Nachbericht

Gestern war ich ja zur Nachkontrolle. Die war reichlich unspektakulär. Ich war recht früh dran, weil ja nie Stau ist, wenn man genug Zeit hätte dafür – aber immer, wenn man eh knapp dran ist.

Zur Mammo kam ich dann auch sofort an – nach gerade mal 30 gestrickten Maschen! Die war dieses Mal mit viel Fingerspitzengefühl und gar nicht schmerzhaft. Eine Auszubildende hat das gemacht – unter „Aufsicht“ und mit Erklärungen einer erfahrenen Kraft. Das Ergebnis habe ich sofort bekommen: alles unverändert wie vor einem Jahr. Die Bilder sahen quasi identisch aus.

Dann musste ich fast 2 Stunden auf den Termin zur Sprechstunde warten. Die habe ich mir im Baumarkt und mit Katzenfutter kaufen vertrieben. Klamotten hab ich auch noch geguckt – es hat mich aber nix angelacht. Gekauft habe ich ein Luftpolsterkuvert für 1 Franken. Mehr net. Ich bin echt Konsumverweigerer geworden inzwischen.

Nach einem Kafi im Spitalbistro bin ich hoch zur Sprechstunde. Urin, Blutdruck, Gewicht wurde vorab kontrolliert – alles im grünen Bereich. Dann musste ich lange warten – 6 Reihen, also 1 ganze Stunde. Hier dann tasten und Ultraschall – auch alles gut. Nach kurzem Smalltalk war ich wieder draussen und hab mich nach 1 Jahr mal wieder mit Carola getroffen.

Seitdem wir so weit auseinander wohnen, sehen wir uns recht selten. Aber die Zeit fliegt halt auch so und jeder ist in seinem Leben eingebunden. War kurzweilig und wir sind noch rasch beim Gärtner durch. Sie hat einige Pflanzen gekauft, ich nur 2 Pack Steckzwiebeln – die setz ich am Wochenende noch und freu mich jetzt schon auf leckere Frühlingszwiebeln. Ich hab Schalotten und rote Zwiebelchen genommen.

Auf der Heimfahrt hab ich wieder etliche Baustellen bewundern dürfen und hab noch einen Abstecher in Deutschland eingelegt, um einen Kleiderständer fürs Atelier abzuholen. Auch an der Grenze war jeweils etwas Stau. Die Sachen hab ich auf dem Heimweg nur ins Lager gestellt, noch etwas Stoff eingepackt und bin dann grad heim gefahren. Gegen halb 7 bin ich daheim eingetrudelt und bin von Till mit Prosecco begrüsst worden 🙂

Nach einem kurzen Telefonat mit daheim (Papa hatte gestern Geburtstag) und Tills Schwester (die hatte am Montag und wollte sich noch für die Geschenke bedanken) hab ich gekocht und nach dem Essen bin ich auf dem Sofa im Kuschelmodus mit der Katze auf dem Bauch eingepennt.

Ach so: mich belasten die Nachkontrollen psychisch nicht – ich denk da vorher nicht drüber nach. Weil sich meine Mama da immer so reinsteigern kann, sag ich ihr meinen Termin vorher nie, sondern erst nach der Untersuchung, dass alles gut ist.

Veröffentlicht am 10. Oktober 2018, in Alltag, Familie, Freude, Gesundheit. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Eine sehr gute Nachricht, ich freu mich für dich.

  2. Es freut mich so etwas positives zu lesen 😊

  3. Das klingt gut. Hat Till eigentlich vorher gewußt, dass alles gut ist? Oder hätte es den Prosecco so oder so gegeben?

    • Auf seinen Wunsch hin hab ich ihn natürlich sofort nach der Sprechstunde angerufen.
      Sonst hätt’s Schnaps gegeben 😉 oder auch Prosecco?? Wer weiss das schon?

      Ich bin kein Mensch, der sich vorher Sorgen macht – es reicht, wenn es soweit ist.

  4. ohhhh das klingt gut.
    ich bin auch immer sehr zappelig wenn mein Schatz zur Nachkontrolle muss, immer die Angst was wäre wenn…….kann Deine Mutter also gut verstehen….

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