Archiv der Kategorie: Familie

Die Mütze dazu

… ist jetzt auch fertig:

20191111_2011586694705375207272096.jpg

Ich weiss nicht, ob man das als Blinden-Kennzeichen wahrnimmt. Aber sie ist zumindest mal schön knallig hell, so dass man sie gut sieht.

Gerade im Moment

… habe ich die letzten Fäden vernäht.

Hier ist sie, die 1. Armbinde für meine Nichte:

Die für Erwachsene sind ihr zu gross.

Montag schick ich sie zusammen mit ihrem sprechenden und singenden Adventskalender.

Mütze in gelb mit schwarzen Punkten strick ich ihr auch noch dazu.

Wenn ich weiss, wie die Grösse passt, bekommt sie noch mehr Armbinden aus Baumwolle und Flauschgarn. Wolle habe ich ja genug da.

Was geleistet

.. hab ich mir 🙂

Nämlich 3 Kurse am Swiss Yarn Festival nächstes Jahr. Das findet am 31.1. / 1.2. in Züri statt und mein 1. Kurs ist bei der norwegischen Designerin, von der ich beide Bücher habe. Ich hab sie sogar auf norwegisch angeschrieben, dass ich mich schon freu (und sie hat mir auf norwegisch geantwortet :)). Der Kurs ist natürlich auf englisch.

Die beiden anderen Kurse drehen sich um das Entwerfen von Stricksachen – zum einen schnitt-technisch und zum anderen unter dem Aspekt der Wirkung von Farben.

Ich freu mich ja schon sooooo sehr 🙂

Weil ich grad am Bestellen war, hab ich noch ein Fühlbuch für meine Nichte bestellt und 2 Bilderbücher, die ich durch Bekleben mit Stoff / Knöpfen u.ä. und Braille-Schrift in eigene Fühlbücher verwandeln will. Geschichten erfinden liegt mir ja leider nicht so.

Norsk bursdagen min

Letzten Sonntag durfte ich mich etwas feiern lassen und habe einen fröhlichen, kurzweiligen, sonnigen Geburtstag mit vielen Glückwünschen und skandinavischen Geschenken erlebt.

Neben Skype-Stunden bei meiner Norwegisch-Lehrerin habe ich von Till auch noch die Kursgebühren für eine Sprachreise mit ihr geschenkt bekommen. Nächstes Jahr werde ich mich also allein in den hohen Norden wagen, um mit ihr und anderen Teilnehmern an meinen Sprechfähigkeiten zu arbeiten. Das Ganze verbunden mit Wandern in der Natur. Da freue ich mich schon sehr drauf.

Ausserdem habe ich ein Strickbuch mit skandinavischen Mustern, ein schwedisches Kochbuch, Ohrringe, ein gemaltes Bild von meiner Nichte, eine Tasse und eine Einladung ans Meer (vor. Dänemark) bekommen.

Einmal Hamburg und retour

Letzten Samstag habe ich mich auf den Weg nach Hamburg gemacht. Till hat mich morgens zum Bahnhof gebracht und nach knapp 7 Stunden war ich pünktlich (!!) in HH, wo mich Frau Verbalkanone netterweise abgeholt hat.

Nach einem schönen Abend stand am Sonntag Flohmarkt (aufgrund ausfallender U-Bahnen wurde gleich etwas Sightseeing draus), Kuchen backen, Verwandtenbesuch*, kochen und norwegisch lernen auf dem Programm.

*Ich war nachmittags bei Tills Nichte in ihrer neuen Wohnung und habe endlich ihren Freund und das neueste Familienmitglied (ein noch ganz junger Hund) kennengelernt. Das letzte Mal hatte ich sie vor 5 Jahren gesehen – wie die Zeit doch vergeht.

Montag Morgen ging’s ins Industriegebiet – zur Wollfabrik Hamburg. Die haben ganz viel Garn einfädig auf Spulen, das man sich zu Wunschkombinationen zusammenspulen lassen kann. Weil ich selber Farbübergänge machen will und sowieso an der Strickmaschine auch mehrere Fäden durch eine Öse laufen lassen kann, hab ich nur einfädiges Garn gekauft. 3 Kilo reines Merino in 7 Farben (violett 2x, lila, blau 2x, schwarz, ecru) und 1 Kone Baumwolle in weiss. Damit kann ich jetzt gut experimentieren – ich bin schon echt gespannt, wie das rauskommt.

