Die Grünen …

.. haben echt einen an der Waffel.

Jetzt wollen sie eine geschlechtsneutrale Sprache, weil sich sonst nur Männer angesprochen fühlen.

So ein Quatsch!

Ich bezeichne mich selbst als Ingenieur und Software-Entwickler – und fühle mich nicht von mir selber diskriminiert ;). Auch nicht von jemand anderem.

Die sollen sich lieber mal um die echten Probleme kümmern.

Veröffentlicht am 22. November 2015, in Alltag. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 13 Kommentare.

  1. Genau so sehe ich das auch. Das ist absoluter Blödsinn…ich mache meine Gleichberechtigung nicht davon abhängig ob eine Bezeichnung eine weibliche Endung hat.

    Letztens hab ich gegrübelt was StBin bedeutet…bis ich kapiert hab es soll Steuerberaterin heißen LOL..
    Solange wir darüber nachdenken müssen eine geschlechtsneutrale Sprache zu brauchen, finde ich, ist die Gleichberechtigung noch nicht bei uns Frauen angekommen…weil wir uns scheinbar immer noch unterlegen fühlen, sobald eine nicht weibliche Endung benutzt wird.

  2. durch solche dämlichen themen wollen sie ja von ihrer unfähigkeit ablenken … aber nicht nur die grünen …

  3. Hat man keine Lösung für die eigentlichen Probleme, nimmt (oder schafft) man die, die man lösen kann. Man steht dann immerhin als Löser eines Problems da (was eigentlich keins war und niemanden interessiert).

    Als Mann ist das natürlich immer schwer zu sehen und ich habe auch mal drüber nachgedacht, wenn ein Text nur weibliche Endungen enthielte, wie ich mich fühlen würde dabei. Gut, vielleicht ein bißchen ungewohnt, weil man dann doch drüber nachdenken muß – aber mit nur einer Endung sind Texte nun mal wesentlich leichter zu lesen.

    Und wenn du schon als Frau sagst, dass du dich dadurch nicht benachteiligt fühlst …

    • Solche Sachen finde ich total lächerlich. Ich habe selbst eine sehr „männliche“ Sprache und hab mich da noch nie dran gekratzt. Viel mehr nervt mich, das -innen und -en oder noch schlimmer ..Innen, weil das einen Text einfach wahnsinnig umständlich macht. Völlig ineffizient.

      Ich fühle mich absolut gleichberechtigt. Ich darf beides haben: Männerberuf und Frauenberuf – und das sogar parallel. Ich hab noch nie weniger verdient als Männer mit einer ähnlichen Ausbildung / Erfahrung. Ich war schon Chef von 10 Männern.

      Kurzum: ich versteh das Gender-Geschrei net.

      • Das mit dem Binnen-i kann man ja noch überlesen. Ganz schlimm finde ich sowas wie „Ingenieur*in“ oder „Ingenieur_in“.. Das stört einfach noch viel mehr den Lesefluß.

        • Das hab ich noch nie gesehen. Vielleicht filtert mein Hirn sowas gleich raus – würd mich net wundern …

          Was ein Quark. Ehrlich. Dass ich weiblich bin, sieht man, das muss ich nicht hinschreiben. Ausserdem ist das im beruflichen Kontext völlig unerheblich. Da gibt es und will ich keine Extrawurscht.

        • Das Sternchen soll auch Trans- und Intersexuelle (und alles was es sonst noch gibt) miteinschließen (von denen es ja so wahnsinnig viele gibt).
          Inzwischen kommt man in Genderkreisen schon wieder davon weg, weil es impliziert, dass z.B. Transfrauen nicht als echte Frauen gesehen werden.

          Wenn ich mich als Einzelperson meine, hänge ich schon meist ein -in hinten an, ansonsten benutze ich fast ausschließlich generische Formen, und fühle mich selbstverständlich davon angesprochen.

      • Wah, da hat er meinen Kommentar gefressen hier …

        Also:
        Das mit dem Binnen-i geht ja n och einigermaßen. Viel schlimmer finde ich so etwas hier:
        „Ingenieur*in“ oder „Ingenieur_in“. Das behindert den Lesefluß deutlich stärker.

  4. Super! Dann werde auch ich Hochdeutsch sprechen! 😉

  5. Ohne echtes Profil muss ja so ein Blödsinn dabei heraus kommen.

  6. Jaja…Sprache von oben diktiert. War Basisdemokratie nicht irgendwann in ferner Steinzeit einmal Programm der Grünen? Entwickeln sich immer mehr zu Faschisten. Ob das Ziel das rechte ist oder nicht … ich kann es doch nicht einfach top-down bestimmen. Und schon gar nicht etwas so dynamisches und komplexes wie Sprachentwicklungen. Noch nicht einmal die mühselige Überzeugungsarbeit wird mehr gemacht. Ich habe die Weisheit mit dem Löffel gefressen…wohlwollender Diktator oder wie? Basisdemokratie ade. Du wirst mir sehr fehlen. Gender hallo.

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