Fokus schärfen

Zu meiner aktuellen Fokussierung gehört neben dem scharf stellen auf bestimmte Bereiche logischerweise auch das Verschwummern anderer Bereiche.

Im Moment konzentriere ich mich sehr stark darauf, in mich rein zu fühlen, was ich will und was ich nicht will. Was ich gar nicht mehr will, ist Lebensenergie für unnötige Dinge verschwenden. Ich folge schon immer dem Motto „Accept it, Change it or Leave it“:

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Allerdings habe ich die dumme Angewohnheit, mich schnell involvieren zu lassen. Aktuell gewöhne ich mir ab, mich über irgend was aufzuregen, das ich nicht ändern kann. Das gehört zum „Accept it“ nämlich nicht dazu und saugt nur Energie ab. Ich werde mich auch künftig aus Diskussionen, die eh nix bringen, raus halten („Leave it“). Nach einem ersten Impuls halte ich immer öfter inne, überlege, ob ich es ändern kann oder nicht bzw. ob es überhaupt wichtig ist für mich. Wenn nicht, nehme ich es nur noch zur Kenntnis, ohne selber zu reagieren. Immer klappt das noch nicht, aber es wird immer besser.

Was ich will:

  • Im Hier und Jetzt leben – gesund, fröhlich und zufrieden
  • Norwegisch lernen – es ist mir ein Herzenswunsch, warum auch immer
  • Entwickeln – Software, Schnittmuster, Verarbeitungstechniken, Strickmaschinen-Steuerungen, .. (die Liste ist lang) – auch das ist mir ein Grundbedürfnis
  • Konzentriert an meinen Projekten arbeiten – ohne Ablenkung, Fokus behalten auf der gerade bearbeiteten Aufgabe
  • Freundschaften pflegen – real sticht virtuell dabei um Längen
  • Leichter werden – sowohl im wörtlichen Sinne (Gewicht) als auch übertragen (Ballast in Form von Einsortieren, Aussortieren, Verarbeiten, Verbrauchen). Ich habe über Jahrzehnte angesammelt und lasse mir auch Zeit beim wieder los werden. Zum Minimalisten werde ich deshalb sicher nie.
  • Kreativ sein und Zeit für mich haben – stricken, Fraktale, nähen, malen, was auch immer

 

Was ich nicht will:

  • Mich aufregen – über Politik, Verhaltensweisen anderer, mich selber
  • Mich für Projekte anderer einspannen lassen
  • Mich ablenken lassen
  • Mich selber ausbeuten – das habe ich lang genug
  • Sachen vor mir her schieben

 

Ich tapse mich vor .. Schritt für Schritt.

Veröffentlicht am 25. Oktober 2019, in Alltag, Planung. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Etliche Punkte auf Deiner oberen Liste würden genau so auch auf meiner stehen… 😉

    • Du meinst die „Was-ich-will“-Liste? 😉

      Das sind ja alles keine neuen Sachen bei mir … ich hab das Gefühl, ich wiederhol mich permanent. Andererseits muss ich mir das aber auch immer und immer wieder bewusst machen.

  2. Wenn du es wirklich willst, schaffst du es.

  3. Schritt für Schritt klappte es

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