Anschliessend mussten wir erst mal herausfinden, wie man von dort wieder in die Zivilisation kommt und haben schliesslich einen Bus in die City gefunden, um uns erstmal mit Waffeln und Kafi zu stärken. Danach nahm Frau Verbalkanone meine Eroberungen mit (nur vorübergehend natürlich, damit ich sie nicht schleppen muss – danke nochmals!) und setzte mich in die U-Bahn Richtung Norwegisch-Kurs.

Ich war soo gespannt und auch etwas aufgeregt, weil ich ja nicht so viel zum Lernen gekommen war in den letzten Wochen. Der Kurs war unglaublich toll und die Lehrerin ist Spitze. Ich schreibe darüber einen separaten Eintrag. Abends bin ich wieder in die Stadt, um mich mit meinem alten Deutschlehrer zu treffen. Er ist Prof. in Kiel und extra meinetwegen nach 30 Jahren nach Hamburg gekommen. Ist das nicht toll? Der Abend war sehr unterhaltsam und *schwupp* vorbei.

Nach einer kurzen Nacht, Kafi, duschen und packen, ging es leider schon ans Abschiednehmen. Gleichzeitig freute ich mich aber auch auf den 2. Teil des Norwegisch-Kurses gleich am Morgen. Der war auch wieder unglaublich schnell vorbei und *zack* schon ging es per Bus und U-Bahn zum Bahnhof und heim in die Schweiz. Der Zug hatte eine gute halbe Stunde Verspätung, so dass ich Dienstag Abend erst um halb 10 Till in die Arme gefallen bin.

Ausser Katze kraulen, Bierchen trinken, Kleinigkeit essen und etwas erzählen habe ich am Abend auch nichts mehr gemacht.

Gastfreundschaft

Mich beschäftigt etwas und mich interessiert, wie ihr das seht.

Ich halte mich für recht gastfreundlich, koche und backe auch gern für Gäste ihr Lieblingsessen und erwarte dafür keinen besonderen Dank oder Gegenleistung.

Wir hatten von Samstag morgen bis Dienstag morgen Besuch von Tills Nichte (28-jährig) und ihrem Freund (jenseits der 30). Beide arbeiten und verdienen Geld. Sie hatten ihre Rennvelos dabei und er wollte immer Gewalttouren (100km oder viele Höhenmeter) machen. Sie ordnet sich ihm total unter und macht alles mit (aber das ist ein anderes Thema).

Damit wir sie morgens überhaupt zu Gesicht bekommen, mussten wir sonntags (!) um 7 aufstehen. Ich bin kein Langschläfer – aber am Wochenende steh ich schon erst gegen halb 9 auf. Abends kam dann schon eine SMS mit der Zeit, wann sie eintrudeln und „Hungaaaaaaaa“. So gegen 8, halb 9 waren sie dann auch meist da. Dann noch gegessen, er hat uns noch unser Bier weg gesoffen und um halb 10 / 10 sind sie total erschöpft ins Bett gefallen. Gespräche, gemeinsame Zeit quasi Fehlanzeige.

Zum Dank: eine WhatsApp: „Schön war’s bei euch“

Ich fühle mich etwas ausgenutzt. Wir sind doch kein Hotel mit Vollpension.

Übernächste Woche kommt Tills Schwester – die hat wenigstens Freude dran, Zeit mit uns zu verbringen und DER mach ich dann auch das selbstgemachte Joghurteis, das ihre Tochter nicht bekommen hat. Hatte ich ihr zwar versprochen – aber da wusste ich ja noch nicht, dass das so abläuft.

Seh ich das zu eng?

Es wird …

.. so langsam was mit dem neuen Release. Inzwischen sind wir im Test-Modus und ich puhle die letzten Würmchen und Käfer raus. Das kommt schon ganz gut 🙂

Tills Nichte + Freund haben sich sehr wohl bei uns gefühlt und wollten gar nimmer so recht fahren. Ich hab ihr bei der Gelegenheit noch ein Stirnband aus den Resten von meinem Norwegerpulli gestrickt:

Stirnband_Norweger_2

Sie hat so einen kleinen Kopf, dass die gekauften alle zu locker sind. Innen hab ich noch Wollstrickstoff reingenäht, damit es nicht ausleiert.

Ansonsten ist hier ganz hundskommuner Alltag. Nichts spektakuläres zu berichten.

