Archiv der Kategorie: Planung

Heut in 2 Wochen

.. hab ich alles hinter mir.

Den Software-Release für die kundenspezifische Software. Die geht dann in den kantonsweiten Testbetrieb. Bis dahin ist noch massig zu tun – für Till und mich.

Und meine Kollektions-Vorstellung. Bis dahin ist noch viel mehr zu tun. Bei den Schnittmustern bin ich relativ weit – ich habe 61 von 70 Grössen bei den Unterbrustbändern und 52 von 70 bei den Cups. Gedruckt sind die alle. Heute Abend (und Nacht) werde ich sie schablonieren – ich vermute, es gibt eine Nachtschicht. Egal – dann kann ich nebenher die Quitten, die mir meine nette Nachbarin geschenkt hat, einkochen.

Morgen schneide ich zu: 30 Cups und 40 Unterbrustbänder. Und programmieren muss ich auch noch.

Montag und Dienstag wird wieder im Akkord genäht.

Aktuell arbeite ich schätzungsweise deutlich über 100 Stunden pro Woche. Das ist sogar mir als bekennendem Workaholic eigentlich zu viel – aber die 2 Wochen schaff ich jetzt auch noch 😉

Im Akkord

… haben wir heute BHs (unsere weissen Probemodelle) genäht. Bis auf Träger und Verschlüsse sind jetzt 25 Stück fertig. Uff.

Eben hab ich noch die nächsten Cups mit meiner Software konstruiert, damit ich die in den nächsten Tagen schablonieren und am Wochenende zuschneiden kann. Jetzt bin ich einigermassen groggy.

Ausserdem haben wir heute bei jedem Schritt für jede 10er Kleinserie unsere Zeiten gestoppt, damit ich Durchschnittszeiten ermitteln kann. Till hat mich zwar aufgrund der old-fashioned Stoppuhren ausgelacht. Aber effizienter und mit weniger Ablenkung geht nicht. Ich will kein blinkendes Smartphone neben den Nähmaschinen liegen haben – auch wenn man da natürlich auch Zeiten stoppen kann. Die Zeiten hab ich in ein Excel-Sheet eingetragen und jetzt eine gute Datengrundlage für die 46 (!!) benötigten Arbeitsschritte.

Jetzt hüpf ich mal ins Betti, damit ich morgen wieder fleissig programmieren und abends konstruieren / schneiden kann. Mach ich abhängig vom Grad der geistigen Umnachtung … 😉

Guets Nächtli!

Eine Frage des Standpunkts

Nein – ich rede nicht von der Bayern-Wahl. (Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und freue mich, dass das Land von einer grünen Wahlbeteiligung verschont bleibt. Da können sind die quieckende Klassensprecherin, der Hofreiter Toni und der beleidigte Habeck noch so sehr darüber aufregen. Die sollen anderen Vorschriften machen)

Heute hat der Nachbarsbub Till gefragt, warum er so komisch redet. Er hat sich darüber aufgeregt. Tjoah – Hochdeutsch ist hier halt nicht die Norm … *grins* .. und für schweizerische Ohrwaschel redet er halt komisch. Ich auch. Aber ich red wenigstens sympathisch-lustig-komisch 😉

Und ich darf verkünden: Die Verarbeitung der Cups ist jetzt auch im Detail definiert, getestet und für gut befunden. Am Wochenende werde ich Schnittmuster für die verschiedenen Grössen ausdrucken, laminieren und ausschneiden. Sonntag gleich noch die ersten Teile zuschneiden und nähen, damit wir Montag früh dann etwas entkoppelt voneinander mit der Serieproduktion beginnen können.

Am Dienstag war die Zeitung da. War sehr spannend und ich bin schon neugierig auf den Artikel.

Gekocht habe ich schon (Bolognese mit Rüebli, Sellerie, Chili, Zwiebeln und Kräutern aus dem Garten köchelt schon eine Zeitlang vor sich hin, Spaghetti sind ja gleich gekocht). Heute Abend werde ich nur noch eine Kleinigkeit (nur paar Umgebungsparameter und Einstellungen – ca. 1 Stunde) programmieren und Till dann das Kundenlaptop installieren, damit er testen kann.

Kein Hintertürchen mehr

So. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

Der Kollektions-Vorstellungstermin steht. Die ersten Inserate sind geschaltet. Die Zeitung kommt und macht einen Artikel, der ca. 1 Woche davor erscheint.

Es wird (weisse, schlichte) Probemodelle zur Ermittlung der optimalen Passform in 70 Grössen geben. Die ersten 30 Unterbrustbänder haben wir Montag und Dienstag zugeschnitten und komplett mit Futter, Gummiband, Etiketten und Co. genäht. Aktuell gestalte ich den Flyer, damit der spätestens Montag in Druck gehen kann.

Am Wochenende erstelle ich die Schnittmuster für die Cups elektronisch. Montag und Dienstag werden die genäht. Parallel dazu die bunten Kollektionsmodelle.

Spannende Zeiten 🙂

Samstag morgens um 9

… sitze ich am Schreibtisch und muss doch glatt erst mal überlegen, wie ich mir mein Wochenende organisiere und was ich machen muss / will.

