Hört auf die Wissenschaft!

… so die Forderung der Regierung an die Öffentlichkeit. Schließlich hat man der Wissenschaft ja vorher mitgeteilt, was sie zu sagen hat.

Im E-Mail-Wechsel bittet etwa der Staatssekretär im Innenministerium, Markus Kerber, die angeschriebenen Forscher, ein Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ geplant werden könnten.

Die Wissenschaftler erarbeiteten dem Schriftverkehr zufolge in nur vier Tagen in enger Abstimmung mit dem Ministerium Inhalte für ein als geheim deklariertes Papier, das in den folgenden Tagen über verschiedene Medien verbreitet wurde.

Darin wurde ein „Worst-Case-Szenario“ berechnet, laut dem in Deutschland mehr als eine Million Menschen am Coronavirus sterben könnten, würde das gesellschaftliche Leben so weitergeführt wie vor der Pandemie.

Welt, 7.2.2021 (Interner E-Mail-Verkehr: Innenministerium spannte Wissenschaftler ein – WELT)

Das ist ein Skandal! Wem soll man denn noch was glauben? Was sind das denn bitte für „Wissenschaftler“, die sich dafür einspannen lassen?

Veröffentlicht am 7. Februar 2021, in Alltag. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 12 Kommentare.

  1. Das Geld dafür fließt …
    Übrigens ist ein Szenario mit 400-500 K Toten im ganz normalen Rahmen. Dies wäre ein Sterblichkeit von 0,5%, was schon sehr niedrig für eine Pandemie ist.

    Am Anfang sprach man über 2,5-3%. Das wäre dann noch etwas knackiger, würde aber die Renten- und Sozialkassen erheblich entlasten. Fies gedacht, aber eben auch Kalkül.

    Ich hab das große Ziel nicht nicht erfasst. Theorien gibt es genug, aber noch lässt es sich nicht festmachen.

  2. Ich kenn da jetzt nicht die absoluten Zusammenhänge und natürlich auch nicht den Schriftverkehr. Aber werden solche Dinge nicht immer nach dem Worst-case-Szenario bewertet. Klar es kam nicht so schlimm wie zunächst erwartet, aber man kann sowas ja kaum Best-Case basiert planen und umsetzen.

  3. Ich frage mich auch, was das Ziel dieser Aktion sein soll…Sehr bedenklich. :-\

  4. Das wird jetzt natürlich skandalisiert, aber ändert natürlich nichts daran, daß es erstens richtig war und zweitens die Daten des Virus echt und zudem die Behörden immer eine Handlungsgrundlage brauchen. Und bei einem neuen Virus liegt die leider nicht im Schreibtisch.

    • Wer bitte entscheidet, was „richtig“ und „echt“ ist?
      Abgerechnet wird zum Schluss.

      Wenn sich Wissenschaft zum verlängerten Arm von Politik machen lässt, muss man sich nicht über Vertrauensverlust (in beides) beklagen.

  5. Der Schuss geht so voll nach hinten los. Jetzt fragt man sich bei allen „wissenschaftlichen“ Meldungen, ob sie korrekt sind oder hingebogen wurden, um den gewünschten Eindruck zu erzeugen. Wissenschaft darf sich nicht so politisch missbrauchen lassen. Das läuft ja wie in totalitären Staaten…

    • Das „glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast“ kommt ja auch nicht von ungefähr …

      Ich hatte schon länger das Gefühl, dass die Studien tendenziös sind – das hat sich jetzt nochmals verstärkt.

      Corona ist ja auch nur auf Demos mit Nicht-Regierungmeinung ansteckend (neueste Studie) …

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