BTW: ich habe ein paar Einladungen zu meinem privaten Blog verschickt, aber ich weiss nicht, ob das überall richtig angekommen ist / die Einträge zu lesen sind. Mögt ihr mal gucken?

Das Päckli nach Bremen

ist seit heute Mittag unterwegs.

Das sollte reichen, um pünktlich anzukommen. In der Regel dauert es 2 Tage.

Neben 3 selbstgemachten Kalendern sind darin ein gestricktes Tuch für Tills Schwester, ein gestrickter Pulli für die 1 Nichte (hat sie im Herbst in Dänemark selbst ausgesucht) und die gewünschte Unterwäsche für die 2. Nichte. Und Plätzchen natürlich 😎

Des hätt mer auch

Heute Abend hab ich noch unseren Adventsstern (statt eines Adventskranzes) gemacht und den Fenstersims dekoriert.

Und grad eben ist der Fotokalender fertig geworden. Ich hab jeweils pro Monat eine unserer Reisen (Norwegen und Dänemark) bzw. auch Bilder von hier genommen. Jeweils passend zur Jahreszeit.

Dann bin ich mal gespannt, was Till morgen sagt dazu…

Nachbericht

Gestern war ich ja zur Nachkontrolle. Die war reichlich unspektakulär. Ich war recht früh dran, weil ja nie Stau ist, wenn man genug Zeit hätte dafür – aber immer, wenn man eh knapp dran ist.

Zur Mammo kam ich dann auch sofort an – nach gerade mal 30 gestrickten Maschen! Die war dieses Mal mit viel Fingerspitzengefühl und gar nicht schmerzhaft. Eine Auszubildende hat das gemacht – unter „Aufsicht“ und mit Erklärungen einer erfahrenen Kraft. Das Ergebnis habe ich sofort bekommen: alles unverändert wie vor einem Jahr. Die Bilder sahen quasi identisch aus.

Dann musste ich fast 2 Stunden auf den Termin zur Sprechstunde warten. Die habe ich mir im Baumarkt und mit Katzenfutter kaufen vertrieben. Klamotten hab ich auch noch geguckt – es hat mich aber nix angelacht. Gekauft habe ich ein Luftpolsterkuvert für 1 Franken. Mehr net. Ich bin echt Konsumverweigerer geworden inzwischen.

Nach einem Kafi im Spitalbistro bin ich hoch zur Sprechstunde. Urin, Blutdruck, Gewicht wurde vorab kontrolliert – alles im grünen Bereich. Dann musste ich lange warten – 6 Reihen, also 1 ganze Stunde. Hier dann tasten und Ultraschall – auch alles gut. Nach kurzem Smalltalk war ich wieder draussen und hab mich nach 1 Jahr mal wieder mit Carola getroffen.

Seitdem wir so weit auseinander wohnen, sehen wir uns recht selten. Aber die Zeit fliegt halt auch so und jeder ist in seinem Leben eingebunden. War kurzweilig und wir sind noch rasch beim Gärtner durch. Sie hat einige Pflanzen gekauft, ich nur 2 Pack Steckzwiebeln – die setz ich am Wochenende noch und freu mich jetzt schon auf leckere Frühlingszwiebeln. Ich hab Schalotten und rote Zwiebelchen genommen.

Auf der Heimfahrt hab ich wieder etliche Baustellen bewundern dürfen und hab noch einen Abstecher in Deutschland eingelegt, um einen Kleiderständer fürs Atelier abzuholen. Auch an der Grenze war jeweils etwas Stau. Die Sachen hab ich auf dem Heimweg nur ins Lager gestellt, noch etwas Stoff eingepackt und bin dann grad heim gefahren. Gegen halb 7 bin ich daheim eingetrudelt und bin von Till mit Prosecco begrüsst worden 🙂

Nach einem kurzen Telefonat mit daheim (Papa hatte gestern Geburtstag) und Tills Schwester (die hatte am Montag und wollte sich noch für die Geschenke bedanken) hab ich gekocht und nach dem Essen bin ich auf dem Sofa im Kuschelmodus mit der Katze auf dem Bauch eingepennt.

Ach so: mich belasten die Nachkontrollen psychisch nicht – ich denk da vorher nicht drüber nach. Weil sich meine Mama da immer so reinsteigern kann, sag ich ihr meinen Termin vorher nie, sondern erst nach der Untersuchung, dass alles gut ist.