Unser Release ist jetzt fast durch die Tür – gestern habe ich noch die Installer aktualisiert. Jetzt habe ich nur noch ganz kleine Punkte zum Anpassen. Das sollte insgesamt nur ein paar Stunden in Anspruch nehmen.

Die Balkonpflanzen habe ich auch gestern noch in die Kästen gepflanzt sowie Kletterrose, Hortensie und Bienenfreund in den Garten. Vor der Haustür steht jetzt eine blaue Hortensie, ein weisses Lieschen und Weihrauch.

An meinem Schnittmusterprogramm will ich endlich weiter machen, damit ich die jetzt abgeschlossenen BH-Schnitte digitalisieren und alle Längen noch perfekt angleichen kann.

Das Büro muss noch aufgeräumt werden – ich hab hier noch 10 volle Umzugskisten mit Kruschtelzeug rumstehen, die ich bei der Streichaktion vom Vorraum weggestellt habe. Die sollten endlich aussortiert werden.

In den Garten geh ich vielleicht morgen Vormittag noch kurz. Unkraut ziehen und Erdbeeren versetzen. Rüebli und Radiesli ausdünnen. Die Zucchetti lass ich noch im Hochbeet etwas kräftiger werden.

Vorhänge müsste ich auch endlich nähen. Die Stoffe sind ja schon lange da.

Hm – womit anfangen? Vermutlich mit der Pflicht – dann ist das erledigt.

Etwas ärgerlich

… finde ich es ja schon, dass ich

a) jeden Abend noch Nachtschichten einlegen muss

b) natürlich auch morgen am Feierabend arbeiten muss

c) dito für’s Wochenende gilt

d) darum auch am Wochenende nicht in den Garten gehen kann

e) meine Kundenaufträge vor mir herschieben muss

f) ich mich gar nicht über die tollen BH-Erfolge freuen kann.

Aber das Ende der Programmierarbeiten ist greifbar nahe (bild ich mir ein – vielleicht phantasier ich aber auch schon…). Und dann werde ich ein paar textile Tage einlegen 🙂

Der grosse, so lange ersehnte BH-Erfolg ist der, dass ein Schnitt für die Varianten

  • mit Bügel
  • ohne Bügel
  • Sport-BH
  • Neckholder-BH

funktioniert. Sprich: nach über 10 Jahren und hunderten Schnittmustern habe ich jetzt meine persönliche Weltformel gefunden 🙂

Mag sein, dass der Schnitt nicht für alle Körperformen passt – aber er ist das, was ich immer wollte. Und es passt nie allen jedes Kleidungsstück. Da muss man realistisch sein.

Auch die Verarbeitungsfragen sind jetzt gelöst und wir haben Techniken gefunden, um schnell und sauber zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Übrigens wird es Ende Oktober eine offizielle Vernissage / Kollektionsvorstellung geben. Der Termin ist fix und wir können da zielstrebig drauf hinarbeiten. Natürlich wird der Webshop vorher gefüttert und auch vorher schon Werbung gemacht.

Aber eben … erst noch den Release durch die Tür drücken …

Feierabend

… mach ich jetzt.

Nur noch schnell einchecken und dann ist es gut für heute. Ist ja doch schon wieder nach 11 …

Softwaretechnisch komm ich voran, aber es ist grad kleinteilige mühselige Arbeit und es ist noch viel zu tun. So richtig grosse Sprünge mach ich zur Zeit nicht.

BH-technisch hab ich jetzt einen Plan für die letzten Schnittanpassungen. Ende April werde ich entscheiden, ob es weitergeht.

Streichtechnisch geht’s am Samstag weiter in der Zweitküche unten. Das heisst auch, dass ich morgen schon mal mit Ausräumen und Abkleben anfange.

Vorhangtechnisch sind alle Stoffe versäubert und können in die Waschmaschine. Das mach ich morgen / übermorgen Abend. Zumindest die aus Baumwolle sollten vorgewaschen werden – die werden nämlich einlaufen und sollten ja auch nach der 1. Wäsche noch von der Länge her passen.

Essenstechnisch sind die nächsten Tage (Do-So) auch schon geplant:

  • Griechischer Salat mit selbstgemachtem Fladenbrot
  • Spaghetti Bolognese
  • Toast Hawaii mit selbstgebackenem Vollkorntoast
  • Riz Casimir

Alles eher schnelle, einfache Gerichte – ich werde auch noch programmieren müssen am Wochenende und will noch weiter meine Ecke oben einräumen.

Ausserdem wollen wir am Wochenende noch die Woche nach Dänemark im September buchen. Till macht mir eine riesige Freude und plädiert für Fähre nach Norwegen und 1 Woche Südnorwegen zu zweit direkt im Anschluss nach der Familienwoche an der Nordküste Dänemarks :). Weit ist es von dort ja nicht zu fahren und ich freu mich total darüber.

