätte ja eher einen Bagger geschenkt, weil das das war, was ich mir immer gewünscht habe. Ich war aber auch kein „rosa Prinzessin“-Kind und bin auch mangels Schwester gottseidank nicht so aufgewachsen, sondern so, wie man halt als Mädchen mit ausschliesslich Brüdern und mehr als 90% vererbter Klamotten und geteilter Spielsachen halt aufwächst. Egal. Darüber wollte ich ja gar nicht schreiben.

Auf jeden Fall hatte mein Bruder die glorreiche Idee, man könne sich ja in Freiburg treffen zwecks Puppenbett-Übergabe. Sie wären eh da und für mich wär das ja nicht so weit. Das ist ja immer relativ und wenn es andere betrifft kurz, wenn es für einen selber lang wäre.

Weil ich das Ding los werden wollte, bin ich gestern um kurz vor 12 halt los gefahren, hab mich nach FR reingestaut, um dann innerhalb von einer Stunde, mein Patenkind schlafen zu sehen und mit meinem Bruder und seiner Schwägerin vielleicht 5 Sätze zu reden. „Wollt ihr euch wo hin setzen und was trinken?“ Nööö. „Habt ihr schon was gegessen?“ Jooo. „Habt ihr was gefunden?“ Nööö. „Wann fliegt ihr denn nach Berlin?“ Am .. ten. Himmelarschundzwirn. Geht’s noch lebloser? Grrr. Und dafür opfer ich meinen freien Samstag?

Nach ca. 1 Stunde hab ich ihnen das Geschenk in die Hand gedrückt, mich verabschiedet, bin noch mal für 1 Stunde in die City, um 1 Gummiband zu kaufen. Und super leckeres Sauerteigbrot (gibt’s in der Schweiz nicht) und die Brotaufstriche, die ich normalerweise mit Berry dort immer vernasche. Damit Till und ich wenigstens ETWAS von dem Ausflug hatten. Die waren unser Abendessen gestern und enorm lecker.

Argh. Mein Lieblingsbruder war noch nie sehr gesprächig, aber seit er in dieses schwäbische Korsett eingeheiratet hat,  ist das eine absolute Katastrophe. Die Kleine lacht und weint auch nicht mehr. Statt zu heulen, sagt sie nur WEINEN. Gottseidank seh ich die alle nicht zu oft – das stürzt mich jedes Mal in eine Krise.

So – jetzt geht’s mir wieder besser und ich schreib weiter an der Diss.

Familienwochenende

Samstag Mittag kamen meine Eltern mit dem Zug in Basel an. Die Fahrt hat gut geklappt und nach 20 Minuten waren wir dann auch schon in der Apotheke (Mama brauchte noch Pflegeprodukte) und kurz einkaufen.

Der Rest des Tages verlief gemütlich mit Haus anschauen, reden, kochen, essen, trinken, grillieren, usw. Gegen Abend ging’s Mama immer schlechter. Besser wurd es erst als ich sie von ihren Beinpanzern (sie hat Lymphödeme in den Beinen und super dicke Strumpfhosen) befreit und sie auf die Couch verfrachtet hab. Sie wollte halt nix sagen, weil sie uns nicht zur Last fallen wollte. Soifz.

Nach einer geruhsamen Nacht gab’s Frühstück, Firmenbesichtigung (meine und die von Till, praktischerweise im gleichen Haus) und wir fuhren zu meinem jüngeren Bruder ins schwäbische Kaff. Seine Tochter (mein Patenkind) wurde 2. Wir wurden wieder mal Zeuge davon, was es heisst, wenn man mit dem halben Ort (300 Einwohner) verwandt ist. Jeder Geburtstag wird dort immer in Vollbesetzung (alle Geschwister mit Anhang und Nachwuchs, Schwiegereltern, Cousins von den Schwiegereltern und deren Kinder und Kindeskinder undsoweiterundsofort) gefeiert. Im Fall von meinem Bruder sind das 3 Feiern im Abstand von 2 Wochen. Ich würd durchdrehen. Zum Glück muss ich nicht so leben.

Meine Eltern haben sich recht schnell wieder verabschieden konnten, weil ihr Zug fuhr (die Glücklichen!). Wir mussten noch etwas aushalten, haben uns aber auch vor dem Abendessen abgesetzt und sind quer durch den Schwarzwald heim gefahren.

Den Sonntag Abend haben wir gemütlich auf dem Balkon ausklingen lassen.

Hasenjagd

Nachdem am Samstag mein jüngerer Bruder mit seinen beiden Mädels zu Besuch kommt und die Kleine mein Stoffhäschen zum Lieblingsstoffviech erkoren hat, musste ich heute nochmals eines holen (schon das 3., das er bestellt hat).

Hase

Sie waren im Angebot (halber Preis) und ich hab gleich 3 genommen: in beige (wie das Original-Häschen), in hellblau und in rosa. Sie kann es vermutlich ohnehin nicht sehen 😦

Ausserdem bekommt sie noch eine kleine Nachtlampe mit integrierter Spieluhr, die einen farblich wechselnden Sternenhimmel an die Decke projiziert. Auf Licht und besonders auf farbiges Licht reagiert sie nämlich.