Archiv für den Monat Oktober 2016

Es tut sich was

… bei unseren „Partnerfirmen“. Also den Firmen, die uns entweder Daten liefern oder von uns mit Info gefüttert werden sollen.

Die 1. Baustelle – die Schnittstelle, über die die Alarmdaten abgesetzt werden – konnte ich heute abschliessen. Gestern haben sie endlich mit Tests angefangen. Vereinbart war eigentlich Mitte September. Erst haben sie in der gesamten Infrastruktur von noch 2 Firmen getestet, um festzustellen, dass bei uns nichts ankommt. Wegen Firewall / Security usw.

Auf meinen Wunsch hin haben wir dann direkte Tests von ihrem Server zu meinem gemacht und mit noch einem Tipp von mir lief es dann heute morgen zum 1. Mal. Die Daten sind noch nicht ganz so wie spezifiziert – meine Schnittstelle ist aber „gutmütig“ programmiert, so dass ich die Daten dennoch auslesen kann. Den Rest müssen die anderen auf die Reihe bekommen.

Von der 2. Firma haben wir endlich, endlich, endlich unter Drohungen vom Auftraggeber die Daten erhalten, die wir benötigen, um aufschlüsseln zu können, wer welche Info bekommt.

Jetzt habe ich noch 1 Woche Zeit, um meinen Teil zu implementieren. Wir haben Donnerstag nächste Woche Besuch vom Auftraggeber, um zu demonstrieren und zu testen, wie es funktioniert.

Sollte sich schon irgendwie ausgehen – noch bin ich zuversichtlich.

Im Spital

Letzte Woche Donnerstag war ich im einen Spital mal wieder PET-CT angesagt. Die Pfleger sind dort nett, aber es ist immer etwas unpersönlich – ist halt ein grösseres Spital. Ich bin dort trotz täglichen Besuchen über 9 Wochen (vor 3 Jahren) nie „heimisch“ geworden.

Heute war ich in meinem „Heim-Spital“. Ich bin zwar vor 3 Jahren gezügelt und wohne jetzt in einem anderen Kanton, gehe aber immer noch dort zur Kontrolle, weil ich mich dort wirklich aufgehoben fühle. Fahrtzeit: ca. 1.5 Stunden, auch zu obigem Spital. Nach der Mammographie kam schon direkt die 1. Entwarnung – alles OK :). Kein Lymphstau zu sehen – im Gegensatz zum letzten Mal.

Die Wartezeit zu meinem nächsten Termin habe ich mit einem Besuch in der Onkologie verbracht, um mal kurz wieder Hallo zu sagen. Sie haben mich aufgrund der langen Haare kaum erkannt 🙂 und meinten, solche Begegnungen wären ihre Highlights :). War zwar nur ganz kurz da – aber es war schön.

Nach einem Kafi und einer kurzen Wartezeit war ich bei meiner Ärztin, mit der ich auch die gesamte Therapie durchstanden habe. Da kam sofort Entwarnung #2: der PET-CT könnte nicht besser sein :). Ich hab ihr 3 von meinen Erstversorgungs-BHs in die Hand gedrückt und meinen neuen tollen Noppenstoff-Body gezeigt. Sie war recht erstaunt, dass ich damit mein Lymphödem in der Brust fast komplett losgeworden bin und meinte, ich solle unbedingt Bescheid geben, wenn das produktionsreif ist – sie möchte das in die Physio-Abteilung geben.

Der Ultraschall gab dann die Entwarnung #3. Alles gut. Die nächste Kontrolle (nur Ultraschall) ist dann in einem halben Jahr. Meine Ärztin (sie ist nur 2 Jahre älter wie ich) hat sich noch bedankt, dass es mit mir immer so interessant ist und sie immer neue Sachen lernt 🙂

Alles gut :)

PET-CT sauber 🙂

Mammo ohne Befund 🙂

Ultraschall tip top 🙂

In einem halben Jahr wieder Ultraschall.

Haken, Haken, Haken

Gestern habe ich die Software-Version noch abgeschlossen – die ist jetzt in den Tests intern und bei unserem Vertriebspartner. Wenn das durch ist, mach ich da einen dicken Haken dran.

Heute und morgen nähe ich die letzten paar Kundenaufträge ab, um auch da einen Haken dran setzen zu können. Dazu werde ich bereits meine neue Arbeitsplanung einsetzen, um zu sehen, wie gut oder schlecht sie funktioniert.

