Archiv für den Monat Oktober 2013

Der neue Monitor ist toll

Gestern Abend hab ich den 23″-Touch-Monitor noch abgeholt und weil ich heute ja arbeiten bin, hab ich ihn gleich aufgebaut und angeschlossen. Normalerweise dürfen bei mir Gadgets ja gerne etwas ablagern – ich bin da nicht so versessen drauf, Sachen sofort auszupacken und auszuprobieren.

Und was soll ich sagen? Auspacken, hinstellen, einstecken, einschalten und er tut einfach was er soll 🙂

Ich kann jetzt mit 10 Fingern gleichzeitig malen (nicht dass ich das vermisst hätte, aber jetzt könnte ich es). Aber noch viel wichtiger, ich kann mit 2 Fingern zoomen, drehen, pannen – wie auf einem Tablet zum Beispiel. Auf meinem 27″-Monitor links davon läuft mein IDE (Entwicklungsumgebung, bei mir Visual Studio), dort setze ich Breakpoints und kann dann durch debuggen, wenn das Touch-Event kommt. So finde ich Programmier- und Denkfehler viel schneller und muss nicht im Blindflug entwickeln. Das spart mir viel Zeit.

Grossartig 🙂

(… und jetzt mach ich mich ans Clustering meiner POI’s (Point of Interest))

Wiederholungstäter

Heute war der Tag der Wiederholungstäter:

  • Ich habe ein Shirt zugeschnitten, das eine Kundin exakt wie das 1. in anderen Farben nachbestellt hat
  • Ausserdem ein schon genähtes Bikini-Oberteil zugeschnitten – in schwarz statt zuvor weiss
  • Die Weberei, für die ich jahrelang kleinere Programme geschrieben habe, hat eine Anpassung bestellt
  • Ich habe einen Tisch in einem meiner Lieblings-Restaurants für Sonntag Abend reserviert
  • Termin für den Winterrädli-Wechsel habe ich auch gemacht
  • Webseite für meinen Chef aktualisiert
  • Nachmittags habe ich an meiner Diss nochmals Muskeln untersucht und jetzt ist alles schick, muss nur noch die Hautdeformation testen.
  • Ach und wenigstens etwas neues: den Touch-Monitor haben wir noch abgeholt

Heute Abend bin ich am Einräumen von meinem Nähzimmer daheim. Kein Ende in Sicht – es ist soooo viel ….

Ideen gesammelt

… habe ich jetzt genug.

Mitte November und Ende März bin ich als Aussteller auf Kunsthandwerkermärkten. Dort will ich hauptsächlich Geschenkartikel aus meinen Materialien – also Spitze und feine Stoffe – zeigen. Zum einen ist das meist relativ lukrativ, zum anderen bringt das meist auch wieder Kursteilnehmerinnen, Kundinnen für Wäsche und Stoffe zu mir.

Inzwischen habe ich sehr viele neue Ideen beisammen. Jetzt muss ich die Sachen „nur“ noch nähen … 😉

Anfang Dezember werde ich mit Tanja 1 Tag wegfahren, um den Kopf zu lüften und mal zu überlegen, wohin wir 2 uns mit unseren Nähstudios entwickeln und in welcher Form wir in Zukunft zusammenarbeiten wollen. Auch hierfür gibt es reichlich Ideen.

Recht erfolgreich

… war wohl die Präsentation von Denis. Er hat bei 2 potentiellen Neukunden unsere Software vorgestellt. Konzept, Design und Idee sind von ihm und Till, programmiert habe ich sie allein.

Die Kunden waren wohl sehr angetan. Der eine hat um ein Demogerät + Demosoftware für in ca. 1 Monat gebeten, damit er das seinen Kollegen zeigen kann und man sich Gedanken über den Paradigmenwechsel machen kann. Der 2. meinte direkt: „Gib mir Bescheid, wenn es fertig ist, damit ich bestellen kann“

Die Anregungen und Wünsche gehen in genau die gleiche Richtung wie von uns geplant. Spricht für das Konzept.

