Diss-Samstag

Der heutige Tag gehört komplett der Diss. Einkaufen und auf der Apotheke war ich schon.

Heute stehen hauptsächlich Fleissarbeiten (Übertragen der Muskel-Anknüpfungspunkte von der rechten Körperhälfte auf die linke, Erweitern Scripts, ein paar Mini-Scripts schreiben) auf dem Programm. Die Punkte P2 – P5 sind das auf meiner Liste.

Gestern habe ich das Modell noch im Schritt so überarbeitet, dass es mir im oberen Bereich des inneren Oberschenkels die Knotenpunkte nicht so ungleichmässig auseinander zieht. Das war P1. Das Ergebnis hab ich meiner Betreuerin auch schon geschickt – sie ist zufrieden damit 🙂

Veröffentlicht am 17. Oktober 2015, in Alltag. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 30 Kommentare.

  1. zufriedenheit ist doch etwas zufriedenstellendes …

  2. Du hast das Feuer in dir, was sind das für Gene die einen antreiben soviel zu machen. Wenn ich mal etwas am machen bin, komm ich auch vorwärts, aber ich muss mich jedesmal übelst schlimm überwinden überhaupt damit anzufangen.

    • Meine Gene sind bajuwarisch, aber ich glaub nicht, dass es an denen allein liegt .. 😉

      Aktuell habe ich eher ein Zeit- wie ein Motivationsproblem. Ich hab nächste Woche eine 3-tägige Ausstellung und die Woche drauf eine 4-tägige. Und muss in 5 Wochen nach Dresden und idealerweise schon 1-2 Wochen vorher den Draft der kompletten Doktorarbeit abliefern. 2 Wochen später dann Abgabe (d.h. gedruckt, gebunden und geschickt, was ja auch Zeit kostet).

      Insofern habe ich alle noch restlichen Aufgaben auf alle verfügbaren Zeiten verteilt und wenn ich keine Motivation haben sollte, genügt ein Blick auf den Zettel, um mir bewusst zu machen, dass ich mir das nicht leisten kann.

      Unter Druck funktionier ich am besten, das war schon immer so.

      Der grösste Punkt ist jetzt eben fertig geworden 🙂
      Jetzt koch ich mal und danach mach ich noch die anderen Krümel fertig.

      • Erstaunlich, erstaunlich. Bei mir ist es genau umgekehrt, hab ich nen festen Termin, auf nächste Woche oder so, arbeite ich mich ab wie gestört und krieg es unmöglich auf den Termin hin fertig, ne meist brauch ich dann noch extra 2 Wochen länger.
        Unter Druck vergess ich alles, wer ich bin, was ich alles gelernt habe, quasi Totalausfall.
        Sagt man mir, ist egal wann, egal ob in 3 Monaten oder in nem Jahr, spielt keine Rolle, hab ich’s in 3 Tagen fertig.

        Verschiedene Menschen, verschiedene Fähigkeiten, gibt ja für jeden sein Plätzchen, jeder soll das machen was er kann 😀

        • Wenn ich unter Druck nicht funktionieren würde, hätte ich schlicht den falschen Beruf. Als Ingenieur und Software-Entwickler soll ja alles gestern fertig sein und ändern sich die Vorgaben laufend …

          Aber eben: glücklicherweise gibt es für jeden sein Plätzchen 🙂

          • Ganz bestimmt. Als ich damals ne Weile lang programmiert hatte, konnte ich genau damit nicht umgehen, das sich so vieles in kurzer Zeit ändert und man sich immer daran anpassen muss, deshalb hab ich es irgendwann aufgegeben, musste mir einfach eingestehen, das es mir nicht liegt. Die esoterische Programmierung find ich allerdings auch heute noch etwas reizvolles, ich bastle gerne, absurde Konstruktionen ohne Vorgaben. Mehr so als Kunst.

            • Was ist denn esoterische Programmierung?

