Archiv für den Monat Oktober 2020

Der Plan war gut…

… morgen früh gen Norden nach Bayern zu fahren.

Aber nachdem mein Papa heute mit Atemnot per Sani ins Spital gekommen ist, muss ich warten, wie sein Coronatest ausfällt…

Könnte auch ein Lungenödem oder -entzündung sein. Diagnose gibt es noch nicht. Er ist seit heute Mittag in der Notaufnahme.

So ein Mist!

Tolle Geschenke

.. hab ich gestern bekommen 🙂

  • Riesigen dunkelroten Trekking-Rucksack mit unglaublich vielen Fächern und Verstellmöglichkeiten
  • Whiskey
  • Lustiges, weiches Tuch
  • Gutschein für den Zoo Basel
  • Gutschein für Norwegisch-Sprachkurs-Stunden
  • Orchidee mit 8 (!!) Blütenstengel
  • Pizzaschieber und -rollmesser

Drückt mir die Daumen, dass die Grenzen übers Wochenende noch auf bleiben – dann fahre ich nämlich Freitag früh zur Familie nach Bayern und auf dem Rückweg in BaWü bei meinem Bruder vorbei.

Und noch nacherer…

… mit Sofa und Katzenbaum getauscht, passt die Lampe auch wieder und spielt alles besser. Odr?

Luftig, locker, leicht

.. ist meine Schoggirolle geworden. Die wollte ich euch nicht vorenthalten:

Gebacken und gefüllt war sie gestern Abend innerhalb von einer halben Stunde. Das Rezept ist echt super, so richtig schön pur – ohne Mehl und Schnickschnack.

Endlich Platz

.. auf dem Sofa. Pünktlich um kurz vor 8 Uhr klingelte es an der Haustür – unser neues Sofa wurde geliefert. Endlich haben wir beide gleichzeitig genügend Platz, um die Beine auszustrecken.

Das alte Sofa hat mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. Die hellen Kissen hatte ich vor 2 Jahren oder so neu überzogen. So richtig schön war der Stoff inzwischen auch nicht mehr und es war schrecklich durchgehockt.

Vorher:

Nachher:

Viel grösser hätte sie nicht sein dürfen – das Wohn-/Esszimmer ist halt wirklich klein. Die Lampe müssen wir noch umsetzen oder ganz abhängen. Evtl. kommt auch mal noch ein Bild an die Wand.

Ich freu mich 🙂

Es herbschtlt…

.. inzwischen ganz schön. Auf unserem sonntäglichen Spaziergang (die übliche Route, knapp 10 km) gab es heute leider nur weniger Viecher zu sehen. Irgendwann hat es auch angefangen zu regnen, aber das ist ja nicht schlimm – wir sind nicht aus Zucker.

Ansonsten vergnüge ich mich heute mit Anatomie und ärgere mich wie schon so oft, dass die Anatomiebücher eher Männer zeigen als Frauen. Ich habe jetzt aber eine Möglichkeit gefunden. Das ist die Basis für meinen Schnittmustergenerator. Jaja – ich weiss.. ich bin ein elender Perfektionist.. aber ich mach was g’scheit oder halt gar nicht.

Kartoffelsalat für heute Abend habe ich schon heute Mittag gemacht. Ich muss abends also nur noch 2 Schnitzel in die Pfanne werfen – dann ist gekocht. Das Vorher-Bild vom Sofa habe ich auch schon gemacht. Das neue kommt nämlich schon am Dienstag Morgen 🙂

Wenn das Wetter so bleibt wie angesagt (sprich regnerisch) und ich weiter nicht streichen kann, werde ich wohl nächstes Wochenende nutzen, um nochmal nach Bayern zur Familie zu fahren. Wer weiss, was denen sonst noch alles einfällt ….

2 neugierige Augen

.. haben heute morgen durch die Balkontür im 1. Stock in die Küche geschaut.

Die Nachbarskatze war scheinbar heute Nacht oder morgens übers Gerüst auf den Balkon gesprungen. Sie war nass, kalt und … hungrig. Hat meiner Katze erst mal das Futter weg gefressen und sich dann im Haus versteckt und gefaucht.

Unter Einsatz einer Gardinenstange hat Till sie dann nach draussen begleitet. Nein – er hat ihr natürlich nichts getan, nur gestupst. Sie haut einem nämlich gleich die Krallen rein.

