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Ganz zerschunden

… sind meine Arme von 7 Stunden Gartenarbeit (und dem blöden Bambus mit seinen Widerhaken an den Blättern).

Dafür ist die Rabatte (ca. 1m x 10m) jetzt von Unkraut befreit und bereit zum Bepflanzen der Lücken mit Flieder, Hortensie und Korkenzieher-Haselstrauch. Dann ist ca. jeden Meter ein Strauch / Bäumchen. Auf den Boden kommen Holzschnipsel zur Unkrautabwehr. Im Frühjahr kommen da ganz viele Narzissen, Tulpen und Osterglocken. Deshalb will ich zwischen den Sträuchern sonst nichts pflanzen.

Till hat das Unkraut unter der Hecke rausgezogen und den reinwuchernden Wein rausgeschnitten. Ganz ist er noch nicht fertig (das sind auch rund 10 m) – von der Wiese nebenan weht halt viel Unkrautsamen rüber. Da haben wir jetzt schon mal Rindenmulch drübergekippt, damit das mal etwas länger anhält.

So langsam neigt sich aber die Gartenarbeit dem Ende zu. Nur noch das Kartoffelbeet umgraben, 4 Wurzeln ausgraben, den Rest der Hecke jäten, Efeu zurückschneiden, Gemüsebeete umgraben, Platz für das zukünftige Hochbeet vorbereiten.

Und dann geht’s erst mal in Ferien 🙂 und danach geht’s im Haus weiter. Wir wollen in der Zweitküche unten einen anderen Boden rein legen und bei der Gelegenheit auch die Wände streichen. Wohnzimmer, Küche, Treppenhaus (4 Stockwerke) und Gästezimmer wollen wir auch streichen. Und mal noch rumfliegende Sachen entsorgen (Elektroschrott) oder einräumen oder verschenken oder verkaufen.

Die Arbeit geht also zum Glück so schnell nicht aus 😉

Nähen, programmieren, basteln und stricken

Gestern und heute haben wir an den BHs und Panties weiter genäht. Dort geht es hauptsächlich um die Verarbeitungstechniken in Kombination mit den Standardschnitten. Das Ganze natürlich so effizient wie möglich und mit möglichst flachen Nähten.

Dabei hatte ich an einer Quernaht am Cup gar keine Freude. Ich hab den Schnitt jetzt nochmals etwas überarbeitet, 3 Schnittteile zu 2 zusammengelegt und jetzt gefällt mir das doch sehr gut. Mit nur 2 vertikalen Nähten im Cup wirkt das viel harmonischer und streckt auch schön. Die Funktion kommt wie zuvor aus dem speziellen technischen Stoff.

Zum Testen gibt es jetzt erst mal einen BH für mich und Carole. Aber ich bin da recht zuversichtlich. Die Änderungen sind nicht gross, die Form sieht gut aus und stimmt beim Dranhalten an die alte Form überein. Drückt mir die Daumen, dass das klappt. Das würde die Näharbeiten sehr vereinfachen.

Am Schnittmusterprogramm habe ich auch weiter geschrieben. Es wird. Langsam, aber doch stetig. Mit 2 Nachmittagen pro Woche kommt man halt auch nicht so schnell voran. Ich muss mal abends etwas fleissiger sein.

Und heute Abend hab ich mal die Bauteile für meinen Cutter zusammengesucht und eine Stückliste in Excel angefangen. Ich will ja nicht alles einzeln bestellen müssen. Die ganzen Beschläge und Kleinteile kann ich über meinen Bruder beziehen. Die Bezugsquellen für die Linearschienen, Lager, Zahnriemen, Schrittmotoren, Endschalter, Platinen & Co. hab ich auch schon rausgesucht.

Gestern habe ich übrigens Vorder- und Rückenteil von meiner schönen bunten Kuscheljacke fertig gestrickt. Die hat ja ein Allover-Ornament-Muster. Für die Ärmel möchte ich gern ein kleineres Muster und unten am Saum dann einen Ornament-Streifen. Ein paar passende Muster habe ich gestern noch rausgesucht, muss mich also nur noch entscheiden. Die Wolle ist recht knapp und ich möchte gleiche Farbverläufe für beide Ärmel – also werde ich beide wieder gleichzeitig von oben nach unten im Rund stricken.

