Eine neue Wähenform

… hab ich mir gestern geleistet. Aus weissem Porzellan und französischer Herstellung.

Mal schauen, wie der Marcarpone-Brombeerkuchen daraus schmeckt:

Brombeerkuchen

Die Brombeeren sind natürlich aus dem Garten. Die sind total saftig und lecker.

Ausserdem habe ich mir auch noch eine neue Springform gegönnt.

Veröffentlicht am 12. August 2017, in Alltag, Küche. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 12 Kommentare.

  1. Was ist denn eine Wähenform?
    Und wenn du eine ganz objektive Meinung zu deinem Kuchen haben möchtest, mußt du mir einfach einen zuschicken … 😉

    • Ich ess ja nicht allein … 😛

      • Sehr gut.

        Eine Wähenform gibt es im Norddeutschen nicht. Komisches Wort, was ist der Ursprung ?

        • Hier ist es erklärt:
          https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4he

          Auszüge:
          Die Wähe dürfte ihren Ursprung im schweizerischen Mittelland haben. Die erste urkundliche Erwähnung des Begriffs «wäye» stammt aus dem Jahr 1556. Entstanden ist die Wähe in der Hausbäckerei. Gemäss Albert Spycher wurden Teigreste verwendet, die beim Brotbacken in der Teigschüssel blieben. Man „wallte (…) die so gewonnen Brotteigreste zu dünnen Fladen und drückte den Teigrand zu einem Wulst zusammen, damit der Belag nicht auslaufen konnte“. Belegt wurden sie dann mit denjenigen Zutaten, die gerade im Haushalt aufzufinden waren. Es kamen Früchte wie Gemüse in Frage und deshalb lässt sich die Geschichte der salzigen und der süssen Wähe nicht trennen.

          In den katholischen und gemischt katholisch-reformierten Teilen der Schweiz, besonders im Osten, war die Wähe ursprünglich eine Fastenspeise, in den protestantischen Gegenden, vornehmlich im Westen, dagegen eine Festspeise. Die Wähe war auch in einigen Regionen (Freiburg und Waadtland) eine typische Freitagsspeise, da am Freitag kein Fleisch gegessen werden durfte.

          «Wäje» ist ein schwäbisch-alemannisches Wort, das gemäss dem Basler Volkskundler Albert Spycher möglicherweise von einem der mittelhochdeutschen Wörter «waehe» (etwas Kunstvolles), «wîhen» (Gesegnetes, Geweihtes) oder «waejen» (Wehen des Windes) abstammt.[

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