Gartenarbeit erdet

Seit ich meine Energie lieber in den Garten stecke statt mir Gedanken zu machen (oder erzählen zu lassen), wer was wann zu wem und warum auch immer gesagt haben könnte, lebe ich deutlich friedlicher und zufriedener.

Und obendrein ist der Garten auch viel gepflegter und das Gemüse gedeiht auch. Heute Abend habe ich noch an der Treppe neben der Wohnungstür ein paar Stauden gesetzt. Dort soll ja nächstes Jahr der Bachlauf hin – aber das hat jetzt so trist ausgesehen, das ich da ein paar Farbtupfer hin haben wollte.

Man glaubt ja gar nicht, wie viel Zeit so ein Garten kostet. Wenn ich giesse, geht ein halbes Fass drauf. Im Fass haben 310 l Platz. Ich schleppe also rund 150l Wasser per Giesskanne durch die Gegend. Das kostet locker jeden Abend eine gute halbe Stunde. Manchmal auch eine Stunde, wenn ich noch Tomaten aufbinde, hier und dort was zupfe. Wenn es regnet, muss ich zwar nur Teile giessen (Tomaten z.B.) oder Balkonpflanzen – aber dafür muss ich dann Schnecken jagen.

Aber diese Stunde abends ist mir inzwischen echt heilig und ich weiss gar nicht mehr, wie ich ohne Garten vorher leben konnte. Till hat inzwischen auch Freude daran gefunden uns ist auch innerlich sehr viel ruhiger geworden.

Veröffentlicht am 6. Juli 2018, in Alltag, Garten. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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