Ich find das richtig…

… dass die Schweizer Universitäten von deutschen Studenten ein Abi von mindestens 2.5 fordern, um sie zum Studium zuzulassen.

Ich würde das sowieso generell begrüssen, wenn die, die offensichtlich schon mit einem mickrigen Abi überfordert waren, nicht die ganzen Unis belagern und die Studenten, die was lernen wollen, ausbremsen würden.

Ich habe ja aber nichts zu sagen …

Veröffentlicht am 21. August 2011 in Alltag und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 19 Kommentare.

  1. :yes: Wer es drauf hat, soll dürfen, wer nicht, nicht.
    Der Rest ist woanders besseraufgehoben.

  2. Ich hätte damit nicht studieren dürfen. Ich war fleißig, habe aber in einem Fach richtig daneben gelangt.

    Noten sind mir bisschen zu einseitig betrachtet.

  3. Geht hier vorrangig nur darum, dass sehr sehr viele deutsche Studenten an die Schweizer Universitäten ausweichen wollen. Das Niveau ist hier sehr hoch, die Einstellung zum Studium eine andere und wenn sie hier her wollen, sollen sie eben auch gut sein. Finde ich eine berechtigte Forderung.

    Ausserdem habe ich nur von Universitäten gesprochen – es gibt ja auch noch Fachhochschulen. De facto ist ja ein Numerus Clausus in bestimmten Fächern auch nichts anderes und noch deutlich strenger meist.

  4. Seh ich auch so – lieber das, was man machen will, mit voller Begeisterung machen als nach was zu streben, was angeblich höherwertiger ist und mit dem man eh nicht glücklich wird, weil man maximal Mittelmass erreicht.

    Lieber eine super Lehre als ein mittelmässiges Studium.

  5. Völlig ok, dass ein Land nur die besten Studenten haben will.

    Ich hab übrigens gar kein Abi…

  6. Ausser meinem älterem Bruder und mir hat keiner Abi in meiner (grossen) Familie – deswegen sind wir aber auch nicht besser oder schlechter. Mir ging es um keine generelle Wertung. Nur um eben diese Zulassungsbeschränkung, die aber noch nicht durch ist, glaube ich.

  7. Wenns hier genug gute Plätze gäbe, würden die wenigsten auf die Idee kommen, in der Schweiz (bzw. anderswo im Ausland) zu studieren, oder? In Ösireich haben sie grade das gleiche Problem…

    Ich hätte ja auch nicht studieren dürfen, aber mei, ich käm auch nicht auf die Idee mit der Schweiz. Die gleiche Strecke nordöstlich statt westlich von meinem Hauptwohnsitz gibts auch Unis, die mit weniger Geld weit mehr zustande bringen. Leider erfährt man sowas halt auch erst immer hinterher…aber irgendwer muss ja das Versuchskarnickel spielen 😉

  8. Tja – aber weder die Schweiz noch Österreich noch andere Länder sind zuständig, die deutschen Probleme zu lösen.

  9. Völlig richtig. Insofern muss ich dir zustimmen, dass man sich dann aussuchen kann, wen man an die Uni lässt und wen nicht, sobald die mit einheimischen Studenten um die Plätze konkurrieren.

    Oder man überlegt sich, wie man die Leute aus den gesuchten Fachrichtungen nach dem Studium im Land hält – dann spricht ja auch nix gegen eine langfristige Kapazitätserweiterung. Fähige Leute zu haben hat noch keinem geschadet, man hat das in D nur noch nicht begriffen…

  10. Nein – D hat das nicht kapiert und heult rum, wenn ihnen die Akademiker davon laufen. Was mich persönlich ja NULL wundert. Mich treibt ja auch nichts „heim“.

    In der Schweiz weiss man aber auch, dass man Kapazitäten nicht unendlich erweitern kann, ohne dass es auf die Qualität geht.

  11. 😉

    Och, solange man nicht die Anforderungen runterdreht, damit auch der letzte Depp noch mitkommt…(„Qualitätsmerkmal“ Abbrecherquote, in beiden Extremen ungesund)

  12. Jo. Im Prinzip kann mir das ja wurscht sein – ich hab meine 2 Diplome und mein 1 Vordiplom in D gemacht. Und auch die Diss läuft in D.

    Aber ich arbeite halt (auch) im akademischen Bereich in der CH und bekomme auch die andere Seite (die Lehre) mit – da verfolgt man sowas dann halt doch mehr.

  13. Lehre…das ist doch das, was ständig bei der Forschung stört, oder? 😉

  14. Ja und weiterbilden kann man sich später immer noch.

  15. Wahre Intelligenz lässt sich ohnehin nicht in Noten messen.

  16. Das habe ich ja auch nicht mit einem Wort gesagt – Studierte sind ja auch nicht unbedingt intelligenter als Nicht-Studierte. Mir ging es nur um die Zulassungsbedingungen zum Studium.

  17. Das habe sogar ich begriffen. Als gestählter Dozent auf höheren Stufen bin ich inzwischen zu einem grossen Skeptiker unserer (Ver)Bildungssysteme mutiert. Gleichzeitig ist es mir jedoch durchaus bewusst, dass zementierte Muster nicht von heute auf morgen umgestaltet werden können – leider.

  18. Kann man sicher drüber streiten (will ich aber nicht).

    Ich denke einfach, wer sich schon für sein Abi nicht anstrengen will (2.5 ist nun wirklich nicht unschaffbar), der sollte sich halt schon überlegen, ob dieser Bildungsweg der richtige für ihn ist. Zumindest in den technischen Bereichen war es schon ganz klar so, dass kaum jemand mit einer schlechten Note in Mathe / Physik die ersten 1-2 Jahre überstanden hat.

    Der Abschluss ist nur die Eintrittskarte in die Arbeitswelt. Das meiste lernt man ohnehin erst in der Praxis. Ein gutes, breites Fundament hilft dabei aber schon sehr.

    Allen recht machen wird man es aber nie können. Ich fände es besser, wenn die Lehrberufe aufgewertet würden, als dass jeder auf Teufel komm raus versucht, ein Studium zu schaffen, für das er nicht geeignet ist.

    Ich hab es so langsam halt auch satt, mich im Berufsleben dann mit denen, die sich durchs Studium gemogelt haben, keinerlei Leistung bringen und für die die anderen mitarbeiten dürfen, rumzuärgern. Die gibt es aber wohl in jedem Beruf und in jeder Branche…. 🙄

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