Erst die Pflicht…

Damit ich mich entspannt (jawoll!) meiner Liste widmen kann, habe ich die dringendsten bzw. unangenehmsten Sachen schon mal erledigt.

Heute habe ich die MwSt.-Berechnung bis Stand heute fertig gemacht, die fälligen Abrechnungen eingereicht und schon überwiesen. Ausserdem die Buchhaltung für 2019 ergänzt und abgeschlossen sowie die für 2020 soweit eingegeben, dass ich sie nur noch abschliessen muss nach den restlichen Zahlungen, die ich morgen mache.

Spazieren waren wir natürlich auch noch. Es war traumhaft sonnig heute. Auf den Berggipfeln liegt Schnee. Das sieht total schön aus.

Nach noch etwas Pflichtprogramm (Aufräumen, Sortieren, Mailserver einrichten, Post, Bankgeschäfte, organisatorischer Kram, Kursvorbereitung, Korrekturen) kommt dann ab vermutlich Donnerstag zum Grossteil der Rest der Liste dran, der für mich unter Spass und Hobby fällt. Etwas angenehme Pflicht (Webshop / Schnittmustergenerator) wird aber dennoch anfallen. Genauere Pläne habe ich noch nicht.

Was macht ihr eigentlich, wenn ihr NIX macht?
Zum Fenster raus schauen? Fernseh gucken? Auf der Couch rumgammeln? Gamen? Lesen?
Sagt es mir bitte – ich weiss wirklich nicht, was ihr mit „nix machen“ meint. Vermutlich würde ich spätestens nach 1 Stunde vor Langeweile sterben. Ich freue mich total, wenn ich auch mal im Hellen daheim bin und Zeit habe, Sachen auszuprobieren, für die ich sonst nie Zeit habe.

Veröffentlicht am 28. Dezember 2020, in Alltag, Planung. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 18 Kommentare.

  1. Wenn ich nix mache, lese ich Rezepte, schaue Kochsendungen, organisiere meinen Fileserver oder mein Pi-hole. Auch lese ich viele Nachrichten im Netz, in AT, der Schweiz und den USA. Ab und zu auch Videos über Motorrad Restaurierungen.

    • Also ist „nix tun“ anderen beim „etwas tun“ zuschauen? 🤔
      Kann man das tagelang machen?

      • Weiß ich nicht, kann ich dir aber sagen, wenn ich irgendwann mal in den Ruhestand gehe 😉
        Anderen zuschauen ist nicht nur Unterhaltung, sondern auch lernen, um Dinge dann selbst umzusetzen. Inspiration kommt ja nicht vom Himmel, sondern wir auch durch äußere Stimulation erzeugt.

        Dumm auf der Couch liegen und sich von der Glotze berieseln lassen, geht nur bei einem unterhaltsamen Film oder eine fesselnde Serie. Aber definitiv nicht bis zur Rückenlähmumg 😂

        • Hm. So richtig seh ich da immer noch keinen Unterschied, zu dem was ich mache. Ich guck halt nur lieber in Bücher oder nutz Bausätze, um Basiswissen zu erweitern und daraus dann etwas Neues zu entwickeln. Z.B. Arduino-Buch / Fischertechnik-Bausatz -> XY-Plotter -> Braille-Plotter

          Aber dann heisst es ja immer:
          Tu doch mal nix!
          Ich verstehe einfach nicht, was am Faulenzen erstrebenswert sein soll. Mich macht das unglücklich, wenn ich meine Zeit einfach so verschwende.

          • Du machst einfach recht viel fürs Nix tun. Soviel, dass ich bspw. befürchte, das bekommst du in der geplanten Zeit gar nicht unter …

            • Die Liste ist nur alles, was ich gern machen möchte. Dass ich nicht alles schaffe, ist mir schon klar. Das läuft dann halt an den Abenden / Wochenenden (sofern arbeitsfrei) weiter.
              Die Liste ist mehr eine Gedankenstütze für mich.

          • Lass es einfach so stehen. Vielleicht ist auch nur der Eindruck entstanden, dass du von Aufgabe zu Aufgaben hechelst.
            So 100% Nichtstun kenne ich auch nicht. Ich konnte mich schon als Kind auch mit mir selbst beschäftigen. Andere haben da Langeweile.

            Aber ich bin auch gut in Sachen liegenlassen 🙂

            • Jaja … das kann ich auch gut (liegenlassen) – nicht umsonst habe ich gestern den halben Tag Unterlagen sortiert und eingeheftet. Jetzt nur noch den Schreibtisch abräumen (das sind jetzt hauptsächlich noch Bücher und Notizen) – dann ist die Pflichtaufgabe auch erledigt.
              In manchen Dingen bin ich schrecklich chaotisch. Inzwischen nervt mich das – vielleicht bekomme ich das ja doch mal noch in den Griff…

        • Selbst dafür fehlt mir oft die Konzentration. Ich vermisse es ein Buch zu lesen. Das schaffe ich aber nicht mehr.