Viking Laws

In Norwegen hatte ich eine Postkarte mit „Wikinger-Regeln“ gefunden, deren Inhalt mir ausgesprochen gut gefällt und die ich versuche, im Geschäftsleben zu beherzigen.Viking_LawsBesonders das „Attack one target at a time“ ist für mich der Schlüssel zu mehr Effizienz und hat sich schon gelohnt. Ich führe sonst ja immer gern Mehrfrontenkriege, seit Januar arbeite ich konsequent immer nur an einer Front – das bringt mich doch deutlich schneller voran oder zeigt mir, welcher Gaul tot ist.

Beim Punkt „Keep things tidy and organized“ hab ich definitiv noch viel Luft nach oben und muss ich noch dran arbeiten.

Buchhaltung erledigt

Gestern Nachmittag und heute Vormittag hab ich meine Buchhaltung auf Vordermann gebracht und nicht nur die Steuer für 2016 (muss ich jetzt abgeben) fertig gestellt, sondern auch schon die für 2017. Und auch für 2018 ist schon alles eingetragen.

Rechnungen sind auch schon alle überwiesen und bis Ende 2017 ist alles eingeheftet – privat wie geschäftlich. Ich bin richtig stolz auf mich – dieser Kram ist so gar nicht meins. Aber muss halt.

Jetzt werde ich mal noch den beruflichen Teil der nächsten Woche planen. Privat ist alles schon verplant: unter der Woche abkleben. Am Wochenende Küche, Esszimmer und Wohnzimmer streichen. Das wird wohl etwas mühsam mit den vielen Ecken und Kanten. Till hat viel Arbeit – insofern wird das zum Grossteil meine Baustelle.

Den Rest vom Wochenende werde ich mit Räumen im Nähzimmer und anderen Räumen verbringen. Vielleicht programmiere ich auch noch etwas – mal schauen.

Kurzer Rückblick 2017 und Vorfreude 2018

Wie ihr wisst, bin ich ein grosser Fan von ToDo-Listen, Plänen, Zitaten und Fazits. Und weil ich lieber nach vorne als nach hinten schaue, gibt es einen kurzen Rückblick und eine längere Ausschau ins Neue Jahr.

Rückblick 2017:

2017 war für mich ein beschauliches, ruhiges Jahr, in dem ich viele Grundsteine gelegt habe und zu (noch mehr) innerer Ruhe gefunden habe. Ich fühle mich sehr geerdet und freue mich meines Lebens.

Absolutes Highlight war die Norwegen-Reise mit Hurtigruten (sprich: Hürtirüte) Ende November / Anfang Dezember – jeder einzelne Tag davon, besonders toll waren für mich die Nordlichter und die Mentalität der Norweger.

Ballast habe ich in verschiedener Hinsicht losgelassen:

  • Meine Tätigkeit an der ETH ist schon seit fast 1 Jahr Geschichte
  • Massanfertigungen biete ich in Zukunft nicht mehr an, nur noch standardisierte Modelle in verschiedenen Grössen. Der Abschied davon ist mir schwer gefallen, aber inzwischen fühle ich mich sehr erleichtert, mich dazu durchgerungen zu haben.
  • Seit ca. März habe ich unterm Strich 15kg abgenommen. Es waren schon mal 17, aber über Weihnachten sind 2 wieder dazu gekommen. So fühle ich mich wieder sehr viel wohler, bin aber noch nicht ganz am Ziel.

Ausblick 2018:

2018 wird genauso ruhig beginnen wie 2017 aufhören wird – wir bewachen die Katze und es gibt wie jedes Jahr Chäesfondue, Bowle und Dinner for One. Ab 2.1. beginnt der ganz reguläre Alltag wieder, auf den ich mich auch freue.

Pläne:

  • Weltformel für BH-Schnitte zum Abschluss bringen, 90% des Weges habe ich schon hinter mir, Ziel: Ende Januar
  • Verarbeitung für BHs fix definieren, Ziel: Ende Februar
  • Stoff-Cutter bauen, Teile sind schon bestellt / organisiert
  • Produktion effizient organisieren und einführen, Ziel: Ende April
  • Schnittmuster-Software fertig schreiben
  • Mehr mit der Strickmaschine machen, Ziel: Strickmaschinen-Kurse ab Herbst geben
  • Strick-Software zum Entwerfen & Visualisieren eigener Modelle schreiben
  • Bei der Einsatzsoftware gibt es natürlich auch Pläne – die sind aber intern und nicht so spannend, wenn man sie im Detail eh nicht kennt. Aber auch an der Front sind natürlich aufregende Neuentwicklungen geplant.
  • Ferien: 5 Tage Kopenhagen im Juni und Dänemark im September. Daran anschliessend 1 Woche entweder in Dänemark, Norwegen oder Schweden. Das müssen wir noch entscheiden.
  • Haare ab im Frühjahr.

Vorsätze:

  • Weiter abnehmen, Ziel: Konfektionsgrösse 38
  • Weiter norwegisch lernen
  • Täglich Material in den Webshop laden

Motto für 2018:

Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.

Anton Bruckner

(1824 – 1896), österreichischer Komponist und Domorganist in Linz

Ich freue mich auf 2018! Das wird sicher ein gutes Jahr werden 🙂

Euch allen einen guten Rutsch – kommt gut rein!