Anstonsten bräuchte ich dringend Arbeitsgeist – kann mich mal bitte wer motivieren?

Kampf den Corona-Kilos

Wie so viele andere, hab ich mir im Lockdown ruckzuck ein paar Kilos eingefangen, weil ich auch tagsüber gegessen und wohl zu viele Süssigkeiten genascht habe. Normalerweise ess ich ja kaum Süsses. Aber wenn das Zeug halt so rumliegt, langt man schon mal zu. Till kann das Zeug ja kiloweise verdrücken, ohne zuzunehmen und er isst total gern Süsskram, Chips und Co.

Dummerweise hatte ich zuvor schon schleichend etwas zugenommen, ganz gleichmässig, vielleicht so 100 oder 200g pro Woche – aber in einem halben Jahr oder Jahr sind das halt auch gleich mehrere Kilo. Meine persönliche Wohlfühlzone hatte ich damit verlassen. Weil ich mich nicht wie ein Walfisch fühlen und auch nicht so aussehen will, hab ich wieder Fastentage in meinen Alltag eingebaut.

Nach nur 12 Wochen habe ich doch tatsächlich schon 5 Kilo abgenommen. Das Zunehmen geht bei mir leider sehr viel schneller und einfacher – aber irgendwas ist ja immer. Ich bin halt ein guter Futterverwerter und überlebe dafür jede Hungersnot problemlos.

Im Prinzip mache ich ja schon immer so was ähnliches wie intermittierendes Fasten – auch schon, bevor ich davon gehört hatte. Ich mag einfach nicht dauernd hinter Essen nachlaufen – mich stresst das und ich habe tagsüber auch keinen Hunger. Unter der Woche gibt es bei mir nie Frühstück, mittags esse ich vielleicht einmal im Monat und abends koche ich eine Kleinigkeit. Am Wochenende gibt es Frühstück und Abendessen. Das ist mein Normalzustand.

Seit 12 Wochen lasse ich auch an 2 Abenden (meist Montag und Mittwoch) das Essen weg, esse also an den 2 Tagen gar nichts. Zusätzlich trinke ich seither meinen Kafi schwarz – davor immer mit einem Schluck Milch. Der Milchzucker hatte aber wohl immer wieder meine Fastenphase unterbrochen. Die Wochenenden sind wie gehabt mit 2 Mahlzeiten geblieben – auch dann trinke ich den Kafi aber schwarz. Inzwischen schmeckt er mir so besser. Sklavisch sehe ich das mit der Milch aber nicht – ich trinke schon auch gern einen Cappuccino, wenn ich mal auswärts in einem Café bin. Das kommt vielleicht alle 8 Wochen vor.

Die Umstellung finde ich schmerzfrei und werde ich jetzt erst mal beibehalten. Es dürfte nämlich schon noch was weg und es kostet mich nichts ausser Geduld.

Oma auf der Wolke

Heute ist der Geburtstag meiner Oma, die mir mein Faible für Textiles vererbt und mir schon mit 3 Jahren stricken beibebracht hat. 94 würde sie heute werden. Leider ist sie bereits vor 29 Jahren kurz nach ihrem 65. Geburtstag gestorben. Sie fehlt mir immer noch.

Sie war immer fröhlich und gut gelaunt, obwohl sie als lediges Kind eine sehr schwierige Kindheit hatte und mein Opa nach der russischen Gefangenschaft auch nicht gerade einfach war.

Für alle Lebenslagen hatte sie einen Spruch auf Lager. Meine liebsten sind:

  • Kein Nachteil ohne Vorteil
  • Es hängt nicht 100 Jahre auf eine Seite
  • Du hast Recht und ich meine Ruhe

Sonntag Nachmittags ist sie immer zu uns gekommen und dann wurde um die Wette gestrickt (Oma, Mama und ich). Oder ich war bei ihr mit dem Strick-, Stick- oder Knüpfzeug bewaffnet.

Schnieff.

Die intoleranten Toleranten

„Die Toleranten erweisen sich als intolerant, die Progressiven als reaktionär: willkommen in der Gesellschaft der Gegenwart. Ihre Götzen heissen Offenheit, Diversität und Multikulturalität.“

Wer dazu einen interessanten Artikel lesen mag, folge dem Link: https://www.nzz.ch/feuilleton/der-autoritaere-charakter-ist-zurueck-es-braucht-ein-neues-196868-ld.1577832