              Ja – damit muss man in der technischen Welt umgehen können. Sonst ist man echt verloren. Mich stresst das nicht – im Gegenteil. Das war aber schon immer so. Stressresistente Entwicklerseele halt 😉

              • Du bist wie geschaffen dafür ! Dank dir drehen sich überall die Rädchen weiter, das ist doch ein positives Gefühl 🙂

                Bei mir nahm das irgendwann beunruhigende Formen an. Ich verbiss mich voll stundenlang in unwichtige Details und rastete dann aus, schlug meinen Kopf in den Türrahmen oder gab mir selbst Ohrfeigen weil ich die Lösung nicht fand, hat alles nichts gebracht *lach*

                Esoterische Programmierung
                http://de.wikipedia.org/wiki/Esoterische_Programmiersprache

                hat also nichts mit Esoterik zu tun sondern einfach weil es Pseudowissenschaft ist und zum Teil in Anführungszeichen sinnlos erscheint. Wobei ich finde das es im Grunde nichts sinnloses gibt, alles hat seinen Zweck irgendwie.

                Was mich auch fasziniert ist sowas:
                http://de.wikipedia.org/wiki/Conways_Spiel_des_Lebens
                Einfache Struktur, simple Regeln, aber was dabei rauskommt kann man komplex analysieren, ich find das witzig. Es bereit Freude da nur schon zuzuschauen, wenn ich mal Lust habe, baue ich auch sowas ähnliches 😀

                • Ja. Ich bin da auch sehr glücklich darüber, für mich den idealen Beruf (eigentlich müsste ich Plural nehmen) gefunden zu haben 🙂

                  Eigentlich müssten Dich auch Fraktale faszinieren. Einfache Regeln und Programme und superschöne Ergebnisse. Da könnte ich auch stundenlang zuschauen. Die waren ja auch meine Eintrittskarte ins Programmieren.

                  So. Noch 1 Script 🙂

                  • Faszinierend ! Diese Fraktale, ich hab früher schon mal darüber gelesen, aber heute kommt es mir noch viel erkenntnisreicher vor. Im Prinzip Unendlich, man kann es ewig fortführen, zumindest in der Abstrakten Welt, Fällt mir gerade ein, ein einfacher Kreis hat unendlich viele Ecken, es gibt gar keine echten runden Dinge im Universum. Es gibt keinen Anfang und kein Ende ! Was da noch alles kommen mag, ich freue mich.
                    Schönen Sonntag 😀

              • „Stressresistente Entwicklerseele halt“ – och, dafür gibt es bestimmt andere Sachen, die dich stressen (können).

  3. „So eine Doktorarbeit sagt IMHO nur aus, dass jemand eine hohe Frustrationstoleranz hat … “ – hehe, das ist gut. Muß ich mir merken.

    Und stressresistent. Man könnte es ja mal ausprobieren … – aber ich werde mich hüten.

    • Mach ruhig – ich brech eher eine Diskussion ab, als dass ich mich stressen lass .. 😛

      • Nee,
        ich kann da schon einiges rauskitzeln, das weiß ich. Möchte ich aber eigentlich nie und mach ich nur dann, wenn ich in die Enge gezwungen werde oder sonst keine Möglichkeit sehe. Aber dann wirds es richtig eklig. Also nicht im Sinne von verletzend und unter der Gürtellinie, sondern ganz akkurat knall ich dann demjenigen Stück für Stück seine Dinge um die Ohren. Und mein Stil streßt dann gnadenlos – und wenn du dann dem Gegenüber keine Chance läßt, ebendiesen abzubauen, ist das richtig mies. Wie gesagt, das ist das letzte Werkzeug, was ich einsetze. Ansonsten bin ich ja eher auf Harmonie aus (wobei das kitschig klingt).

        • Ach. Ich kenn meine Schwachstellen ganz gut. Die meisten davon mag ich inzwischen sogar.

          Aber ich glaub, ich versteh schon, was Du meinst. In die Enge treiben kann man mich eigentlich nur im RL. Und ich habe da viele Lektionen gelernt, wie ich mich wehren kann.

          Inzwischen kann ich sogar nein sagen und mein nimmer, ich muss jedem alles recht machen. Aber das war eine bittere Lektion über viele Jahre. Und eine teure.

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