Gartenglück

Gleich nach dem Frühstück bin ich raus in den Garten gegangen und habe erst mal das inzwischen schon wieder gewachsene Unkraut aus den Beeten und Hochbeeten gezogen. Dann ca. 20 Eimer Kompost von einem Gartenende in das andere getragen, umgegraben, verteilt und dann angefangen die Pflanzen zu setzen:

  • 5x Tomate
  • 1x Peperoni (Paprika)
  • 1x Peperoncini (Chili)
  • 1x Aubergine
  • 1x Gurke klein
  • 1x Schlangengurke
  • 1x Zucchetti (Zucchini)
  • 6x Blumenkohl
  • 6x Brokkoli
  • 6x Rosenkohl
  • 6x Romanesco
  • 6x Kohlrabi
  • 20x Lauch
  • 6x Stangensellerie
  • 6x Frisée (Endivie)
  • 6x Salat
  • 1x Petersilie glatt
  • Bohnen zieh ich grad noch vor – Gelberüben und Radiesli muss ich noch säen
Gemüsegarten (der Rasen im Hintergrund gehört zu den Nachbarn, wir haben keine Zäune)

Um ca. halb 3 war ich fertig – dann hat es auch angefangen, zu regnen. Nach der Dusche noch einen Kuchen gebacken.

Mir ist übrigens aufgefallen, warum ich so gerne im Garten arbeite:
Ich sehe, was ich tue, bin an der frischen Luft, hab Bewegung, muss mit niemandem reden (!!), kann spontan ohne Plan entscheiden, was ich wie mache und einen Nutzen hat es auch noch. Fast wie programmieren 😉

Meine Mama macht ja grosse Pläne mit Fruchtfolgen über Jahrzehnte, was wann wie wo nach Mondkalender angepflanzt werden muss. Mir ist das wurscht – ich setze alles an einem Tag, wo es mir grad einfällt und nehm es, wie es kommt. Es wächst eh nie alles in jedem Jahr. Ich weiss etwa, was wie gross wird und wann es in etwa reif zum Ernten ist. Die verschiedenen Pflanzen verteile ich dann über die Beete und vergesse wieder, was genau wo ist – aber das seh ich dann ja.

Was mach ich denn jetzt mit dem angefangenen Tag?

Veröffentlicht am 15. Mai 2021, in Freude, Garten. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 10 Kommentare.

  1. Du warst fleißig.
    Ich war meine Mum besuchen, hab danach ein paar Pflanzen umgetopft und heute Abend 1A Wiener Schnitzel mit einem zünftigen Kartoffelsalat zubereitet. Sehr lecker und herzwärmend.

    • Mit Mama telefoniert hab ich auch noch. Und abends gekocht hab ich natürlich auch – aber das mach ich fast täglich und ist für mich keine Arbeit.
      Schnitzel und Erdöpfelsalat erfreut sich hier auch grosser Beliebtheit 🙂

  2. Das sieht toll aus.
    Sehr ordentlich und professionell.

    Aber kein Sichtschutz zu den Nachbarn?
    Ich möchte auch mal nackig im Garten liegen und auch ansonsten völlig ungestört sein.

    • Wir sind in der Schweiz, da stört niemand ungefragt – dafür braucht es keinen Zaun oder Sichtschutz.
      Nackig im Garten liegen gehört nicht zu meinen Bedürfnissen. Wenn ich draussen nix tu, strick ich meistens oder les.

  3. Ich mag Deine gelassene Herangehensweise beim Gärtnern…..Du nimmt es, wie es kommt….das gefällt mir sehr gut 😇😄…. Ich als Büromensch liebe es mit den bloßen Händen mit Erde zu hantieren…das ist ein herrlich bodenständiges Gefühl und man sieht, was man getan hat….Also ein Fitness-Training brauchst Du dabei echt nicht 👍👍

    • Der Garten ist ja nur Hobby – wir verhungern nicht, wenn mal was nicht so viel Ernte bringt. Da stelle ich gern mal meinen Ehrgeiz in die Ecke 😉
      Ich finde auch, dass das Wühlen im Boden einen wunderbar erdet. Da verliert die ganze Welt da draussen ihre Bedeutung.
      Heute tut mir alles weh – v.a. das Kreuz und die Knie. Die sind noch im Winterschlaf 😉

      (auch wenn das nicht immer so rüber kommt hier: Gelassenheit ist eine meiner grossen Stärken)

      • Das Deine Knochen heute Quietschen glaub ich gern, das sind ja Bewegungen die man sonst so nicht alltäglich macht.
        Das Du eine große innere Gelassenheit hast lassen Deine vielen Aktivitäten zwar vermuten, aber durch den Wunsch alles perfekt machen zu wollen, hätte ich nicht gedacht, das Dir das beim Gärtnern gelingt es einfach laufen zu lassen …Respekt 🌼

        • Bauernhofkinder wissen halt, dass man nur marginalen Einfluss auf die Natur hat 😉

          Für Garten, Nähen, Bad putzen und Co. brauch ich keine Pläne – das ist doch das schöne an der Freizeit, dass einem keiner (auch kein Plan) sagt, was zu tun ist.

  4. Hehe, das dürfte deine Art beim Programmieren sicher widerspiegeln 😉

    Gärtnern macht Spass, finde ich auch. Komme allerdings bei meinen Eltern viel zu selten dazu.

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