Bei unserem grossen Software-Projekt ist die Schnittstelle fertig, die Zuliefer-Firma hat zwar angeblich getestet, auf meinem Server ist aber nichts angekommen. Das ist aber nicht mein Problem. Das konnte ich also auch vorläufig abhaken.

Steuererklärungen (für 2015) konnte ich abschliessen (privat) bzw. verschieben auf Ende Jahr (Geschäft) – ist also auch für den Moment abgehakt.

Post erledige ich morgen. Da gibt es dann auch noch einen Haken.

Und die Hakenbestellung ist auch geklärt und schon bezahlt. Kann ich also auch abhaken.

Die kommenden Aufgaben werden gefühlt angenehmer.

Strahlend

.. bin ich heute mal wieder.

Ich hab grad das jährliche PET-CT hinter mir. Nächste Woche dann noch Mammo, Ultraschall und die Ergebnisse.

Produktionspläne

Gestern Abend habe ich mit Tanja noch lange gehirnt, wie ich die Produktionspläne für meine verschiedenen Modelle so gestalten kann, dass die Produktionsabläufe und einzelnen Zwischenstationen an den verschiedenen Nähmaschinen klarer werden.

Für einen BH brauche ich z.B. 5-6 verschiedene Maschinen. Wir haben ca. 30 Teile, die zusammengenäht werden müssen. Ein Teil der Abläufe kann zeitgleich / zeitlich unabhängig erfolgen, ein anderer Teil kann erst statt finden, wenn andere Sachen befestigt wurden.

So lang alles Schema F ist und nur 1 Modell genäht wird, ist alles gut. Aber wenn verschiedene Modelle in verschiedenen Farben genäht werden sollen, verlieren die Mädels hoffnungslos den Überblick. Dann wird das sofort ineffizient. Da aber jede Kundin ihre Wunschfarbe aussuchen darf, ist das bunte Gemisch bei uns die Regel und nicht die Ausnahme.

Ich glaub, ich habe jetzt einen Ansatzpunkt gefunden und habe das für einen BH auch schon mal entsprechend aufgezeichnet (am PC natürlich). Das werde ich übernächste Woche dann mit den Mädels ausprobieren. Aktuell sind ja schon wieder Ferien (Herbstferien) und beide sind ein paar Tage weggefahren.

Geht wieder

So. Die Maschine wär geflickt – die tut wieder.

Und die Software-Version ist auch soweit fertig. Müssen wir heute Abend noch ausgiebig testen – aber dann ist das mal durch.

Jetzt geht’s erst mal heim …

Volltreffer

Heute war mein Bruder mit seiner Frau und Tochter bei mir.

Zwar kurz vor knapp, aber doch rechtzeitig, habe ich die 4 Schächteli mit je 2 Buchstaben in Braille-Schrift, Holzbuchstaben, Stempeln und einem kleinen Gegenstand, der mit dem Buchstaben anfängt, fertig bekommen.

Von aussen sehen die Schachteln so aus:

verpackung

Die Kleine ist jetzt 5 und hat eine Schachtel nach der nächsten aufgemacht. Zum Teil kannte sie die Braille-Schrift schon (das A z.B.), aber nicht alle.

Der Inhalt:

inhalt

Die Buchstaben sind einfach Moosgummi-Platten 10x10cm mit einem genähten Gitter (die Felder sind bei der Braille-Schrift immer 3 Reihen und 2 Spalten). Dort wo ein Punkt steht, habe ich eine Unterlegscheibe festgenäht. Da kann sie Magnete draufkleben (wie sie sagt). Die Einkerbung kennzeichnet für sie die untere Mitte, die sie zu sich legen muss.

Sie konnte sofort ihren Namen schreiben und hat sich noch mehr Buchstaben gewünscht. Die bekommt sie jetzt regelmässig. Den Elefanten hab ich übrigens selber gehäkelt.

Einkaufen waren wir auch noch. Da ist sie mit mir durch die Migros gekurvt. Am Schluss hat sie an der Kasse noch ganz viele kleine Päckli mit kleinen Bauerhoftieren bekommen. Scheinbar kann man die jetzt sammeln für einen Bauerhof. Die hat sie alle mitgenommen, damit sie die dann in die nächsten Buchstaben-Kistchen sortieren kann. Und ich muss die jetzt weitersammeln für sie.

Ansonsten war es recht nett mit den dreien. Die Kleine ist schon ein sehr spezielles Kind – nicht nur wegen ihrer Behinderung. Und ich meine das ausschliesslich positiv!