Und als Sahnehäubchen haben die beiden heute noch die mündliche Auftragbestätigung für ein anderes Projekt bekommen. Kommt alles gut 🙂

Vermeintlich einfache Aufgaben

… rauben einem manchmal den letzten Nerv.

Das Zooming mit 2 Fingern auf einem Tablet hatte ich als kleine Aufgabe eingeschätzt. Zumal das auf meinem Trackpad vom Laptop schon funktionierte. Weil ich keine Dual-Touch-Input-Gerät habe und das Tablet nicht als Input-Gerät anschliessen konnte und die Simulationen mit 2 Mäusen auch nicht soooo hilfreich sind, musste ich ziemlich im Blindflug entwickeln und mühsam testen.

Jetzt geht das aber und ich habe einen Monitor mit der Erkennung von max. 10 Touchpunkten gleichzeitig bestellt B)

Und jetzt Heia. Morgen muss ich noch ein paar Kleinigkeiten einbauen. Nachmittags ist Demo.

Endlich wieder Alltag

Puh. Seit Mittwoch Abend bin ich wieder aus Dresden zurück. Donnerstag programmiert, Freitag mein Stofflager aufgeräumt und etliche Meter Stoff auf Wickelbretter aufgewickelt (Drehwurm, ich grüsse Dich) – schätzungsweise ein halber Kilometer war das.

Freitag Abend kam eine Nähfreundin zu uns, wir haben einen netten Abend verbracht und Samstag / Sonntag Vormittag war Nähkurs mit ihr und Berry. War etwas anstrengend, weil sie sehr langsam und zum Schluss mit dem (nicht fertigen) Ergebnis nicht zufrieden war…

Sonntag Nachmittag habe ich noch rasch einen Gutschein für ein Lingerie-Set für Lena (Tanjas Tochter) gebastelt und bin kurz vorbei gerutscht, um zum 18. Geburi zu gratulieren. Tanja war leider krank – hoffe, es geht ihr bald wieder besser! Zur Aufmunterung bin ich noch kurz bei Berry vorbeigerutscht. Abends hab ich meinen Schatzi noch seine gewünschten Kartoffelpuffer mit Apfelmus gemacht – er hatte auch das ganze Wochenende gearbeitet und ich wollte ihm was Gutes tun.

Ab heute ist wieder der übliche Alltagstrott (Mo und Do Uni, Di und Mi Programmieren für Till, Fr Diss, Sa meine Firma, So Diss (oder umgekehrt) angesagt und ich bin sehr froh darüber. In 10 Tagen geht es aber schon für 4 Tage nach Bremen. Aber das sind quasi Ferien.

Ach ja .. auf der Konferenz hatte ich einen Holländer kennengelernt. Der hat mich gestern angemailt 😉

Wuhuuuu …

meine Muskeln (also nur die virtuellen) tun das, was sie sollen … 😀

Eigentlich keine Neuerkenntnis – aber im Detail hatte ich noch Schwierigkeiten mit Anpassungen / Skalierungen / Hautdeformationen basierend auf den Muskeln. Jetzt weiss ich aber, an welchen Schrauben ich drehen muss, damit das passiert, was ich gern hätte.

Jetzt muss ich das nur noch für die restlichen 100 (oder so) Muskeln analog machen und die Skripte zum Automatisieren anpassen. Für die praktischen Arbeiten kalkuliere ich locker noch rund 200 Arbeitsstunden.

Jetzt springe ich erst mal in die Wanne (ich habe hier in Dresden nämlich ein richtiges Appartement mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Bad mit Wanne bekommen, obwohl ich nur ein Einzelzimmer gebucht hatte), danach korrigiere ich noch meine Einleitung (muss nur noch handschriftliche Notizen tippen) und plane den Rest des Jahres aus PhD-technischer Sicht.