    • So ungefähr sieht das bei mir auch aus. Nur ohne den technischen Kram. Inzwischen ist Hund bespaßen und kraulen dazu gekommen.

  2. Ich bin auch immer erstaunt, wieviel zu schaffst. Im Alltag habe ich generell ein straffes Programm, jetzt im Urlaub genieße ich es auch mal nix zu machen – banale Bücher lesen, auf Pinterest rumhängen, in der Badewanne liegen… Es bleibt ja trotzdem noch genug zu tun – Haushalt, Kochen, Bürokram… Mich beunruhigt es manchmal eher, dass ich den Zwang habe, etwas zu machen und gar nicht mehr entspannen kann. So als hätte ich das irgendwie verlernt seit ich Kinder habe und ohne das alltägliche Rahmenprogramm gar nicht mehr weiß, was ich machen soll und worauf ich lust habe, wenn ich nix machen muss.

    • Naja .. so viel schaff ich gefühlt gar nicht. Und Till ist eh immer unzufrieden mit meinem Output. So viel kann ich gar nicht arbeiten, dass der mal zufrieden ist. Dabei beginnt mein Feierabend in der Regel erst zwischen 22 Uhr und Mitternacht. Allerdings ist mein alltägliches Rahmenprogramm ohne Kinder sicher weniger anstrengend als Deins. Zumindest im Winter – ohne Garten und Renovationsarbeiten.

      Im Netz häng ich ja auch sinnlos rum – das muss ich aber nicht planen ;). Puzzlen hab ich sogar auf der Liste oder auch stricken – deswegen war ich auch so verwundert, warum meine Liste die Reaktion hervorgerufen hat.

      Entspannungsprofi war ich noch nie. Am besten klappt das, wenn ich raus in die Natur gehe oder körperlich anstrengendere Sachen mache.

  3. Bzw ich mache eigentlich auch niemals nichts, aber ich genieße es eben, etwas zu machen, dass nichts bringt, sondern einfach nur Spaß macht. Sowas wie ein Puzzle machen. Oder ich hab angefangen, unsere Familiengeschichte zu erforschen. Bringt nix, macht aber Spaß. Ich koche im Urlaub auch gerne mit den Kindern, das dauert natürlich ewig und im Alltag hab ich dazu oft keine Nerven. Oder ich setz mich zwei Stunden mit ihnen hin und male.

    • Gekocht wird hier wie immer – 1x am Abend frisch oder auch mal nur etwas Brot oder Suppe. Ich backe eher zusätzlich Brot oder auch mal einen Kuchen. Aber generell will ich nicht meinen halben Tag in der Küche verbringen – das muss schon halbwegs effizient gehen, obwohl ich gern koche.

      Eigentlich wollte ich meiner Nichte ja gern stricken beibringen – aber per Skype klappt das nur schwer, wenn die Mutter nicht stricken kann und das Kind blind ist. Das gehen wir dann an, wenn ich mal wieder aus der Schweiz raus darf.

  4. Also ich glaub ich hab mich doof ausgedrückt – wir kochen im Normalfall auch täglich frisch, aber im Urlaub helfen dann oft die Kinder mit und das dauert dann ewig. Ich find es aber auch gut, wenn die da mitmachen, aber an einem stinknormalen Wochentag hab ich keinen Nerv 10 Minuten zu waren, bis der 4-jährige 2 Karotten geschält hat. Insgesamt neige ich immer dazu, alles was mir keinen Spaß macht wie z. B. Putzen als Arbeit zu werten und alles was ich ganz gerne mache wie z. B. Kochen als Spaß. Und dann bin ich manchmal unzufrieden und finde ich hab nix geleistet.

    • So hatte ich das auch verstanden mit dem Kochen. Das finde ich sehr nachvollziehbar und es ist bestimmt schön für die Kinder, dass sie jetzt mal helfen dürfen.

      Ich koch immer allein – das macht mir aber überhaupt nichts aus, weil ich eh nicht gern zu zweit koche und schon gar nicht mit Till. Der steht da nur im Weg rum und mit seiner einen Hand ist für ihn auch alles obermühsam. Das muss nicht sein.

      Ach… dieses „nix geleistet“ verfolgt mich auch. Ich halte mich selber ja für faul … auch wenn ich weiss, dass das wohl nicht so ist. Aber das Gefühl werde ich nicht immer los. Inzwischen stresst es mich aber nimmer.

  5. bei mir ist „nix tun“ meistens verbunden mit : auf der Couch sitzen und lesen (egal ob Buch oder im Internet) oder Fernsehn, oder Musik hören….. nix ist bei mir also eher ein „Aktionen im Ruhemodus – ohne körperliche Bewegung) 🌼🌷

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