Geschützt: BHs und Co

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Blockarbeiten

Seit Anfang Jahr arbeite ich ja in Blöcken à 3-5 Tage pro Projekt. Aktuell habe ich 3 Baustellen. Ab Mitte Jahr vermutlich dann nur noch 2.

Heute und gestern hab ich programmiert und bin gut vorangekommen. Morgen ist den halben Tag Besprechung von dem grossen Kundenprojekt. Nachmittags programmiere ich weiter. Dann kommen 5 Tage Näharbeiten und administrative Arbeiten für meine Firma.

Die Form zu arbeiten, empfinde ich als sehr angenehm. Zum einen bin ich viel effizienter, wenn ich mal an einem Thema etwas dran bleiben kann. Zum anderen hab ich immer Etappenziele und dann auch mal Erfolgserlebnisse. Davor waren es an allen Fronten Trippelschritte und ich hatte das Gefühl, nirgends so recht voranzukommen.

Und jetzt mache ich noch das Preisangebot für die Orthopädie (da bin ich Freitag Morgen), damit ich das morgen noch ausdrucken kann.

 

Wochenplan

Nach langer Pause führe ich wieder die Wochenpläne hier im Blog ein.

Ziele der Woche:

  • 13 Kundenaufträge abarbeiten
  • Aufnahmen für Interview (Dienstag)
  • Praktische Arbeiten an der Diss abschliessen

Für die Uni mache ich nur kleinere Arbeiten (hab schon 1 Stunde mit Singapur geskypt heute) und auch für die eigenentwickelte Software mache ich nur Mini-Arbeiten (dringender Support falls erforderlich, Abklärungen für Offerten).

Das Wochenende ist komplett zum Arbeiten eingeplant – ich hatte jetzt ja 2.5 Tage frei. Schau mer mal, ob ich alles schaffe – Nachtschichten scheinen unvermeidbar, wenn ich alles schaffen will …

Alles durcheinander

Da kann ich noch so schön planen, wenn mir die Software einen dicken Strich durch die Rechnung macht und 5 Arbeitstage statt geplanter 2 letzte Woche fordert. OK – eigentlich war es ein Kommunikationsproblem. Ich hatte unter dem zu programmierenden Umfang was anderes verstanden als Till dem Kunden versprochen hatte. Ausserdem hatte er auch wenige Tage vor dem Termin noch nicht mit Testen begonnen, so dass es mir nicht so dringend erschien.

Als ich ihm Donnerstag Abend verkündete, die nächsten 3 Tage zu nähen (Kundenaufträge) und an der Diss zu arbeiten, verkrampfte er sich schlagartig und fragte, wie ich denn den Releasetermin gedenke zu halten. Ich hasse es, wenn das unser abendfüllendes Thema ist. Das ist nämlich eigentlich meine Freizeit und zur Zeit nimmt die Software da schon wieder den Hauptteil ein.

Nach einem heftigen Streitgespräch hat er angeboten, den Termin zu verschieben (was aber das Problem ja nur aufgeschoben hätte). Ich habe kurzfristig umdisponiert und dann 3 Tage bis teils morgens um 4 programmiert, er getestet und Handbuch geschrieben. Dienstag habe ich alles bei den Kunden installiert und läuft. Danach habe ich noch mit Dennis und Till gesprochen und ihnen gesagt, dass wir unsere Prozesse verbessern müssen und ich das in Zukunft so nicht mehr mache.

Mittwoch musste ich noch ein paar kleine Bugfixes machen und hab ansonsten genäht. Heute habe ich vormittags noch eine Kundin beraten. Sie hat einen Badeanzug bestellt. Danach habe ich sie zum Bahnhof gebracht und bin an die Uni gefahren, um ausführliche Tests mit meinem Kollegen zu machen, damit er 3 statt nur 2 Wochen in die Ferien kann (gibt bestimmt einen Viertel-Karmapunkt).

Davor war ich noch rasch einkaufen. Meine Mama mag eine besondere Sorte Tee sehr gern und die gibt es nur in dem einen Laden in der Nähe von der Uni. Morgen Vormittag geh ich nochmals in mein Atelier – danach fahren wir zu Mami und bleiben bis Sonntag. Da hat sie nämlich Namenstag.

Ach übrigens – weil wir es letzthin davon hatten: das Atelier ist jetzt richtig schön aufgeräumt und durchorganisiert. Alles hat seinen Platz gefunden. Ich hab auch ein Beweisfoto für euch 🙂

Atelier

Dafür muss ich nächste Woche nicht an die Uni und mache auch nichts an der Software. Die Woche gehört der Diss, dem Nähen von Kundenaufträgen und dem Radio-Interview.

OK – und ein Meeting wegen der Software hab ich doch noch. Heute kam eine überraschende Bestellung rein. Nix grosses, aber etwas unpassend grad.

Am Rechner

.. bin ich schon mal. Heute ist Diss dran, Knie fertig stellen und Oberschenkelmuskulatur modellieren & animieren. Ausserdem noch die nächsten Schritte planen.

Wie immer Sonntags steht auch Wochenplanung auf dem Programm.

Vorgestern und gestern habe ich 3 weitere Maschinen in Betrieb genommen, kräftig gesäubert und geölt. Eine Maschine musste ich erst noch umpolen – da drehte der Motor in die falsche Richtung. Das war die Doppel-Steppstich-Maschine zum Annähen von Bügelbändern (Tunnelbänder, in die die Bügel von BHs gesteckt werden). So sieht die übrigens aus:

BB1 BB2 BB3 BB4

Weil ja jetzt bald Nähunterstützung kommt, muss auch mehr Ordnung und Platz her. Deshalb hab ich entschieden, dass 2 Maschinen erst mal abgedeckt ins Lager kommen (ich brauch aktuell keine Knopflöcher und Knöpfe in Dessous). 6 Maschinen werden verrückt, 1 Tisch umgestellt, das Bügelbrett kommt ans Fenster, die Kleiderstange und die fertigen Modell in den Keller / in Kisten, Bügelpresse und Garnumspulautomat auf den Tisch. Bei der Gelegenheit wird auch alles an die Maschinen angeschraubt oder wegmontiert, damit sie ihren Anwendungszweck genau erfüllen. Ob das nächste oder übernächste Woche statt findet, weiss ich noch nicht.

Gestern hab ich mal wieder selbstgemachte Nudelplatten aus Vollkornmehl gemacht. Die Lasagne daraus war oberlecker und reicht heute noch – ausser Salat muss ich heute also nichts kochen. Die Platten, die übrig waren, habe ich zu breiten Bandnudeln geschnitten – die gibt es nächste Woche mit selbstgemachtem Pesto und gerösteten Pinienkernen.

Jetzt klink ich mich erst mal aus und modellier, schraub an Constraints und animiere.

Lange Liste

Samstag Morgen breche ich mit Tanja gen Paris auf, um dort eine Textilmesse zu besuchen.

Bis dahin muss ich eine lange, lange, lange Liste abarbeiten. Dienstag komme ich mit zum Kunden, um die brandneue Software zu installieren und dann muss sie auch tiptop funktionieren.

Für die Uni muss ich auch noch dringend was fertig machen.

Insofern tauche ich für die nächsten Tage etwas ab und arbeite abends sehr lange, um alles zu schaffen.

Aber die Admin-Software wird toll – inhaltlich bin ich recht glücklich mit dem Konzept und der Funktionsweise.

Neue Woche, neuer Plan

Diese Woche ist es einfach:

Mo: Diss, abends nach Dresden fliegen

Di: Diss

Mi: Diss

Do: Diss, abends wieder heim fliegen

Fr: Programmieren

Sa: Programmieren

So: Programmieren

Wochenplan

Nachdem mein mehr oder weniger „freies“ Wochenende zu aufgeräumterer Umgebung und Arbeitsumfeld geführt hat, will ich es nicht gleich wieder verlottern lassen und habe 3 Vorsätze gefasst:

1. Wochenplanung Sonntag Abend
2. Post täglich öffnen, was sofort erledigt werden kann, sofort erledigen
3. Überweisungen und Restbestände von 2. jeden Sonntag erledigen

Mein Wochenplan für diese Woche:
Wochenplan_EndeNov2014_2

Weil diese Woche 4 Adventskalender befüllt werden müssen, habe ich etliche private Aktivitäten vor. Bei der Software (grün) muss ich am Donnerstag Sachen abliefern. Das sollte aber gut schaffbar sein. Nähtechnisch trete ich diese Woche kurz, weil ich in 1 Woche schon wieder nach Dresden muss. Deshalb gibt’s auch Mittwoch eine geplante Schreibnacht – Till ist auf einer Tagung und kommt erst Donnerstag wieder.